Der Traum vom eigenen Imbiss

… oder: Der steinige Weg in die Selbstständigkeit

Es gibt viele Menschen, die von der eigenen Selbstständigkeit träumen und sich dadurch Unabhängigkeit, Anerkennung und eine Altersvorsorge versprechen. Nicht für jeden muss dies ein Traum bleiben, denn wer wirklich ein Ziel vor Augen hat, sich Zeit für die Planung und Umsetzung nimmt und auch mögliche Konsequenzen einplant, hat eine reelle Chance sein Vorhaben in die Tat umzusetzen und Erfolge zu feiern.

Aller Anfang ist schwer

Insbesondere die Gastronomie scheint für viele der ideale Weg in die Selbstständigkeit zu sein. Warum also nicht die Leidenschaft für’s Grillen mit einem eigenen Grillimbiss oder einer eigenen Kneipe zum Beruf machen, was kann da schon schief gehen? Das hat sicher so manch einer gedacht, bis er dann bereits in der Anfangsphase feststellen musste: So einiges.

Man sollte sich zunächst einmal darüber im Klaren sein, dass man als eifriger Imbissbuden-Gänger nicht automatisch auch in der Lage ist, seine eigene Lokalität aufzubauen und zu führen. Die Grundvoraussetzung ist ein ordentlich aufgestellter Businessplan. Ohne diesen ist ein späteres Chaos fast schon vorprogrammiert und der eigene Imbiss zum Scheitern verurteilt. Bevor man also für Gastronomiebedarf sorgen kann, stehen viele andere Dinge auf dem Programm.

Die wichtigsten Rechtsvorschriften

Zunächst muss man sich wohl oder übel mit dem Gewerbeamt und den zu beachtenden Rechtsvorschriften auseinandersetzen. Wenn der Geschäftsplan steht und umsetzbar ist, gilt es, die unerlässliche Gaststättenerlaubnis zu beantragen. Dies gilt auch für jeden Imbiss, sofern zubereitetes Essen verkauft wird, das vor Ort gegessen werden kann. Die Kosten für die Gaststättenerlaubnis können – je nach Betriebsgröße – von etwa 500 Euro bis hin zu mehreren Tausend Euro betragen. Wer über ein finanzielles Polster verfügt, hat also die erste Hürde zum eigenen Lokal genommen. Allerdings muss man das Gewerbeamt zusätzlich von seiner persönlichen und fachlichen Eignung überzeugen, sowie geeignete Räumlichkeiten vorweisen können. Wer die Einhaltung dieser und weiterer Richtlinien sicherstellen kann, hat mit viel Durchhaltevermögen und Biss die besten Voraussetzungen als selbstständiger Gastronom.

Das Spielzeug der Männer

Unter der Überschrift „Gute Geschäfte an der frischen Luft“ berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (F.A.S.) in Ihrer Ausgabe vom 14.06.09 über die zunehmende Begeisterung der Deutschen für alle Dinge, die mit Gartenaktivitäten zu tun haben. Schwimmteiche, Gartenlauben, Gartengeräte, -möbel und eben auch Hightech-Grillgeräte sind der Renner. Insbesondere die Grillgeräte haben es den deutschen Männern angetan. Mit Wachstumsraten von 10 – 20% pro Jahr verzeichnen die immer hochwertigeren Geräte reißenden Absatz. Gasmodelle sind dabei gegenüber den konventionellen Holzkohle-Geräten im Vormarsch.