Steak Champ und Steak-Gewürze im Test

Der Steak Champ im Test

Den Steak Champ haben wir bereits im vergangenen Jahr vorgestellt, nun hatten wir endlich die Möglichkeit, ihn selbst auszuprobieren. Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Das Steak wird tatsächlich perfekt – in unserem Fall medium gegrillt. Die Bedienung des Steak Champ ist kinderleicht, einfach im mitgelieferten Aktivator anschalten, ins Fleisch stecken und ab auf den Grill.

Jetzt muss das Steak nur noch so lange gegrillt werden, bis das langsame, einfache Blinken zu einem schnellen, doppelten Signal wechselt. Das Ende der anschließenden Ruhezeit ist erreicht, wenn der Steak Champ gar nicht mehr blinkt. Anschließend einfach mit der Entnahmehilfe herausziehen. Zwar ist eine Nutzung z.B. bei geschlossenem Kugelgrill natürlich nicht möglich, aber für ein gutes Steak ist ein Deckel auf dem Grill auch nicht nötig.

Fazit

Der Steak Champ ist ein wirklich tolles, zuverlässiges Grill-Gagdet, das ich schon nach einmaliger Benutzung nicht mehr missen möchte. Der Gargrad ist genau richtig für ein medium gegrilltes Steak. Und den Steak Champ kann man natürlich auch in der Pfanne und im Backofen benutzt werden.

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Steak-Gewürze von Steak Champ

Doch die Macher des Steak Champ haben seit kurzem noch ein weiteres Produkt im Sortiment: Drei hochwertige Gewürzmischungen, die hervorragend als Rub oder Marinade beispielweise für Rind, Schwein oder Huhn verwendet werden können:

  • New York – Der Klassiker mit Pfeffer & Meersalz
  • Kansas City – Der Scharfmacher mit Chili & Pfeffer
  • Chicago – Der Alleskönner mit Kräutern & Pfeffer

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Die hochwertigen Zutaten stammen aus den besten Anbaugebieten der Welt und natürlich enthalten die Gewürze keinerlei Zusatzstoffe. Die schönen und praktischen Metalldosen sorgen für lange Frische und Haltbarkeit des Inhalts.

Natürlich konnten wir es und nicht nehmen lassen, die drei Varianten auch gleich einmal auszuprobieren. Das Steak wurde mit New York gewürzt, um den Geschmack des Fleisches nicht zu überdecken. Die Nackensteaks wurden mit Kansas City und Chicago eingerieben.

Fazit

Die Steak Champ Gewürze sind wirklich empfehlenswert, besonder für diejenigen, die ihr Grillfleisch gern selbst marinieren, dafür aber nicht allzu viel Zeit investieren möchten. Als Dry-Rub müssen die Gewürze nicht unbedingt einwirken, sondern es kann direkt auf den Grill gehen. Das Ergebnis schmeckt fein und würzig, beim nächsten Mal würde ich vor allem die scharfe Variante noch etwas weniger zurückhaltend auftragen. Für Steak ist die Mischung aus Pfeffer & Salz perfekt, für Nackensteaks schmeckte die Variante Kräuter & Pfeffer besonders gut.

Wir sind gespannt, was die Macher des Steak Champs als nächstes auf den Markt bringen – es dürfte vielversprechend werden!

Popcorn vom Grill

Wenn der Grill eh schon einmal an ist, warum nicht einmal Popcorn vom Grill zubereiten? Dazu gibt es spezielle Popcorn-Pfannen, z.B. von Barbecook. Die Zubereitung läuft genau wie auf dem Herd: Öl und Mais in die Pfanne und ab auf bzw. über den Grill. Die Hitze sollte etwa 200°C betragen, also nicht erst mit dem Popcorn anfangen, wenn die Glut bereits durchgeglüht ist. Wenn der Mais anfängt zu poppen, den Behälter ab und zu bewegen. Ist das Popcorn fertig, einfach noch je nach Geschmack salzen oder zuckern.

Das beste: Man braucht dazu keinen besonderen Grill, die Popcorn-Pfanne funktioniert sogar über einer Feuerstelle oder einem Feuerkorb.

Trocken würzen mit Dry Rubs

Echte Grillfans würzen ihr Grillgut selbst, in der Regel mit einer flüssigen, meist öligen Marinade. Leider tropft diese beim direkten Grillen häufig in die Glut und es entsteht ungesunder Fettbrand. Wer dem vorbeugen will, sollte es einmal mit einer Trockenwürze, dem sogenannten Dry Rub, versuchen. Klassicherweise werden Dry Rubs bei Spare Ribs eingesetzt, aber auch jedes andere Grillfleisch lässt sich trocken würzen.

Dry Rubs selbst herstellen

Grundzutaten eines jeden Dry Rubs sind Salz und Zucker sowie Gewürze. Als Faustregel gilt: 1/3 Salz, etwas weniger als 1/3 Zucker und etwas mehr als 1/3 Gewürze. Bei der Gewürzmischung kann man seiner Kreativität freien lauf lassen – die Zutaten sollten aber in Pulverform bzw. getrocknet verwendet werden. Klassische Bestandteile sind Paprikapulver, Chilipulver, Cayennepfeffer oder Kreuzkümmel. Das Dry Rub am besten zweimal auf das Fleisch auftragen und leicht einmassieren, mit Frischhaltefolie umwickeln und mindestens 24 Stunden einwirken lassen.

Ein weiterer Vorteil des Dry Rubs: Die Gewürzmischung bildet an der Oberfläche des Grillfleisches eine knusprige Kruste. Außerdem verdirbt sie nicht so schnell wie eine Marinade und kann so gut in größeren Mengen hergestellt und aufbewahrt werden.

Brining: Weichmacher für das Grillfleisch

Wie verhindert man, dass das Fleisch auf dem Grill trocken wird? Mit Brining – dem Einlegen des Grillfleisches in einer Mischung aus Wasser, Salz und Zucker. Dabei bedient man sich dem Prinzip der Permeation und  Osmose, bei denen ein Konzentrationsausgleich in Richtung der höheren Konzentration zur niedrigeren stattfindet. Also dringen Wasser, Salz und Zucker in das Fleisch ein, der größere Flüssigkeitsanteil sorgt dann später für die Saftigkeit des Fleisches, die Gewürze für mehr Geschmack. Aber warum tritt die Flüssigkeit auf dem Grill nicht wieder aus? Beim Brining reagieren Proteine im Inneren des Fleisches miteinander und bilden ein wasserundurchlässiges Gitter.

Wasser, Salz und Zucker – auf das richtige Verhältnis kommt es an

Als Faustregel gilt: Pro Kilogramm Fleisch benötigt man zwei Liter Wasser und je 500 g Salz und Zucker und sollte mit zwei Stunden Brining-Zeit im Kühlschrank rechnen. Wenn man das Fleisch über längere Zeit (24 h) einlegen möchte, genügt eine geringe Menge Salz. Neben Wasser können je nach Rezept auch andere Flüssigkeiten verwendet werden, beispelsweise Fruchtsaft, Bier, Wein oder sogar Cola. Der Zucker kann auch teilweise oder ganz durch Honig ersetzt werden und je nach Geschmack kann man weitere Gewürze hinzufügen. Entscheidender Unterschied zur Marinade ist die Flüssigkeitsmenge.