Ratgeber für Meeresfrüchte

Es muss nicht immer ein Nackensteak sein – der Trend beim Grillen geht eindeutig zu exklusiveren und hochwertigeren Nahrungsmitteln. Neben Fleisch und vegetarischen Zutaten stehen Fisch und Meeresfrüchte hoch im Kurs. Wer mehr über Muscheln, Hummer, Krebse und Shrimps erfahren möchte, dem sei die Website cn-seafood.com empfohlen. Sie versteht sich als Ratgeber für alle, die Meeresfrüchte zubereiten möchten und bietet einige einfache Rezepte, nicht nur für den Grill. Besonders hilfreich sind die Hinweise zur Vorbereitung von gegrillten Kalamari.

Zu scharfes Grillen erhöht das Darmkrebsrisiko

Im Rahmen des Programms  European Investigation into Cancer and Nutrition (kurz EPIC) führte das Deutsche Krebsforschungszentrum Heidelberg eine Studie an 4482 Teilnehmern durch, um zu untersuchen, welchen Einfluss der Verzehr von zu scharf angebratenem Fleisch auf das Darmkrebsrisiko hat. Beim Braten oder Grillen entstehen nämlich sogenannte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe oder heterozyklische aromatische Amine. Diese stehen unter dem Verdacht, die Entstehung von Darmkrebs durch spezielle Gewebeveränderungen (Adenome) zu fördern.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum bestätigt nun diesen Verdacht, indem es einen Zusammenhang zwischen der Vorliebe für stark Gebratenes und der Häufigkeit von Adenomen belegte. Die Forscherin Dr. Sabine Rohrmann und ihre Kollegen warnen daher in einer Pressemitteilung eindringlich vor zu langem, heftigem  Erhitzen, besonders beim Grillen. Denn die genannten Stoffe sind nur ein Teil der Gefahrensubstanzen, die dabei entstehen können.