Holz, Gas oder Elektro? Ein Systemvergleich

Hobbykoch Peter Wagner hat sich auf SPIEGEL Online des ewigen Streits zwischen Holz-, Gas- und Elektrogrillern angenommen und knapp und übersichtlich alle Grilltypen über ihre Vor- und Nachteile miteinander verglichen.

Holzkohlegrills bieten Unabhängigkeit von Gasflaschen und Elektroanschluss, sind kostengünstig und ermöglichen verschiedenste Grillmethoden (direkt/indirekt, räuchern). Dafür braucht das Grillen mit Holzkohle eine lange Vor- und auch Nachbereitungszeit, denn der Grill muss hinterher gründlich gereinigt werden. Hier liegen die Vorteile des Gasgrills: leicht zu reinigen, einfaches Zünden und zudem kaum Rauchentwicklung.

Bei Elektrogrills besteht der Vorteil ganz klar in der Möglichkeit, auf dem Balkon oder sogar in der Küche zu grillen, da weder Rauch noch Flammen entstehen.

Streit mit den Nachbarn beim Grillen

Die Tageszeitung Aachener Nachrichten mahnt Grill-Liebhaber zur Rücksicht mit den Nachbarn. In einem Artikel vom 15.07. weist sie auf gesetzliche Regelungen und auf Gerichtsentscheidungen hin, die Griller kennen sollten, um einen Streit mit den Nachbarn oder mit ihrem Vermieter zu vermeiden.

Grundsätzlich darf im Garten gegrillt werden. Was die Grilldauer betrifft variiert die Rechtssprechung zwischen sechs Stunden pro Jahr und zweimal im Monat zwischen 17h und 22h. Das Landgericht München ist sogar der Ansicht, dass die Grilldauer nicht limitiert sei, da Grillen besonders im Sommer üblich sei und daher von den Nachbarn toleriert werden müsse. Sollten diese sich stark durch Lärm oder Qualm belästigt fühlen, müssten sie selbst den Nachweis dafür bringen.

Bewohnern einer Mietwohnung rät der Deutsche Mieterbund, in ihren Mietvertrag zu schauen, ob Grillen auf ihrem Balkon erlaubt ist.