5 Gründe, Grillgut nie mit Bier abzulöschen

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Wenn es eine Unsitte beim Grillen gibt, dann ist es das Ablöschen der Glut mit Bier. Das ist nicht nur Verschwendung, sondern auch ungesund. Stattdessen kann man das Bier doch lieber trinken oder zum Marinieren benutzen. Wie wäre es mit einem Jahresvorrat? Getränke Hoffmann verlost auf Facebook 20 Mal ein Jahr Freibier.

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Rubs und Würzmischungen selbst herstellen

Marinaden und Gewürze verleihen dem Grillgut erst den richtigen Pfiff. Neben den flüssigen Varianten mit Öl werden die sogenannten Dry Rubs immer beliebter. So kann man mittlerweile die unterschiedlichsten Würzmischungen aus hochwertigen Zutaten fertig online kaufen – oder man stellt sie einfach selbst her.

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Rubs aus der Gewürzmanufaktur von Ankerkraut

Gewürze und Grillfleisch gehören einfach zusammen, denn mit einer leckeren Marinade oder einem Rub kann man jedem Grillgut das i-Tüpfelchen aufsetzen. Wenn es mal schnell gehen soll, sind fertige Würzmischungen dabei praktische Helfer. Da sich meine Grillgewürze von SpiceWorld dem Ende zuneigten, war ich auf der Suche nach neuen, hochwertigen Geschmackshighlights – dabei bin ich auf Ankerkraut aus Hamburg gestoßen.

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Bull’s-Eye Saucen – Grillen mit rauchigem BBQ-Geschmack

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Wie grillen Männer? Mit der BBQ-Sauce von Bull’s-Eye! Mit dieser Botschaft möchte die Kultmarke aus den USA nun auch die deutschen Grillfans begeistern. Ich persönlich bin schon länger Fan der rauchigen Saucen – auch wenn ich kein Mann bin. Deshalb habe ich mich auch gefreut, als ich die Möglichkeit bekam, mich durch einige der neueren Produkte zu probieren.

Lecker als Sauce und Marinade

Was mir an den Bull’s-Eye Saucen wirklich gut gefällt ist, dass man sie nicht nur zum Grillfleich servieren kann, sondern sie auch eine tolle Marinade abgeben. Wenn es einmal schnell gehen muss oder man einfach Appetit auf rauchigen BBQ-Geschmack hat, legt man das Grillgut einfach in die Saucen ein, würzt bei Bedarf noch mit etwas Salz und Pfeffer nach und schon geht es ab auf den Grill.

Für jedes Fleisch die passende Express-Marinade

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Die „Original BBQ-Sauce“ passt perfekt zu Steak, da sie ein dezentes Raucharoma abgibt, ohne den Eigengeschmack des Rindes zu überdecken. Bacon-Fans sollten unbedingt die „Bacon Style BBQ-Sauce“ als Marinade für ihre Nackensteaks probieren – mein persönlicher Geheimtipp. Die „Sweet Mustard BBQ-Sauce“ dagegen schmeckt angenehm würzig nach Senf und passt gut zu Geflügel oder Gemüse-Schweinefilet-Spießen.

Neben den BBQ-Saucen hat Bull’s-Eye nun auch drei Ketchups im Angebot. So schmeckt beispielsweise der fruchtig-tomatige „Dried Tomato“-Ketchup gut zu Kartoffelspalten aus dem Backofen.

Fazit: Bull’s-Eye BBQ-Saucen sind ein Muss für jeden Grillabend – nicht nur für Männer!

Grillen mit Whisky

Ich bin kein Whisky-Trinker. Dennoch oder gerade deshalb war ich neugierig, als mir von Glenfiddich angeboten wurde, eine Whisky-Honig-Thymian-Marinade und einen Whisky-Cocktail zu testen. Die dafür liebevoll zusammengestellten Produktpakete enthielten alle notwendigen Zutaten inklusive zwei Flaschen des schottischen Whiskys.

Glenfiddich stammt übrigens aus dem Gälischen und bedeutet „Tal der Hirsche“. 1886 von William Grant gegründet, befindet sich die Destillerie noch heute in fünfter Generation in Familienbesitz und produziert edle, zum Teil höchst seltene Single Malts in Schottland.

Grillmarinade mit Whisky

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Die Whisky-Honig-Thymian-Marinade wurde exklusiv von Barkeeper und Whisky-Experte Markus Heinze entwickelt. Statt geschmacksintensiven Zutaten, wie Zwiebel oder Knoblauch, die den Whisky-Geschmack überlagern können, setzt er in seiner Marinade auf feine Gewürze und Aromen: frischer Thymian, Honig, Mango-Chutney, Soja-Sauce, Olivenöl und schwarzer Pfeffer. Herzstück ist aber natürlich der Glenfiddich 15 Years Old, der in drei unterschiedlichen Holzfässern reift und ein leichtes Aroma aus Honig, Vanille und Eichenholz trägt. In diese Marinade wird das Grillfleisch anschließend etwa acht Stunden eingelegt.

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Das Ergebnis nach dem Grillen besitzt zunächst einen eher süßlichen Geschmack, worauf eine sehr feine Whisky-Note folgt. Echte Whisky-Fans sollten zum Marinieren daher vielleicht etwas mehr Glenfiddich verwenden, um voll auf ihre Kosten zu kommen. Mir persönlich hat die süßliche Variante aber auch sehr gut geschmeckt.

Grillcocktail „BBQ Sour“

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Das zweite Rezept von Markus Heinze, der Whisky-Cocktail, rundete den Grillabend anschließend ab. Für den „BBQ Sour“ musste zunächst ein Sirup aus Wasser, Zucker, Vanille, Sternanis, Zimt und Kardamon hergestellt werden. Der Cocktail wird dann aus Zitronensaft, Sirup, Eis und Glenfiddich Rich Oak gemixt. Für das BBQ im Namen sorgen die Zitronen, die vor dem Auspressen kurz auf den Schnittflächen gegrillt werden.

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Ein Cocktail, der in der Herstellung zwar sehr aufwendig ist, geschmacklich aber überzeugt. Die Kombination aus süß, sauer und dem Eichenholzgeschmack des Whiskys hat mir auch als Nicht-Whisky-Trinker wirklich gut geschmeckt.

Fazit: Beim Grillen mit Whisky kommen nicht nur Whisky-Fans auf ihre Kosten!

Grillen mit Meerrettich – leckere Rezepte und frische Schärfe

Die scharfen Wurzeln der Meerrettichpflanze kennt man in Norddeutschland vor allem mit Sahne verfeinert in Kombination mit Lachs. Doch der Kren, wie Meerrettich auch genannt wird, ist weitaus vielseitiger. So kann man daraus leckere Marinaden und Füllungen für Grillfleisch oder würzige Dips herstellen. Das Familienunternehmen Schamel Meerrettich präsentiert auf seiner Website viele unterschiedliche Rezepte und hat uns freundlicherweise ein kleines Sortiment seiner Kren-Variationen zum Testen zur Verfügung gestellt: Meerrettich von mild bis extra-scharf sowie die reibefrischen Raspelstix.

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Meerrettich – gesund, pflegeaufwendig und regional

Meerrettich enthält viele Vitamine und Mineralstoffe, zum Beispiel doppelt so viel Vitamin C wie eine Zitrone. Doch der Anbau erfordert auch heute noch viele Arbeitsschritte von Hand. So muss jede einzelne Stange während des Wachstums im Sommer zum Entfernen von Kopf- und Nebentrieben zweimal aus- und wieder eingegraben werden, damit man schließlich schöne, glatte Stangenwurzeln ernten kann. Das Familienunternehmen Schamel hat sich bereits seit über 150 Jahren der Meerrettichproduktion verschrieben und nimmt nahezu die gesamte Meerrettichernte der bayerischen Krenbauern ab. So wird der Meerrettich zur heimischen und vielseitigen Würzalternative. In der bayerischen Küche ist er bereits fest verankert. Mit den folgenden Rezeptideen könnten aber auch wir Norddeutsche auf den Geschmack gebracht werden.

Meerrettich als Marinade, Füllung und Bruschetta

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Neue Ideen für selbstgemachte Marinaden und Rubs sind immer willkommen, sodass die Meerrettichmarinade für Nackensteaks natürlich unbedingt ausprobiert werden musste. Die Herstellung ist etwas aufwendiger als bei anderen Würzmischungen, da die Zutaten nicht nur vermischt, sondern die Zwiebeln für die Marinade auch angedünstete werden müssen. Das Ergebnis aber konnte überzeugen: Die Nackensteaks hatten ein fein-würziges Aroma und die Schärfe des Meerrettich war dezent herauszuschmecken. Wir haben den Schamel Meerrettich Scharfwürzig verwendet, wer es etwas intensiver mag, kann sich einmal an den Rachenputzer heranwagen.

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Dass Meerrettich nicht nur als Marinade, sondern auch als Füllung eine gute Figur macht, beweisen die Meerrettichschnitzel vom Schweinefilet. Die Kombination aus Senf, Meerrettich, Zwiebeln und Kräutern war wirklich lecker und hat den Geschmack des Schweinefleichs wunderbar unterstützt. Als dritte Variante wurden schließlich noch Meerrettich-Bruscetta mit Speck zubereitet. Hier kamen die Raspelstix von Schamel zum Einsatz. Diese haben eine ordentliche Schärfe, die man mit Frischkäse etwas mildern kann. Die Rezeptidee ist ebenso lecker wie die anderen Gerichte – aber eher für diejenigen geeignet, die es wirklich scharf mögen.

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Fazit: Wer hätte gedacht, dass Meerrettich so vielseitig sein kann? Deshalb verdient er definitiv einen festen Platz in der Küche! Eine leckere Alternative zur roten Schärfe von Chili und Co., die frische Geschmackserlebnisse in die Grillsaison bringt. Wir werden auf jeden Fall noch weitere Gerichte ausprobieren!

Wie esst ihr Meerrettich am liebsten?

Gegrillter Lachs – köstlicher Fisch vom Grill

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Lachs ist lecker, stärkt das Immunsystem und sorgt für eine gelungene Abwechslung auf dem Grill. Der als Delikatesse geltende Fisch mit dem markanten orange-rötlichen Fleisch ist reich an Omega-3-Fettsäuren, die einer übermäßigen Insulinproduktion entgegenwirken können. Dank seines hohen Anteils an ungesättigten Fettsäuren wirkt sich der Verzehr von Lachs positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus und fördert zudem die geistige Leistungsfähigkeit. Insbesondere Fitness-Experten bezeichnen den Fisch als Fettkiller, da er schilddrüsengesundes Jod liefert, das die Schilddrüse bei der Hormonbildung unterstützt und somit den Stoffwechsel ankurbelt.

Lachs richtig zubereiten

Lachs kann man auf viele verschiedene Weisen zubereiten, besonders gut gelingt er aber auf dem Grill. Dabei ist es wichtig, ausschließlich frischen Fisch zu verarbeiten und die altbewährte „3-S-Regel – Säubern, Säuern, Salzen“ – einzuhalten. Alternativ kann auch tiefgefrorener Lachs verwendet werden, dieser sollte eine Stunde vor dem Grillen aus dem Tiefkühlfach entnommen und aufgetaut werden. Für einen würzig-intensiven Geschmack bietet es sich an, den Fisch in einer flüssigen Marinade einzulegen. Jedoch sollte die Marinierzeit  höchstens eine bis wenige Stunden dauern.

Rezepttipp: Gegrillter Lachs in Alufolie

Lachs kann ideal in Alufolie auf dem Grill gegart werden. Dazu werden Öl, Dill, Thymian und Rosmarin in einer Schüssel zu einer Marinade verrührt und der Fisch damit bestrichen. Ungefähr 10 Minuten sollte man die Marinade dann einziehen lassen. Anschließend wird der Lachs gesalzen, gepfeffert und auf die gewünschte Anzahl an Alufolie-Stücken aufgeteilt. Wer möchte kann noch Zucchini, Paprika und Zwiebeln waschen, in Scheiben schneiden und dazugeben. Nun können die verschlossenen Gemüse-Lachs-Päckchen auf dem Grillrost platziert werden und müssen ca. 20-30 Minuten schmoren. Als Beilagen bieten sich Salat und ein trockener Weißwein an. Mit etwas Zitrone garniert, schmeckt der Lachs einfach nur köstlich.

Rezept und Anleitung für perfekte Spare Ribs von Butch

Spare Ribs sind eine der Königsdisziplinen beim Grillen. Sie brauchen sehr viel Zeit, sind aber eigentlich gar nicht so schwer zuzubereiten. Das Team des Küchenshops Butch präsentiert in seinem Blog ein tolles Rezept inklusive Anleitung für Spare Ribs, bei denen einem das Wasser im Mund zusammenläuft.

Benötigt wird dazu ein Holzkohlegrill mit Deckel und Thermometer, Räucherchips für extra Aroma und ein Spare Ribs Halter, damit das Fleisch zwischendurch nicht gewendet werden muss. Die Grilltemperatur beträgt etwa 120 – 150 °C, gegrillt wird indirekt.

In vier Stunden zu den perfekten Spare Ribs

Zunächst wird die Silberhaut der Spare Ribs entfernt und das Fleisch gesalzen, gepfeffert und mit einem Dry Rubs aus unterschiedlichem Paprikapulver eingerieben. Dann geht es für zwei Stunden auf den Grill, anschließend die Ribs mit einer Marinade aus Sojasauce, Senf, Ketchup und Honig bepinseln.

Nach einer weiteren Stunde auf dem Grill kommt das besondere Extra: Jedes Stück Fleisch wird in einem Päckchen aus Alufolie, gefüllt mit Rohrzucker und Apfelsaft, für noch einmal eine Stunde gegart. Nach vier Stunden Grillzeit sind die Spare Ribs perfekt – das Ergebnis kann sich wirklich sehen und schmecken lassen!

Wie mariniere ich richtig?

Jeder Grillmeister ist auf der Suche nach der perfekten Marinade für sein  Steak: Es soll möglichst aromatisch schmecken und die Konsistenz des Fleischs butterzart sein. Das Aroma bekommt man natürlich mit den adäquaten Gewürzen hin. Das ultimative Geschmacksgeheimnis jedes einzelnen Kochs liegt aber auch in einer raffinierten Marinierweise.

Zartes Fleisch durch Gewürze und feine Schnitte

Die Zartheit des Fleisches kann man mit speziellen Gewürzen beeinflussen, effektiver sind dafür aber die mechanischen Fleischzartmacher. Das Steak wird damit punktuell rasiermesserscharf eingeschnitten und lange Fasern werden zertrennt. Dadurch kann man sowohl die Konsistenz des Grillgutes als auch seinen Geschmack optimieren. Denn die Marinade dringt besser in das behandelte Fleisch ein, darüber hinaus verringert sich die Garzeit.

Warum Marinieren?

Das Marinieren ist ursprünglich eine Methode der Konservierung von Fleisch gewesen. Neben der Haltbarmachung ist aber natürlich auch die Aufnahme von Geschmacksstoffen beabsichtigt. Eine Marinade besteht in der Regel aus sehr sauren Flüssigkeiten, wie beispielsweise Essig oder Zitronensaft. Auch sehr süße Zutaten, wie etwa Honig, können beigemischt werden. Für den Geschmack sorgen Kräuter und Gewürze und als Geschmacksträger dienen hochwertige Öle. In der Mischung wird das Fleisch mindestens über mehrere Stunden, manchmal aber auch über mehrere Tage eingelegt. Die Dauer des Marinierens ist in erster Linie abhängig von der Größe der Stücke. Beim Grillen auf offenem Feuer ergibt sich ein weiterer Vorteil:  Viele der Zutaten in Marinaden sind in der Lage, die beim Grillvorgang entstehenden krebserregenden Stoffe zu neutralisieren.

Wie mariniere ich richtig?

Es gibt verschiedene Arten des Marinierens – Welche die Richtige ist, hängt vor allem vom persönlichen Geschmack ab. Jeder Grillmeister hat in der Regel seine Spezialmarinade, die sich im Laufe der Zeit herauskristallisiert hat. Das Rezept wird nur in den seltensten Fällen verraten. Bevor das Fleisch in die Marinade eingelegt wird, sollte es gereinigt und trocken getupft werden. Beim Mariniervorgang muss das Grillgut ganz bedeckt sein, damit die Marinade gleichmäßig aufgenommen werden kann. Vor dem Auflegen auf den Grill werden die Reste der Flüssigkeit abgetupft, damit nichts in die Glut tropft.

Die verschiedenen Grundmarinaden:

  • Ölmarinade
    Der Grundstoff einer Ölmarinade ist ein hochwertiges Pflanzenöl. Schon die Auswahl des Öls beeinflusst den Geschmack der Marinade maßgeblich. Hinzu kommen Kräuter und Gewürze. In Ölmarinade werden die rohen Fleischstücke vor dem Grillen eingelegt. Man kann sie während des Grillens zusätzlich mit Marinade einstreichen, um den Geschmack noch zu intensivieren.
  • Saure Marinade
    Bei dieser Art der Marinade kommt zum Öl als Grundstoff noch ein saurer Bestandteil, wie beispielsweise Essig, hinzu. Auch die Wahl des Essigs prägt den späteren Geschmack des Fleisches. Außerdem soll die saure Marinade das Fleisch besonders zart machen. Kräuter und Gewürze je nach Geschmack gehören natürlich auch hier dazu.
  • Gewürzpaste bzw. Kräuterpaste
    Eine Paste unterscheidet sich von der Ölmarinade durch ihre Konsistenz. Die pastöse Konsistenz wird dadurch erreicht, dass man weniger Öl verwendet. Das hat den Vorteil, dass die Marinade besser am Fleisch haftet als die flüssigere Variante.
  • Trockenmarinade (Dry Rub)
    Bei der Trockenmarinade wird das Öl ganz weggelassen. Man verwendet dafür nur zerstoßene Kräuter und Gewürze, die in das Fleisch eingearbeitet werden. Zusammen mit dem Fleischsaft verbindet sich die Trockenmarinade dann zu einer Art Beize.

Wintergrillen: Auf die Holzkohle und Temperatur kommt es an

Passend zum erneuten Wintereinbruch im Norden, wollen wir uns noch einmal dem Thema Wintergrillen widmen. Und der Schlüssel zu einem gelungenen Grillnachmittag oder -abend bei eisigen Temperaturen liegt in der Wahl der richtigen Holzkohle. Die niedrige Umgebungstemperatur setzt der Holzkohle zu und die zum Grillen notwendige Hitze wird zügig entzogen.

Profigriller verwenden deshalb sogenannte Restaurant-Holzkohle. Sie zeichnet sich durch eine hervorragende Glut, gute Hitzewirkung und lange Brenndauer aus. Genau die richtigen Eigenschaften um auch beim Grillen im Winter perfekte Grillergebnisse zu erzielen. Beispiele für gute Grillkohle sind beispielsweise Lübzer Holzkohle oder die Quebracho blanco.

Kerntemperatur mit dem Grill-Thermometer messen

Ausgestattet mit einem Grill-Thermometer kann es losgehen. Die Kontrolle der Temperatur während des Grillvorgangs ist von höchster Bedeutung, um auch beim Wintergrillen perfekte Grillergebnisse zu erzielen. Im Winter geht mehr Wärme verloren als im Sommer, deshalb in regelmäßigen Abständen die Temperatur von Holzkohle und Grillgut überprüfen. Eine Übersicht über die richtigen Kerntemperaturen ist hilfreich, denn die Garzeiten verlängern sich im Winter etwas.

Das Grillfleisch sollte beim Auflegen auf das Rost nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen, um die Garzeit nicht noch unnötig weiter zu verlängern. Fertig gegrillte Speisen können auf speziellen Warmhalteplatten zwischengelagert werden – sofern auch tatsächlich im Freien gegessen wird.

Woher beziehe ich im Winter gutes Grillfleisch?

Diese Frage ist berechtigt, denn fertig mariniertes Fleisch findet man im Winter so gut wie nicht. Eigeninitiative ist gefragt: Das Grillgut muss selbst gewürzt werden, mit einer Marinade oder einem Dry Rub. Natürlich kann man im Sommer auch einfach fertig mariniertes Grillfleisch einfrieren, um im Winter dann darauf zugreifen zu können.