Wintergrillen: Auf die Holzkohle und Temperatur kommt es an

von Jessica

Passend zum erneuten Wintereinbruch im Norden, wollen wir uns noch einmal dem Thema Wintergrillen widmen. Und der Schlüssel zu einem gelungenen Grillnachmittag oder -abend bei eisigen Temperaturen liegt in der Wahl der richtigen Holzkohle. Die niedrige Umgebungstemperatur setzt der Holzkohle zu und die zum Grillen notwendige Hitze wird zügig entzogen.

Profigriller verwenden deshalb sogenannte Restaurant-Holzkohle. Sie zeichnet sich durch eine hervorragende Glut, gute Hitzewirkung und lange Brenndauer aus. Genau die richtigen Eigenschaften um auch beim Grillen im Winter perfekte Grillergebnisse zu erzielen. Beispiele für gute Grillkohle sind beispielsweise Lübzer Holzkohle oder die Quebracho blanco.

Kerntemperatur mit dem Grill-Thermometer messen

Ausgestattet mit einem Grill-Thermometer kann es losgehen. Die Kontrolle der Temperatur während des Grillvorgangs ist von höchster Bedeutung, um auch beim Wintergrillen perfekte Grillergebnisse zu erzielen. Im Winter geht mehr Wärme verloren als im Sommer, deshalb in regelmäßigen Abständen die Temperatur von Holzkohle und Grillgut überprüfen. Eine Übersicht über die richtigen Kerntemperaturen ist hilfreich, denn die Garzeiten verlängern sich im Winter etwas.

Das Grillfleisch sollte beim Auflegen auf das Rost nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen, um die Garzeit nicht noch unnötig weiter zu verlängern. Fertig gegrillte Speisen können auf speziellen Warmhalteplatten zwischengelagert werden – sofern auch tatsächlich im Freien gegessen wird.

Woher beziehe ich im Winter gutes Grillfleisch?

Diese Frage ist berechtigt, denn fertig mariniertes Fleisch findet man im Winter so gut wie nicht. Eigeninitiative ist gefragt: Das Grillgut muss selbst gewürzt werden, mit einer Marinade oder einem Dry Rub. Natürlich kann man im Sommer auch einfach fertig mariniertes Grillfleisch einfrieren, um im Winter dann darauf zugreifen zu können.

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Wintergrillen: Tipps zum Grillen bei Schnee und Eis, Teil 2

von Jessica

Auch im Winter 2012/2013 ist das Wintergrillen weiterhin angesagt. Bereits im letzten Jahr haben wir Tipps zum Grillen bei Schnee und Eis gegeben: Immer einen Grill mit Deckel verwenden, einen höheren Brikettverbrauch einplanen oder selbstmariniertes Fleisch und saisonales Gemüse grillen. In diesem Jahr haben wir nun weitere Empfehlungen zusammengestellt:

Aufgrund der Temperaturen dauert das Durchglühen der Kohlen bzw. Briketts im Winter naturgemäß länger – also muss man dafür entsprechend mehr Zeit einplanen. Damit das Anheizen aber nicht unnötig lange dauert, sollte der Grill vorher komplett von Schnee befreit werden. Auch um den Grill herum muss genug Platz freigeschaufelt werden, sodass sich der Grillmeister frei bewegen kann.

Bei der Wahl der Kleidung geht es nicht nur um Wärme sondern auch um Sicherheit. Die Kleidungsstücke, insbesondere die Handschuhe, dürfen nicht aus leicht entflammbaren Materialien bestehen. Wer im Winter einen Anzündkamin verwenden will, sollte hier wegen des Funkenflugs besonders vorsichtig sein.

Aber nicht nur die Zeit zum Anheizen, auch der Garvorgang selbst verlängert sich. Der Einsatz eines Grillthermometers ist im Winter deshalb besonders ratsam. Das Fleisch kann auf den Punkt gegrillt werden, ohne dass der Deckel des Grills ständig angehoben werden muss und so unnötige Wärme verloren geht.

Und wenn es draußen im Schnee zu kalt wird, kann man mit dem Holzkohlegrill ja immernoch in die Garage umziehen? Falsch! Gegrillt wird auch im Winter nur im Freien und nicht unter dem Vordach oder in schlecht belüfteten Räumen.

Und wer dieses Jahr auf der Suche nach einem ganz besonderen Weihnachtsmenü ist, der findet dazu vielleicht in einem Wintergrillkurs eine Anregung. Dort kann man beispielsweise die Weihnachtsgans vom Grill auch gleich einmal ausprobieren.

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Grillschokolade: Unser Tipp für Silvester

von Jessica

Auch wenn der Schnee bislang größtenteils ausgeblieben ist, steht schon der nächste Anlass zum Wintergrillen bereit: Silvester. Und was ist ein typisches Winter- und Silvesteressen? Fondue.

Grillen und Fondue, wie bekommt man das nun vereint? Mit Grillschokolade! Dabei handelt es sich um ein Schokofondue, nur eben vom Grill. Als Geschmacksrichtungen gibt es Weiße Schokolade, Vollmilch und Zartbitter. Die Grillschokolade besteht aus kleinen Schokoplättchen, die sich in einer Aluschale befinden. Diese stellt man auf den Grill, gibt je nach Sorte noch etwas flüssige Sahne dazu und lässt die Schokolade nun langsam erwärmen, dabei immer wieder umrühren. Achtung: ist der Grill zu heiß, brennt die Schokolade an. Die Grillschokolade also erst als Nachtisch auf dem Grill platzieren, wenn die Glut nur noch minimal ist.

Sind die Schokoplättchen komplett geschmolzen, ist das Schokofondue vom Grill fertig. Nun darf gedippt werden, was gefällt, zum Beispiel Obst, Kekse oder Marshmallows. Passend zu Silvester gibt es auch das ein oder andere Rezept um die Grillschokolade mit fruchtigen Likören aufzupeppen. Für alle, die wir immer noch nicht vom Wintergrillen überzeugen konnten: Grillschokolade gelingt auch im Backofen oder auf der Herdplatte.

Das Team vom Grill-Blog wünscht allen einen guten Rutsch ins Grilljahr 2012!

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Video: Bacon Bomb zum Nachgrillen

von Jessica

Vor kurzen haben wir hier die Bacon Explosion vorgestellt. Eine etwas abgewandelte Form bereitet “Tex” vom Black Forrest BQQ TV zu, die Bacon Bomb mit Jalapeños und Käse. Dieses Videos ist der Beweis: man braucht sie gar nicht fertig zu bestellen, die Bacon Explosion ist ganz einfach nachzugrillen:

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Weihnachtsgans vom Grill

von Jessica

Gänsebraten ist ein traditionelles Weihnachtsgericht. Echte Grillfans bereiten diesen aber nicht im Backofen, sondern auf dem Grill zu. Wichtig: die Weihnachtsgans wird indirekt gegrillt. Dabei liegt das Grillgut nicht direkt über der Glut, überschüssiges Fett wird in einer Tropfschale aufgefangen. Zum indirekten Grillen benötigt man einen Grill mit Deckel, zum Beispiel einen Weber Kugelgrill. Die Holzkohle wird hier an den Rändern platziert, die Tropfschale mittig und der Deckel sollte während des Grillvorganges die meiste Zeit geschlossen sein, so kann die Hitze optimal zirkulieren.

Die Garzeit ist natürlich abhängig von der Temperatur des Grills und der Größe der Gans. Deshalb kann man sich an der Kerntempertatur orientieren: misst die Gans im Inneren etwas über  80°C, sollte sie gar sein. Das kann schon einige Stunden dauern, also rechtzeitig anfangen! Mit einem Bratenthermometer kann man die Kerntemperatur der Gans leicht überwachen. Damit man zum Temperaturmessen nicht ständig den Deckel abheben muss, gibt es Grillthermometer mit Kabel oder Funk, die während des gesamten Grillvorganges im Fleisch stecken.

Rezepte für die perfekte Weihnachtsgans gibt es im Internet viele, in der Regel wird die Gans u.a. mit Äpfeln und Zwiebeln gefüllt. Damit die Haut schön knusprig wird, bepinselt man sie gegen Ende der Garzeit noch mit Salzwasser. Mit Kugelgrill und Bratenthermometer ausgerüstet kann man die Familie so mit der etwas anderen Weihnachtsgans sicher begeistern.

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Indoor Grillen …

von Jessica

Wintergrillen bei Schnee und Eis erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Wer sich bei Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes dennoch lieber drinnen aufhält, auf das Grillen aber nicht verzichten möchte, für den haben wir einige Alternativen zusammengestellt.

…aber bitte elektrisch!

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein: Der Holzkohlegrill gehört in den Garten und nicht in die Wohnung. Dennoch sterben jährlich Menschen an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung, bedingt durch die Verwendung von Holzkohlegrills im Haus. Das geruchlose, farblose und nicht reizende Gas verbreitet sich unbemerkt im Raum und führt zu Vergiftungserscheinungen. Eine Belüftung durch offene Fenster oder Türen reicht nicht aus – offenes Feuer gehört nur in einen Kamin oder eben nach draußen.

Grills für die Wohnung

Die bekannteste Variante zum Grillen in geschlossenen Räumen ist der Elektrogrill. Es gibt ihn sowohl als Tischgrill, als auch als Standgrill. Das Fett tropft dabei meist in eine mit Wasser gefüllte Auffangschale. Ebenfalls elektrisch betrieben sind sogenannte Kontaktgrills. Das Grillgut wird dabei zwischen zwei Grillplatten eingeklemmt und so von beiden Seiten gegrillt. Das Prinzip entspricht dem eines Sandwich-Toasters oder Waffeleisens. Grillen kann man auch auf jedem Raclette, das oberhalb der Heizspirale eine Grillplatte besitzt. Nach einem ähnlichen Prinzip funktioneren auch sogenannte Heiße Steine.

Dies alles sind Formen des Indoor Grillens, bei denen man gemütlich um den Grill verteilt sitzen und essen kann – ideal für ein gemütliches Beisammensein mit Freunden oder der Familie. Wem es nur um die reine Zubereitungsform geht, der kann auch auf eine Grillpfanne zurückgreifen.

Alle vorgestellten Varianten haben allerdings einen Nachteil, das unvergleichliche rauchige Aroma lässt sich hierbei nicht erreichen. Wer darauf nicht verzichten kann, dem bleibt letztendlich doch nur der Griff zum Holzkohlegrill – und zur Winterjacke. Denn wenn Holzkohle, dann bitte draußen!

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Wintergrillen: Tipps zum Grillen bei Schnee und Eis

von Jessica

Nicht alle Grillfans verbinden Grillen mit Sommer und Sonne –  Wintergrillen bei Schnee und Eis liegt auch in diesem Jahr im Trend. Noch liegen die Temperaturen zwar nicht unterhalb des Gefrierpunktes, trotzdem möchten wir euch vorab einige Tipps zum Wintergrillen an die Hand geben –  manchmal kommt der Wintereinbruch ja schneller als man denkt.

Grillmagazin für Grillfans gibt Tipps zum Wintergrillen

Die Redaktion des Online-Grillmagazins grillfans.de hat die wichtigsten Fakten zum Grillen im Winter zusammengestellt. Grundsätzlich gilt: egal ob Gas- oder Holzkohle, der Grill sollte auf jeden Fall einen Deckel haben, damit das Grillgut nicht so leicht auskühlt. Bei Holzkohlegrills lieber Briketts verwenden, diese bleiben länger heiß. Bei Gasgrills empfiehlt sich im Winter Propan- statt Butangas, dies kann bei Temperaturen bis zu -40°C noch den notwendigen Gasdruck aufbringen. Wichtig ist zudem, einen höheren Verbrauch an Kohle oder Briketts bzw. Gas als im Sommer einzuplanen.

Bei der Wahl des Grillguts ist Kreativität angesagt: Fleisch selbst zu marinieren wird notwendig sein, denn fertig gewürztes Grillfleisch ist zu dieser Jahreszeit eher selten zu finden. Bei Gemüse ruhig einmal auf typische Herbst- und Wintergemüse zurückgreifen.

Damit es nicht zu kalt wird, ist natürlich dicke Winterkleidung wichtig. Doch nicht nur warme Kleidung, auch warme Getränke schützen vor Kälte. Ein Lagerfeuer oder ein Feuerkorb spendet zusätzlich Wärme. Und für die nicht ganz so hartgesottenen Grillfans besteht natürlich immer noch die Möglichkeit, im Garten zu grillen und anschließend drinnen im Haus zu servieren.

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Grillwetter auf wetter.de

von Jessica

Grillwetter in DeutschlandZu heiß? Zu nass? Zu windig? Das Grillwetter in Deutschland auf einen Blick.

Für Grillfans bietet der Online-Wetterdienst wetter.de einen besonderen Service: das Grillwetter. Statt Temperatur, Niederschlag und Windstärke wird hier angezeigt, ob der Grill lieber kalt bleiben sollte oder wo auch im Herbst und Winter problemlos gegrillt werden kann.

Über eine Legende werden zum Wetter entsprechende Grillempfehlungen abgegeben, beispielsweise ob man sich lieber ein überdachtes Plätzchen suchen sollte oder dem Grillvergnügen wettertechnisch nichts im Wege steht.

Da kein Hinweis auf die Tagestemperatur gegeben wird und wir nicht einschätzen können, wie wetterfest die Redaktion bei wetter.de ist,  empfiehlt es sich nach der Temperatur noch einmal separat zu schauen, damit der Grill nicht als Heizung fungieren muss. Bei allzu kalten Temperaturen ist es dann auch gemütlicher, Brennholz in den Kamin zu werfen und die Steaks in der Pfanne zu braten.

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Grillkugel statt Christbaumkugel: Geschenkideen von Weber

von Jessica

In gut zwei Monaten ist es wieder so weit, Weihnachten steht vor der Tür. Es ist also durchaus legitim, sich  mit dem Gedanken an passende Weihnachtsgeschenke zu beschäftigen. Für alle Männer, die im Familien- und Freundeskreis beschenkt werden sollen, präsentiert der Grillgerätehersteller Weber jetzt passende Geschenkideen für jeden Geldbeutel.

“Best Gift for Men”

Für unter 20,- € gibt es bereits praktische Grillhandschuhe oder stylische Grillzangen und Grillthermometer, sowie die beiden Kochbücher  “Weber’s Chicken – Die besten Grillrezepte” und „Weber’s Steak – Die besten Grillrezepte“. Für unter 50,- € gibt es das Standardwerk für alle Grilllfans: Weber’s Grill-Bibel. Weitere Highlights in dieser Preisklasse sind beispielsweise ein Anzündset inklusive Anzündkamin, Briketts und Anzündwürfel oder aber Sear Grate, Pfannen- oder Wokeinsatz für das bekannte Gourmet BBQ System. Weiteres interessantes Grillzubehör ist ein Braten- oder Gemüsekorb, ein praktischer Spare-Ribs-Halter, eine Grillplatte oder ein Pizzastein. Für unter 100,- € gibt es bereits einen Picknikgrill oder einen Kugelgrill für Einsteiger.  Ab 100,- € sind den Ansprüchen und der Fantasie von Grill-Liebhabern dann keine Grenzen mehr gesetzt: Kugelgrills, Elektrogrills oder Tischgrills, hier ist für jeden etwas dabei.

Grilling in a Winter Wonderland

Wenn die Grill-Geschenke unter dem Weihnachtsbaum Lust auf mehr gemacht haben, hält die Weber-Grillakademie noch ein besonderes Highlight bereit: Warme Sommertage sind noch in weiter Ferne, wie wäre es daher mit Grillen in verschneiter Winterlandschaft? Neben normalen Basis- und Expertenkursen werden in der Weber-Grillakademie auch spezielle Wintergrillkurse angeboten. Entsprechende Geschenkgutscheine sowie eine Übersicht über Termine und Standorte der Grillakademie gibt es auf der Weber-Website.

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Grilltrends 2010

von Nathalie

Das Hobby Grillen war jahrelang mit unzähligen Klischees behaftet: Grillen ist was für richtige Männer, die sich im Sommer mit Freunden und Familie im Garten treffen, um deftige Steaks und Würstchen zu braten und sie mit einem Bierchen runter zu spülen, ohne sich dabei um ihre Gesundheit zu sorgen – nicht nur ist das “typische Grillgut” sehr fetthaltig; wer beim Grillen nicht einige Basisregeln beachtet, der setzt sich einem hohen Krebsrisiko aus. Inzwischen stellen neue Trends diese Grill-Klischees in Frage. Nicht nur Männer, auch Frauen stehen zunehmen am Grill, und da diese gerade in der Sommerzeit besonders auf ihre Figur achten, kommt auch mehr mageres Fleisch auf den Rost. Außerdem hat sich inzwischen auch “Veggie-Grillen” als Trend durchgesetzt; Gemüse und Obst werden längst nicht mehr nur als Beilagen seviert, sondern gebraten. Durch die indirekte Grillmethode, bei der das Fett des Grillguts nicht mehr in die Glut tropft und so krebserregende Stoffe erzeugt, ist Grillen noch gesünder geworden. Eine weitere neue Mode, die in Deutschland langsam immer mehr Anhänger findet, ist das Wintergrillen. Für echte Grillfans ist das ganze Jahr Grillsaison.

Dei Grillstudie 2010 zeigt aber, dass sich einige Klischees trotz neuer Trends nicht wegdenken lassen vom Grillen: 66,8 % der Befragten meinten, Grillen sei noch immer eine Männerdomäne, bei 76,8% kommt noch immer hauptsächlich Fleisch auf den Grill und 84% der Hobbygriller warten noch immer auf den Sommer um den Grill raus zu holen.

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