Räuchern mit Olivenkernen auf dem Gasgrill: Matador’s BBQ Smoking Chips

Der Einsatz von Holzchips ist mittlerweile eine verbreitete Möglichkeit, um auf dem Holzkohle- oder Gasgrill zum Räuchern.  Wie aber erhält Kurzgegrilltes ein rauchiges Aroma? Mit den Smoking Chips von Matador’s BBQ! Ich habe für meine griechischen Burger die Olivenkerne getestet und war begeistert.

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Räuchern im Kugelgrill und Gasgrill

Ein feines Raucharoma verleiht dem Grillgut eine besondere Würze. Den typischen BBQ-Geschmack kann man aber nicht nur im Smoker zaubern. Mit dem Smokekit von Grillson  wird jeder Grill ganz leicht zum Räucherofen. Eine tolle und komfortable Alternative zu den klassischen Räucherchips oder Räucherbrettern.

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Grillen mit dem Smoker – low & slow

Die Zubereitung von Fleisch in einem sogenannten Barbecue-Smoker unterscheidet sich grundlegend von der klassischen deutschen Grillkultur. Denn hier wird „low & slow“ gearbeitet, also lange und bei niedrigen Temperaturen gegrillt. So bleibt das Fleisch schön saftig und bekommt ein tolles Raucharoma. Zeit sollte beim Smoken also keine Rolle spielen. Doch nicht nur von der Art der Zubereitung, auch optisch unterscheidet sich ein Smoker von einem typischen Grill. Die Geräte mit dem Zwei-Kammer-System und dem Schornstein erinnern ein bißchen an eine Lokomotive.

Wie funktioniert der Smoker?

Ein Smoker besteht aus einer kleinen Heizkammer und einer großen Garkammer. So liegt das Grillgut nicht unmittelbar über der Hitzequelle und wird besonders schonend gegart. In der Heizkammer wird die nötige Wärme erzeugt. Dazu wird dort Holz oder Grillkohle entzündet. Ein Lüftungskanal führt die rauchige Luft dann in die Garkammer, der Kamin am anderen Ende des Geräts leitet Wärme und Rauch schließlich wieder nach draußen.

Die Innenraumtemperatur der Garkammer beträgt beim Smoken etwa 100-130 °C. Reguliert werden Hitze und vor allem auch das Barbecue-Aroma über Lüftungsklappen. Je größer die Luftzirkulation, desto kürzer wird der Rauch im Inneren des Smokers gehalten und desto geringer ist das Aroma. Sind die Klappen dagegen verschlossen, wird der Rauchgeschmack intensiver.

Das typische Barbecue-Aroma erzeugen

Entscheidend für den Barbecue-Geschmack ist auch die Wahl der Hölzer. Besonders gut geeignet sind milde Fruchthölzer oder aromatischere Walnusshölzer. Hochwertige Holzkohle dagegen raucht so gut wie gar nicht. Man kann sie einsetzen, wenn man besonders lange smoken möchte und nur zu Beginn und am Ende der Grillzeit mit Holz oder Räucherchips aromatisiert. Grundsätzlich gilt: Je länger das Grillgut gart, desto wichtiger ist die Wahl der passenden Hölzer.

Gut geeignet zum Smoken sind mageres Rindfleisch und große Fleischstücke. Aber auch Spare Ribs oder Pulled Pork sind klassische Smoker-Gerichte. Zu Weihnachten kann beispielsweise auch ein Truthahn zubereitet werden.

Welche Anbieter und Geräte gibt es?

Hersteller wie Landmann, SMOKY FUN, El Fuego, Thüros, Tepro oder Joes BBQ Smoker haben die klassischen Barbecue-Smoker in ihrem Sortiment. Mit ein paar Hilfsmitteln  kann man aber auch mit dem Holzkohlegrill ganz passabel smoken. Neben Kohle, die lange glüht, benötigt man Räucherchips für das Aroma. Und auch für Gasgrills gibt es mittlerweile spezielle Räucherboxen. Gut zum Smoken geeignet ist auch der Pelletgrill Bob Grillson.

KOKOKO – Grillkohle aus Kokosnussschalen im Test

Grillkohle aus Kokosnussschalen? Ja, das gibt es! KOKOKO von McBrikett wird aus 100 % natürlichen Abfallprodukten der Kokosmilchindustrie und nicht aus Holz hergestellt. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern soll auch besonders heiß und lange brennen und ein rauchfreies und geruchsneutrales Anzünden ermöglichen. Zudem ist die Kokoskohle besonder rein und hochwertig, sodass die Prüfwerte für Kohlenstoffgehalt und Asche die Vorgaben der DIN Plus weit übertreffen.

Die Briketts sind in unterschiedlichen Größen lieferbar: KOKOKO Classic ist 8 cm lang und hat eine Brenndauer von drei bis vier Stunden, KOKOKO Long ist sogar ganze 15 cm lang und soll bis zu sechs Stunden brennen. Diese Variante ist also besonders gut für langes Grillen und Smoken geeignet. Seit kurzem gibt es auch die KOKOKO EGGS im kleinen Format, wie man es von Briketts gewohnt ist.

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KOKOKO im Praxistest

Die Kokosbriketts kamen unbeschädigt in einem praktischen Karton bei uns an. So lassen sie sich platzsparend lagern, denn schließlich reicht eine Lieferung weit länger als nur für einen Grillabend. Bedingt durch die lange Brenndauer lässt sich KOKOKO etwas schwerer anzünden als herkömmliche Briketts und es braucht länger, bis eine Glut entsteht. Das gesteht der Hersteller aber auch ein und empfiehlt deshalb den Einsatz eines Grillkamins. Ein wirkliches Highlight aber: Der Anzündvorgang ist tatsächlich so gut wie rauchfrei und geruchsneutral! Somit ist KOKOKO ideal zum Grillen auf dem Balkon.

Ein weiterer Vorteil der Kokoskohle soll darin bestehen, dass sie besonders heiß wird. In unserem Test wurde zwar keine höhere Temperatur erreicht, als mit herkönnlichen Briketts, dafür entsteht diese aber mit weniger Ausgangsmaterial. Ausgereicht hat die Hitze zum Grillen aber allemal. Zudem wird die einmal erreichte Temperatur wirklich lange und gleichmäßig gehalten. Und am Ende des Grillabends bleibt schließlich erfreulich wenig Asche übrig.

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Fazit

Uns hat KOKOKO überzeugt, besonders durch das rauchfreie Anzünden und die gleichmäßige Grilltemperatur, die über einen langen Zeitraum gehalten werden kann. Trotz des höheren Kilopreises spart man über eine Saison verteilt zudem noch Geld, da pro Grillvorgang weniger Briketts als gewohnt benötigt werden. Und das Grillgut schmeckt natürlich auch wunderbar!

Wer KOKOKO selbst ausprobieren möchte, kann die Kokoskohle bei McBrikett online bestellen.

Weltneuheit auf dem Blogger-Event von Pelletgrill Bob Grillson

Wir haben ja schon viel über ihn berichtet: Am 12. März gab es nun endlich die Chance, Pelletgrill Bob Grillson einmal live zu erleben und sich von seinem Können zu überzeugen. Denn das Grillson-Team hatte zum Blogger-Event geladen. Insgesamt neun Blogger erlebten einen tollen Tag mit gegrillten Köstlichkeiten, interessanten Einblicken und einer absoluten Weltneuheit auf dem Grill-Markt. Bevor es mit dem Bericht losgeht, erst einmal einige Infos über den Star des Tages: Pelletgrill Bob Grillson.

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Die neue FIRE&FOOD ist da – Ausgabe 02/2013

fire-food-2-2013Ab 19. April ist die neue Ausgabe des Grill- und Barbecue-Magazins FIRE&FOOD am Kiosk erhältlich – mit einer Rekordauflage für die Stammausgabe von 40.000 Exemplaren. Huhn vom Grill mit vielen interessanten Rezepten ist diesmal einer der Schwerpunkte, ebenso wie das in Südafrika entdeckte Smoken mit Rooibos.

Außerdem heißt es „FIRE&FOOD goes USA“, dahinter verbirgt sich ein kulinarischer Roadtrip zwischen Atlanta und Miami. Outdoor-Cooking bei den Trappern ist ebenso Thema wie Reportagen aus Frankreich, Großbritannien und Schleswig-Holstein. Natürlich werden auch wieder viele Grill- und Zubehör-Neuheiten vorgestellt.

Noch ein Tipp für Vegetarier: Ebenfalls ab Mitte April erhältlich ist die aktuelle Ausgabe von „Beilagen und Desserts vom Grill“  – dem wahrscheinlich ersten Grillmagazin, das so gut wie ganz ohne Fleisch auskommt.

Grill-Magazin 2/2012 seit 25. Mai im Handel

Passend zum schönen Wetter gibt es wieder ein neues Grill-Magazin von Data Becker. In der aktuellen Ausgabe erfährt man dieses Mal alles rund um das perfekte Steak: Wie grillt man es auf den Punkt? Welches sind die besten Fleischsorten und die wichtigsten Zuschnitte?

Neben Steak sind auch Burger von Grill ein echter Klassiker – es gibt  Zubereitungstipps und leckere Rezepte. Und auch dem Trendthema Räuchern und Smoken widmet sich das Grill-Magazin ausführlich. Besonders interessant wird es dann beim Marinieren im Wasserbad: Diese Technik sorgt für ein auf das Zehntelgrad exakt vorgegartes, saftig-zartes Fleisch, das auf dem Grill das perfekte Aroma-Finish bekommt. Natürlich kommen auch die Vegetarier wieder auf ihre Kosten, z.B. mit Gemüse- und Käsepäckchen. Hier wird auch das Grillen mit Alufolie ins rechte Licht gerückt.

Und natürlich geht die Fußball-EM nicht spurlos am Grill-Magazin vorbei – schnelle Rezepte und Tipps für ein optimales Timing sorgen für den kulinarischen Rahmen, in dem der Ball rollen kann.

Die Ausgabe 2/2012 des Grill-Magazins ist seit Freitag, den 25. Mai 2012, für 7,99 Euro am Zeitschriftenkiosk erhältlich.

F(r)isch aus dem eigenen Räucherschrank

Das Smoken oder auch Räuchern haben wir hier im Blog schon häufiger angesprochen. Dabei wird das Grillgut nicht direkt über der Flamme, sondern indirekt und über einen längeren Zeitraum in einem geschlossenen Raum gegart. Heute wollen wir ein besonderes Grillgerät vorstellen, das vor allem für Angler und Fischliebhaber interessant sein dürfte: der Räucherschrank.

Hier wird Fisch, wahlweise aber auch Fleisch, dem Rauch eines Holzfeuers ausgesetzt und erhält so ein unverwechselbar rauchiges Aroma. Im Räucherschrank kann nicht nur der Geschmack durch die Wahl der Holzart beeinflusst werden, die Lebensmittel werden auch haltbar gemacht. Diese Art der Konservierung hat eine lange Tradition und wird nun in modernen Geräten wiederbelebt, so zum Beispiel im Räucherschrank 125 x 60 der Marke Thüros. Ganz aus Edelstahl hergestellt entfällt beim Thüros Räucherschrank die sonst notwendige Isolierung durch eine Doppelwand. Das Gerät eignet sich zum Dämpfen, Dünsten, indirekten Grillen, smoken und natürlich zum Räuchern in allen Temperaturstadien:

  • Kalträuchern bei Temperaturen von 25 – 30 °C, z.B. für Fisch
  • Warmräuchern bei Temperaturen von 40 – 70 °C, z.B. für Wurst
  • Heißräuchern bei Temperaturen von 90 – 100 °C, z.B. für Geflügel

Für alle Räucherfans, die einen eigenen Garten besitzen, ist ein Räucherschrank also eigentlich ein Muss. Aber nicht vergessen: für alle Nachbarn, die weniger geruchstolerant sind, am besten als „Bestechungsgeld“ ein oder zwei Fische mehr in den Räucherschrank hängen.