Lachs grillen auf dem Zedernholzbrett: Fisch-Grill-Box im Test

Lachs kann man auf verschiedenste Weise grillen. Mein Favorit ist die Zubereitung auf dem Räucherbrett, da der Fisch so im Handumdrehen ein tolles Aroma erhält und zart gegart wird. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als ich die Fisch-Grill-Box „Luxus-Lachs“ von Deutsche See und BEEF! testen durfte.

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Räuchern mit Olivenkernen auf dem Gasgrill: Matador’s BBQ Smoking Chips

Der Einsatz von Holzchips ist mittlerweile eine verbreitete Möglichkeit, um auf dem Holzkohle- oder Gasgrill zum Räuchern.  Wie aber erhält Kurzgegrilltes ein rauchiges Aroma? Mit den Smoking Chips von Matador’s BBQ! Ich habe für meine griechischen Burger die Olivenkerne getestet und war begeistert.

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Räuchern im Kugelgrill und Gasgrill

Ein feines Raucharoma verleiht dem Grillgut eine besondere Würze. Den typischen BBQ-Geschmack kann man aber nicht nur im Smoker zaubern. Mit dem Smokekit von Grillson  wird jeder Grill ganz leicht zum Räucherofen. Eine tolle und komfortable Alternative zu den klassischen Räucherchips oder Räucherbrettern.

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Drei Geschenktipps für Grillfans

In einem Monat ist Heiligabend. Wir haben deshalb drei Geschenktipps für Grillfans zusammengestellt, mit denen man geschmacklich noch mehr aus seinem Grill herausholen kann. Sowohl für den kleinen als auch für den größeren Geldbeutel ist etwas dabei.

BakerStone für Pizza & mehr

Mit einem Pizzastein kann man auf dem Grill leckere Pizza zubereiten. Der BakerStone geht aber noch einen Schritt weiter, denn damit wird der Grill zum Gourmet Pizzaofen. Die Box wird einfach auf den Gasgrill gesetzt. Durch die Kombination aus Konvektionshitze, direkter Hitze und Strahlungswärme entstehen im BakerStone Temperaturen wie in einem echten Steinofen. So kann man in wenigen Minuten knusprige Pizza zaubern, aber auch Kuchen backen oder Fleisch und Gemüse rösten. Die BakerStone Box ist geeignet für Gasgrills mit mindestens drei Brennern.

Don Marco’s Kräuterpellets

Räucherchips waren gestern – hier kommen die Kräuterpellets von Don Marco. Mit diesen verspricht er nie gekannten Grillgenuss, denn sie bestehen zu 100 % aus natürlichen Kräutern. Die Pellets veredeln alle Speisen und sind für alle Grilltypen geeignet. Einfach ein Paar Pellets in eine Räucherbox oder in ein Alufoliepäckchen mit kleinen Löchern legen und schon bekommt das Grillgut eine unverwechselbare Kräuternote – ganz ohne einweichen. Wer einen Pelletgrill nutzt, kann den normalen Pellets einige Kräuterpellets beimischen. Erhältlich sind sie in den Sorten Salbei und Oregano sowie als mediterraner Blend.

Aromatisierende Grillspieße von Axtschlag

Eine weitere originelle Methode zum Aromatisieren von Grillgut sind die Aromatic Barbecue Skewers von Axtschlag. Die Grillspieße bestehen aus 100 % Kirschholz und sind in zwei Varianten erhältlich: Für ein orientalisches Barbecue eignen sich die Kebabspieße, für ein traditionell kaukasisches Barbecue die Schaschlikspieße. Durch den extra großen Holzumfang können die  ätherischen Öle der Spieße optimal an das Grillgut abgegeben werden.

Was sind eure liebsten Grillgeschenke?

Grillen mit dem Smoker – low & slow

Die Zubereitung von Fleisch in einem sogenannten Barbecue-Smoker unterscheidet sich grundlegend von der klassischen deutschen Grillkultur. Denn hier wird „low & slow“ gearbeitet, also lange und bei niedrigen Temperaturen gegrillt. So bleibt das Fleisch schön saftig und bekommt ein tolles Raucharoma. Zeit sollte beim Smoken also keine Rolle spielen. Doch nicht nur von der Art der Zubereitung, auch optisch unterscheidet sich ein Smoker von einem typischen Grill. Die Geräte mit dem Zwei-Kammer-System und dem Schornstein erinnern ein bißchen an eine Lokomotive.

Wie funktioniert der Smoker?

Ein Smoker besteht aus einer kleinen Heizkammer und einer großen Garkammer. So liegt das Grillgut nicht unmittelbar über der Hitzequelle und wird besonders schonend gegart. In der Heizkammer wird die nötige Wärme erzeugt. Dazu wird dort Holz oder Grillkohle entzündet. Ein Lüftungskanal führt die rauchige Luft dann in die Garkammer, der Kamin am anderen Ende des Geräts leitet Wärme und Rauch schließlich wieder nach draußen.

Die Innenraumtemperatur der Garkammer beträgt beim Smoken etwa 100-130 °C. Reguliert werden Hitze und vor allem auch das Barbecue-Aroma über Lüftungsklappen. Je größer die Luftzirkulation, desto kürzer wird der Rauch im Inneren des Smokers gehalten und desto geringer ist das Aroma. Sind die Klappen dagegen verschlossen, wird der Rauchgeschmack intensiver.

Das typische Barbecue-Aroma erzeugen

Entscheidend für den Barbecue-Geschmack ist auch die Wahl der Hölzer. Besonders gut geeignet sind milde Fruchthölzer oder aromatischere Walnusshölzer. Hochwertige Holzkohle dagegen raucht so gut wie gar nicht. Man kann sie einsetzen, wenn man besonders lange smoken möchte und nur zu Beginn und am Ende der Grillzeit mit Holz oder Räucherchips aromatisiert. Grundsätzlich gilt: Je länger das Grillgut gart, desto wichtiger ist die Wahl der passenden Hölzer.

Gut geeignet zum Smoken sind mageres Rindfleisch und große Fleischstücke. Aber auch Spare Ribs oder Pulled Pork sind klassische Smoker-Gerichte. Zu Weihnachten kann beispielsweise auch ein Truthahn zubereitet werden.

Welche Anbieter und Geräte gibt es?

Hersteller wie Landmann, SMOKY FUN, El Fuego, Thüros, Tepro oder Joes BBQ Smoker haben die klassischen Barbecue-Smoker in ihrem Sortiment. Mit ein paar Hilfsmitteln  kann man aber auch mit dem Holzkohlegrill ganz passabel smoken. Neben Kohle, die lange glüht, benötigt man Räucherchips für das Aroma. Und auch für Gasgrills gibt es mittlerweile spezielle Räucherboxen. Gut zum Smoken geeignet ist auch der Pelletgrill Bob Grillson.

Geschmacksverfeinerung durch Räuchern

räucherschrank

Das Räuchern ist, neben Trocknen und Salzen, das älteste Verfahren, um Fleisch und Fisch haltbar zu machen. Auch heute noch wird es angewandt, jedoch nicht mehr vorrangig zu Konservierungszwecken, sondern vor allem wegen des besonderen Geschmacks. Durch geschickte Räucher-Techniken können gewöhnliche Speisen zu Geschmackserlebnissen werden. Es gibt drei Möglichkeiten zu räuchern: Kalt-, Warm- und Heißräuchern. Dabei erfordern die unterschiedlichen Temperaturen beim Räuchern auch unterschiedliche Räucherzeiten. Die Haltbarkeit des Räucherguts unterscheidet sich ebenfalls bei den verschiedenen Räuchermethoden.

Kalträuchern

Kalträuchern eignet sich für das Räuchern von Schinken und Würsten und erfolgt bei Temperaturen zwischen 12 und 24 °C. Besonders wichtig ist hierbei, dass das Räuchergut in trockenem Zustand in die Räucherkammer, den Räucherofen oder den Räucherschrank gehängt wird. Ebenso sollten die Räuchermittel wie Holz oder Räuchermehl absolut keine Feuchtigkeit enthalten. Die erforderliche Räucherzeit beträgt hier mehrere Tage und kann bei Schinken bis zu sechs Wochen in Anspruch nehmen. Während der Räucherphase ist es wichtig, dass genügend Frischluft zugeführt wird. Daher sollten Räucherschränke, die vorwiegend zum Kalträuchern verwendet werden, in kühlen und auf keinen Fall stickigen Räumen aufgestellt sein. Kaltgeräuchertes hält sich bis zu sechs Monaten wenn es kühl und dunkel gelagert wird.

Warmräuchern

Das Warmräuchern wird bevorzugt bei Brühwürsten und Schinken angewandt. Die Temperaturen liegen hierbei zwischen 30 und 50 °C und die Räucherzeit kann zwischen zwei und 24 Stunden liegen. Beim Warmräuchern wird das Sägemehl leicht angefeuchtet und erzeugt so eine hohe Luftfeuchtigkeit von über 80 % im Räucherofen bzw. in der Räucherkammer. Diese Methode des Räucherns erhöht die Haltbarkeit des Räucherguts nur gering, sodass es innerhalb von zwei bis drei Wochen verzehrt werden sollte.

Heißräuchern

Beim Heißräuchern sind Räucherzeit und dementsprechend auch Haltbarkeit noch kürzer. Hier beträgt die Räucherzeit 30 Minuten bis maximal zwei Stunden bei Temperaturen von 50 bis 90 °C. Diese Räuchermethode eignet sich allerdings nur für rohen oder gekochten Kasseler und Kochschinken. Roher Schinken würde bei dieser Methode verderben. Vor dem Heißräuchern wird das Fleisch gepökelt, mit einem Tuch gut abgerieben und in einem luftigen Raum für ein paar Stunden abgehangen. Die Haltbarkeit von Heißgeräuchertem beträgt nur wenige Tage.

Räuchern bei sich Zuhause

Nur die wenigsten können es sich leisten zu Hause eine Räucherkammer einzurichten. Auf das Räuchern muss man deshalb aber nicht verzichten. Räucherschränke, die sich sowohl zum Heiß- als auch zum Kalträuchern eignen, finden sich schon ab einer Größe von 55 x 40 x 30 cm, zum Beispiel im Grill-Shop von GRILLRANGER.

Praxistest „Räuchern mit Weber“: Endlich geht es los!

Endlich war es so weit – das norddeutsche Wetter zeigte sich eine Woche lang beständig und wir nutzen die Gelegenheit, endlich das Räuchern mit Weber in der Praxis zu testen.

Zunächst ging es daran unseren Weber One-Touch Premium aufzubauen – das erwies sich als unkompliziert. Das Gerät ist wie erwartet schön stabil und hochwertig. Mitgeliefert wurden ebenfalls zwei Holzkohlehälter zum indirekten Grillen, eine Aluschale und, wie sich später herausstellte, ein Behälter zum portionieren der richtigen Kohlemenge.

Nun konnte es losgehen! Die Kohle wurde natürlich mit dem Weber Anzündkamin vorbereitet und glühte schnell und ohne viel Rauchbelästigung durch. Die Federstahl Holzkohlezange ist äußerst praktisch zum Arrangieren der Kohle. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten, die keinesfalls auf das Equipment zurückzuführen sind, sondern auf die Tatsache, dass man beim Grillen besser nicht unterbrochen werden sollte, konnte sich der Kugelgrill von seiner besten Seite zeigen.

Das Highlight: Lachsforelle vom Zedernholzbrett

Von unserem ursprünglichen Menü sind wir etwas abgewichen, dennoch haben wir das Räucher-Equipment ausgiebig getestet: Auf die gewässerten Räucherbretter haben wir nur mit Salz und Pfeffer gewürzte Lachsforelle gelegt. Der fertig gegarte Fisch wurde dann noch mit Zitrone beträufelt – fertig! Der Geschmack war wirklich sehr schön rauchig – wie frisch aus dem Räucherofen. Das erste Räucherexperiment war also mehr als gelungen. Bei einem Grill von 47 cm Durchmesser passt allerdings nur ein Brett auf den Grill und links und rechts ist dann nicht mehr allzu viel Platz für weiteres Grillgut.

Die WoodWraps haben wir mit Schweinefleisch gefüllt. Das fertige Grillpaket macht optisch einiges her, geschmacklich kam der Rauchgeschmack allerdings nicht ganz zur Geltung. Vielleicht war das Fleisch selbst zu stark gewürzt oder die Holzblätter lagen zu lange im Wasser – das nächste Mal könnte man den Geschmack vielleicht noch intensivieren, indem man die WoodWraps in Fruchtsaft, Wein, Whiskey oder ähnliches einlegt.

Die Räucherchips werden wir aufgrund fortgeschrittener Stunde noch ein anderes Mal testen und darüber berichten. Aber auch „normales“ Grillgut, wie Nackensteak und Fleischspieße werden mit dem Kugelgrill einfach wunderbar saftig. Als Dessert gab es schließlich die kürzlich vorgestellten Erdbeer-Marshmallow-Spieße von Andreas Rummel – lecker!

Fazit

Räuchern mit Weber ist wirklich wie vom Hersteller versprochen sehr einfach. Wir empfehlen jedem Kugelgrillbesitzer und Fischliebhaber auf jeden Fall, Lachs vom Zedernholzbrett einmal auszuprobieren!

Grill-Magazin 2/2012 seit 25. Mai im Handel

Passend zum schönen Wetter gibt es wieder ein neues Grill-Magazin von Data Becker. In der aktuellen Ausgabe erfährt man dieses Mal alles rund um das perfekte Steak: Wie grillt man es auf den Punkt? Welches sind die besten Fleischsorten und die wichtigsten Zuschnitte?

Neben Steak sind auch Burger von Grill ein echter Klassiker – es gibt  Zubereitungstipps und leckere Rezepte. Und auch dem Trendthema Räuchern und Smoken widmet sich das Grill-Magazin ausführlich. Besonders interessant wird es dann beim Marinieren im Wasserbad: Diese Technik sorgt für ein auf das Zehntelgrad exakt vorgegartes, saftig-zartes Fleisch, das auf dem Grill das perfekte Aroma-Finish bekommt. Natürlich kommen auch die Vegetarier wieder auf ihre Kosten, z.B. mit Gemüse- und Käsepäckchen. Hier wird auch das Grillen mit Alufolie ins rechte Licht gerückt.

Und natürlich geht die Fußball-EM nicht spurlos am Grill-Magazin vorbei – schnelle Rezepte und Tipps für ein optimales Timing sorgen für den kulinarischen Rahmen, in dem der Ball rollen kann.

Die Ausgabe 2/2012 des Grill-Magazins ist seit Freitag, den 25. Mai 2012, für 7,99 Euro am Zeitschriftenkiosk erhältlich.

Der große Grill-Blog Praxistest: Räuchern mit Weber

Ein Grillthema liegt momentan besonders im Trend: Das Räuchern. Mit speziellen Smokern und Räucheröfen erreicht man ganz besondere Geschmackserlebnisse – aber auch mit einem „normalen“ Grill soll das Räuchern mittlerweile kein Problem mehr sein. Man benötigt nur einen Holzkohle- oder Gasgrill mit Deckel sowie entsprechende Räucherchips und Planks und schon soll man herrlich rauchige Grillergebnisse erzielen – und genau das wollen wir einmal testen!

Der Grillhersteller Weber stellt uns das entsprechende Material zur Verfügung und wir als Räucher-Laien wollen uns von der Einfachheit des Räucherns mit Weber überzeugen, oder eben auch nicht. In den kommenden Wochen wird sich das Team vom Grill Blog intensiv mit den Fragen rund um das Thema Räuchern in Theorie und Praxis beschäftigen und alles umfassend dokumentieren. Den krönenden Abschluss bildet dann der große Räucher-Praxistest.

Seid also gespannt auf die Ergebnisse unseres Grill-Blog Tests „Räuchern mit Weber“.

F(r)isch aus dem eigenen Räucherschrank

Das Smoken oder auch Räuchern haben wir hier im Blog schon häufiger angesprochen. Dabei wird das Grillgut nicht direkt über der Flamme, sondern indirekt und über einen längeren Zeitraum in einem geschlossenen Raum gegart. Heute wollen wir ein besonderes Grillgerät vorstellen, das vor allem für Angler und Fischliebhaber interessant sein dürfte: der Räucherschrank.

Hier wird Fisch, wahlweise aber auch Fleisch, dem Rauch eines Holzfeuers ausgesetzt und erhält so ein unverwechselbar rauchiges Aroma. Im Räucherschrank kann nicht nur der Geschmack durch die Wahl der Holzart beeinflusst werden, die Lebensmittel werden auch haltbar gemacht. Diese Art der Konservierung hat eine lange Tradition und wird nun in modernen Geräten wiederbelebt, so zum Beispiel im Räucherschrank 125 x 60 der Marke Thüros. Ganz aus Edelstahl hergestellt entfällt beim Thüros Räucherschrank die sonst notwendige Isolierung durch eine Doppelwand. Das Gerät eignet sich zum Dämpfen, Dünsten, indirekten Grillen, smoken und natürlich zum Räuchern in allen Temperaturstadien:

  • Kalträuchern bei Temperaturen von 25 – 30 °C, z.B. für Fisch
  • Warmräuchern bei Temperaturen von 40 – 70 °C, z.B. für Wurst
  • Heißräuchern bei Temperaturen von 90 – 100 °C, z.B. für Geflügel

Für alle Räucherfans, die einen eigenen Garten besitzen, ist ein Räucherschrank also eigentlich ein Muss. Aber nicht vergessen: für alle Nachbarn, die weniger geruchstolerant sind, am besten als „Bestechungsgeld“ ein oder zwei Fische mehr in den Räucherschrank hängen.