Lachs grillen auf dem Zedernholzbrett: Fisch-Grill-Box im Test

Lachs kann man auf verschiedenste Weise grillen. Mein Favorit ist die Zubereitung auf dem Räucherbrett, da der Fisch so im Handumdrehen ein tolles Aroma erhält und zart gegart wird. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als ich die Fisch-Grill-Box „Luxus-Lachs“ von Deutsche See und BEEF! testen durfte.

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Weltneuheit auf dem Blogger-Event von Pelletgrill Bob Grillson

Wir haben ja schon viel über ihn berichtet: Am 12. März gab es nun endlich die Chance, Pelletgrill Bob Grillson einmal live zu erleben und sich von seinem Können zu überzeugen. Denn das Grillson-Team hatte zum Blogger-Event geladen. Insgesamt neun Blogger erlebten einen tollen Tag mit gegrillten Köstlichkeiten, interessanten Einblicken und einer absoluten Weltneuheit auf dem Grill-Markt. Bevor es mit dem Bericht losgeht, erst einmal einige Infos über den Star des Tages: Pelletgrill Bob Grillson.

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Gegrillter Lachs – köstlicher Fisch vom Grill

lachs-grillen

Lachs ist lecker, stärkt das Immunsystem und sorgt für eine gelungene Abwechslung auf dem Grill. Der als Delikatesse geltende Fisch mit dem markanten orange-rötlichen Fleisch ist reich an Omega-3-Fettsäuren, die einer übermäßigen Insulinproduktion entgegenwirken können. Dank seines hohen Anteils an ungesättigten Fettsäuren wirkt sich der Verzehr von Lachs positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus und fördert zudem die geistige Leistungsfähigkeit. Insbesondere Fitness-Experten bezeichnen den Fisch als Fettkiller, da er schilddrüsengesundes Jod liefert, das die Schilddrüse bei der Hormonbildung unterstützt und somit den Stoffwechsel ankurbelt.

Lachs richtig zubereiten

Lachs kann man auf viele verschiedene Weisen zubereiten, besonders gut gelingt er aber auf dem Grill. Dabei ist es wichtig, ausschließlich frischen Fisch zu verarbeiten und die altbewährte „3-S-Regel – Säubern, Säuern, Salzen“ – einzuhalten. Alternativ kann auch tiefgefrorener Lachs verwendet werden, dieser sollte eine Stunde vor dem Grillen aus dem Tiefkühlfach entnommen und aufgetaut werden. Für einen würzig-intensiven Geschmack bietet es sich an, den Fisch in einer flüssigen Marinade einzulegen. Jedoch sollte die Marinierzeit  höchstens eine bis wenige Stunden dauern.

Rezepttipp: Gegrillter Lachs in Alufolie

Lachs kann ideal in Alufolie auf dem Grill gegart werden. Dazu werden Öl, Dill, Thymian und Rosmarin in einer Schüssel zu einer Marinade verrührt und der Fisch damit bestrichen. Ungefähr 10 Minuten sollte man die Marinade dann einziehen lassen. Anschließend wird der Lachs gesalzen, gepfeffert und auf die gewünschte Anzahl an Alufolie-Stücken aufgeteilt. Wer möchte kann noch Zucchini, Paprika und Zwiebeln waschen, in Scheiben schneiden und dazugeben. Nun können die verschlossenen Gemüse-Lachs-Päckchen auf dem Grillrost platziert werden und müssen ca. 20-30 Minuten schmoren. Als Beilagen bieten sich Salat und ein trockener Weißwein an. Mit etwas Zitrone garniert, schmeckt der Lachs einfach nur köstlich.

Praxistest „Räuchern mit Weber“: Endlich geht es los!

Endlich war es so weit – das norddeutsche Wetter zeigte sich eine Woche lang beständig und wir nutzen die Gelegenheit, endlich das Räuchern mit Weber in der Praxis zu testen.

Zunächst ging es daran unseren Weber One-Touch Premium aufzubauen – das erwies sich als unkompliziert. Das Gerät ist wie erwartet schön stabil und hochwertig. Mitgeliefert wurden ebenfalls zwei Holzkohlehälter zum indirekten Grillen, eine Aluschale und, wie sich später herausstellte, ein Behälter zum portionieren der richtigen Kohlemenge.

Nun konnte es losgehen! Die Kohle wurde natürlich mit dem Weber Anzündkamin vorbereitet und glühte schnell und ohne viel Rauchbelästigung durch. Die Federstahl Holzkohlezange ist äußerst praktisch zum Arrangieren der Kohle. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten, die keinesfalls auf das Equipment zurückzuführen sind, sondern auf die Tatsache, dass man beim Grillen besser nicht unterbrochen werden sollte, konnte sich der Kugelgrill von seiner besten Seite zeigen.

Das Highlight: Lachsforelle vom Zedernholzbrett

Von unserem ursprünglichen Menü sind wir etwas abgewichen, dennoch haben wir das Räucher-Equipment ausgiebig getestet: Auf die gewässerten Räucherbretter haben wir nur mit Salz und Pfeffer gewürzte Lachsforelle gelegt. Der fertig gegarte Fisch wurde dann noch mit Zitrone beträufelt – fertig! Der Geschmack war wirklich sehr schön rauchig – wie frisch aus dem Räucherofen. Das erste Räucherexperiment war also mehr als gelungen. Bei einem Grill von 47 cm Durchmesser passt allerdings nur ein Brett auf den Grill und links und rechts ist dann nicht mehr allzu viel Platz für weiteres Grillgut.

Die WoodWraps haben wir mit Schweinefleisch gefüllt. Das fertige Grillpaket macht optisch einiges her, geschmacklich kam der Rauchgeschmack allerdings nicht ganz zur Geltung. Vielleicht war das Fleisch selbst zu stark gewürzt oder die Holzblätter lagen zu lange im Wasser – das nächste Mal könnte man den Geschmack vielleicht noch intensivieren, indem man die WoodWraps in Fruchtsaft, Wein, Whiskey oder ähnliches einlegt.

Die Räucherchips werden wir aufgrund fortgeschrittener Stunde noch ein anderes Mal testen und darüber berichten. Aber auch „normales“ Grillgut, wie Nackensteak und Fleischspieße werden mit dem Kugelgrill einfach wunderbar saftig. Als Dessert gab es schließlich die kürzlich vorgestellten Erdbeer-Marshmallow-Spieße von Andreas Rummel – lecker!

Fazit

Räuchern mit Weber ist wirklich wie vom Hersteller versprochen sehr einfach. Wir empfehlen jedem Kugelgrillbesitzer und Fischliebhaber auf jeden Fall, Lachs vom Zedernholzbrett einmal auszuprobieren!

Praxistest „Räuchern mit Weber“: Was kommt auf den Grill?

Für unseren Grill Blog Praxistest stehen uns, wie bereits erwähnt, drei unterschiedliche Räuchermaterialien zur Verfügung: Räucherbretter, WoodWraps und Räucherchips. Natürlich wollen wir alle drei Varianten testen, logistisch gestaltet sich das aber gar nicht so einfach. Schließlich haben wir es aber geschafft, einige Rezeptideen zusammenzustellen, die für unseren Räuchertest in Frage kommen.

Was passt zusammen?

Nicht jede Art von Räucheraroma passt zu jeder Art von Grillgut, denn der Holzrauch reicht je nach Sorte von mild bis intensiv. Ein mildes Aroma geben Erle, Apfel, Kirsche, Birne und Pfirsich, ein mittleres Aroma liefern Ahorn, Eiche und Pekan. Ein besonders starkes Räucheraroma entsteht bei Mesquite und Hickory. Dazu eine grobe Orientierung, aufgeteilt nach Grillgut:

  • Schwein: Erle, Apfel, Kirsche, Birne und Pfirsich, Eiche, Pekan, Hickory
  • Rind: Apfel, Eiche, Mesquite, Hickory
  • Geflügel: Erle, Apfel, Kirsche, Birne und Pfirsich, Ahorn, Eiche, Hickory
  • Lamm: Pekan, Mesquite
  • Fisch: Erle, Pekan

Experimentierfreudige Räucherfans können die Chips für ein besonderes Aroma auch mischen, zum Beispiel Hickory und Apfel.

Unser Räuchermenü

Starten werden wir mit unseren Zedernholzbrettern: Eines davon wird mit Lachs zubereitet, das anderen mit Brie. Das Rezept für auf dem Zedernbrett geräucherten Brie mit Kirsch-Chutney stammt aus der neuen Grillbibel Weber’s Räuchern. Wahrscheinlich weichen wir die Räucherbretter dabei nicht nur in Wasser ein, sondern z.B. in Weißwein.

Im zweiten Räuchergang widmen wir uns den WoodWraps mit Erlenholzaroma. Erle passt gut zu Hähnchen, deshalb umwickeln wir Hähnchenbrust mit Zitronen-Marinade mit den Räucherblättern. Das Rezept für die Marinade stammt ebenfalls aus „Weber’s Räuchern“.

Schließlich testen wir noch die Räucherchips, hierbei wollen wir im Idealfall immerhin zwei unserer sechs Sorten aus dem Firespice-Probier-Set ausprobieren. Dazu bietet es sich an, die Chips nicht in der Kohle zu platzieren, sondern die fertigen Räucherboxen zu verwenden, so kann man besser variiren. Den intensiven Mesquite-Rauch werden wir zusammen mit Steaks testen, den fruchtigen Rauch von Kirsche oder Apfel dann mit Schweinefleisch, mariniert in einer ebenfalls fruchtigen Las-Vegas-Marinade. Die Marinade stammt auch diesmals aus „Weber’s Räuchern“.

Zugegeben, das Räuchermenü klingt erst einmal nach viel Vorbereitung und Arbeit. Wir sind schon gespannt, ob alles so klappt wie wir uns das vorstellen und ob wir das Team vom Grill Blog auch satt bekommen!

Plank Grilling: Grillen auf Holzbrettern

Plank Grilling ist die Grillmethode der Ureinwohner Amerikas. Dabei wird das Grillgut auf einem Holzbrett gegrillt und erhält so einen besonderen Geschmack. Besonders gut geeignet ist Fisch, wie etwa Lachs.

Wie beim Grillen über Echtholz, darf natürlich längst nicht jedes Holz zum Plank Grilling verwendet werden. In den USA gibt es eine Reihe von speziell dafür hergestellten Brettern, in Deutschland muss man sich meist mit selbst hergestellten Planks begnügen. Wichtig ist: das Holz darf auf keinen Fall vorbehandelt oder harzhaltig sein. Gut geeinget sind harte Obsthölzer wie Kirsche, Erle oder Apfel, aber auch Ahorn und Zedernholz. Die Bretter sollten etwa fingerdick sein.

Plank Grilling: so einfach geht’s

Die Bretter vor der Benutzung mindestens sechs Stunden, am besten über Nacht, in Wasser einweichen, damit sie auf dem Grill nicht anbrennen. Wein, Fruchtsaft oder Whiskey im Wasser verleihen den Speisen später ein ganz spezielles Aroma. Bevor die Planks auf den Grill kommen, die Oberseite mit Öl einreiben und im vorgeheizten Grill etwas erwärmen. Plank Grilling gehört zu den indirekten Grillmethoden, man benötigt also einen Grill mit Deckel und unter dem Grillgut darf sich keine Holzkohle befinden. Jetzt den Fisch auf die Bretter legen, Deckel schließen und nach zehn Minuten nachschauen, wie weit der Fisch gegart ist.

Tipp: Zur Sicherheit immer etwas Wasser neben dem Grill stehen haben, falls das Holz Feuer fängt.

Plank Grilling erfordert etwas Übung, wenn man es beherrscht, ist es aber sicher ein besonderes Geschmackserlebnis mit dem man seine Gäste beim nächsten Grillen überraschen kann.

Grill-App von Weber für das iPhone

Grillfreunde, die ein iPhone ihr eigen nennen, können sich ab sofort eine nützliche App herunterladen. Wenn man eine Prepaid-SIM hat, dann sollte man am besten eine Flatrate dazu buchen, da sonst der Download teuer werden kann. Der amerikanische Grillhersteller Weber bietet eine deutsche Version von „Weber’s On The Grill“ im App-Store an. Sie enthält rund 250 Rezepte von Grillexperte Jamie Purivance und zahlreiche BBQ-Tipps. Von der Vorspeise über verschiedene Fleischsorten und Marinaden bis zum Dessert ist alles dabei.

Weber verkündet, dass in der App 60 Jahre Grillerfahrung stecken. Sie beantwortet daher auch essentielle Grillfragen: Wie lange benötigt ein saftiges Steak? Womit lässt sich der Grillrost am besten reinigen? Sollte ich den Lachs direkt oder indirekt grillen? Wie kann ich problemlos feststellen, dass mein Grillgut gar ist? Und welche Sicherheitshinweise gilt es beim
Gasgrill zu beachten?

Ein Wehrmutstropfen: die App ist nicht kostenlos und kostet immerhin 4,99 €. Da ich selbst nicht zum erlauchten Kreis der Apple-Telefonbesitzer gehöre, freue ich mich über Anwenderberichte.

Zedernholz-Planking bei den BBQ Brothers

Die BBQ Brothers haben in der vergangenen Woche eine neue Folge auf YouTube veröffentlicht. Dieses Mal testen Sie den Holzkohlegrill Thüros II mit einer Wärmebildkamera beim sogenannten Planking. Dabei werden Zedernholzbretter in Jack Daniels bzw. Weißwein eingelegt und zusammen mit Rib Eye und Lachs Steaks gegrillt. Schaut köstlich aus.

Gegrillte Lachsstreifen

Lachsstreifen mit Grapefruit-Marinade dürften nicht nur Fischfans gefallen. Zutaten für 6 Portionen:

700g Lachsfilet mit Haut;

Grapefruit-Marinade: 1 Grapefruit, 2 EL Champagner- oder Weißwein-Essig, einen halben TL Salz, 1TL Fenchelsamen, 4-5 EL Olivenöl; 1 TL Öl

Das Fischfilet abspülen, trockentupfen und in sechs Streifen schneiden. Mit 2 EL Grapefruit-Saft beträufeln und 10 Min. stehen lassen.

Für die Grapefruit-Marinade: Restlichen Grapefruit-Saft, Essig, Salz und zerstoßene Fenchelsamen verrühren. Olivenöl mit einer Gabel unterschlagen. Die Lachsstreifen trocken tupfen und dann mit Öl bestreichen. Den Fisch zuerst mit der Fleischseite nach unten auf den heißen Grill legen und eine Minute lang grillen. Lachsstreifen wenden (Haut nach unten, damit der Fisch nicht zerfällt). Etwa 5 Min. grillen, bis der Fisch nicht mehr glasig ist. Lachsstreifen vor dem Servieren mit je einem EL Grapefruit-Marinade beträufeln.

Lachs im Bananenblatt gegrillt

Schon der Anblick von Johann Lafers Lachs im Bananenblatt lässt einem das Wasser im Mund zerlaufen.

Hier das Rezept für 4 Personen:

800g Lachsfilet ohne Haut und Gräten waschen, trocken tupfen, in 4 Stücke teilen und diese in eine flache Schale legen.

4El Sojasauce, den Saft einer Limone, eine in Stücke geschnittene Chilischote, 50g in dünne Scheiben geschnittene Ingwer und 200ml Kokosmilch über den Fischstücken verteilen und zugedeckt mind. 6 Stunden marinieren lassen.

3 junge Karotten und 3 Petersilienwurzeln schälen, 3 Stangen Frühlingslauch waschen, das Gemüse in Scheiben schneiden und mit 3,5 EL Sweet Chilisauce vermischen.

Bananenblätter in ca. 20cm*30cm große Stücke schneiden und auf den Grill legen bis sie anfangen zu glänzen.

Je ein Fischstück wird dann mit je einem Viertel der Gemüsemischung, 2 Zitronenscheiben, etwas Salz, Pfeffer und Chili in ein Bananenblatt eingepackt. Bei mittlerer Hitze werden die Bananenblattpäckchen dann von jeder Seite ca. 6-8min lang gegrillt.