Dutch Oven Test: Gusseisentopf zum Outdoor-Kochen

Der Dutch Oven verwandelt den Garten oder die Terrasse ganz leicht in eine Outdoor-Küche. Mit dem Gusseisentopf kann man kochen, braten und backen. Der Onlineshop fire & steel hat mir ein Dutch Oven Set zum Testen zur Verfügung gestellt. Bereits mein erster Versuch – ein leckerer Linseneintopf – war ein voller Erfolg.

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Grillsaucen von Stokes und Old Texas im Test

Ein gutes Steak genießt man natürlich am besten pur. Zu manchen Gerichten gehört eine leckere Sauce aber einfach dazu, z.B. zu Pulled Pork oder einem Burger. Deshalb habe ich mich gefreut, als mir ein kleines Paket mit mir noch unbekannten Saucen von Stokes und Old Texas zur Verfügung gestellt wurde. Damit man sich beim Testen voll auf die Saucen konzentrieren konnte, wurde ein schlichtes Schweinesteak gegrillt.

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Gasgrill Go-Anywhere von Weber

Der kleine Gasgrill hatte es mir bereits angetan, als ich Anfang 2014 die Neuheiten von Weber hier im Blog präsentierte. Nun habe ich den tragbaren Grill zum Testen erhalten und freue mich auf das Herbst- und Wintergrillen! Im Folgenden möchte ich das Modell noch einmal etwas genauer vorstellen.

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Das perfekte Weihnachtsgeschenk für Steak-Liebhaber

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Damit die Vorweihnachtszeit nicht in Stress ausartet, sollte man sich so langsam schon einmal Gedanken um das ein oder andere Geschenk machen. Schließlich steht man doch jedes Jahr vor derselben Herausforderung: Wem soll ich was schenken, damit das Fest der Liebe nicht zum Fest der Peinlichkeiten wird? Wer Steak-Liebhaber beschenken muss, für den haben wir genau den richtigen Tipp.

SteakChamp, die Erfinder des innovativen Kerntemperatur-Messgeräts mit LED-Anzeige, haben sich etwas Schönes einfallen lassen: zwei unterschiedlichen Geschenksets, die die mittlerweile drei unterschiedlichen SteakChamp Produkte miteinander kombinieren. Verpackt in einer rustikalen Holzbox enthalten die Sets somit alles, was das Herz eines leidenschaftlichen Steakfans begehrt.

SteakChamp Geschenksets „Steak-Buddy“ und „Steak-Gourmet“

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Im Geschenkset „Steak-Buddy“ darf sich der Beschenkte über den SteakChamp medium inklusive Aktivator, die SteakChamp Gewürzmischung  „New York“ sowie ein schweres SteakChamp Messer freuen. Das Geschenkset „Steak-Gourmet“ beinhaltet sogar zwei SteakChamps in medium und medium rare sowie die drei Gewürzmischungen „New York“, „Kansas City“ und „Chicago“ und zwei hochwertige Steak-Messer. Natürlich können alle Bestandteile im Onlineshop auch einzeln erworben werden. Schenken muss in diesem Jahr also nicht stressig sein, sondern kann richtig Spaß machen.

SteakChamp Produkte im Grill Blog Test

Der SteakChamp misst die Kerntemperatur des Fleisches und zeigt mittels LED-Anzeige an, wenn der gewünschte Gargrad erreicht ist – von rare über medium rare, medium, medium well bis well done. Wir durften ihn bereits selbst testen und waren vom Ergebnis begeistert. Und auch die leckeren Gewürzmischungen aus hochwertigen Zutaten, die sich vor allem als schnelles Dry Rub eigenen, haben im Geschmackstest voll überzeugt. Die dritte Komponente der Geschenksets, die schweren, scharfen SteakChamp Messer werden wir in den kommenden Wochen auch noch einmal dem Grill Blog Test unterziehen.

WMF Fondue-Set und HEINZ Drei-Pfeffer-Sauce im Test

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Mit der neuen Bloggeraktion „HEINZ macht Freu(n)de“ rund um die neue Drei-Pfeffer-Sauce startet Heinz in die Wintersaison. Im Zuge dessen erreichte uns kürzlich ein großes Paket, gefüllt mit vielen tollen Sachen:

  • Fondue-Set „Allegro“ von WMF
  • Holzbrett in Heinz-Optik
  • als Ketchup-Flaschen verkleidete Salz- und Pfefferstreuer
  • Retro-Serviettenspender
  • Heinz Dip-Schälchen von WMF
  • diverse einzeln verpackte Drei-Pfeffer-Saucen zum Testen und Verschenken

Eine schöne Überraschung, denn was passt besser in die kalte Jahreszeit als Fondue? Der Grill blieb also kalt, stattdessen heizten wir den Kochtopf an. Aus Angst vor einer Fettschicht in der gesamten Wohnung haben wir dabei auf Brühe zurückgegriffen. Zu essen gab es ganz klassisch Rind, aus Kostengründen aber Hüfte statt Filet.

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Fondue-Set „Allegro“ von WMF

Das Fondue für maximal sechs Personen überzeugt gleich auf den ersten Blick durch eine hochwertige Optik. Und auch in der Praxis muss sich dieses klassische Fondue hinter keinem Elektrofondue verstecken: Der Fonduetopf lässt sich auf allen Herden vorheizen – egal ob Kochplatte, Gasherd, Ceranfeld oder Induktionsherd. Die vorgesehene Menge der Brennpaste hält für ca. zwei Stunden und sorgt für eine optimale Temperatur – zumindest für ein Brühefondue.

Ist man nicht zu ungeduldig und gibt man der Flamme etwas Zeit zum Anheizen, kann man sein Fleisch in einer angenehmen Geschwindigkeit zubereiten – auch wenn alle Gabeln im Topf besetzt sind. Praktisch ist der Spritzschutz, der gleichzeitig als Gabelhalter dient, sodass die Fonduegabeln am Topfrand nicht verrutschen oder verhaken.

Heinz Drei-Pfeffer-Sauce

heinz-drei-pfefferObwohl ich nicht der größte Pfefferfan bin, hat mich die neue Heinz-Sauce überzeugt. Sie schmeckt mild und cremig und besitzt eine angenehme Pfeffernote. Gerade zu Fondue oder Raclette, wo das Fleisch meist unmariniert und nur mit Salz und Pfeffer gewürzt ist, passt die Drei-Pfeffer-Sauce meiner Meinung nach perfekt. Für stark mariniertes Grillgut im Sommer finde ich sie dagegen nicht ganz so passend.

Fazit: Beide Produkt haben auf ganzer Linie überzeugt. Das Fondue-Set „Allegro“ von WMF ist eine schöne Alternative zum Grill im Winter und die Drei-Pfeffer-Sauce ein leckerer Begleiter für mild gewürztes Fleisch.

Dip-Schälchen als Sammelprämie

Zusammen mit WMF belohnt Heinz seine Fans diesen Winter mit einer Sammelaktion. Wer zwischen dem 01. November 2013 und dem 31. Januar 2014 Kassenbons mit insgesamt acht im Aktionszeitraum gekauften Heinz-Produkten in einem WMF-Geschäft in seiner Nähe vorlegt, bekommt ein schickes Dip-Schälchen aus Porzellan geschenkt. Die genauen Teilnahmebedingungen für die Sammelaktion können hier nachgelesen werden.

Der Gasgrill Cadac Carri Chef im Test

Als typische Holzkohlegriller hat es uns besonders gefreut, dass wir die Möglichkeit bekamen, einen Gasgrill zu testen. Konkret ging es um den Cadac Carri Chef. Die Marke Cadac hat ihren Hauptsitz in Südafrika, weshalb der Leitspruch des Unternehmens auch „Live the Braai Life“ lautet. Die Produkte und Grills sollen für den Outdoor-Bereich, zum Campen und Wandern bestens geeignet sein und Robustheit, leichte Handhabung und Bedienkomfort vereinen.

Auch der Cadac Carri Chef wird als Outdoor- und Camping-Grill verkauft. Er verfügt über eine elektrische Zündung, einen Deckel mit Ofenfunktion und Thermometer, einen Grillrost, eine Grillplatte sowie einen Kochtopfeinsatz. Kochen, grillen, backen oder braten sollen mit dem Carri Chef somit kein Problem sein. Das deutsche Modell arbeitet mit einer 50 mBar Gasflasche.

Aufbau und Transport

cadac-aufbauLaut Bedienungsanleitung lässt sich der Gasgrill in wenigen Minuten montieren und tatsächlich ist die Montage mit dem mitgelieferten Werkzeug kinderleicht. Ein wirklicher Pluspunkt im Hinblick darauf, dass der Grill beispielsweise zum Campen doch das eine oder andere Mal auseinandergebaut und transportiert werden müsste. Er kommt deshalb auch in einer robusten Tragetasche daher, in der – bis auf Deckel und Gasflasche – alle Teile verstaut werden können. Der Carri Chef selbst hat einen stabilen Stand und eine große Grillfläche, in seiner Form erinnert er an einen Kugelgrill. Ein kleiner Nachteil: Die Gasflasche lässt sich nicht verstauen, muss also beim Grillen neben dem Grill stehen. Mitgeliefert wird auch ein kleines, farbiges Rezeptbuch.

Grillen mit dem Cadac Carri Chef

cadac-grillDank elektrischer Zündung lässt sich der Carri Chef leicht anheizen, nach etwa fünf Minuten hat er bereits Grilltemperatur erreicht. Hier punktet der Gasgrill natürlich gegenüber einem Holzkohlegrill. Zudem lässt sich die Temperatur über den Drehregler leicht regulieren. Auf dem antihaftbeschichteten Grillrost ist viel Platz und es entsteht ein tolles Branding – Rauchentwicklung gibt es allerdings auch hier. Um den Rost nicht zu zerkratzen sollte man Grillbesteck aus Holz verwenden.

Aber was ist mit dem so typischen Grill-Geschmack, der angeblich nur mit Holzkohle zustande kommt? Wenn man wirklich ehrlich ist: Das Fleisch vom Gasgrill schmeckt genauso gut wie vom Holzkohlegrill. Zudem ist das Grillrost des Cadac so gestaltet, dass Fleischsaft und Fett zum Teil in den Rillen aufgefangen werden, sodass das Grillgut schön saftig bleibt. Wer allerdings großen Wert auf das „Ich habe Feuer gemacht“-Erlebnis legt, wird mit einem Gasgrill natürlich nicht glücklich werden.

cadac-grillergebnisReinigung

Die Grillreinigung ist eine unliebsame Pflicht, mit dem Cadac-Grill ist sie aber schnell erledigt. Lästiges Grillrostschrubben und Ascheentsorgen entfällt, die antihaftbeschichtete Platte lässt sich einfach mit ein wenig Spülmittel säubern, ebenso wie die Fettauffangschale.

Fazit: Der ideale Gasgrill für Ein- und Umsteiger

Der Cadac Carri Chef hat uns als Gasgrill-Neulinge wirklich überzeugt! Er ist einfach aufzubauen, zu bedienen und zu reinigen. Das Grillergebnis ist super und unterscheidet sich nicht wirklich von einem Holzkohlegrill. Ein weiterer Pluspunkte ist die Flexibilität des Grills, man kann ihn wirklich leicht einmal zum Camping mitnehmen, sofern man kein Problem mit dem Transport der Gasflasche hat.

Ich persönlich möchte meinen Holzkohlegrill nicht missen, bin jetzt aber wirklich auf den Geschmack von Grillen mit Gas gekommen. Besonders das „Mal eben schnell den Grill anheizen“ ist ein wirklicher Vorteil. Besonders als Gasgrill für Ein- und Umsteiger, die nicht nur im eigenen Garten oder auf dem Balkon grillen, können wir den Cadac Carri Chef deshalb wirklich empfehlen. Wer neugierig geworden ist, kann das Modell zum Beispiel im Web-Kaufhaus unter fonq.de bestellen, Gasflasche, Schlauch und Druckregler müssen separat, z.B. im Baumarkt, gekauft werden.

Steak Champ und Steak-Gewürze im Test

Der Steak Champ im Test

Den Steak Champ haben wir bereits im vergangenen Jahr vorgestellt, nun hatten wir endlich die Möglichkeit, ihn selbst auszuprobieren. Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Das Steak wird tatsächlich perfekt – in unserem Fall medium gegrillt. Die Bedienung des Steak Champ ist kinderleicht, einfach im mitgelieferten Aktivator anschalten, ins Fleisch stecken und ab auf den Grill.

Jetzt muss das Steak nur noch so lange gegrillt werden, bis das langsame, einfache Blinken zu einem schnellen, doppelten Signal wechselt. Das Ende der anschließenden Ruhezeit ist erreicht, wenn der Steak Champ gar nicht mehr blinkt. Anschließend einfach mit der Entnahmehilfe herausziehen. Zwar ist eine Nutzung z.B. bei geschlossenem Kugelgrill natürlich nicht möglich, aber für ein gutes Steak ist ein Deckel auf dem Grill auch nicht nötig.

Fazit

Der Steak Champ ist ein wirklich tolles, zuverlässiges Grill-Gagdet, das ich schon nach einmaliger Benutzung nicht mehr missen möchte. Der Gargrad ist genau richtig für ein medium gegrilltes Steak. Und den Steak Champ kann man natürlich auch in der Pfanne und im Backofen benutzt werden.

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Steak-Gewürze von Steak Champ

Doch die Macher des Steak Champ haben seit kurzem noch ein weiteres Produkt im Sortiment: Drei hochwertige Gewürzmischungen, die hervorragend als Rub oder Marinade beispielweise für Rind, Schwein oder Huhn verwendet werden können:

  • New York – Der Klassiker mit Pfeffer & Meersalz
  • Kansas City – Der Scharfmacher mit Chili & Pfeffer
  • Chicago – Der Alleskönner mit Kräutern & Pfeffer

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Die hochwertigen Zutaten stammen aus den besten Anbaugebieten der Welt und natürlich enthalten die Gewürze keinerlei Zusatzstoffe. Die schönen und praktischen Metalldosen sorgen für lange Frische und Haltbarkeit des Inhalts.

Natürlich konnten wir es und nicht nehmen lassen, die drei Varianten auch gleich einmal auszuprobieren. Das Steak wurde mit New York gewürzt, um den Geschmack des Fleisches nicht zu überdecken. Die Nackensteaks wurden mit Kansas City und Chicago eingerieben.

Fazit

Die Steak Champ Gewürze sind wirklich empfehlenswert, besonder für diejenigen, die ihr Grillfleisch gern selbst marinieren, dafür aber nicht allzu viel Zeit investieren möchten. Als Dry-Rub müssen die Gewürze nicht unbedingt einwirken, sondern es kann direkt auf den Grill gehen. Das Ergebnis schmeckt fein und würzig, beim nächsten Mal würde ich vor allem die scharfe Variante noch etwas weniger zurückhaltend auftragen. Für Steak ist die Mischung aus Pfeffer & Salz perfekt, für Nackensteaks schmeckte die Variante Kräuter & Pfeffer besonders gut.

Wir sind gespannt, was die Macher des Steak Champs als nächstes auf den Markt bringen – es dürfte vielversprechend werden!

TastyBox im Test: Lamm-Koteletts und Weiderind-Bratwurst

Der Sommer ist endlich im Norden eingekehrt – höchste Zeit also, den zweiten Teil der TastyBox zu testen: Koteletts vom Ur-Lamm aus der Eifel und Fränkische Weiderind-Bratwurst mit Honig und Fenchel.

Weiderind-Bratwurst mit Honig und Fenchel

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Den fünf Bratwürsten sah man auf den ersten Blick an, dass sie keiner maschinellen Massenproduktion entstammen. „Meister der Bratwurst“ Klaus Lindner macht alles selbst, von der Zerlegung und Verarbeitung in seiner Metzgerei, bis hin zur Auswahl der  Gewürze, die er selbst mahlt und röstet. Die Bratwurst erhielt auf dem Grill eine schöne goldbraune Farbe und schmeckte würzig. Den Honig konnte man aber nicht unbedingt herausschmecken, den Fenchel dafür aber um so mehr – und dieses Aroma muss man mögen. Als nicht allzu große Bratwurst-Fans konnte uns leider auch die Weiderind-Bratwurst nicht überzeugen – was aber keinesfalls auf deren Qualität zurückzuführen ist.

Doppelkoteletts vom Lamm

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Die vier Lamm-Koteletts stammen aus der Zucht des Familienunternehmens Lapinchen aus der Eifel. Die schönen Fleischstücke mit dünnem Fettrand wurden nur mit Salz, Pfeffer und ein wenig Garam Masala gewürzt, dann ging es auf den Grill. Das Ergebnis war wunderbar saftig, zart und würzig mit einem leichten, aber nicht zu intensiven Lamm-Geschmack. Die Koteletts vom Ur-Lamm haben uns auch als weniger große Lammfans überzeugt.

Die Qualität der Fleischprodukte aus der Tasty-Box sah und schmeckte man sowohl beim Angus-Rind, als auch beim Ur-Lamm und der Weiderind-Bratwurst. Für Fleischfans ist die TastyBox (zum Grillen) also auf jeden Fall empfehlenswert! Nebenbei haben wir es auch endlich einmal geschafft, die Bull’s-Eye BBQ Sauce Original zu testen: Für uns die bislang beste BBQ-Sauce.

Grilly Billy im Test: Glut in wenigen Minuten

Für viele Griller ist der Anzündkamin wohl die erste Wahl, wenn es darum geht, schnell und unkompliziert eine schöne Glut zum Grillen zu zaubern. Mit dem Grilly Billy von STEINEL hat der Anzündkamin nun allerdings einen ernsthaften Konkurrenten bekommen: Der Föhn mit 500 °C heißer Luft verspricht perfekte Glut in wenigen Minuten. Aber hält der Grilly Billy auch, was er verspricht? Wir haben ihn getestet.

grilly-billyStecker in die Steckdose – Los geht’s

Statt Holzkohle haben wir einen kleinen Sack (3 kg) Grillketts verwendet. Diese lassen sich ja bekanntlich etwas schwerer anzünden, aber auch damit kam der Grilly Billy überraschend gut zurecht: Schichtet man die Briketts zu einem kleinen Turm und heizt von unten mit dem Föhn an, dann entsteht tatsächlich nach einigen Minuten bereits eine solide Glut. Natürlich kann jetzt noch nicht direkt los gegrillt werden, aber die Grillketts glühen anschließend zügig durch.

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Vorteile und Nachteile von Grilly Billy

Auffällig war, dass der Anzündprozess so gut wie rauchfrei ablief – ideal also bei empfindlichen Nachbarn. Der Föhn selbst ist auch nicht besonders laut. Zudem kommt keinerlei Chemie in Form von Grillanzündern mehr zum Einsatz. Beim Anzünden mit dem Grilly Billy kann man eigentlich nichts falsch machen und bei sachgerechter Handhabung ist dessen Verwendung so gut wie ungefährlich – im Gegensatz zum Einsatz von Brennspiritus oder zum Umdrehen des Anzündkamins. Die Hitze kann am Heißluftföhn in zwei Stufen reguliert werden. Eine einfachere und auch schnellere Variante, um einen schöne Glut zu erzeugen, kennen wir momentan nicht – auch wenn die vom Hersteller angegebene Zeit bei Briketts nicht ganz zutrifft.

Der wahrscheinlich größte Nachteil des Grilly Billy ist der Stromanschluss, für den Einsatz im Park ist er also nicht geeignet. Beim Grillen mit Kindern ist außerdem natürlich Vorsicht geboten, da der Heißluftföhn nach der Benutzung an der Düse einige Zeit heiß bleibt und auch sonst keine Kindersicherung besitzt – also am besten immer direkt den Stecker ziehen.

Fazit

Uns hat der Grilly Billy vor allem durch seine unkomplizierte Handhabung und das rauchfreie Anzünden überzeugt und er wird für die nächsten Grillabende auf dem Balkon den Anzündkamin vorerst ablösen. Wer mit reiner Holzkohle grillt, wird tatsächlich nach einigen Minuten bereits eine perfekte Glut erzeugen können. Die 35 Euro sind also ein durchaus gerechtfertigter Preis, zudem kommt der Grilly Billy in einem schöne Karton inklusive kleinem Rezeptbuch daher.

Designer-Grillzange Greta von OZ-Goods

Grillzange-GretaGrillzange ist gleich Grillzange? Nicht ganz. Wir möchten deshalb die Grillzange Greta von OZ-Goods einmal genauer vorstellen. Sie wird in 100%iger Handarbeit aus Buchenholz gefertig – made in Hamburg. Das besondere: 2004 wurde sie mit dem renommierten Red Dot Designpreis ausgezeichnet. Erhältlich ist sie in drei Größen: 30 cm, 45cm und 60 cm. Wir haben das kleinste Modell getestet.

Die Grillzange ist gut verarbeitet und sieht sehr hochwertig aus. Sie liegt gut in der Hand und lässt sich leicht öffnen und schließen. Im Gegensatz zu vielen anderen Modellen ist der Widerstand nicht zu hoch und die Grillzange verhakt sich nicht. Der Hersteller wirbt mit einem einzigartigen Schliff, damit man verlässlich und präzise zupacken kann – einen wirklich signifikanten Unterschied zu anderen Modellen konnten wir hier beim ersten Test aber nicht feststellen.

Allroundtalent für Grill und Küche

Mit dem kleinsten Modell kann man durchaus große Stücke packen, aufgrund der Länge bzw. Kürze, muss man am Grill aber etwas vorsichtig sein. Die Grillzange eignet sich aber auch perfekt für die Küche, beispielsweise zum Wenden von Fleisch und Gemüse in beschichteten Pfannen, zum Servieren von Salat oder Anfassen öliger Speisen. Hierzu sollte sie vorher selbst in Öl getränkt werden, damit sie gegenüber Marianden und Fett unempfindlich ist.

Zwar ist die Grillzange Greta nicht Spülmaschinengeeignet, sie lässt sich aber leicht und rückstandlos per Hand reinigen. Zudem wirkt das Buchenholz durch seine natürlichen Harze antibakteriell.

Fazit

Eine wirklich hochwertige, schöne und funktionale Grillzange, die für weit mehr als nur zum Grillen eingesetzt werden kann – ideal auch zum Verschenken. Einziger Nachteil: Beim kleinsten Modell muss man am Grill etwas vorsichtig sein, damit man sich nicht verbrennt.

Neugierig geworden? Die Grillzange Greta gibt es bis zum 10.05.2013 kostenlos bei einer Bestellung ab 60 € Warenwert im Wohnideen-Shop Connox dazu.