Der Kontaktgrill – die gesunde Alternative zum Kohlegrill

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Der Kontaktgrill ist eine Variante des Elektrogrills. Dabei wird das Grillgut zwischen zwei Druckplatten gegart und ist in der Regel schneller fertig, als beispielsweise mit dem Holzkohlegrill. Doch neben dem Zeitvorteil gibt es noch weitere Gründe, die für den Kauf eines Kontaktgrills sprechen. Aufgrund fehlender Rauchentwicklung eignet er sich nicht nur zum Grillen auf dem Balkon, sondern sogar zum Indoor-Grillen und ist somit witterungsunabhängig. Ein spontaner Grillabend ist mit dem Kontaktgrill problemlos möglich, da kein Brennmaterial notwendig ist – ein Stromanschluss genügt. Und steht der Holzkohlegrill aufgrund der Gesundheitsgefahr durch Fettbrand immer wieder in der Kritik, stellt der Kontaktgrill eine gesunde Alternative dar und eigenet sich somit auch bestens zum Grillen mit Kindern. Zudem lässt sich die Temperatur problemlos regulieren.

Grillen mit dem Kontaktgrill

Fleich, Fisch und Gemüse lassen sich wunderbar auf dem Kontaktgrill garen. Die Zubereitung erfolgt dabei fettärmer als beispielsweise in der Pfanne, da in Abhängigkeit des Materials der Grillfläche wenig bis gar kein Öl benötigt wird. Doch der Kontaktgrill kann noch mehr: So kann man mit ihm beispielsweise Fladenbrot knusprig erwärmen oder zwischen den Druckplatten ein leckeres Sandwich zaubern.

Die Reinigung des Kontaktgrills

Komfort spielt nicht nur beim Grillen selbst, sondern auch bei der Reinigung eine wichtige Rolle – und auch hier kann der Kontaktgrill punkten. Wichtig ist, dass er vor dem Säubern vollständig abgekühlt ist. Sind die Grillplatten abnehmbar, lassen sie sich ganz komfortabel in der Spülmaschine reinigen. Beschichtete Oberflächen werden mit ein wenig Wasser und Spülmittel wieder sauber. Hartnäckige Rückstände entfernt man am besten mit einer Grillbürste aus Silikon oder Kunststoff, um die Beschichtung nicht zu beschädigen. Eine sanfte Alternative zu scharfen Backofenreinigern ist ein Brei aus Backpulver und Wasser, der nach ein wenig Einwirkzeit ähnlich gute Ergebnisse erzielt.

Den passenden Kontaktgrill finden

Beim Kauf eines Kontaktgrills spielt neben dem Funktionsumfang natürlich auch der Preis eine Rolle. Auf www.kontaktgrill-testberichte.de wurden sechs Modelle unterschiedlicher Preisklassen getestet und geben einen guten Marktüberblick.

Grillen mit dem Kontaktgrill – auch in den eigenen vier Wänden

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Mit einem Kontaktgrill lassen sich Fleisch, Fisch und Gemüse sehr schnell und unkompliziert zubereiten. Bei dieser elektronischen Grillart wird auf den Einsatz von Holzkohle verzichtet, weshalb wenig Rauchentwicklung entsteht. Eventuelle Auseinandersetzungen mit den Nachbarn, die durch die Rauchschwaden bei einem Holzkohlegrill nicht selten aufkommen, werden mit dieser Grillform ganz sicher vermieden. Zudem kann der Kontaktgrill auch problemlos in der eigenen Wohnung und nicht nur im Garten oder auf dem Balkon verwendet werden.

Durch seine geringen Abmessungen ist ist er mobil und kann leicht transportiert werden. Ein Nachteil bei dieser Grillvariante ist jedoch der zwingend notwendige Stromanschluss, ein Minuspunkt in Sachen Flexibilität also. Und zugegeben, Holzkohle-Fans kommen mit einem Kontaktgrill geschmacklich wahrscheinlich nicht auf ihre Kosten – eine praktische Alternative für schlechtes Wetter oder spontane Grillabende ist er aber allemal. Weitere Details zu Kontaktgrills gibt es unter www.kontaktgrill-ratgeber.de.

So funktioniert ein Kontaktgrill

Ein Kontaktgrill arbeitet mit zwei Druckplatten, die das Grillgut umschließen. So wird die jeweilige Speise von beiden Seiten erhitzt. In der Regel werden diese Platten aus einem robusten Aluminium-Druckguss hergestellt. Viele Modelle erlauben auch einen aufgeklappten Gebrauch, wodurch sich die Grillfläche sehr einfach vergrößern lässt. Mitunter kann zusätzlich eine Ofenfunktion genutzt werden, die durch fixierbare Scharniere erreicht wird. Ebenfalls verfügen zahlreiche Kontaktgrills über verschiedene Grillstufen, die das Grillen bei unterschiedlichen Temperaturen ermöglichen.

Tipps zum Kauf eines Kontaktgrills

Beim Kauf eines Kontaktgrills gilt es auf diverse Punkte zu achten, damit ein komfortabler Gebrauch möglich ist. So sollte das Gerät einen wärmeisolierten Griff aufweisen, um es auch mit bloßen Händen gefahrlos öffnen zu können. Die Grillplatten sollten abnehmbar sein, damit sie leicht gereinigt werden können, zum Beispiel in der Spülmaschine. Ebenfalls empfehlenswert sind Kontaktgrills, die eine stehende Lagerung erlauben. So lässt sich der Grill nach der Benutzung mit geringem Platzaufwand wieder verstauen.

Einige Modelle verfügen auch über eine Fettauffangschale, welche das Fett des Grillguts aufnimmt. Schließlich ist auch ein Blick auf die Leistung des Kontaktgrills, die in Watt angegeben wird, nicht zu verachten, denn in der Regel erhitzen leistungsstärkere Geräte schneller. Für die weitere Entscheidungshilfe gibt es hier die Ergebnisse eines Kontaktgrill-Tests.

 

 

Vor dem Angrillen: Grill überprüfen und Grillrost reinigen

Auch wenn Wintergrillen immer beliebter wird, das Frühjahr ist die traditionelle Zeit zum Angrillen. Denn wenn das Wetter wieder besser wird und die Tage länger werden, kommt vielen der Gedanke, die Grillsaison zu eröffnen.

Den Grill vorbereiten und überprüfen

Der Grill wird also aus dem Winterschlaf geholt und für den ersten Einsatz im Jahr gereinigt und vorbereitet. Staub, Spinnenweben und anderer Dreck werden entfernt – am besten bevor die Gäste kommen. Denn diese entwickeln deutlich größeren Appetit auf die zubereiteten Köstlichkeiten vom Grill, wenn dieser einen sauberen Eindruck macht. Holzkohle und Briketts aus dem Vorjahr kann man nur wiederverwenden, wenn sie kühl und trocken gelagert wurden und nicht feucht geworden gibt.

Wer einen Gasgrill besitzt, sollte vor dem ersten Gebrauch noch einmal alle Anschlüsse und Ventile überprüfen, bevor die Gasflasche angeschlossen wird. Wurde die Flasche aus dem Vorjahr vorschriftsmäßig – also sicher, gut durchlüfteten, nicht zu warm und mit einer Schutzkappe verschlossen – gelagert, kann sie zum Start in die neue Saison weiter verwendet werden, sofern sie nicht abgelaufen ist.

Den Grillrost reinigen

Die Reinigung des Grillrosts ist immer eine unliebsame Aufgabe. Rückstände und hartnäckiger Schmutz aus dem Vorjahr sollten so gut es geht entfernt werden. Hier haben wir einige Tipps zusammengestellt. Natürlich kann man dem Schmutz auch mit der großen Chemiekeule begegnen. Von speziellen Grill- über Backofenreiniger bis hin zu überdosierten Laugen aus Spülmittel reichen die Möglichkeiten – mehr Infos hier.

Schonender, aber ebenso gut geeignet ist auch die gute alte Stahlbürste bzw. Stahlwolle. Sofern der Grillrost für die Bearbeitung damit geeignet ist, lässt sich so eine gute Grundreinigung vornehmen. Wer eine Bohrmaschine von Bosch oder einem anderen Hersteller zur Hand hat, kann außerdem einen speziellen Drahtbürstenaufsatz erwerben. Mit diesem wird das Abschrubben deutlich einfacher.

Und sind Grill, Grillrost und Grillzubehör sauber, heißt es endlich: Grill an und guten Appetit!

Der Gasgrill Cadac Carri Chef im Test

Als typische Holzkohlegriller hat es uns besonders gefreut, dass wir die Möglichkeit bekamen, einen Gasgrill zu testen. Konkret ging es um den Cadac Carri Chef. Die Marke Cadac hat ihren Hauptsitz in Südafrika, weshalb der Leitspruch des Unternehmens auch „Live the Braai Life“ lautet. Die Produkte und Grills sollen für den Outdoor-Bereich, zum Campen und Wandern bestens geeignet sein und Robustheit, leichte Handhabung und Bedienkomfort vereinen.

Auch der Cadac Carri Chef wird als Outdoor- und Camping-Grill verkauft. Er verfügt über eine elektrische Zündung, einen Deckel mit Ofenfunktion und Thermometer, einen Grillrost, eine Grillplatte sowie einen Kochtopfeinsatz. Kochen, grillen, backen oder braten sollen mit dem Carri Chef somit kein Problem sein. Das deutsche Modell arbeitet mit einer 50 mBar Gasflasche.

Aufbau und Transport

cadac-aufbauLaut Bedienungsanleitung lässt sich der Gasgrill in wenigen Minuten montieren und tatsächlich ist die Montage mit dem mitgelieferten Werkzeug kinderleicht. Ein wirklicher Pluspunkt im Hinblick darauf, dass der Grill beispielsweise zum Campen doch das eine oder andere Mal auseinandergebaut und transportiert werden müsste. Er kommt deshalb auch in einer robusten Tragetasche daher, in der – bis auf Deckel und Gasflasche – alle Teile verstaut werden können. Der Carri Chef selbst hat einen stabilen Stand und eine große Grillfläche, in seiner Form erinnert er an einen Kugelgrill. Ein kleiner Nachteil: Die Gasflasche lässt sich nicht verstauen, muss also beim Grillen neben dem Grill stehen. Mitgeliefert wird auch ein kleines, farbiges Rezeptbuch.

Grillen mit dem Cadac Carri Chef

cadac-grillDank elektrischer Zündung lässt sich der Carri Chef leicht anheizen, nach etwa fünf Minuten hat er bereits Grilltemperatur erreicht. Hier punktet der Gasgrill natürlich gegenüber einem Holzkohlegrill. Zudem lässt sich die Temperatur über den Drehregler leicht regulieren. Auf dem antihaftbeschichteten Grillrost ist viel Platz und es entsteht ein tolles Branding – Rauchentwicklung gibt es allerdings auch hier. Um den Rost nicht zu zerkratzen sollte man Grillbesteck aus Holz verwenden.

Aber was ist mit dem so typischen Grill-Geschmack, der angeblich nur mit Holzkohle zustande kommt? Wenn man wirklich ehrlich ist: Das Fleisch vom Gasgrill schmeckt genauso gut wie vom Holzkohlegrill. Zudem ist das Grillrost des Cadac so gestaltet, dass Fleischsaft und Fett zum Teil in den Rillen aufgefangen werden, sodass das Grillgut schön saftig bleibt. Wer allerdings großen Wert auf das „Ich habe Feuer gemacht“-Erlebnis legt, wird mit einem Gasgrill natürlich nicht glücklich werden.

cadac-grillergebnisReinigung

Die Grillreinigung ist eine unliebsame Pflicht, mit dem Cadac-Grill ist sie aber schnell erledigt. Lästiges Grillrostschrubben und Ascheentsorgen entfällt, die antihaftbeschichtete Platte lässt sich einfach mit ein wenig Spülmittel säubern, ebenso wie die Fettauffangschale.

Fazit: Der ideale Gasgrill für Ein- und Umsteiger

Der Cadac Carri Chef hat uns als Gasgrill-Neulinge wirklich überzeugt! Er ist einfach aufzubauen, zu bedienen und zu reinigen. Das Grillergebnis ist super und unterscheidet sich nicht wirklich von einem Holzkohlegrill. Ein weiterer Pluspunkte ist die Flexibilität des Grills, man kann ihn wirklich leicht einmal zum Camping mitnehmen, sofern man kein Problem mit dem Transport der Gasflasche hat.

Ich persönlich möchte meinen Holzkohlegrill nicht missen, bin jetzt aber wirklich auf den Geschmack von Grillen mit Gas gekommen. Besonders das „Mal eben schnell den Grill anheizen“ ist ein wirklicher Vorteil. Besonders als Gasgrill für Ein- und Umsteiger, die nicht nur im eigenen Garten oder auf dem Balkon grillen, können wir den Cadac Carri Chef deshalb wirklich empfehlen. Wer neugierig geworden ist, kann das Modell zum Beispiel im Web-Kaufhaus unter fonq.de bestellen, Gasflasche, Schlauch und Druckregler müssen separat, z.B. im Baumarkt, gekauft werden.

Tipps zum Grill reinigen

Die momentane Wetterlage lädt zu einem entspannten Grillabend mit Freunden geradezu ein.  Alles wäre perfekt, wenn danach nur nicht das lästige Säubern des Grills bzw. des Grillrosts wäre. Damit man nicht stundenlang gegen den Dreck ankämpfen muss, gibt es viele Tipps und Tricks, die einen Reinigungsversuch Wert sind.

Klassiker

Häufig empfohlen wird den Grill zu erhitzen, ausbrennen zu lassen und den Schmutz anschließend mit einer Drahtbürste abzuscheuern. Das kann jedoch zu einer sehr dreckigen und schweißtreibenden Angelegenheit werden. Wer es da etwas bequemer mag, der kann das Grillrost auch einfach über Nacht auf den feuchten Rasen legen oder in feuchtes Papier bzw. ein Geschirrtuch einwickeln. Am nächsten Tag soll sich der Dreck dann ganz einfach abwischen lassen.

Haushaltsmittel

Bei wirklich ganz hartnäckigem Schmutz gibt es weitere nützliche Haushaltstipps zur Reinigung des Grills. So kann man beispielsweise das Rost mit zerknüllter Alufolie ab- oder es mit Kaffeesatz einreiben. Das löst selbst stark eingebrannte Reste ohne Probleme. Es gibt Leute, die auf Waschpulver und Natronlauge schwören. Dafür muss man das Rost einfach in eine Wanne mit dem Gemisch aus Wasser und Natron legen und einweichen lassen. Wer Glück hat, bei dem passt der Rost vielleicht auch einfach in die Spülmaschine.

Grillreiniger

Ein beliebtes Mittel zur Schmutzentfernung ist die Verwendung von Backofenreiniger. Außerdem gibt es speziell für die Säuberung von Grill und Grillrost entwickelte Reinigungsmittel. Diese Grillreiniger gibt es sowohl von bekannten Marken wie Weber oder von unbekannteren Herstellern wie den „Grillmaster“ von www.perfekt-reiniger.de.

Wir persönlich greifen meist auf die Methode Bürste und Spülmittel zurück mit der wir ebenso gute Ergebnisse erzielen wie mit einem Backofenreiniger. Wie reinigt ihr euer Grillrost? Wir freuen uns über Kommentare im Blog und auf Facebook.

Grillen mit Lavasteinen

Ein Grill, der im Grill-Blog bisher noch wenig Beachtung gefunden hat, ist der Lavasteingrill. Dieser kann zu den Gasgrills gezählt werden, jedoch wird das Grillgut nicht durch die Hitze des Gases gegrillt, sondern durch die Wärmeleitfähigkeit der Lavasteine.

Die Lavasteine werden durch einen oder mehrere Gasbrenner erhitzt und geben eine besonders gleichmäßige Wärme an das darüber liegende Grillgut ab. Wie bei einem reinen Gasgrill kann die Temperatur hierbei gut geregelt werden und die Lavasteingrills besitzen in der Regel einen Deckel.

Der Lavasteingrill gibt ein ganz eigenes Aroma ab, das mit anderen Grilltechniken nicht erzeugt werden kann. Wie beim Holzkohlegrill sollte darauf geachtet werden, dass nicht zu viel Fett und Marinade auf die Lavasteine tropft. Zwar entstehen eher selten Stichflammen, zu viel herunter tropfendes Fett kann aber auch hier in Kombination mit den Steinen ungesunden Rauch und gesundheitschädliche Stoffe erzeugen.

Die Reinigung des Lavasteingrills ist relativ unkompliziert. Am Ende des Grillabends den Deckel schließen und den Grill noch einmal anheizen. So verbrennen Rückstände zu Asche und der Grill kann einfach gereinigt werden. Die Steine selbst sollten mindestens 1-2 mal pro Grillsaison in Seifenwasser ausgekocht werden. Vor dem nächsten Grillen müssen sie aber wieder komplett getrocknet sein.

Fazit: Ein Lavasteingrill ist Geschmackssache – im wahrsten Sinne des Wortes.

BBQ Brothers: Grillrost-Reinigung, Mali Santos und HotDogs

Im Aktuellen Video testen die BBQ Brothers unterschiedliches Zubehör zum Reinigen des Grillrostes. Bestnoten bekommen dabei die Reinigungsbürsten von Weber und Fackelmann und auch das Reinigungszubehör von Dancook wird von den BBQ Brothers mit Gold ausgezeichnet. Außerdem testen sie den Gasgrill Santos Mali und sind begeistert von seinem Preis-Leistungsverhältnis. Schließlich gibt es auch wieder ein Food-Spezial, diesmal werden mit Käse gefüllte und Bacon umwickelte HotDogs zubereitet.

Grillrost richtig reinigen – aber wie?

Nach dem Grillen ist vor dem Grillen. Doch Putzen ist in nie beliebt – auch beim Grillen nicht. Wer von vorneherein vermeiden will, dass zu viel vom Grillgut am Grillrost kleben bleibt, der kann ihn ein wenig mit Öl einfetten. Da sich das Anbrennen dennoch nicht ganz vermeiden lässt, hier einige Tipps mit denen die Reinigung des Grillrostes erleichtert wird:

Am besten den Rost mit einer speziellen Grillbürste reinigen, so lange er noch etwas warm ist. Dies kann allerdings ungemütliche Stimmung verbreiten und dazu führen, dass die Gäste vorzeitig aufbrechen. Die Reinigung erleichtern kann auch ein altes Hausmittel: 200 ml Apfelessig mit 2 EL Zucker mischen und auf den Rost auftragen, anschließend soll sich der Schmutz leicht mit einem Tuch entfernen lassen.

Wer die Reinigung auf den nächsten Tag verschieben will, der kann den Grillrost über Nacht im Gras liegen lassen. Die Feuchtigkeit löst den Schmutz, eventuell helfen auch ein paar Insekten dabei. Wen das stört, der kann den Rost in Zeitungspapier einschlagen, nass machen und dann ebenfalls über Nacht liegen lassen. Wer es etwas unkonventioneller mag, reibt den Grillrost nach dem Grillen wahlweise mit Zahnpasta oder Kaffeesatz ein, das soll auch helfen. Wenn gar nichts mehr hilft, gibt es natürlich auch spezielle chemische Grillreiniger.

Grundsätzlich gilt: womit auch immer der Schmutz vom Grillrost entfernt wird, anschließend sollte der Rost noch einmal abgewaschen werden. Vielleicht hat man ja auch Glück und der Grillrost passt direkt in die Spülmaschine. Andererseits soll es ja auch Griller geben, die behaupten, dass das Grillgut erst durch die Reste am Rost vom letzten Grillabend den richtigen Geschmack bekommt.

Holzkohlegrill – die traditionelle Art des Grillens

Oft ist es Geschmackssache, welche Art von Grill man kauft, doch der Klassiker unter den Grills ist eindeutig der Holzkohlegrill. Viele Grill-Begeisterte schwören auf diese traditionelle Art des Grillens, da der echte rauchige Geschmack nur mit Holzkohle erreicht wird. Denn beim Verbrennen der Kohle verleiht der aufsteigende Rauch dem Grillgut ein unverwechselbares Aroma. Alternativ zu Holzkohle können auch gepresste Grillbriketts verwendet werden. Es ist jedoch egal, ob man sich für Holzkohle oder gepresste Grillbriketts entscheidet, wichtig beim Kauf ist, dass auf Qualität geachtet wird. Denn Kohle mit geringer Qualität verbrennt viel schneller als hochwertige.

Holzkohlegrills gibt es in den unterschiedlichsten Größen, Materialien und Ausführungen. Die Palette ist enorm und reicht von Kugelgrill über Säulengrill bis hin zum Smoker. Jeder muss für sich persönlich die optimale Variante finden.

Der Vorteil, den ein Holzkohlegrill bietet, liegt eindeutig in der Mobilität. Da weder eine Gasflasche noch ein Stromanschluss notwendig sind, lässt sich der Holzkohlegrill problemlos überall hin transportieren. Allerdings ist es wichtig, dass ausreichend Platz vorhanden ist. Mit einem Holzkohlegrill auf einem Balkon zu grillen ist etwas ungeschickt, da Nachbarn vom Rauch gestört und damit auch verärgert werden könnten. Besser eignet sich eine Terrasse oder sogar ein Garten, denn somit ist ausreichend Platz gewährt und einer Grillparty steht nichts mehr im Wege.

Wer sich für einen Holzkohlegrill entscheidet, sollte allerdings ein wenig Zeit einplanen. Es kann bis zu einer Stunde dauern, bis der Grill seine optimale Temperatur erreicht hat und das Grillgut auf den Holzkohlegrill gelegt werden kann. Dann kann aber mit dem Grillen losgelegt werden und gegrillt wird alles was schmeckt. Von Fleisch über Fisch und Gemüse bis hin zu Obst kann der Fantasie freien Lauf gelassen werden.

Nach einem gelungenen Grillabend ist allerdings auch das Reinigen des Holzkohlegrills sehr wichtig. Dies verläuft jedoch problemlos. Sobald der Grill abgekühlt ist, kann der Rost herausgenommen und mit einer Eisenbürste geschrubbt werden. Die Asche wird lediglich heraus geleert. Schon ist der Holzkohlegrill einsatzbereit für den nächsten Grillabend!

Grillrost reinigen

Am Wochenende hat Sat1 die beste „Die beste Idee Deutschlands“ gekürt. Nicht gewonnen hat dabei „Drahti“. Eine Grillrostkontruktion mit einem auswechselbarem Draht anstelle von Stäben. Dies verspricht laut Erfinder eine einfache Reinung, da sich der Draht einfach auswechseln und/oder in die Spühlmaschine stecken lässt. Da es ja scheinbar nicht zu einer serienreife des Produkte kommen wird, hier ein simpler Trick zum Reinigen eines herkömmlichen Grillrostes:

Grillrost einfach auf den Rasen werfen und dort über Nacht liegen lassen. Der Schmutz weicht ein und lässt sich am Folgetag mit heißem Wasser, einer Drahtbürste und Spülmittel leicht entfernen. Wer keine Rasenfläche zu Hand hat, kann natürlich auch feuchtes Küchenpapier zum Einweichen nehmen.