Beef Jerky von JACK LINK’S und selbst gemacht

jack-linksGrillfans sind in der Regel Fleischliebhaber. Wir hatten nun die Möglichkeit, einmal eine etwas andere Fleischvariante zu testen, nämlich Beef Jerky, Beef Steak Bites und Chicken Bites von JACK LINK’S, dem weltweit führenden Hersteller von Fleischsnacks. Dabei handelt es sich um dünne Streifen oder mungerechte Stücke, die aus bestem Rind- bzw. Hähnchenfleisch geschnitten, nach altem Familienrezept gewürzt, schonend gegart und langsam an der Luft getrocknet werden. Das sogenannte Trocken- oder Dörrfleisch wurde bereits von den Indiandern Nordamerikas geschätzt, denn durch das Trocknen bzw. Räuchern wurde das Fleisch haltbar und damit zum idealen Proviant.

Man liebt es oder man hasst es

Dazwischen gibt es wohl wenig, denn das Trockenfleisch hat einen ganz eigenen Geschmack und eine ungewöhnliche Konsistenz. Grundsätzlich war das Beef Jerky teilweise etwas zäh und ledrig und somit schwer zu kauen, die Beef Steak Bites und Chicken Bites dagegen weicher und angenehmer. Die Original-Varianten schmecken schön natürlich, die gewürzten Varianten Teriyaki, Sweet & Hot,  Curry und Flamin‘ Buffalo Style sind eher etwas für Anhänger der starken Würzung. Mir persönlich haben die Beef Steak Bites Original am besten geschmeckt. Grundsätzlich konnten mich die Rindfleisch-Snacks deutlich mehr überzeugen als die Variante mit Hähnchen. Fazit: Alle Fleischliebhaber sollten sich unbedingt selbst ein Bild von JACK LINK’S Fleischsnacks machen!

Beef Jerky selbst gemacht

GesamtsortimentWer auf den Geschmack gekommen ist, kann Beef Jerky natürlich auch selbst herstellen. Gut geeignet sind dazu dünne und in Stücke geschnittene Rinderrouladen. Diese werden nach Belieben gewürzt bzw. 12 bis 24 Stunden mariniert und anschließend im Backofen bei 55 °C ca. 5 Stunden langsam und schonend getrocknet. Ein Rezept gibt es zum Beispiel beim Grillsportverein, wir freuen uns natürlich auch über eure eigenen Beef Jerky Kreationen als Kommentar im Blog oder auf Facebook.

TastyBox im Test: Bio-Entrecôte vom Angusrind

tasty-boxVor kurzem haben wir euch die TastyBox und ihr Konzept der ehrlichen Lebensmittel vorgestellt, nun hatten wir die Möglichkeit, uns selbst von der Qualität des Fleischs zu überzeugen: 4 Wochen gereiftes Bio-Entrecôte vom Angusrind, Lamm-Koteletts und Weiderind Grillwürste galt es zu probieren. Im ersten Teil des Testberichtes widmen wir uns dem Angusrind.

Lieferung und Verpackung der TastyBox

Die TastyBox wurde am angekündigten Tag vor 13 Uhr pünktlich und sicher verpackt geliefert. Geschützt war die kostbare Fracht durch einen Styroporkarton mit Kühlelementen, damit die Kühlkette auf dem Transport nicht unterbrochen wird. Das Fleisch selbst war eingeschweißt – das sieht nicht immer schön aus, ist aber praktisch, wenn man einen Teil der Lieferung direkt einfrieren will. Im Kühlschrank wäre das Fleisch noch drei Tage lagerbar gewesen.

Das Highlight: Bio-Entrecôte vom Angusrind

Wir haben uns zunächst das Bio-Entrecôte vom Angusrind vorgenommen. In Ermangelung von echtem Grillwetter, mussten wir auf die Grillpfanne zurückgreifen. Aus dem stattlichen und schön marmorierten 800 g Stück haben wir vier Scheiben zum Braten als Steak zurechtgeschnitten. Für den puren Fleischgeschmack wurde das Rind lediglich mit etwas Steak-Pfeffer gewürzt. Nach wenigen Minuten von beiden Seiten in der Pfanne war es fertig – nahezu ohne Bratverlust.

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Und das Ergebnis kann sich wirklich schmecken lassen: schön zart und mit einem tollen würzigen Eigengeschmack war das Angusrind ein wirkliches Highlight! Man schmeckt tatsächlich, dass die Tiere in der Zucht von Henning Bauck viel Bewegung und bestes Futter bekommen. Sie verbringen 365 Tage im Jahr unter freiem Himmel im Naturschutzgebiet Schweimker Moor/Lüder Bruch, auf 60 Hektar Agrarland werden die Futtermittel selbst angebaut – natürlich ohne Kunstdünger, Pflanzenschutzmittel oder Leistungsförderer.

Salsa Rubra: Ur-Ketchup wie selbstgemacht

ketchupDoch neben dem wunderbaren Angusrind gab es noch einen weiteren geschmacklichen Höhepunkt: Salsa Rubra, das echt italienische “Ur-Ketchup” von der Fattoria del Borgo. Im Familienbetrieb wird es seit 1991 produziert und schmeckt sehr natürlich und wirklich wie selbstgemacht. Einzige Einschränkung: Wer keinen Sellerie mag, für den ist die Salsa Rubra wahrscheinlich eher nichts.

Fazit

Natürlich ist das Angusrind aus der TastyBox nicht preiswert. Wem aber – nicht nur beim Grillen – hochwertige Lebensmittel und eine artgerechte Tierhaltung wichtig sind, für den ist das Geld gut investiert. Und in der Grillpfanne schon sehr gut, wäre das Bio-Entrecôte vom Grill geschmacklich wahrscheinlich schwer zu toppen gewesen.

Grillsaucen-Verkostung: HEINZ gegen Löwensenf

Ob man es beim Blick aus dem Fenster nun glaubt, oder nicht: Der kalendarische Frühling ist da. Passend zum Start in die Grillsaison 2013 haben sowohl HEINZ als auch Löwensenf neue Saucen auf den Markt gebracht, die das Team vom Grill-Blog vorab testen durfte. Da über den Norden noch einmal der Winter hereingebrochen war, musste der Test indoor mit Bockwurst und Brot durchgeführt werden:

Ring frei für das Duell HEINZ gegen Löwensenf: Die sechs Protagonisten

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HEINZ Culinair ist ein Gourmet-Ketchup mit hochwertigen Zutaten, der im edlen Glas daher kommt. Getestet wurden die Sorten „Balsamico-Essig, Basilikum und Oregano“, „Gerösteter Knoblauch, Thymian und Honig“ sowie „Curry, Pfeffer und Zitrone“.  Die HP Guiness Sauce ist eine Kombination aus rauchiger HP Brown Sauce und original Guinness-Bier. Die Löwensenf Feinkostsaucen sollen das Beste aus Senf und Sauce vereinen. Getestet wurden die süß-würzige Honig Senfsauce und die würzig-scharfe BBQ Sauce mit Rauch-Aroma.

Das Ergebnis: Löwensenf liegt vor HEINZ

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Alle acht beteiligten Tester haben die sechs Saucen im Schulnotensystem bewertet – dabei zeichnete sich eine relativ klare Tendenz ab: Testsieger wurden die Löwensenf Saucen mit den Noten 2+ für die Honig Senfsauce und Note 2 für die  BBQ Sauce. Beide erhielten als einzige der Saucen im Test gleich mehrmals ein „Sehr gut“ in der Bewertung. Die Saucen überzeugten durch einen würzigen Senfgeschmack, der von einer leckeren Honig- bzw. BBQ-Note begleitet wird – ganz wie die Produktbeschreibung es verspricht.

Alle drei Sorten des HEINZ Culinair Ketchup lagen mit einer Note  3 im soliden Mittelfeld, die Sorte „Curry, Pfeffer, Zitrone“ schnitt mit einer 3+ etwas besser ab. Die Saucen haben zwar den typisch tomatigen HEINZ-Geschmack – mit abgeschraubten Deckel waren sie in den schönen Gläsern aber sowohl optisch, als leider auch geschmacklich für die Mehrheit der Tester nicht wirklich voneinander zu unterscheiden. Unter dem Titel Gourmet-Ketchup und den interessanten Beschreibungen der unterschiedlichen Sorten hätten viele mehr und vor allem mehr Individualität im Geschmack erwartet, sie erinnern teilweise eher an eine Nudel- als an eine Grillsauce. Lediglich ein Tester war vom Culinair Ketchup beigeistert.

Die HP Guinness Sauce schließlich schnitt mit der Note 4 am schlechtesten ab. Sie ist in der Kombination schon sehr speziell und daher ausgesprochene Geschmackssache. Von einigen Testern erhielt sie eine solide 3, bei anderen viel sie mit einer 5 komplett durch, richtig überzeugt hat sie aber niemanden.

Die HEINZ Baked Beans Mexican und Sweet Chili liefen zwar außer Konkurrenz, kamen aber bei allen Testern sehr gut an.