Develey Saucen zum Grillen: „Mia san die Neuen“

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Dips und Saucen zum Grillen kann es nie genug geben. Deshalb war ich besonders neugierig, als mich die drei neuen Grillsaucen von Develey erreichten. Die Marke kannte ich bis dato noch gar nicht, dabei gibt es das bayerische Traditionsunternehmen bereits seit über 160 Jahren.

1845 als Senfmanufaktur in Bayern gegründet, bietet Develey mittlerweile eine große Auswahl an Senf- und Dressingsorten, Ketchup, Spezialitäten und neuerdings eben auch Grillsaucen an. Zur Kundschaft von Gründer Johann Conrad Develey zählte sogar das bayerische Königshaus, weswegen ihm der Titel „Königlich Bayerischer Hoflieferant“ verliehen wurde.

Curry, Barbecue und Süßsauer

Das neue Saucen-Trio von Develey gibt es in den Sorten „Curry“, „Barbecue“ und „Süßsauer“ und es kommt in praktischen Squeezeflaschen daher. Die als würzig-scharf ausgezeichnete Curry-Sauce ist eine leckere und angenehm würzige Ergänzung zu Geflügel, aber auch zu Schwein. Auffallend scharf finde ich sie nicht, vielleicht bin ich aber auch noch vom jüngsten Meerrettich-Test abgehärtet. Auch die Barbecue-Sauce konnte mich mit ihrer würzigen und leicht rauchigen Note begeistern, vor allem zu Spare Ribs und Nackensteaks. Im ersten Moment erinnerte sie mich geschmacklich allerdings ein wenig an die Barbecue-Sauce einer großen Fast-Food-Kette, die ich in meiner Kindheit zu den Hähnchen-Nuggets bestellt habe. Die Süßsaure-Sauce schließlich war mir persönlich ein wenig zu süß. Ich würde sie nur zu Geflügel servieren und keinesfalls, wie ebenfalls empfohlen, zu Fisch.

Fazit: Zwei der drei Develey Grillsaucen haben mich überzeugt und machen beim Grillen, aber sicherlich auch beim Raclette oder Fondue eine gute Figur. Zudem könnte ich mir vorstellen, dass sie auch bei Kindern gut ankommen, wobei die Curry-Sauce dabei vielleicht etwas zu würzig ist.

Neues von Löwensenf: Sour Cream im Test

Im vergangenen Jahr hatten wir bereits die Honig-Senf Sauce sowie die BBQ Sauce von Löwensenf getestet und waren begeistert. Im Frühjahr 2014 erweitert nun die Sour-Cream-Sauce das Grill-Sortiment. Pünktlich zum Start in die Grillsaison erreichte uns daher ein liebevolles Löwensenf-Testpaket. Dieses enthielt neben dem Hauptdarsteller, der Sour Cream, noch die beiden Saucen-Varianten aus dem vergangenen Jahr sowie ein Löwensenf-Sammelglas, eine Grillzange, einen Grillhandschuh und eine Grillbürste.

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Wie auch die beiden anderen Geschmacksrichtungen kommt die neue Sorte in einer edlen Glasflasche daher, womit sie einen klaren Pluspunkt gegenüber den üblichen Sour-Cream-Verpackungen aus Plastik erhält. Laut Beschreibung soll die würzig-milde Sauce mit Schnittlauchnote und feinem Senfgeschmack perfekt zu Grillfleisch und -gemüse sowie natürlich Kartoffeln passen. Deshalb haben wir sie ganz klassisch zu Steak und Kartoffelspalten getestet.

Fein-würzige Sauce für Fleisch, Gemüse und Kartoffeln

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Die Konsistenz der Löwensenf-Sauce ist etwas flüssiger als die Sour Cream, die man normalerweise aus Steak-Häusern kennt. Für die Herstellung wird im Gegensatz zu anderen Anbietern kein Quark verwendet, dafür werden Sauerrahm, Rapsöl und Joghurt als Bestandteil aufgeführt. Mit knapp 30 g Fett ist die Sour Cream im Vergleich zu den anderen Saucen von Löwensenf deutlich fettiger, was sich auch im Geschmack widerspiegelt. Die fein-würzige Note unterstützt Fleisch und Kartoffeln, ohne zu aufdringlich zu sein. Für mich könnte sie allerdings durchaus noch etwas würziger ausfallen.

Fazit: Geschmacklich für mich persönlich nicht ganz so überzeugend wie die Honig-Senf Sauce und die BBQ Sauce, macht sich die Sour-Cream Sauce von Löwensenf aber trotzdem gut auf jeder Grill-Tafel. Probieren lohnt sich auf jeden Fall!