Der neue Grill für den Sommer: Welcher ist der Richtige?

Der Sommer kommt und damit bricht für die meisten die Grillsaison an. Kaum zeigen sich die ersten Sonnenstrahlen, schon duftet es aus den Gärten verführerisch und in den Supermärkten stapeln sich die Einweg-Grills. Wer sich für die neue Saison einen Grill zulegen will, der auch auf lange Sicht eine gute Investition ist und viele Sommer lang für leckeres Grillfleisch sorgt, der schaut sich am besten nach einem teureren und hochwertigeren Modell um. Egal ob Weber Grill oder ein Modell von einer anderen Firma, die Hauptfrage beim Kauf bleibt gleich: Gas, Holzkohle oder Elektrogrill? Wir stellen die Kandidaten genauer vor.

Der Holzkohle Grill

Viele schwören vor allem auf das besondere Aroma des Holzkohle Grills. Als traditionellster Grill-Typ ist er wohl das gängigste Modell. Allerdings gibt es immer mehr Menschen, die lieber einen anderen Grill wählen. Zu aufwändig, zu dreckig und zu langsam. Wer schnell perfektes Fleisch will und danach nicht den Rost schrubben will, der lässt die Finger vom Holzkohle Grill. Romantiker, die auf ursprüngliches Aroma schwören und es gern gemütlich angehen lassen, können sich aber nach wie vor auf den Klassiker verlassen.

Der Gas-Grill

Schnell, schneller, Gas-Grill. Wer seinen Grill in kurzer Zeit auf die perfekte Temperatur bringen will, der liegt mit diesem Modell genau richtig. Auch das Gas an sich ist im Vergleich zur Holzkohle etwas günstiger. Dafür muss man für den Grill selbst etwas mehr investieren, gängige Modelle, die man zum Beispiel bei demmelhuber.net findet machen dafür in Sachen Design mehr her. Dank nützlicher Features wie einer genauen Temperatur-Regulierung bietet der Gas Grill jedoch auch den Vorteil, dass man auch schwierige Fleischgerichte perfekt darauf zubereiten kann.

Der Elektrogrill

Der Elektrogrill ist vor allem eines: flexibel. Meist sind sie klein und passen auf den Balkon oder den Gartentisch und können problemlos hin und her bewegt werden. Hauptsache es gibt Strom. Auch der Elektrogrill ist schnell heiß und lässt sich genau regulieren. Was allerdings in jedem Fall fehlt, ist das typische Grill-Aroma, denn hier brennt nichts. Ideal ist der Elektrogrill für alle, die nicht viel Platz haben und gern flexibel sind.

Die hohe Kunst des Barbecue

Amerikaner grillen beeindruckend anders, findet Boris Radczun von der Welt-Online. Nachdem er als Kleinkind den Weber-Grill im Garten des Nachbarn bewundert und sich über die Funktion des Grilldeckels gewundert hat, besucht er als erwachsener Journalist die Firma Weber Stephen, um sich in die hohe Kunst des Barbecue einweisen zu lassen. Jim Stephen, der Sohn des Firmengründers George Stephen, erzählt gern über die Evolutionsgeschichte des Weber-Grills  – von den Anfängen – wie der Vater, inspiriert von der rundlichen Form der Bojen der Firma Weber, für die er damals arbeitete, den Kugelgrill erfand – bis zur Gegenwart – heute ist Weber-Stephen nicht nur Marktführer in Amerika, sondern hat Niederlassungen in über 60 Ländern und verkauft einige Millionen Grills im Jahr. Er erzählt aber nicht nur vom Weber-Grill, sondern von der amerikanischen Grillkultur im Allgemeinen. Diese zeichnet sich offensichtlich durch Begeisterung, Kreativität und Genuss aus. Jim Stephen zufolge komme es beim Grillen auf  „zwei stabile Temperaturzonen, Hartholzeierbriketts und vor allem die Absicht, mit Freunden im Garten in aller Ruhe ein Mahl einzunehmen“ an. Und natürlich auf den Deckel, der das Hauptwerkzeug zur Temperaturkontrolle ist und dessen Fehlen den Barbaren offenbart.

Interessanter Artikel, der dem deutschen Bratwurstgriller wohl den amerikanischen „Barbecue“ Lifestyle schmackhaft machen möchte.