Indoor Grillen …

Wintergrillen bei Schnee und Eis erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Wer sich bei Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes dennoch lieber drinnen aufhält, auf das Grillen aber nicht verzichten möchte, für den haben wir einige Alternativen zusammengestellt.

…aber bitte elektrisch!

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein: Der Holzkohlegrill gehört in den Garten und nicht in die Wohnung. Dennoch sterben jährlich Menschen an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung, bedingt durch die Verwendung von Holzkohlegrills im Haus. Das geruchlose, farblose und nicht reizende Gas verbreitet sich unbemerkt im Raum und führt zu Vergiftungserscheinungen. Eine Belüftung durch offene Fenster oder Türen reicht nicht aus – offenes Feuer gehört nur in einen Kamin oder eben nach draußen.

Grills für die Wohnung

Die bekannteste Variante zum Grillen in geschlossenen Räumen ist der Elektrogrill. Es gibt ihn sowohl als Tischgrill, als auch als Standgrill. Das Fett tropft dabei meist in eine mit Wasser gefüllte Auffangschale. Ebenfalls elektrisch betrieben sind sogenannte Kontaktgrills. Das Grillgut wird dabei zwischen zwei Grillplatten eingeklemmt und so von beiden Seiten gegrillt. Das Prinzip entspricht dem eines Sandwich-Toasters oder Waffeleisens. Grillen kann man auch auf jedem Raclette, das oberhalb der Heizspirale eine Grillplatte besitzt. Nach einem ähnlichen Prinzip funktioneren auch sogenannte Heiße Steine.

Dies alles sind Formen des Indoor Grillens, bei denen man gemütlich um den Grill verteilt sitzen und essen kann – ideal für ein gemütliches Beisammensein mit Freunden oder der Familie. Wem es nur um die reine Zubereitungsform geht, der kann auch auf eine Grillpfanne zurückgreifen.

Alle vorgestellten Varianten haben allerdings einen Nachteil, das unvergleichliche rauchige Aroma lässt sich hierbei nicht erreichen. Wer darauf nicht verzichten kann, dem bleibt letztendlich doch nur der Griff zum Holzkohlegrill – und zur Winterjacke. Denn wenn Holzkohle, dann bitte draußen!