Kleinkinder bei Grillunfall verletzt

Am Samstag haben in Lüneburg zwei Jungen im Alter von ein und zwei Jahren schwere Brandverletzungen bei einem Grillunfall erlitten. Der HAZ zufolge schwebt der Zweijährige noch immer in Lebensgefahr. Die beiden Kinder waren von glühenden Kohlestücken getroffen worden, obwohl sie sich eineinhalb Meter vom Grill in einem Planschbecken befanden. Bei der Familienfeier ist ein Anzündkamin verwendet worden, um die Holzkohle und das Papier schneller zum Glühen zu bringen. Bei dieser Methode werden die Kohle oder die Briketts in den Kamin geschüttet, der auf eine feuerfeste, ebene Fläche gestellt wird. Dann legt man einige Anzündwürfel oder etwas Papier unter den Kamin und zündet sie an. Die Briketts oder die Kohle werden schnell durchgeglüht (ca.20 Minuten), was man an der weißen Ascheschicht erkennt, die sich auf ihnen bildet. Nun können die Briketts bzw. die Kohle auf dem Holzkohlerost verteilt werden. Einen solchen Anzündkamin gibt es von verschieden Herstellern, u.a. von Weber.

Die Ermittler haben den Grill und den Anzündeimer sicher gestellt um fest zu stellen, wie es zu dem Unfall kam.