Drei Geschenktipps für Grillfans

In einem Monat ist Heiligabend. Wir haben deshalb drei Geschenktipps für Grillfans zusammengestellt, mit denen man geschmacklich noch mehr aus seinem Grill herausholen kann. Sowohl für den kleinen als auch für den größeren Geldbeutel ist etwas dabei.

BakerStone für Pizza & mehr

Mit einem Pizzastein kann man auf dem Grill leckere Pizza zubereiten. Der BakerStone geht aber noch einen Schritt weiter, denn damit wird der Grill zum Gourmet Pizzaofen. Die Box wird einfach auf den Gasgrill gesetzt. Durch die Kombination aus Konvektionshitze, direkter Hitze und Strahlungswärme entstehen im BakerStone Temperaturen wie in einem echten Steinofen. So kann man in wenigen Minuten knusprige Pizza zaubern, aber auch Kuchen backen oder Fleisch und Gemüse rösten. Die BakerStone Box ist geeignet für Gasgrills mit mindestens drei Brennern.

Don Marco’s Kräuterpellets

Räucherchips waren gestern – hier kommen die Kräuterpellets von Don Marco. Mit diesen verspricht er nie gekannten Grillgenuss, denn sie bestehen zu 100 % aus natürlichen Kräutern. Die Pellets veredeln alle Speisen und sind für alle Grilltypen geeignet. Einfach ein Paar Pellets in eine Räucherbox oder in ein Alufoliepäckchen mit kleinen Löchern legen und schon bekommt das Grillgut eine unverwechselbare Kräuternote – ganz ohne einweichen. Wer einen Pelletgrill nutzt, kann den normalen Pellets einige Kräuterpellets beimischen. Erhältlich sind sie in den Sorten Salbei und Oregano sowie als mediterraner Blend.

Aromatisierende Grillspieße von Axtschlag

Eine weitere originelle Methode zum Aromatisieren von Grillgut sind die Aromatic Barbecue Skewers von Axtschlag. Die Grillspieße bestehen aus 100 % Kirschholz und sind in zwei Varianten erhältlich: Für ein orientalisches Barbecue eignen sich die Kebabspieße, für ein traditionell kaukasisches Barbecue die Schaschlikspieße. Durch den extra großen Holzumfang können die  ätherischen Öle der Spieße optimal an das Grillgut abgegeben werden.

Was sind eure liebsten Grillgeschenke?

Steak Champ und Steak-Gewürze im Test

Der Steak Champ im Test

Den Steak Champ haben wir bereits im vergangenen Jahr vorgestellt, nun hatten wir endlich die Möglichkeit, ihn selbst auszuprobieren. Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Das Steak wird tatsächlich perfekt – in unserem Fall medium gegrillt. Die Bedienung des Steak Champ ist kinderleicht, einfach im mitgelieferten Aktivator anschalten, ins Fleisch stecken und ab auf den Grill.

Jetzt muss das Steak nur noch so lange gegrillt werden, bis das langsame, einfache Blinken zu einem schnellen, doppelten Signal wechselt. Das Ende der anschließenden Ruhezeit ist erreicht, wenn der Steak Champ gar nicht mehr blinkt. Anschließend einfach mit der Entnahmehilfe herausziehen. Zwar ist eine Nutzung z.B. bei geschlossenem Kugelgrill natürlich nicht möglich, aber für ein gutes Steak ist ein Deckel auf dem Grill auch nicht nötig.

Fazit

Der Steak Champ ist ein wirklich tolles, zuverlässiges Grill-Gagdet, das ich schon nach einmaliger Benutzung nicht mehr missen möchte. Der Gargrad ist genau richtig für ein medium gegrilltes Steak. Und den Steak Champ kann man natürlich auch in der Pfanne und im Backofen benutzt werden.

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Steak-Gewürze von Steak Champ

Doch die Macher des Steak Champ haben seit kurzem noch ein weiteres Produkt im Sortiment: Drei hochwertige Gewürzmischungen, die hervorragend als Rub oder Marinade beispielweise für Rind, Schwein oder Huhn verwendet werden können:

  • New York – Der Klassiker mit Pfeffer & Meersalz
  • Kansas City – Der Scharfmacher mit Chili & Pfeffer
  • Chicago – Der Alleskönner mit Kräutern & Pfeffer

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Die hochwertigen Zutaten stammen aus den besten Anbaugebieten der Welt und natürlich enthalten die Gewürze keinerlei Zusatzstoffe. Die schönen und praktischen Metalldosen sorgen für lange Frische und Haltbarkeit des Inhalts.

Natürlich konnten wir es und nicht nehmen lassen, die drei Varianten auch gleich einmal auszuprobieren. Das Steak wurde mit New York gewürzt, um den Geschmack des Fleisches nicht zu überdecken. Die Nackensteaks wurden mit Kansas City und Chicago eingerieben.

Fazit

Die Steak Champ Gewürze sind wirklich empfehlenswert, besonder für diejenigen, die ihr Grillfleisch gern selbst marinieren, dafür aber nicht allzu viel Zeit investieren möchten. Als Dry-Rub müssen die Gewürze nicht unbedingt einwirken, sondern es kann direkt auf den Grill gehen. Das Ergebnis schmeckt fein und würzig, beim nächsten Mal würde ich vor allem die scharfe Variante noch etwas weniger zurückhaltend auftragen. Für Steak ist die Mischung aus Pfeffer & Salz perfekt, für Nackensteaks schmeckte die Variante Kräuter & Pfeffer besonders gut.

Wir sind gespannt, was die Macher des Steak Champs als nächstes auf den Markt bringen – es dürfte vielversprechend werden!

Wie mariniere ich richtig?

Jeder Grillmeister ist auf der Suche nach der perfekten Marinade für sein  Steak: Es soll möglichst aromatisch schmecken und die Konsistenz des Fleischs butterzart sein. Das Aroma bekommt man natürlich mit den adäquaten Gewürzen hin. Das ultimative Geschmacksgeheimnis jedes einzelnen Kochs liegt aber auch in einer raffinierten Marinierweise.

Zartes Fleisch durch Gewürze und feine Schnitte

Die Zartheit des Fleisches kann man mit speziellen Gewürzen beeinflussen, effektiver sind dafür aber die mechanischen Fleischzartmacher. Das Steak wird damit punktuell rasiermesserscharf eingeschnitten und lange Fasern werden zertrennt. Dadurch kann man sowohl die Konsistenz des Grillgutes als auch seinen Geschmack optimieren. Denn die Marinade dringt besser in das behandelte Fleisch ein, darüber hinaus verringert sich die Garzeit.

Warum Marinieren?

Das Marinieren ist ursprünglich eine Methode der Konservierung von Fleisch gewesen. Neben der Haltbarmachung ist aber natürlich auch die Aufnahme von Geschmacksstoffen beabsichtigt. Eine Marinade besteht in der Regel aus sehr sauren Flüssigkeiten, wie beispielsweise Essig oder Zitronensaft. Auch sehr süße Zutaten, wie etwa Honig, können beigemischt werden. Für den Geschmack sorgen Kräuter und Gewürze und als Geschmacksträger dienen hochwertige Öle. In der Mischung wird das Fleisch mindestens über mehrere Stunden, manchmal aber auch über mehrere Tage eingelegt. Die Dauer des Marinierens ist in erster Linie abhängig von der Größe der Stücke. Beim Grillen auf offenem Feuer ergibt sich ein weiterer Vorteil:  Viele der Zutaten in Marinaden sind in der Lage, die beim Grillvorgang entstehenden krebserregenden Stoffe zu neutralisieren.

Wie mariniere ich richtig?

Es gibt verschiedene Arten des Marinierens – Welche die Richtige ist, hängt vor allem vom persönlichen Geschmack ab. Jeder Grillmeister hat in der Regel seine Spezialmarinade, die sich im Laufe der Zeit herauskristallisiert hat. Das Rezept wird nur in den seltensten Fällen verraten. Bevor das Fleisch in die Marinade eingelegt wird, sollte es gereinigt und trocken getupft werden. Beim Mariniervorgang muss das Grillgut ganz bedeckt sein, damit die Marinade gleichmäßig aufgenommen werden kann. Vor dem Auflegen auf den Grill werden die Reste der Flüssigkeit abgetupft, damit nichts in die Glut tropft.

Die verschiedenen Grundmarinaden:

  • Ölmarinade
    Der Grundstoff einer Ölmarinade ist ein hochwertiges Pflanzenöl. Schon die Auswahl des Öls beeinflusst den Geschmack der Marinade maßgeblich. Hinzu kommen Kräuter und Gewürze. In Ölmarinade werden die rohen Fleischstücke vor dem Grillen eingelegt. Man kann sie während des Grillens zusätzlich mit Marinade einstreichen, um den Geschmack noch zu intensivieren.
  • Saure Marinade
    Bei dieser Art der Marinade kommt zum Öl als Grundstoff noch ein saurer Bestandteil, wie beispielsweise Essig, hinzu. Auch die Wahl des Essigs prägt den späteren Geschmack des Fleisches. Außerdem soll die saure Marinade das Fleisch besonders zart machen. Kräuter und Gewürze je nach Geschmack gehören natürlich auch hier dazu.
  • Gewürzpaste bzw. Kräuterpaste
    Eine Paste unterscheidet sich von der Ölmarinade durch ihre Konsistenz. Die pastöse Konsistenz wird dadurch erreicht, dass man weniger Öl verwendet. Das hat den Vorteil, dass die Marinade besser am Fleisch haftet als die flüssigere Variante.
  • Trockenmarinade (Dry Rub)
    Bei der Trockenmarinade wird das Öl ganz weggelassen. Man verwendet dafür nur zerstoßene Kräuter und Gewürze, die in das Fleisch eingearbeitet werden. Zusammen mit dem Fleischsaft verbindet sich die Trockenmarinade dann zu einer Art Beize.