Tipps zum Fisch-Grillen

Die Zubereitung von Fisch auf dem Grill gehört bereits zum gehobenen Grillsport – ein Paar kleine Tricks und Helfer können dabei zum Gelingen beitragen. Bei der Auswahl des Grillfisches fängt es schon an: festfleischige und fettreiche Arten eigenen sich besonders gut. Und natürlich gehört nur frischer Fisch auf den Grill. Klare Augen, glänzende Haut, rosa Kiemen und kein fischiger Eigengeruch sind Anzeichen, auf die man beim Fischkauf Wert legen sollte. Wer sicher gehen will und über das entsprechende Know-how verfügt, kann seinen Fisch mit der passenden Angelrute natürlich auch selbst fangen.

Beim Fisch-Grillen gibt es nun unterschiedlichste Varianten – abhängig von der Beschaffenheit des Meerestieres. Fisch mit festem Fleisch kann man direkt auf dem Rost grillen. Diesen vorher gut einölen, damit der Fisch dort nicht kleben bleibt. Dann mit der Hautseite zuerst auf den Grill legen, die Hitze darf nicht zu hoch sein. Den Fisch während des Garvorgangs möglichst nur einmal wenden, damit er nicht zerfällt und die Haut nicht beschädigt wird. Ein Fischkorb ist hierbei ein nützlicher Helfer, der ein problemloses Wenden ermöglicht.

Fisch, der leicht zerfällt, sollte lieber in Alufolie gegart werden – das typische Grillaroma bleibt hierbei aber aus. Alternativ kann man auch ein Bananenblatt einsetzten. Wer Fisch im Ganzen garen will, aber nicht über entsprechendes Grillzubehör verfügt, kann ihn zum Stabilisieren mit der Bauchhöhle auf eine halbe Kartoffel oder viertel Zitrone setzten. Eine weitere leckere Zubereitungsart ist das Garen auf der Planke oder eingewickelt in WoodWraps. Diese Verfahren schützen nicht nur vor Zerfallen und Austrocknen, sondern verleihen dem Grillgut auch einen herrlich würzigen Rauchgeschmack.

Noch ein Tipp: Für Fisch nur kurze Marinierzeiten von wenigen Stunden wählen.

Praxistest „Räuchern mit Weber“: Was brauchen wir dafür?

In unserem Grill-Blog Praxistest wollen wir das Räuchern mit dem Kugelgrill von Weber testen. Damit das Ganze funktioniert, benötigt man natürlich nicht nur einen Grill und Holzkohle, Grillbesteck und Anzündkamin, sondern auch eine Reihe von Spezialzubehör.

Materialliste für den Grill-Blog Räuchertest

  • Kugelgrill, in unserem Fall der Weber One-Touch Premium, 47 cm
  • Holzkohle
  • Räucherchips
  • Räucherbretter
  • WoodWraps
  • Grill-Buch „Räuchern mit Weber“
  • Anzündkamin
  • Grillbesteck und Holzkohlezange

Räucherchips

Normalerweise kommt eine handvoll Räucherchips zur Holzkohle, sobald Sie durchgeglüht ist. Wir verwenden zum Testen aber das sogenannte Firespice-Probier-Set von Weber. Dabei handelt es sich um sechs kleine Räucherboxen, gefüllt mit jeweils einer anderen Sorte Räucherchips: Hickory, Apfel, Mesquite, Kirsche, Buche und Pekan. Jede Sorte hat ein anderes Aroma und harmoniert mit unterschiedlichen Fleisch- und Fischsorten.

Eigentlich sind solche Räucherboxen für den Gasgrill gedacht, man kann sie aber auch problemlos auf das Grillrost des Holzkohlegrills stellen oder die Chips einfach in der Glut verteilen. Wichtig bei allen Räucherchips: Mindestens eine halbe Stunde lang in Wasser einweichen, da sie sonst schnell Feuer fangen.

Räucherbrett

Alternativ zum Räuchern mit Räucherchips werden wir auch das Räuchern auf einem Räucherbrett testen. In unserem Fall handelt es sich um Zedernholzbretter. Auch diese müssen vorab in Wasser eingeweicht werden, für ein besonderes Aroma kann man auch Wein, Fruchtsaft oder Whiskey hinzufügen. Anschließend werden die Bretter auf das Grillrost gelegt. Nach einigen Minuten kann man dann Fleisch oder Fisch drauflegen.

WoodWraps

WoodWraps sind unsere dritte Alternative zum Räuchern, dabei handelt es sich um dünne Holzblätter, in die das Grillgut eingewickelt wird. In unserem Fall bestehen Sie aus Erlenholz. Auch die Grillblätter müssen vor der Verwendung gewässert werden, anschließend Fisch oder Fleisch umwickeln und mit Küchengarn fixieren. Damit das WoodWrap kein Feuer fängt, muss es in der indirekten Grillzone liegen.

Mit der  Frage „Was kommt denn nun egentlich auf den Grill?“ und „Welche Räucherchips passen zu welchen Grillgut?“ werden wir uns in einem späteren Blogartikel genauer beschäftigen.