Kreativität gefragt

Die Zeitung DerWesten appelliert an die Kreativität aller Hobbyköche und Griller. In ihrer Online-Ausgabe  vom 31.07. 2009 ruft sie dazu auf, einfallsreiche Grillrezepte per Post oder Email einzusenden. Die besten Rezepte werden in der Zeitung veröffentlicht. Außerdem werden unter den Gewinnern fünf Körbe mit Grillspezialitäten der Firma Merte Metzgerei&Partyservice verteilt.

Streit mit den Nachbarn beim Grillen

Die Tageszeitung Aachener Nachrichten mahnt Grill-Liebhaber zur Rücksicht mit den Nachbarn. In einem Artikel vom 15.07. weist sie auf gesetzliche Regelungen und auf Gerichtsentscheidungen hin, die Griller kennen sollten, um einen Streit mit den Nachbarn oder mit ihrem Vermieter zu vermeiden.

Grundsätzlich darf im Garten gegrillt werden. Was die Grilldauer betrifft variiert die Rechtssprechung zwischen sechs Stunden pro Jahr und zweimal im Monat zwischen 17h und 22h. Das Landgericht München ist sogar der Ansicht, dass die Grilldauer nicht limitiert sei, da Grillen besonders im Sommer üblich sei und daher von den Nachbarn toleriert werden müsse. Sollten diese sich stark durch Lärm oder Qualm belästigt fühlen, müssten sie selbst den Nachweis dafür bringen.

Bewohnern einer Mietwohnung rät der Deutsche Mieterbund, in ihren Mietvertrag zu schauen, ob Grillen auf ihrem Balkon erlaubt ist.

Krebsrisiko durch fettiges Grillen

Wenn Fetttropfen von einem Stück Fleisch durch den Rost in die Glut fallen, erklingt ein Zischen, das Krebsforschern Sorgen bereitet. Wie in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung vom 11. Juli erklärt wird, sind in diesen Fetttropfen krebserregende Moleküle enthalten, die durch den Verzehr des Grillfleisches in hoher Dosis aufgenommen werden.

Es handelt sich u.a. um polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Diese Stoffe sind in fast allen Lebensmitteln unserer täglichen Ernährung enthalten, jedoch nur in sehr geringen Mengen. So nehmen wir einer europaweiten Studie zufolge im Durchschnitt täglich 67 Nanogramm von dem PAK Benzpyren durch Getreideprodukte wie Brot oder Müsli auf. Über Gemüse und Nüsse sind es 52 Nanogramm pro Tag und über Fleisch 42 Nanogramm. Ein stark angebranntes Fleischstück enthält hingegen bis zu 14 000 Nanogramm PAK Benzpyren.

Außerdem kommt es beim Grillen zur Maillard Reaktion, bei der freie Aminosäuren mit Zuckern reagieren. Diese Bräunungsreaktion verleiht dem Grillfleisch sein typisches Aroma. Gleichzeitig erzeugt sie jedoch Acrylamid und andere krebserregende Stoffe in gesundheitsgefährdenden Mengen. Die Maillard Reaktion erfolgt sobald eine Temperatur von 150 Grad Celsius überschritten wird. Die Temperatur eines typischen Grillfeuers beträgt aber 160 bis 300 Grad Celsius. Folglich setzen sich Grillliebhaber einem hohen Gesundheitsrisiko aus, wenn sie beim Grillen nicht bestimmte Grundregeln beachten (siehe dazu: Krebrisiko aus Grill und Pfanne).

Um die Temperatur niedrig zu halten, sollte zum einen darauf geachtet werden, dass der Abstand vom Rost zur Glut so groß wie möglich ist. Qualitativ hochwertige Grills, wie z.B. Gasgrills mit Gasregler und Thermometer, sind zu empfehlen, da man bei diesen die Temperatur gut einstellen und kontrollieren kann. Wer bei niedriger Temperatur grillen möchte, kann auch einen Deckel über das Grillgut legen.

Außerdem sollten einige Grill-Gewohnheiten völlig aufgegeben werden. So erzeugt Bier, das als Würzmittel auf das Grillfleisch gegossen wird, ebenfalls PAK in großen Mengen. Dies gilt auch für Marinaden und fettige Saucen. Je fetter das Grillfleisch, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass Fett in die Glut tropft. Um dies zu vermeiden, kann man Alufolie oder Alu-Grillschalen unter das Fleisch legen. Falls das Fleisch trotz aller Vorsichtsmaßnahmen stark angebrannt ist, kann man die angebrannten Fleischränder abkratzen.

Grill Royal

Am 11. Juli ist in der Online-Ausgabe der Welt ein interessanter Artikel von Stephan Landwehr, Besitzer des Berliner Restaurants Grill Royal, erschienen. Stephan Landwehr war in jungen Jahren Vegetarier, hat jedoch nach einer Weile festgestellt: „Ohne Fleisch schmeckt das Gemüse nicht“. Heute ist er Besitzer eines Grillrestaurants, das sowohl für seine prominenten Gäste als auch für saftige Steaks vom Charolais-Rind bekannt ist.

Letztere werden am Eingang des Restaurants in einem schauverglasten Lebensmittelkühlschrein luftgetrocknet, was ihnen einen besonderen Geschmack verleiht. Im Restaurant steht die Qualität der Speisen im Vordergrund – was sich anscheinend auch an den Preisen bemerkbar macht – aber es geht Stephan Landwehr auch darum, Menschen zusammen zu bringen und sie einen glücklichen Moment verbringen zu lassen, denn wie er sagt: die Liebe zu gutem Essen verbindet.

Grill-Papst Steven Raichlen im Interview

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) hat in ihrer heutigen Ausgabe ein Interview mit dem amerikanischen Grill-Papst Steven Raichlen veröffentlicht. Stephen Raichlen ist in den vergangenen Jahren 250.000 km um die Welt geflogen und hat mittlerweile 500 Grillrezepte, Grill-Tipps & Co. aus aller Herren Länder in seiner Barbecue-Bible veröffentlicht.

Im Interview fasst Steven seine Erlebnisse noch mal zusammen. Klasse seine Antwort auf die Frage was denn das Gefährlichste – insbesondere in Punkto Gesundheit – beim Grillen sei:

„…dass einem das Fleisch ausgeht…“.

Das Spielzeug der Männer

Unter der Überschrift „Gute Geschäfte an der frischen Luft“ berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (F.A.S.) in Ihrer Ausgabe vom 14.06.09 über die zunehmende Begeisterung der Deutschen für alle Dinge, die mit Gartenaktivitäten zu tun haben. Schwimmteiche, Gartenlauben, Gartengeräte, -möbel und eben auch Hightech-Grillgeräte sind der Renner. Insbesondere die Grillgeräte haben es den deutschen Männern angetan. Mit Wachstumsraten von 10 – 20% pro Jahr verzeichnen die immer hochwertigeren Geräte reißenden Absatz. Gasmodelle sind dabei gegenüber den konventionellen Holzkohle-Geräten im Vormarsch.