Pizzaring für den Kugelgrill von MOESTA-BBQ im Test

Wie vor Kurzem bereits angekündigt, habe ich nun den Pizzaring von MOESTA-BBQ getestet und meinen 47 cm „kleinen“ Kugelgrill von Weber in einen echten Steinofen verwandelt. Um das Ergebnis gleich vorweg zu nehmen: Wir waren von der knusprigen Pizza wirklich begeistert!

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Activegrill™: Holzkohlegrill mit Smartphone-Steuerung

High-Tech-Grill mit viel Komfort

Das Grillerlebnis des Kohlegrills verbunden mit dem Bedienkomfort eines Gasgrills – das verspricht der Activegrill™ aus Österreich. Am Ende der über dreijährigen Entwicklungsgeschichte steht ein High-Tech-Grill, der eine automatische Temperaturregelung von 80 °C bis 400 °C ermöglicht. Die gradgenaue Steuerung erfolgt über das eingebaute Touch-Display am Grill oder per Smartphone-App. Ermöglicht wird sie über eine sogenannte Heatflap, die wie ein Ventil funktioniert und die Hitze im Grillraum exakt dosiert. Der Activegrill™ ist die Entwicklung des Österreichers Martin Unger, dessen Firma einer der führenden Hersteller von hochwertigen, widerstandsfähigen Touchscreen Informationssystemen im In- und Outdoor-Bereich ist.

Auf Knopfdruck kann von direkter auf indirekte Grillmethode gewechselt werden, dabei schiebt sich eine Glaskeramikabdeckung über die Glut. Holzkohle kann über die Kohlelade auch während des Grillvorgangs gefahrlos nachgelegt werden, eine Ascheschale ermöglicht eine komfortable Entsorgung. Optisch kommt der Activegrill™ ziemlich spacig daher und erinnert mit seinem Display im ersten Moment ein wenig an einen Drucker und Kopierer – so oder so also ein Hingucker auf der Terrasse.

Per Bluetooth wird der Holzkohlegrill mit dem Smartphone verbunden und lässt sich anschließend über eine Distanz von etwa 100 m fernsteuern. Die dazugehörige App zeigt dabei die Garraumtemperatur an und informiert mit einem Alarm über das Erreichen der gewünschten Zieltemperatur. Der Grillraum ist modular aufgebaut und kann mit verschiedenen Rostvarianten bestückt werden, auch Kerntemperaturfühler und motorisierte Drehspieße können angeschlossen werden. Eine seitliche Ablagefläche sowie praktische Schubladen für Grillzubehör und Gewürze bieten zusätzlichen Komfort.

Doch High-Tech und Grillkomfort haben auch ihren Preis – zwischen 5.800 € und 7.400 € soll der Activegrill™ kosten.

Bob Grillson – Pelletgrill mit App-Steuerung

Der Activegrill™ ist nicht der erste Smartgrill auf dem Markt. Auch der Pelletgrill Bob Grillson besitzt eine automatische Temperaturregelung und eine Fernsteuerung mit dem Smartphone. Statt mit Holzkohle wird er mit Holzpellets befeuert, was den typischen Barbecue-Geschmack jedoch nicht beeinträchtigt. Im Vergleich zum Activegrill™ besitzt er ein noch weiteres Temperaturspektrum von 80 °C bis 480 °C, was auch eine praktische automatische Selbstreinigung durch Pyrolyse ermöglicht. Gegrillt, gesmokt und Pizza gebacken wird dabei ausschließlich indirekt.

Auch Bob Grillson hat ein außergewöhnliches und hochwertiges Design, das jedoch nicht ganz so spacig wirkt. Zudem scheint das ursprüngliche Grillerlebnis noch etwas mehr gewahrt zu werden. Umfangreiches Zubehör wie Pizzastein, Bierdosenhähnchen-Halter, Gussplatte oder Warmhalterost sind ebenfalls erhältlich. Und auch preislich hat Bob etwas zu bieten: Mit 3.690 € zwar immer noch sehr hochpreisig, ist er aber gerade einmal halb so teuer wie der Activegrill™.  Geplant ist außerdem ein preisgünstigeres Modell mit reduziertem Design mit dem Namen Leif Grillson.

Activegrill™ oder Bob Grillson – welcher Smartgrill konnte euch überzeugen?

Grillroste aus Edelstahl in Maßanfertigung

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Wer den Grill aus dem Winterschlaf holt, stellt vielleicht fest, dass der Grillrost seine besten Zeiten bereits hinter sich hat oder wünscht sich nun, ihn im vergangenen Jahr besser gereinigt zu haben. Kurzum, ein neuer Grillrost muss her! Im Onlineshop grillrost.com der Familie Krumm wird man garantiert fündig, denn hier können hochwertige Grillroste auf Maß bestellt werden. Was für die Geschwister  Johannes und Matthias Krumm als Hobby begann, hat sich mittlerweile zum richtigen Familienbetrieb entwickelt.

Individuelle Grillroste für alle Grills

Egal ob rund oder eckig – jeder Grillrost kann in Wunschgröße bestellt werden. Die schlichten aber eleganten Maßanfertigungen werden aus rostfreiem Edelstahl in aufwendiger Handarbeit hergestellt – so wird jeder Rost zum Einzelstück. Beim Modell „Premium“ hat man sogar die Möglichkeit, die Dicke der Stäbe auszuwählen. Und das Modell „Solid“ besitzt statt runden Stäben quadratförmige Rohre für eine größere Auflagefläche. Auch zerlegbare Varianten des Grillrostes sind möglich.

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Ein weiteres Highlight und ein echter Hingucker ist zudem die kostenlose Gravur. Und damit man lange Freude an seinem neuen Grillrost hat, gibt es schließlich noch einen Grillschaber bei jeder Bestellung gratis dazu. Dieser umschließt passgenau die Einzelstäbe des Rostes und ermöglicht eine leichte Reinigung von angebrannten Grilllresten.

Edelstahl hat aber ohnehin den Vorteil, besonders langlebig zu sein und über eine große Resistenz gegenüber Feuchtigkeit oder Speisesäuren zu verfügen. Das Material ist zudem sehr effektiv bei der Wärmeverteilung. Weitere Unterschiede zwischen Grills aus Gusseisen und Edelstahl haben wir hier bereits behandelt.

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Standardprodukte und Sonderanfertigungen

Neben den Grillrosten auf Maß können auch Grillplatten aus Edelstahl und Grillgestelle für die unterschiedlichsten Grilltypen in Wunschgröße bestellt werden. Wer also einen Grill(-Kamin) oder Schwenkgrill selbst bauen möchte, findet hier die passende Lösung. Und dass das Team von Johannes Krumm für Kundenwünsche jederzeit offen ist, zeigt beispielsweise der Grillrost in Herzform, mit dem ein Kunde seiner Freundin eine Freude gemacht hat. Wer also eine ausgefallene Idee für seinen Grillrost hat, kann einfach Kontakt zum Unternehmen aufnehmen.

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Der neue Steak Champ: Drei Gargrade in einem Gerät

Den Steak Champ haben wir bereits in der Vergangenheit getestet und waren begeistert: Der LED-Spieß, der in das rohe Fleisch gesteckt wird und den Gargrad über die Kerntemperatur ermittelt, liefert wirklich zuverlässige und perfekte Grillergebnisse und ist kinderleicht zu bedienen. Einziger wirklicher Nachteil bislang: Jeder Steak Champ war nur auf eine Temperatur eingestellt, sodass für unterschiedliche Gargrade mehrere Spieße notwendig waren.

SteakChamp 3-color (deutsch) from SteakChamp on Vimeo.

Für jeden Geschmack das perfekte Steak

Doch damit ist jetzt Schluss, denn jetzt gibt es ein Modell mit 3-Color-System. Dieser neue Steak Champ vereint drei Garstufen in einem Gerät: medium rare, medium und medium well. Die kleine LED-Lampe am Kopf des Spießes signalisiert dabei über drei unterschiedliche Farben – grün, gelb und rot – wann welche Kerntemperatur erreicht ist.

Bewährte Messtechnik – einfaches Bedienkonzept

Auch das neue Modell kommt mit der bewärhten Messtechnik daher, bei der die Kerntemperatur nicht nur an der Spitze des Gerätes sondern über die ganze Fühlerorberfläche ermittelt wird. Damit der Steak Champ richtig funktioniert, sollte das Fleisch eine Dicke von 3-5 cm haben. Hat man mehrere Steaks der gleichen Dicke auf dem Grill, reicht ein LED-Spieß als Referenzgerät.

Wie gewohnt zeigt der schnelle Doppelblitz an, wenn das Fleisch vom Rost genommen werden kann. Hört das Blinken auf, ist die anschließende Ruhephase abgeschlossen. Natürlich kann der Steak Champ sowohl auf dem Grill, als auch in der Pfanne und im Ofen verwendet werden.

Rind, Wild, Ente und Fisch perfekt gegrillt

Übrigens: Die vorprogrammierten Garstufen eigenen sich nicht nur für Rindfleisch, sondern auch für Steaks vom Wild, Lachs oder Thunfisch, sowie für Entenbrust oder ganze Fische. Die neue 3-Color-Variante ist ab Anfang / Mitte März erhältlich und wird 44,95 € kosten.

Grillen mit Feuerkorb und Feuerschale

Quelle: www.feuerschalen-shop.de

Feuer fasziniert die Menschen seit jeher. Kein Wunder also, dass sich Feuerschalen und Feuerkörbe für den Garten immer größerer Beliebtheit erfreuen. Vor allem im Herbst und Winter spenden sie wohlige Wärme und sorgen für echte Lagerfeuerromantik. Wir stellen die unterschiedlichen Konstruktionen vor und zeigen, wie man sie auch zum Grillen nutzen kann.

Der Unterschied zwischen Feuerkorb und Feuerschale

Sowohl Feuerkorb als auch -schale sind mobile Formen des Lagerfeuers über denen z.B. Stockbrot oder Marshmallows zubereitet werden können. Der Feuerkorb besteht aus einem Metallgeflecht und ist nach unten hin offen. Asche und verbranntes Holz fallen durch die Streben hindurch in eine Auffangschale. Viele Feuerkörbe besitzen auch einen Grillrost und können direkt als Grill verwendet werden.

Die Feuerschale dagegen bekommt ihre Luft von oben, da sie aus einem durchgehenden Stück gefertigt ist. Einige Modelle stehen direkt auf dem Boden, andere auf Füßen etwas erhöht. Egal ob schlicht oder romantisch-verspielt, für jeden Garten gibt es das passende Design.

Eine sichere Feuerstelle schaffen

Sowohl Feuerkorb als auch Feuerschale müssen im Garten an einem sicheren Platz stehen. Die richtige Feuerstelle ist nach allen Seiten hin offen und hat keine Überdachung. Sie befindet sich in sicherer Entfernung zu allen brennbaren Gegenständen wie z.B. Büschen und Bäumen. Am besten stellt man Feuerkorb oder -schale auf einen feuerfesten Untergrund, wie z.B. Wegsteinplatten, oder gießt eine fest installierte Feuerstelle im Garten mit Zement aus.

Quelle: www.feuerschalen-shop.de

Grillen mit dem Schwenkgrill

Mit einem Schwenkgrill lässt sich die Feuerstelle ganz leicht in einen urigen und rustikalen Grillplatz verwandeln. Das Gestell des Schwenkgrills ist meist dreibeinig und der Grillrost hängt an einer langen Kette. So ist er frei über dem Feuerkorb oder der Feuerschale beweglich und die Temperatur lässt sich gut regulieren, da der Grillrost an seiner Kette höhenverstellbar ist. Mit dem Schwenkgrill vereint man also die wohlige Wärme eines Lagerfeuers mit dem Grillgenuss eines Holzkohlegrills – eine ideale Kombination zum Wintergrillen. Das notwendige Zubehör kann man in vielen unterschiedlichen Varianten bequem online bestellen, z.B. im Feuerschalen Shop.

Gasgrills von Weber – ein Überblick

Weber-Stephen Deutschland GmbH | www.weber.com
Weber-Stephen Deutschland GmbH | www.weber.com

Gasgrills erfreuen sich auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Die Vorteile sind weithin bekannt: Gasgrills sind schnell betriebsbereit und verfügen über eine gute Hitzeregulierung und Temperaturkontrolle. Die Brenner unter der Grillfläche sorgen für gleichmäßige Wärme und durch das Ausbrennen ist die Reinigung unkompliziert. Und das Barbecue-Aroma? Viele sehen mittlerweile keinen Unterschied mehr zum klassischen Holzkohlegrill.

Grillhersteller Weber ist vor allem für seine Kugelgrills bekannt, bietet aber auch ein großes Gasgrill-Sortiment. Vom mobilen Kleingrill bis hin zur professionellen Outdoor-Grillküche ist für jeden Anspruch das passende Modell dabei. Im Folgenden möchten wir die unterschiedlichen Serien einmal genauer vorstellen – alle ausführlichen Produktbeschreibungen gibt es natürlich bei www.weberstephen.de.

Go-Anywhere

Den neuen, mobilen Gasgrill Go-Anywhere haben wir hier im Blog bereits schon einmal näher vorgestellt. Er ist der perfekte Begleiter für unterwegs und bietet trotz seines kompakten Designs hohen Grillkomfort. Betrieben wird er mit einer Gaskartusche, die Grillfläche ist 42 x 26 cm groß und der Grill verfügt über eine Nennleistung von 1,9 kW.

Q-Serie

Der Weber Q 1200 ist ebenfalls ein mobiler Grill, der als Tischgrill aber auch mit einem Gestell eingesetzt werden kann. Gegenüber dem Go-Anywhere bietet er noch mehr Komfort und verfügt beispielsweise über ein Deckelthermometer und zwei kleine Ablageflächen. Betrieben wird er mit einer Gaskartusche, kann aber auch auf wiederauffüllbare Gasflaschen umgerüstet werden. Die Grillfläche ist 43 x 32 cm groß und der Grill besitzt eine Nennleistung von 2,64 kW.

Etwas mehr Nennleistung, nämlich 3,51 kW, und eine größere Grillfläche von 54 x 39 cm hat der Weber Q 2200. Auch er besitzt natürlich Deckelthermometer und Ablageflächen und kommt auf einem Rollwagen daher. Davon kann er aber auch einfach heruntergehoben werden – für mehr Flexibilität und Mobilität. Der Weber Q 3200 schließlich ist auf seinem Rollwagen fest installiert. Im Gegensatz zu den anderen Modellen verfügt er über ein 2-Brenner-System, also zwei getrennt regulierbare Brenner. Die Grillfläche beträgt 63 x 45 cm und der Gasgrill hat eine Nennleistung von 6,3 kW.

Spirit

Die Spirit-Modelle haben das Design eines typischen Gasgrills. Der Spirit E-210 besitzt eine Grillfläche von 52 x 45 cm und eine Nennleistung von 7,7 kW. Ausgestattet ist er mit zwei getrennt und stufenlos regulierbaren Brennern. Der Spirit E-310 dagegen besitzt bereits ein 3-Brenner-System und viele weitere Extras. In der Premiumvariante ist er mit einer Blende für die Halterung der Gasflasche versehen. Die Nennleistung beträgt 9,4 kW und die Grillfläche ist 60 x 45 cm groß. Zusätzlich dazu besitzt der Spirit E-320 einen versenkt eingebauten Seitenkocher. Dieser Gasgrills ist auch mit dem Gourmet BBQ System, einem Grillrosteinsatz aus Edelstahl, erhältlich.

Genesis

Der Genesis E-330 besitzt ebenfalls drei getrennt und stufenlos regulierbare Brenner und einen versenkt eingebauten Seitenkocher. Zudem verfügt er über eine Sear Station für perfekte Grillmarkierungen auf dem Steak und ist auch mit dem Gourmet BBQ System erhältlich. Die Grillfläche des Grasgrills ist 66 x 50 cm groß und die Nennleistung beträgt 12,3 kW.

Summit

Der Summit E- / S-470 ist eine Kompaktküche mit 4-Brenner-System, Seitenkocher, Sear Station, Gourmet BBQ System sowie einem Drehspieß und einem Räucherbrenner mit Räuchereinheit. Die Grillfläche ist 60 x 49 cm groß und die Nennleistung beträgt 14,3 kW. Noch eine Nummer größer ist die Outdoorküche Summit E- / S-670 mit ihrem sechs getrennt regulierbaren Brennern, der Grillfläche von 80 x 49 cm und einer Nennleistung von 17,6 kW.  Eine vollstänfige Grillküche schließlich ist das Summit Grill Center GBS.

Wer sich für einen Gasgrill von Weber interessiert, sollte einmal bei www.raima-grill.de vorbeischauen, hier werden aktuell einige Modelle zum reduzierten Preis angeboten.

Der Kontaktgrill – die gesunde Alternative zum Kohlegrill

© oocoskun – Fotolia.com

Der Kontaktgrill ist eine Variante des Elektrogrills. Dabei wird das Grillgut zwischen zwei Druckplatten gegart und ist in der Regel schneller fertig, als beispielsweise mit dem Holzkohlegrill. Doch neben dem Zeitvorteil gibt es noch weitere Gründe, die für den Kauf eines Kontaktgrills sprechen. Aufgrund fehlender Rauchentwicklung eignet er sich nicht nur zum Grillen auf dem Balkon, sondern sogar zum Indoor-Grillen und ist somit witterungsunabhängig. Ein spontaner Grillabend ist mit dem Kontaktgrill problemlos möglich, da kein Brennmaterial notwendig ist – ein Stromanschluss genügt. Und steht der Holzkohlegrill aufgrund der Gesundheitsgefahr durch Fettbrand immer wieder in der Kritik, stellt der Kontaktgrill eine gesunde Alternative dar und eigenet sich somit auch bestens zum Grillen mit Kindern. Zudem lässt sich die Temperatur problemlos regulieren.

Grillen mit dem Kontaktgrill

Fleich, Fisch und Gemüse lassen sich wunderbar auf dem Kontaktgrill garen. Die Zubereitung erfolgt dabei fettärmer als beispielsweise in der Pfanne, da in Abhängigkeit des Materials der Grillfläche wenig bis gar kein Öl benötigt wird. Doch der Kontaktgrill kann noch mehr: So kann man mit ihm beispielsweise Fladenbrot knusprig erwärmen oder zwischen den Druckplatten ein leckeres Sandwich zaubern.

Die Reinigung des Kontaktgrills

Komfort spielt nicht nur beim Grillen selbst, sondern auch bei der Reinigung eine wichtige Rolle – und auch hier kann der Kontaktgrill punkten. Wichtig ist, dass er vor dem Säubern vollständig abgekühlt ist. Sind die Grillplatten abnehmbar, lassen sie sich ganz komfortabel in der Spülmaschine reinigen. Beschichtete Oberflächen werden mit ein wenig Wasser und Spülmittel wieder sauber. Hartnäckige Rückstände entfernt man am besten mit einer Grillbürste aus Silikon oder Kunststoff, um die Beschichtung nicht zu beschädigen. Eine sanfte Alternative zu scharfen Backofenreinigern ist ein Brei aus Backpulver und Wasser, der nach ein wenig Einwirkzeit ähnlich gute Ergebnisse erzielt.

Den passenden Kontaktgrill finden

Beim Kauf eines Kontaktgrills spielt neben dem Funktionsumfang natürlich auch der Preis eine Rolle. Auf www.kontaktgrill-testberichte.de wurden sechs Modelle unterschiedlicher Preisklassen getestet und geben einen guten Marktüberblick.

Feuerring: Grillkunst auf Designstück

Da wir uns immer für Grills mit dem besonderen Etwas interessieren, wollen wir heute dieses Exemplar aus der Schweiz vorstellen: Der Feuerring besteht aus massiven Stahlplatten und wurde von dem Stahlplastiker Andreas Reichlin entwickelt. Herausgekommen ist ein echtes Designstück, mit dem man das Grillgut einfach und gesund zubereiten kann.

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© Feuerring

Für jeden Einsatz der passende Feuerring

Die Feuerringe gibt es zur Zeit in neun verschiedenen Größen und Ausführungen. Sie nennen sich Luneli, Luna, Ovum oder Gastro. So kann für den jeweiligen Anlass die richtige Form und Größe ausgesucht werden – schließlich kann ein zu großer Feuerring den Garten zu stark dominieren während ein zu kleiner Feuerring schnell optisch untergeht. Die Stahlschalen lassen sich durch ihre runde Form auch einfach von einem Ort zu einem anderen bewegen. Doch egal ob für den privaten Gebrauch oder für den Gastronomie- und Hotelleriebetrieb – dieses Grillgerät macht überall eine gute Figur.

Im Laufe der Jahre soll der Stahl durch die Natur, die Nutzung und die entstehende Patina sogar immer schöner werden. „Je länger und mehr genutzt, desto besser“, so der Andreas Reichlin. Ein charmantes, zeitloses Original mit Qualitäts- und Design-Anspruch.

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© Feuerring

Gesundes Grillen mit Lagerfeuerromantik

Der Feuerring sieht aber nicht nur gut aus. Da die Speisen indirekt auf dem äußeren Stahlring gegart werden und so kein Fett in die Glut tropft, ist das Grillen mit dem Feuerring besonders schonend. Das europaweit patentierte Grillverfahren ermöglicht daher ein gesundes Garen und Grillen von Köstlichkeiten wie Fleisch, Fisch, Gemüse, Spiegeleier, Crèpes oder Raclette. Für echte Lagerfeuerromantik sorgt das Feuer, dass in der Mitte des Grills lodert und für die notwendige Hitze auf dem Ring sorgt.

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© Feuerring

Veranstaltungs-Tipp

Alle neun Feuerringe werden übrigens anlässlich einer Ausstellung auf 300 m² am Samstag, den 26. Juli 2014, zwischen 12 und 18 Uhr in der Diezer Str. 50c / Ecke Thilemannstraßen in Limburg an der Lahn präsentiert. Regelmäßig wird dort nach der Ausstellungseröffnung ein Probegrillen stattfinden.

Tipps für den Bau eines Pizzaofens

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Dank spezieller Pizzasteine ist knusprige Pizza von Grill mittlerweile keine Seltenheit mehr. Traditionell wird sie aber in einem Pizzaofen gebacken. Diesen kann man für den Garten entweder fertig bei einem Hersteller kaufen oder mit ein wenig Geschick selbst bauen.

Der richtige Standort

Als Standort für den Pizzaofen kann man eigentlich jede Stellfläche im Garten wählen. Nur direkt neben einem Fenster sollte er sich aufgrund der großen Wärmeentwicklung nicht befinden. Wenn man den Pizzaofen vor der Witterung durch einen günstigen Stellplatz schützt, dann bleibt er deutlich länger erhalten. Außerdem sollte der Untergrund möglichst flach und eben sein – das spart eine aufwendige Vorbereitung des Bodens.

Pizzaofen selbst bauen: Bauanleitung

Die Grundlage für einen Pizzaofen ist das Fundament, auf dem er stehen wird. Dieses gießt man aus Beton. Am gewünschten Stellplatz wird der Boden dazu etwa 20 cm tief ausgehoben. Die Fläche sollte etwa 1,4 m x 1 m groß sein und die Aushebung so tief, dass das Erdreich fest ist. Dann verteilt man eine Schicht aus Sand oder Kies und gießt darauf ein Betonfundament mit einer Schicht von etwa 15 cm. Das Fundament muss mindestens einen Tag trocknen und aushärten.

Anschließend wird der Sockel gemauert. Dazu setzt man zwei Reihen Ziegelsteine in U-Form auf das Fundament. Ideal ist Lehmmörtel, da dieser hitzebeständig ist. Nach der zweiten Reihe wird eine Hartfaserpappe zwischen die beiden Seiten des Sockels geklemmt. Sie dient dazu, die innere Wölbung zu mauern. Entlang der Pappe wird nun auf der vollen Länge der beiden Seitenreihen die Wölbung hochgezogen. Erst im Anschluss daran werden die Außenseiten des Sockels gerade gemauert. Sie müssen die gleiche Höhe haben, wie das Gewölbe.

Wenn der Sockel fertig ist, kann man die Backfläche herstellen. Dazu muss vorher der Hohlraum zwischen Seitenwänden und Gewölbe mit Sand aufgefüllt werden. So entsteht eine ebene Ablage, die dann mit einer oder zwei Reihen der Ziegel angelegt wird.

Abschließend muss noch das Backgewölbe gemauert werden. Dieses wird ähnlich wie der Sockel hergestellt, fällt jedoch etwas kleiner aus. Man legt wieder zwei Reihen der Ziegel in U-Form mit dem Lehmmörtel. Danach wird die Pappe erneut gespannt und dann mauert man die Wölbung für den Pizzaofen. Wichtig ist, dass das Backgewölbe gedämmt wird. Hierzu wird die Wölbung mit dem mit Wasser vermischten feuerfesten Lehm verputzt. Diese Dämmschicht ist hitzebeständig und kann später nach dem Austrocknen noch mit Sand und Lehm optimiert werden. Nachdem der Pizzaofen gemauert wurde, muss er gründlich austrocknen und kann danach mit dem Backen der ersten Pizza in Betrieb genommen werden.

Zugegeben, das Ganze klingt ein wenig theoretisch – deshalb gibt es hier zwei weitere Bauanleitungen für einen Pizzaofen, die die einzelnen Bauschritte ausführlich mit Bildern dokumentieren:

Etwas einfacher geht es natürlich, wenn man einen fertig montierten Pizzaofen oder einen Bausatz kauft, hier gibt es die unterschiedlichsten Modelle:

Praktische Kompaktgrills für Park und Strand

Diejenigen, die keinen eigenen Garten oder Balkon haben, zieht es in der Grillsaison in die Stadtparks oder an die Strände. Ob dort gegrillt werden darf, erfragt man im Einzelfall am besten beim zuständigen Ordnungsamt. Neben dem klassischen Einweggrill von der Tankstelle gibt es zum Grillen an öffentlichen Plätzen noch jede Menge weiterer Kompaktgrills mit Holzkohle, die etwas mehr Komfort versprechen. Doch welche Eigenschaften muss ein solches Modell eigentlich mitbringen?

Anforderungen an den Kompaktgrill

Den Aufbau des Picknickgrills sollte man zu Hause vornehmen, damit das entsprechende Werkzeug bereitsteht und keine Schrauben und Kleinteile im Gras oder Sand verloren gehen. Für den Weg zum Strand oder Park sollte der Grill gut und sicher zu transportieren und nicht allzu schwer sein. Im Idealfall lässt er sich vor Ort dann leicht anzünden und die Kohlen glühen schnell durch.

Auf den nötigen Grillkomfort möchte man natürlich auch unterwegs nicht verzichten: Dazu zählt nicht nur die Größe der Grillfläche, sondern auch der Schutz vor Wind oder die Möglichkeit zur Temperaturregulierung. Und auch für die Sicherheit muss gesorgt sein: Der Grill sollte sicher stehen und darf von außen nicht zu heiß werden. Dann kann man ihn nach dem Betrieb problemlos wieder nach Hause transportieren.

Vier Picknickgrills im Schnell-Check

Weber Go-Anywhere

Nach dem Smokey Joe hat Weber in diesem Jahr einen echten transportablen Grill mit Deckel herausgebracht: Der Go-Anywhere kann, wie der Name bereits sagt, überall mit hingenommen werden, denn die Standbeine halten Deckel und Kessel beim Transport zusammen. Für den gewohnten Grillkomfort sorgt die leichte Temperaturregelung über zwei Lüftungsschieber am Deckel. Der Weber-Grill hat eine Grillfläche von 42 x 26 cm und wiegt 5,66 kg.

Landmann Piccolino

Der Landmann Piccolino ist in vielen bunten Farben erhältlich. Auch er verfügt über einen Deckel, der zum Transport fixiert werden kann. Das ergonomische Griffstück des nur 3 kg schweren Grills sorgt für einen guten Halt in der Hand und das Dreibein-Fußgestell für sicheren Stand. Über einen Lüftungsregler im Deckel lässt sich die Temperatur am Grillrost von 34 cm Durchmesser steuern. Den Landmann-Grill werden wir in den nächsten Wochen auch noch einmal genauer vorstellen und testen.

Son of Hibachi

Der Klappgrill Son of Hibachi ist speziell für die Nutzung von unterwegs ausgelegt: Sein Kaminzugeffekt sorgt für schnelles und gleichmäßiges Durchglühen der Kohlen und er besitzt zwei stabile Gusseisenroste. Der Clou aber ist die bis 370 °C hitzebeständige Tasche, in die der Grill in vollem Betrieb jederzeit eingepackt werden kann. So braucht man sich um die Entsorgung der Kohlen vorerst keine Sorgen zu machen. Mit 6,75 kg ist der Grill jedoch etwas schwerer als die anderen Modelle.

Lotus Grill

Der Lotus Grill ist eigentlich als Tischgrill gedacht, kann aber auch von unterwegs genutzt werden. Sein batteriebertriebener Lüfter versorgt die Kohlen mit Frischluft und der Grill ist bereits nach 3-4 Minuten einsatzbereit. Die Wärme lässt sich stufenlos Regeln und der Grill kann dank doppelwandiger Außenschale jederzeit angefasst und bewegt werden. Er wiegt weniger als 4 kg und besitzt eine Grillfläche von 32 cm Durchmesser – ist aber auch in einer größeren Ausführung erhältlich. Ein Nachteil allerdings: Wenn die Batterien leer und keine neuen zur Hand sind, nimmt der Grillabend ein schnelleres Ende als geplant.

Habt ihr Erfahrungen mit einem dieser Grills oder anderen Kompaktgrills? Dann hinterlasst uns dazu doch einen Kommentar. Wir freuen uns!