Was denn nun? Holzkohle vs. Holzkohlebriketts

von Jessica

Die Wahl des richtigen Grills ist oftmals schon eine Herausforderung. Hat man sich für einen Holzkohlegrill entschieden, steht man schon vor der nächsten Frage: Holzkohle oder Holzkohlebriketts? Die Antwort lautet: Es kommt darauf an! Wir haben die wichtigsten Informationen zu den beiden Brennstoffen einmal zusammengestellt.

Holzkohle

  • Herstellung: durch Pyrolyse; lufttrockenes Holz wird unter Luftabschluss oder ohne Sauerstoffzufuhr erhitzt
  • Form: die Holzstruktur ist noch klar erkennbar
  • Anzünden: lässt sich leichter entzünden als Briketts
  • Durchglühen: glüht schneller durch
  • Temperatur: erreicht nach dem Durchglühen eine sehr hohe Temperatur
  • Brenndauer: nur kurze Brenndauer von etwa einer Stunde
  • Einsatz: für das Grillen zwischendurch in kleinerer Runde und zum direkten Grillen von Grillgut mit kürzerer Grilldauer. Nicht für indirektes Grillen geeignet.

Holzkohlebriketts

  • Herstellung: aus zermahlener und zusammen mit Stärke gepresster Holzkohle, manchmal beispielsweise auch aus Kokosnussschale
  • Form: eiförmige Briketts; größer und gleichförmiger als Holzkohle, daher besser dosierbar
  • Anzünden: lassen sich schwerer entzünden, ein Anzündkamin ist empfehlenswert
  • Durchglühen: brauchen auf Grund ihrer höheren Dichte länger zum Durchglühen
  • Temperatur: erreichen etwas niedrigere Temperaturen als Holzkohle
  • Brenndauer: ca. 3-5 Stunden, etwa dreimal so lang wie bei Holzkohle
  • Einsatz: vor allem zum indirekten Grillen und Grillen mit Deckel nötig. Natürlich auch zum direkten Grillen geeignet.

Egal ob man sich für Holzkohle oder Holzkohlebriketts entscheidet, wichtig ist die Qualität. Hier sollte man nicht am falschen Ende sparen. Bei günstigen Produkten, die mit Grillkohle oder -brikett ausgezeichnet sind, handelt es sich teilweise um gepressten Braunkohlestaub.

Noch ein Tipp : Für ein optimales Grillergebnis kann man auch beide Brennstoffe verbinden, also mit Holzkohle vorglühen und anschließend Briketts nachlegen.

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iGrill – und du?

von Jessica

Grillfreaks lieben technische Spielereien genauso wie Apple-Fans. Für alle, auf die beides zutrifft und denen ein normales Fleischthermometer zu langweilig ist, haben wir genau das richtige iDevice gefunden: den iGrill. Der iGrill ist eine Hybrid-Lösung aus einem digitalen Fleischthermometer mit Bluetooth-Anbindung und einer kostenlosen iOS-App. Eine Android-App ist geplant.

Wie funktioniert der iGrill?

Wie bei einem herkömmlichen Fleischthermometer wird die Temperatur aus dem Fleisch über einen Messtab aus Metall an den iGrill übermittelt. Die Metallstäbe sind mit einem langen Kabel mit dem Gerät verbunden, es können maximal zwei Stäbe angeschlossen und somit zwei unterschiedliche Temperaturen überwacht werden. Der iGrill gibt Alarm, sobald eine zuvor eingestellte Wunschtemperatur erreicht wird. Abgedeckt wird ein Temperaturbereich von 4° C – 204° C. Soweit, so gut.

Was ist nun der Clou des Ganzen? Wer sich zusätzlich die passende iGrill-App für sein iPhone, iPad oder seinen iPod herunterlädt, bekommt die entsprechenden Daten per Bluetooth dorthin übermittelt. Neben der aktuellen Temperatur, der verbleibenden Restzeit zur Wunschtemperatur und weiteren Darstellungsoptionen gibt es eine Bibliothek mit leckeren Rezepten. So wird der Gastgeber über sein Apple-Device bestens über den Garzustand seines Grillgutes informiert, kann sich aber trotzdem bei seinen Gästen aufhalten. Die Datenübertragung erfolgt in Echtzeit, das iPhone, iPad oder der iPod informieren per Alarm, sobald die Wunschtemperatur erreicht ist.

Die zugehörige App ist zwar kostenlos, der iGrill selbst kostet aber stolze 99,99 €. Ob man den iGrill tatsächlich braucht oder ob ein herkömmliches Funkthermometer ähnlich gute Arbeit leistet und der Apple-Schuster lieber bei seinen Leisten bleiben sollte, darüber lässt sich mit der eingeschworenen Apple-Fangemeinde sicherlich diskutieren. Wer sich nur die kostenlose App herunterlädt, ohne den iGrill zu kaufen, erhält aber eine schöne mobile Rezeptesammlung.

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Grillwetter auf wetter.de

von Jessica

Grillwetter in DeutschlandZu heiß? Zu nass? Zu windig? Das Grillwetter in Deutschland auf einen Blick.

Für Grillfans bietet der Online-Wetterdienst wetter.de einen besonderen Service: das Grillwetter. Statt Temperatur, Niederschlag und Windstärke wird hier angezeigt, ob der Grill lieber kalt bleiben sollte oder wo auch im Herbst und Winter problemlos gegrillt werden kann.

Über eine Legende werden zum Wetter entsprechende Grillempfehlungen abgegeben, beispielsweise ob man sich lieber ein überdachtes Plätzchen suchen sollte oder dem Grillvergnügen wettertechnisch nichts im Wege steht.

Da kein Hinweis auf die Tagestemperatur gegeben wird und wir nicht einschätzen können, wie wetterfest die Redaktion bei wetter.de ist,  empfiehlt es sich nach der Temperatur noch einmal separat zu schauen, damit der Grill nicht als Heizung fungieren muss. Bei allzu kalten Temperaturen ist es dann auch gemütlicher, Brennholz in den Kamin zu werfen und die Steaks in der Pfanne zu braten.

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Holzkohlegrill – die traditionelle Art des Grillens

von Lars

Oft ist es Geschmackssache, welche Art von Grill man kauft, doch der Klassiker unter den Grills ist eindeutig der Holzkohlegrill. Viele Grill-Begeisterte schwören auf diese traditionelle Art des Grillens, da der echte rauchige Geschmack nur mit Holzkohle erreicht wird. Denn beim Verbrennen der Kohle verleiht der aufsteigende Rauch dem Grillgut ein unverwechselbares Aroma. Alternativ zu Holzkohle können auch gepresste Grillbriketts verwendet werden. Es ist jedoch egal, ob man sich für Holzkohle oder gepresste Grillbriketts entscheidet, wichtig beim Kauf ist, dass auf Qualität geachtet wird. Denn Kohle mit geringer Qualität verbrennt viel schneller als hochwertige.

Holzkohlegrills gibt es in den unterschiedlichsten Größen, Materialien und Ausführungen. Die Palette ist enorm und reicht von Kugelgrill über Säulengrill bis hin zum Smoker. Jeder muss für sich persönlich die optimale Variante finden.

Der Vorteil, den ein Holzkohlegrill bietet, liegt eindeutig in der Mobilität. Da weder eine Gasflasche noch ein Stromanschluss notwendig sind, lässt sich der Holzkohlegrill problemlos überall hin transportieren. Allerdings ist es wichtig, dass ausreichend Platz vorhanden ist. Mit einem Holzkohlegrill auf einem Balkon zu grillen ist etwas ungeschickt, da Nachbarn vom Rauch gestört und damit auch verärgert werden könnten. Besser eignet sich eine Terrasse oder sogar ein Garten, denn somit ist ausreichend Platz gewährt und einer Grillparty steht nichts mehr im Wege.

Wer sich für einen Holzkohlegrill entscheidet, sollte allerdings ein wenig Zeit einplanen. Es kann bis zu einer Stunde dauern, bis der Grill seine optimale Temperatur erreicht hat und das Grillgut auf den Holzkohlegrill gelegt werden kann. Dann kann aber mit dem Grillen losgelegt werden und gegrillt wird alles was schmeckt. Von Fleisch über Fisch und Gemüse bis hin zu Obst kann der Fantasie freien Lauf gelassen werden.

Nach einem gelungenen Grillabend ist allerdings auch das Reinigen des Holzkohlegrills sehr wichtig. Dies verläuft jedoch problemlos. Sobald der Grill abgekühlt ist, kann der Rost herausgenommen und mit einer Eisenbürste geschrubbt werden. Die Asche wird lediglich heraus geleert. Schon ist der Holzkohlegrill einsatzbereit für den nächsten Grillabend!

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Was ist eigentlich ein BBQ-Smoker?

von Lars

Sie sehen ein bisschen aus wie liegende Ölfässer oder ganze Dampflokomotiven und kommen verstärkt aus Amerika auf den europäischen Markt. Ein BBQ-Smoker ist ein besonderer Holzkohlegrill – sowohl für ambitionierte Hobbygriller als auch für Profis geeignet. Er wird klassischerweise aber mit einem echten Holzfeuer betrieben, um den typischen Rauchgeschmack zu erzeugen. Die gewählte Holzsorte hat darauf natürlich einen starken Einfluss und kann je nach gewünschtem Ergebnis variiert werden.

Das Grillgut wird beim Smoken mit niedriger Temperatur warm geräuchert und liegt in einer vom Feuer getrennten Garkammer. Die Hitze wird dann durch eine Regelung der Luftzufuhr beeinflusst. Fleisch kann – abhängig von der  Menge – sehr lange im Smoker liegen und bleibt dabei trotzdem sehr saftig. Niedertemperatur-Garen unter 120 °C eignet sich vornehmlich für festes, fettarmes Grillgut, z.B. Rind. Aber auch Fisch kann man in einem Smoker zubereiten.

Der Grillsportverein hat mit den Smoker FAQ sehr umfassende Informationen zum Thema aufbereitet. Und bei farmergrill.ch findet man eine schöne Schnittzeichnung, die die Funktionsweise der Smoker erklärt. Dort gibt es auch mehr Details zur abgebildeten Farmergrill 120 Lokomotive – wohl das Imposanteste was man sich an Grillgeräten in seinen Garten stellen.

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Der Smoker

von Nathalie

Wie eine Lokomotive sieht er aus und ist deswegen ein echter Hingucker auf jeder Grillparty.  Er dient jedoch nicht zum Grillen, sondern für’s Barbecue. Denn, dass Grillen und Barbecue nicht ein und dasselbe sind, wissen echte Grillfans. “Wo Barbecue anfängt und Grillen beginnt, lässt sich nüchtern in Zahlen fassen: rund 250 Grad ist Grillen, rund 90 bis 160 Grad ist BBQ”, so erklärt es Henry Lübberstedt von stern.de. Da Barbecue bei niedrigeren Temperaturen statt findet, dauert es auch länger: größere Fleischstücke müssen um die drei Stunden garen, ein ganzer Truthahn bis zu acht Stunden. Für “eilige Zeitgenossen” sei Barbecue daher nichts. Dafür bleibe das Fleisch durch die schonende Zubereitung saftig und zart. Außerdem kann man durch das Auswählen verschiedener Holzsorten das Aroma des Fleisches ganz nach eigenem Geschmack bestimmen und variieren. Holz von Obstbäumen wie Wildkirsche ist sehr beliebt, oder auch Walnussholz für Wildfleisch.

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Grillson stellt Pelletgrill vor

von Lars

Die Grillgemeinde ist immer wieder auf der Suche nach Alternativen zur Holzkohle – aus den unterschiedlichsten Gründen. Für manche spielen Gesundheitsaspekte eine Rolle, wieder andere vermissen Komfort oder Kontrolle beim Grillen mit Kohle. Elektrogrills sind meist nur eine Notlösung, denn richtiges Grillfeeling kommt dabei nicht auf. Besser geeignet scheinen Gasgrills, die sich auch hierzulande immer größerer Beliebtheit erfreuen. In den USA haben sie bereits einen sehr großen Marktanteil. Und was im BBQ-Mutterland praktiziert wird, kann so schlecht nicht sein, oder?

Ein weiterer Ansatz sind Pelletgrills. Sie fristen aber ein Nischendasein, weil sie eher als Smoker funktionieren – eine Grilltechnik mit niedrigen Temperaturen, die der durchschnittliche deutsche Bratwurstgriller nicht unbedingt bevorzugt. Auch ist das Handling der gängigen Pelletgrills recht umständlich, das Grillen eine langwierige Angelegenheit.

Die Firma Grillson aus Hannover hat nun eigenen Aussagen zufolge eine weltweit völlig neuartige Grilltechnik für Holzpellets konzipiert und einen passenden Grill entwickelt, der auf der Website www.grillson.com vorgestellt wird. Der äußerlich durchaus ansprechende Bob Grillson verwendet einen Pelletbrenner, mit dessen Hilfe gleichzeitig indirektes und direktes Grillen möglich wird. Angeblich kommt das Gerät sogar auf solch hohe Temperaturen, dass man damit problemlos Pizza backen kann. Dabei behält der Grillmeister volle Kontrolle, denn man kann den Druck des Brenners und damit die Temperatur stufenlos regeln. Das hört sich sehr verlockend an. Man wird sehen, ob sich dieses Konzept etablieren kann.

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Su Chef Jarvis

von Nathalie

Chad Barraford hat aus einem Mac mini, RFID-Chips, Kameras, Modulen und Kabeln ein Netzwerk gebastelt, das ihn nun im Alltag unterstützt. Unter anderem kann Chad seinen Gehilfen grillen lassen. Über das iPhone schickt Chad seinem Assistenten eine Nachricht, in der er ihm mitteilt, welches Grillgericht er gerne hätte. Ein elektronisches Kochbuch verrät dem Assistenten, wie lange er das Gericht bei welcher Temperatur zubereiten muss. Mehr Infos hierzu gibts auf macnews.de.

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Gesund Genießen

von Nathalie

Langsames Garen bei niedrigen Temperaturen verhindert zum einen die Bildung gesundheitsschädlicher Substanzen und schont dabei Vitamine, die in grillfähigem Gemüse wie Paprika, Zuccini und Auberginen vorhanden sind. Wegen ihres geschlossenen Deckels eignen sich Webergrills ideal für diese Art Grillen. Der Deckel verhindert eine permanente Sauerstoffzufuhr und verringert somit das Risiko, dass sich herabtropfendes Fett entzündet und krebserregende Stoffe bildet. Ganze Braten, Fische oder große Steaks können auf Webergrills auch indirekt gegrillt werden, was nicht nur die Bldung von gesundheitsschädlichen Stoffen, sondern auch das Verkohlen des Grillguts verhindert.

Webergrills und ihre sanfte Garmethode eignen sich daher bestens für alle, die auf ihre Gesundheit achten wollen, inklusive derjenigen, die ihre Ernährung auf mehr Fisch, Gemüse und Obst umstellen wollen, um bald die gewünschte Sommerfigur zu erreichen.

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Grilltipps: Was darf auf den Grill?

von Nathalie

Auf der Seite Rezepte und Tipps rund ums Grillen erfahren Grillanfänger welche Würstchen gegrillt werden können. Alle gepökelten Würste sollten nicht auf den Grill kommen, da giftige Substanzen durch das Pökeln und die hohen Grilltemperaturen entstehen können. Die Thüringer und Nürnberger Rostbratwurst sowie die polnische Krakauerwurst könnten ohne Bedenken gegrillt werden; die Frankfurter und die Wienerwurst nur in ihrer geräucherten Variante. Die Seite gibt einen guten und ausführlichen Überblick über alle möglichen Wurstsorten und schlägt zudem leckere Grillrezepte  vor.

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