Kürbis & Co. – Grilltipps für den Herbst

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Die Luft wird kälter, die Jacken werden dicker doch der Grill bleibt heiß: Für echte Barbecue-Fans ist die Grillsaison noch lange nicht beendet und sie genießen besonders in der kalten Jahreszeit die Gemütlichkeit des Grillens. Warum auch nicht? Es gibt doch kaum etwas Schöneres im Herbst, als sich nach einem langen Waldspaziergang mit Freunden – vom Duft saftiger Steaks getrieben – gemeinsam um den rauchenden Grill zu versammeln. Deshalb stellen wir heute ein Rezept vor, das herbstlichen Grillgenuss garantiert: Nackensteaks mit Kürbischips und Bratäpfeln.

Saftige Nackensteaks

Zunächst werden die Steaks mit einer Marinade aus Olivenöl, Senf, Essig, Knoblauch, Kräutern und Fruchtsaft beträufelt und mehrfach darin gewendet. Anschließend sollten sie einige Stunden oder über Nacht in der Marinade ruhen. Dann werden die Nackensteaks auf dem heißen Rost von jeder Seite gegrillt und mit etwas Kräuterbutter verfeinert.

Kulinarisch-wertvolle Kürbischips

Der Kürbis steht nicht nur sinnbildlich für den Herbst, er ist auch ein wertvoller Vitaminspender und enthält unter anderem Beta-Carotin, wichtige Mineralstoffe und sättigende Ballaststoffe. Er ist allerdings nicht nur in der heimischen Küche ein gerngesehener Gast, auch auf dem Grill eignet er sich wunderbar als kulinarisch-wertvolle Beilage. Zunächst wird der Kürbis gewaschen, halbiert und entkernt. Anschließend wird er in Scheiben geschnitten, mit Öl bestrichen und je nach Vorliebe gewürzt. Auf dem Grill sollten die Kürbischips so lange verharren, bis sie schön kross sind.

Bratäpfel als Beilage

Doch was wäre ein herbstliches Grillmenü ohne das beliebteste Obst der Deutschen? Der Apfel ist nämlich nicht nur gesund, er schützt auch vor Krankheiten und ist gut für das Herz- Kreislauf-System. Gegrillte Bratäpfel verleihen diesem Grillgericht eine aromatische Note. Die Äpfel sollten zunächst entkernt und mit etwas Zucker bestreut werden, bevor sie in Alufolie gewickelt und auf den Grill gegeben werden. Nach 20-30 Minuten sind die gegrillten Bratäpfel fertig.

Anschließend jeweils ein bis zwei Nackensteaks mit einem Bratapfel und einer handvollen Kürbischips pro Teller anrichten und servieren. Damit alle Bestandteile gleichzeitig fertig werden, unbedingt die Garzeiten beachten! Weitere leckere Rezepte für Kürbis vom Grill gibt es im Blog des Pelletgrill-Hersteller Grillson. Und wer noch auf der Suche nach dem passenden Grill ist, kann auf grill.de vorbeischauen. Dort gibt es viele interessante Modelle, zum Beispiel vom belgischen Hersteller Barbecook.

Rezept und Anleitung für perfekte Spare Ribs von Butch

Spare Ribs sind eine der Königsdisziplinen beim Grillen. Sie brauchen sehr viel Zeit, sind aber eigentlich gar nicht so schwer zuzubereiten. Das Team des Küchenshops Butch präsentiert in seinem Blog ein tolles Rezept inklusive Anleitung für Spare Ribs, bei denen einem das Wasser im Mund zusammenläuft.

Benötigt wird dazu ein Holzkohlegrill mit Deckel und Thermometer, Räucherchips für extra Aroma und ein Spare Ribs Halter, damit das Fleisch zwischendurch nicht gewendet werden muss. Die Grilltemperatur beträgt etwa 120 – 150 °C, gegrillt wird indirekt.

In vier Stunden zu den perfekten Spare Ribs

Zunächst wird die Silberhaut der Spare Ribs entfernt und das Fleisch gesalzen, gepfeffert und mit einem Dry Rubs aus unterschiedlichem Paprikapulver eingerieben. Dann geht es für zwei Stunden auf den Grill, anschließend die Ribs mit einer Marinade aus Sojasauce, Senf, Ketchup und Honig bepinseln.

Nach einer weiteren Stunde auf dem Grill kommt das besondere Extra: Jedes Stück Fleisch wird in einem Päckchen aus Alufolie, gefüllt mit Rohrzucker und Apfelsaft, für noch einmal eine Stunde gegart. Nach vier Stunden Grillzeit sind die Spare Ribs perfekt – das Ergebnis kann sich wirklich sehen und schmecken lassen!

Grillbeilagen – mehr als nur Beiwerk zum Steak

Was sind eigentlich typische Grillbeilagen? „Salat, Brot, Soßen und Dips“, werden viele jetzt sagen – also alles, was man vorab in der Küche zubereiten kann. Natürlich sind diese nach wie vor sehr beliebt, Rezepte für leckere Kartoffel- oder Nudelsalate findet man mittlerweile in jedem Online-Kochportal, hier ein Beispiel.

Wer über einen etwas größeren Grill verfügt, idealerweise mit Deckel und indirekter Grillzone, kann aber auch viele leckere Grillbeilagen direkt auf dem Rost zubereiten:

  • gefüllte Champignons, Paprika oder Zucchini
  • Maiskolben
  • Grillkäse
  • Panini
  • Bruscetta
  • Gemüsespieße oder Gemüsepäcken in Alufolie
  • Kartoffeln aus der Glut
  • uvm.

Tatsächlich ist es schon fast ungerecht, solche umfangreichen Gerichte als Beilagen zu bezeichnen, denn schließlich sind es auch tolle vegetarische Hauptgerichte. Grillhersteller bieten mittlerweile schon spezielle Grilleinsätze wie Spießehalter oder Gemüsekörbe an, um die Zubereitung noch komfortabler zu gestalten. Und wer gern räuchert, findet beispielsweise in „Weber’s Räuchern“ interessante Rezepte mit geräucherten Grillbeilagen.

Aber Achtung: Wenn man sich neben Steaks und Würstchen für Beilagen vom Grill entscheidet, sollte man sich auf zwei bis drei festlegen. Denn der Platz auf dem Grill ist beschränkt und was ist schlimmer, als der Konkurrenzkampf um den Rost oder hungrige Gäste?

Silvesterbüfett vom Grill

Ein Klassiker für die Silvesterparty ist ein Büfett, zu dem jeder etwas beisteuert. Salate, Brot und Dips gehören standardmäßig dazu, fehlen nur noch einige warme Leckereien. Und da das Silvesterwetter verspricht trocken und nicht allzu kalt zu werden, warum nicht zum letzten Mal im Jahr den Grill anfeuern und Fingerfood auf demselbigen zubereiten? Hier einige Ideen für direkte und indirekte Grillflächen:

  • Chicken Wings
  • gefüllte Champignons
  • Mini-Fleischspieße
  • mit Hackfleisch gefüllte Zwiebelblätter
  • Spare Ribs
  • Garnelenspieße
  • Gemüsespieße oder -päckchen
  • Datteln im Speckmantel
  • Jalapeño-Poppers
  • gefüllte Blätterteigtaschen
  • Grillschokolade als Nachtisch

In diesem Sinne wünschen wir euch einen guten Rutsch ins (Grill-)Jahr 2013!

Grillen am Weltvegetariertag

Am 1. Oktober war Weltvegetariertag. Grillen und vegetarisch – passt das denn überhaupt zusammen? Oder haben die rund 8 Millionen Vegetarier, die es in Deutschland gibt, am Grill nichts verloren? Meinungsverschiedenheiten über die richtige Ernährung sind vorprogrammiert. Stehen beide Parteien am gleichen Grill und teilen die zur Verfügung stehende Grillfläche untereinander auf, kommt es fast zwangsweise zu Diskussionen. „Vegetarisch zu grillen ist gesund und besser für Klima und Umwelt“, sagen die Einen. „Fleisch schmeckt aber viel besser als Gemüse und ist für den menschlichen Organismus unverzichtbar“, sagen die Anderen und beschränken ihren „Vegetarismus“ auf ein Scheibchen gegrillte Zucchini, das sie der Vollständigkeit halber zu ihrem Steak auf den Teller legen. Fest steht:

Vegetarisch grillen ist aufwändig

Ein Allesesser hat es einfacher als der Vegetarier. Kann dieser sein Fleisch schon mariniert beim Metzger oder in der Kühltheke des Discounters kaufen, muss der Andere sein vegetarisches Grillgut in der Regel erst zubereiten. Gemüse schneiden, aufspießen, marinieren, mit Kräutern, Butter oder Frischkäse füllen usw. Zucchinis sind gegrillt beispielsweise sehr lecker, wenn sie zuvor in dünnen Scheiben geschnitten und in einer Marinade aus Olivenöl und Gewürzen eingelegt wurden. Grillgemüse vorbereiten kann aufwändig sein, aber auch viel Spaß machen, wenn man die richtige Gesellschaft an seiner Seite und das richtige Werkzeug zur Hand hat. Wer noch auf der Suche nach erstklassigen Küchen- und Grillhelfern ist, wird auf Casserole.de bestimmt fündig – zum Gemüseschneiden ist beispielsweise bei diesem hochwertigen Messerblock von Zwilling garantiert das passende Messer dabei. Für etwas bequemere Vegetarier empfiehlt es sich übrigens Auberginen zu grillen. Diese kann man im Ganzen auf den Grill legen bis die Außenseite schwarz wird und die Aubergine zusammenfällt. Dann ist das Innere herrlich zart und mit etwas Salz und Olivenöl extrem lecker.

Die Vielseitigkeit des fleischlosen Grillens

Vegetarisch zu grillen macht aber nicht nur Arbeit, sondern kann auch eine kulinarische Abwechslung sein. Und beim Nachtisch kommen Fleischesser und Vegetarier dann schließlich wieder zusammen, denn dabei sind sich beide Parteien einig – Fleischloses kommt auf den Grill. Hier zwei Entdeckungen des Weltvegetariertags: Schokocreme-Banane und geröstete Moronen in einer Butter-Zucker-Glasur. Für die Bananen Alufolie zu Schiffchen formen und darin die der Länge nach geteilten und mit Schokocreme bestrichenen Bananen grillen. Für die Maronen benötigt man eine Pfanne, am besten eine Eisenpfanne, in der man die zuvor glasierten Maronen einige Minuten lang über der Glut schwenkt. Vielleicht können sich Fleischesser und Vegetarier so über den Nachtisch ein wenig annähern.

BBQ Brothers: Lammfilet und Frango Piri Piri

Für diese beiden Rezepte haben sich die BBQ Brothers Verstärkung geholt: Markus vom Hanseatischen BBQ-Club und Deutscher Grillmeister der Amatuere 2009 räuchert Lammfilet und ein Spezialisten für Frango Piri Piri vom Restaurant Porto in Lübeck grillt das scharfes Hähnchen.

Lammfilet aus dem Smoker

Die Lammfilets von der Silberhaut befreien – Fett kann gern als Geschmacksträger dran bleiben. Anschließend das Fleisch in einer Marinade aus folgenden Zutaten eine Stunde lang einlegen: Oregano, Cayennepfeffer, Senf, Thymian, Rosmarin, Zitrone, Erdnussöl und Worcester Sauce. Die Kräuter immer anhacken, damit die ätherischen Öle freigesetzt werden. Das Fleisch braucht im Smoker bei 130°C etwa 45 Minuten. Das Video dazu gibt es hier.

Piri Piri Hähnchen

Frango Piri Piri kommt im Ganzen auf den Grill, dazu einfach ein Hähnchen an der Brust aufschneiden, platt drücken und mit einer Gewürzmischung aus Knoblauch, Meersalz, Lorbeer und Zitronensaft einreiben. Zunächst 10 Minuten bei geöffnetem Deckel indirekt Grillen, man darf sich später auch in die direkte Hitze vorwagen. Damit die portugiesische Spezialität ihrem Namen Ehre macht, wird das Hähnchen am Ende der Garzeit mit einer Piri Piri Sauce aus getrockneten Chilischoten und Öl eingepinselt. Achtung: scharf! Das Video dazu gibt es hier.

Grillrezepte finden

Wer im Internet nach Grillrezepten sucht, findet eine Menge guter Ideen. Auf großen Rezeptseiten, wie Chefkoch.de, gibt es eine eigene Kategorie für’s Grillen mit über 2.000 Rezepten. Es gibt aber auch spezielle Portale, die sich aussschließlich mit Grillrezepten beschäftigen, wie beispielsweise Grillrezepte.eu.

Der Vorteil dieser Rezepte aus dem Internet ist die große Vielfalt und die Möglichkeit, diese kostenlos abzurufen. Nachteilig ist, dass die Rezepte in der Regel nicht von Köchen geschreiben wurden, wie es bei Rezeptbüchern häufig der Fall ist, sondern von Jedermann. So kann sich auch einmal ein Fehler in das Rezept einschleichen, wodurch das nachgekochte Menü im schlimmsten Fall ungenießbar wird.

Rezeptbücher bieten einen weiteren Vorteil gegenüber den Rezepten aus dem Internet: Einige von ihnen sind auf einen bestimmten Typ von Grill zugeschnitten. Beispielsweise gibt es die „Weber’s Grillbibel“, welche nur vom Grillen auf den Kugelgrill von Weber handelt. So können Rezepte exakter beschrieben werden, beispielsweise mit Angabe der Temperatur. Dafür kosten diese Bücher auch ein paar Euro.

Egal ob man nun Rezepte aus dem Internet oder aus einem Rezeptbuch nachkocht, man kann immer seine eigenen Ideen mit einbringen und so ein ganz individuelles Menü gestalten. Wer selbst etwas wagt und zum Beispiel eigens erdachte Marinaden ausprobiert, kann seine Rezepte auch selbst online stellen, um andere an seinen Grilltipps teilhaben zu lassen.

Erdbeer-Marshmallow-Spieße von Andreas Rummel

60 Sky-Märkte im Norden hat Grill-Experte Andreas Rummel auf seiner Grill-Tour 2012 besucht. Das konnten auch wir vom Grill Blog uns natürlich nicht entgehen lassen  – leider konnte er selbst bei unserer Station krankheitsbedingt nicht vor Ort sein. Sein Team hat ihn aber kulinarisch auf höchstem Niveau vertreten und es gab allerhand zu probieren. Interessant waren vor allem mit Hackfleisch gefüllte Zwiebelblätter, die beim Grillen ein tolles süßliches Aroma bekommen.

Das Highlight aber war ein Dessert, das kinderleicht nachzumachen ist und bestimmt so noch keiner gegessen hat: Erdbeer-Marshmallow-Spieße vom Grill. Die Basis ist nicht weiter spektakulär, einfach auf einen Holzspieß eine halbierte Erdbeere zum stabilisieren und oben drauf ein Marshmallow platzieren. Dann in einer Aluschale ab auf den Grill, am besten mit Deckel. Bereits nach wenigen Minuten wird der Zuckerschaum weich, dann sind die Spieße auch schon fertig. Vor dem Servieren kommt das Highlight: Das Ganze mit ein wenig Brausepulver bestreuen. Dann mit einem Bissen in den Mund – ein im wahrsten Sinne des Wortes prickelndes Geschmackserlebnis!

Im Originalrezept von Andreas Rummel wird der Spieß zusätzlich noch mit Minzzucker bestreut – schmeckt aber auch ohne außergewöhnlich und gut.

Popcorn vom Grill

Wenn der Grill eh schon einmal an ist, warum nicht einmal Popcorn vom Grill zubereiten? Dazu gibt es spezielle Popcorn-Pfannen, z.B. von Barbecook. Die Zubereitung läuft genau wie auf dem Herd: Öl und Mais in die Pfanne und ab auf bzw. über den Grill. Die Hitze sollte etwa 200°C betragen, also nicht erst mit dem Popcorn anfangen, wenn die Glut bereits durchgeglüht ist. Wenn der Mais anfängt zu poppen, den Behälter ab und zu bewegen. Ist das Popcorn fertig, einfach noch je nach Geschmack salzen oder zuckern.

Das beste: Man braucht dazu keinen besonderen Grill, die Popcorn-Pfanne funktioniert sogar über einer Feuerstelle oder einem Feuerkorb.

Pizza vom Grill

Ein schönes Steak auf dem Grill, dazu ein frischer Salat und ein kühles Bier, so lässt sich der Feierabend genießen. Wer die Grillsaison jedoch bereits seit einiger Zeit zelebriert, der verspürt möglicherweise irgendwann den Wunsch nach ein wenig Abwechslung zu Steak und Bratwurst vom Grill. Wieso nicht einmal eine der liebsten Gerichte vieler Deutscher direkt auf dem Grill zubereiten und dabei ein wenig mediterranes Flair versprühen? Pizza vom Grill – geht nicht? Geht doch – und zwar leichter, als man zunächst denken mag.

Geht nicht – geht doch! Und zwar einfacher, als gedacht…

Pizza vom Grill, das hört sich zunächst sonderbar an. Dabei bietet es sich durchaus an, die Teigspezialität auf diese Art und Weise zuzubereiten. In einem Pizzaofen wird diese schließlich auch auf Holzkohle zubereitet und überwiegend von unten erhitzt. Beim Grillen von Pizza ist es daher zunächst wichtig, dass die Kohle ausreichend und durchgängig heiß ist. Man benötigt keinen speziellen Pizza Grill – es kommt nur darauf an, dass die Hitze nicht nach oben hin entweicht. Der Grill muss also unbedingt über einen Deckel verfügen. Nun nimmt man ein Stück Pizzateig, legt es wenige Minuten auf den Grill und wendet es anschließend.

Im Handumdrehen fertig

Ist der Teig nach wenigen Minuten gut durch und knusprig, kann man ihn ganz nach Wunsch belegen. Gemüse, Thunfisch, Salami, was auch immer gewünscht ist, kann verwendet werden. Nun den Deckel erneut wenige Minuten zuklappen und die Pizza vom Grill ist fertig und kann serviert werden. Aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten, die Köstlichkeit zu belegen, wird es garantiert nie langweilig.