Die Steakmesser von SteakChamp im Test

2 Messer parallel - lowresIn unserem Geschenktipp für Steak-Fans haben wir ja bereits auf die neuen Steakmesser von SteakChamp hingewiesen – nun durften wir sie einmal selbst testen. Die SteakChamp Messer können im Zweierpack bestellt werden und bestehen aus gehärtetem Messerstahl (Edelstahl). Die 120 mm lange Klinge ist glatt geschliffen und verfügt bis zur Hälfte über eine feine Säge mit tiefem Wellenschliff. Der vernietete Holzgriff ist ergonomisch gearbeitet und glänzend poliert. Jedes Messer wiegt ganze 148g.

Schwer, scharf, hochwertig

Wow – das war das erste, was uns beim Anblick der Steakmesser einfiel. Sie stellen wirklich alles in den Schatten, was man als Steakmesser so kennt – sowohl an Größe als auch an Gewicht. Die Messer haben mit dem polierten Holzgriff und der glänzenden Klinge eine wirklich edle und hochwertige Optik. Doch die SteakChamp Messer sehen nicht nur toll aus, sondern schneiden auch perfekt. Trotz ihres Gewichts liegen sie angenehm und ausbalanciert in der Hand. Die Klinge gleitet durch ein dickes Steak wie durch Butter – und das soll sich laut Herstellerangaben auch nicht ändern. Gereinigt werden müssen die Steakmesser allerdings per Hand, im Geschirrspüler würden Holz und Klinge auf Dauer leiden.

Verpackungen_SteakmesserAls einzigen Minuspunkt könnte man die Verpackung anführen: Die Messer liegen in einer Plastikschale, die in einem Schieber aus Karton steckt. Für den Preis von 34,95 € könnte die Aufmachung vielleicht noch etwas hochwertiger sein, besonders im Vergleich zum festen Karton der SteakChamp-Verpackung oder den tollen Holzboxen der Geschenksets. Auf der anderen Seite dient der Karton ja auch lediglich dem Transport, aufbewahren sollte man die tollen Messer dann ohnehin etwas repräsentativer.

Fazit: Ein tolles Messer, dass viele andere Steakmesser alt aussehen lässt und ebenfalls ein ideales Weihnachtsgeschenk für Fleischliebhaber ist!

Reggae Reggae Sauce: Karibik-Feeling im Test

reggae-reggae-sauce„Put some Music in your Food“ – Unter diesem Motto werden zwei Saucen des Jamaikaners Levi Roots seit März 2013 auch in Deutschland vertrieben und sollen den Geschmack der Karibik zu uns bringen: Die Reggae Reggae Sauce Jerk / BBQ (hot) ist eine feurig-scharfe Sauce, deren wichtigster Bestandteil die berühmten Scotch Bonnet Chilis sind. Dabei handelt es sich um besonders aromatische Pfefferschoten, die auf der Scoville-Skala 150.000 bis 300.000 Einheiten erreichen und zu den schärfsten Chilis überhaupt zählen. Wohldosiert verleihen sie der scharfen Variante der Saucen eine pikante Note, wer es etwas milder mag, kann auf die Mild Reggae Reggae Sauce zurückgreifen. Beide Varianten können sowohl als Dip als auch als Marinade für Grillfleisch verwendet werden. In Großbritannien ist die Marke Levi Roots längst Kult – hierzulande ist sie noch eher ein Geheimtipp. Wir durften die Reggae Reggae Saucen testen.

Reggae Reggae Saucen im Test

Die Glasflaschen kommen farbenfroh und schön gestaltet daher und vermitteln sommerliches Karibik-Feeling. Dementsprechend hoch waren die Erwartungen an die Saucen, leider wurden sie nicht ganz erfüllt. Beide Saucen sind im Geschmack in Ordnung, aber nicht wirklich innovativ. Vielleicht haben wir falsche Vorstellungen von der karibischen Küche, aber wir hätten die Saucen fruchtiger und exotischer erwartet. Feuer und Würze haben beide Varianten, auch die milde, wobei in Sachen Schärfe natürlich jeder ein unterschiedliches Geschmacksempfinden hat. Zum Marinieren unserer Nackensteaks haben wir die Mild Reggae Reggae Sauce gewählt, aus Angst, dass das Fleisch sonst zu scharf wird. Leider hat sie über dem Grill ihre pikante Note verloren und das Ergebnis war wenig würzig. Als Marinade für Hähnchen würde sich die Sauce wohl aber ganz gut eigenen.

levi-rootsFazit: Zum Marinieren von Stekas würden wir die Reggae Reggae Sauce Jerk / BBQ empfehlen, zum Dippen eher die milde Variante. Grundsätzlich konnten uns die Saucen aber leider nicht richtig überzeugen, da ihnen die erwartete Exotik und das gewisse Etwas fehlte. Allerdings stellt Levi Roots auch weitere Saucen her, die durchaus vielversprechender klingen – aber in Deutschland (noch) nicht vertrieben werden. Wer gern scharf isst, sollte die Reggae Reggae Saucen aber auf jeden Fall einmal testen, sich ein eigenes Bild machen und gern auch hier im Blog oder auf unserer Facebook-Seite darüber berichten.

Von der hausgemachten Sauce zum Erfolgprodukt in Großbritannien

Gründer und Gesicht des Labels ist der 1958 auf Jamaika geborene Levi Roots. Seine Großmutter weihte ihn in die Geheimnisse der karibischen Küche und deren Gewürze ein. In den 70er Jahren kam Levi Roots nach London, in seiner eigenen Küche entwickelte und stellte er die ersten Reggae Reggae Saucen her. Den Durchbruch erlangten die Produkte 2006, als Levi Roots sie in einer TV-Show vorstellen durfte und durch seine überzeugende Performance zwei Investoren fand. Heute bringt Levi Roots den Geschmack der Karibik auch als TV-Koch und als Kochbuch-Autor in Küchen und an die Grills. Zudem ist er auch Reggae-Musiker, sodass seine Saucen sogar mit eigener Musik vermarktet werden.

BBQ Brothers: Lammfilet und Frango Piri Piri

Für diese beiden Rezepte haben sich die BBQ Brothers Verstärkung geholt: Markus vom Hanseatischen BBQ-Club und Deutscher Grillmeister der Amatuere 2009 räuchert Lammfilet und ein Spezialisten für Frango Piri Piri vom Restaurant Porto in Lübeck grillt das scharfes Hähnchen.

Lammfilet aus dem Smoker

Die Lammfilets von der Silberhaut befreien – Fett kann gern als Geschmacksträger dran bleiben. Anschließend das Fleisch in einer Marinade aus folgenden Zutaten eine Stunde lang einlegen: Oregano, Cayennepfeffer, Senf, Thymian, Rosmarin, Zitrone, Erdnussöl und Worcester Sauce. Die Kräuter immer anhacken, damit die ätherischen Öle freigesetzt werden. Das Fleisch braucht im Smoker bei 130°C etwa 45 Minuten. Das Video dazu gibt es hier.

Piri Piri Hähnchen

Frango Piri Piri kommt im Ganzen auf den Grill, dazu einfach ein Hähnchen an der Brust aufschneiden, platt drücken und mit einer Gewürzmischung aus Knoblauch, Meersalz, Lorbeer und Zitronensaft einreiben. Zunächst 10 Minuten bei geöffnetem Deckel indirekt Grillen, man darf sich später auch in die direkte Hitze vorwagen. Damit die portugiesische Spezialität ihrem Namen Ehre macht, wird das Hähnchen am Ende der Garzeit mit einer Piri Piri Sauce aus getrockneten Chilischoten und Öl eingepinselt. Achtung: scharf! Das Video dazu gibt es hier.

Frauen sind die Grill-Giganten 2012

Seit Ende August steht es fest: Frauen sind die besseren Griller – zumindest 2012. Im Finale der Grill-Giganten in Hamburg setzte sich die Mannschaft gegen die Männer durch. Das diesjährige 3-Gänge-Menü stand unter dem Motto „Feuer und Flamme – das feurig scharfe Grillmenü“ – und dabei konnten die Frauen die Fachjury, u.a. mit Profikoch Manfred Lang, durch ihre Kreativität überzeugen. 2012 ist die einstige Männer-Domäne also gefallen – mal sehen, wie es im nächsten Jahr weitergeht.


Grill-Giganten Finale 2012 – MyVideo