TastyBox im Test: Lamm-Koteletts und Weiderind-Bratwurst

Der Sommer ist endlich im Norden eingekehrt – höchste Zeit also, den zweiten Teil der TastyBox zu testen: Koteletts vom Ur-Lamm aus der Eifel und Fränkische Weiderind-Bratwurst mit Honig und Fenchel.

Weiderind-Bratwurst mit Honig und Fenchel

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Den fünf Bratwürsten sah man auf den ersten Blick an, dass sie keiner maschinellen Massenproduktion entstammen. „Meister der Bratwurst“ Klaus Lindner macht alles selbst, von der Zerlegung und Verarbeitung in seiner Metzgerei, bis hin zur Auswahl der  Gewürze, die er selbst mahlt und röstet. Die Bratwurst erhielt auf dem Grill eine schöne goldbraune Farbe und schmeckte würzig. Den Honig konnte man aber nicht unbedingt herausschmecken, den Fenchel dafür aber um so mehr – und dieses Aroma muss man mögen. Als nicht allzu große Bratwurst-Fans konnte uns leider auch die Weiderind-Bratwurst nicht überzeugen – was aber keinesfalls auf deren Qualität zurückzuführen ist.

Doppelkoteletts vom Lamm

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Die vier Lamm-Koteletts stammen aus der Zucht des Familienunternehmens Lapinchen aus der Eifel. Die schönen Fleischstücke mit dünnem Fettrand wurden nur mit Salz, Pfeffer und ein wenig Garam Masala gewürzt, dann ging es auf den Grill. Das Ergebnis war wunderbar saftig, zart und würzig mit einem leichten, aber nicht zu intensiven Lamm-Geschmack. Die Koteletts vom Ur-Lamm haben uns auch als weniger große Lammfans überzeugt.

Die Qualität der Fleischprodukte aus der Tasty-Box sah und schmeckte man sowohl beim Angus-Rind, als auch beim Ur-Lamm und der Weiderind-Bratwurst. Für Fleischfans ist die TastyBox (zum Grillen) also auf jeden Fall empfehlenswert! Nebenbei haben wir es auch endlich einmal geschafft, die Bull’s-Eye BBQ Sauce Original zu testen: Für uns die bislang beste BBQ-Sauce.

Grillen ohne Grill

Sie nennen sich die „Natural Born Grillers“ und sind bekannt für ihre außergewöhnlichen Grillexperimente: drei Männer aus der Nähe von Paderborn wollen Grillgut zubereiten – allerdings ohne Grill.

Gebügeltes Kotellett, geföhnte Wurst, Frikadelle vom Stövchen oder Wurst an der Autobatterie – in diesem Video sieht man, was tatsächlich funktioniert und schmeckt oder wovon man lieber die Finger lassen sollte.

Gegrillte Thunfischtaschen

In der heutigen Presseschau des Verbraucherinformationsdienstes aid aus Bonn wird erklärt worauf man beim Kaufen und Grillen von Thunfisch achten muss. Außerdem findet man dort das Rezept für gegrillte Thunfischtaschen: Nachdem man die Thunfisch-Koteletts gewaschen hat, schneidet man sie in der Mitte auf und legt sie anschließend für eine halbe Stunde in eine Marinade aus Knoblauch, Olivenöl, Salz und Pfeffer. Hinterher werden die Koteletts aufgeklappt und mit der Füllung bestrichen, die aus einer zerdrückten Knoblauchzehe, vier EL gehackte Kapern, 50 g Semmelbrösel und zwei geschälte, entkernte und gewürfelte Tomaten besteht. Mit Zahnstochern kann man dann die Koteletts zu Fischtaschen zustecken. Nun braucht man nur noch die Taschen mit etwas Öl zu bestreichen, in Alufolie zu wickeln und 15 Minuten auf dem Grill garen lassen.

Grillen auf Holzplanken

Viele Griller kennen wohl das Problem, dass Fisch auf dem Grill auseinander fällt oder auf dem Rost kleben bleibt. Beim Grillen von Lachs tauchen solche Schwierigkeiten nicht auf, da sein Fleisch relativ fest ist. Einem Artikel der Märkischen Allgemeine zufolge kommt Lachs am besten als Kotelett oder in aufgespießten Stücken auf den Grill. Alternativ dazu kann Fisch auch auf Zedernholzbrettern über dem Feuer gegart werden. Diese Methode wird vor allem in Kanada und in den USA angewandt und nennt sich dort „cedar planked salmon“.

Gewürze und Marinaden sind bei dieser Grillart nicht nötig, da der Fisch nach und nach das Aroma der Zedernplanken annimmt. Damit der Lachs auf diese Weise aromatisiert wird, müssen die Holzplanken einige Stunden lang gewässert werden. So verbrennen sie beim Grillen nicht und ihr Duft wird durch den Wasserdampf, den sie beim Grillen entlassen, vom Fisch aufgenommen. Auf der Internetseite von Pepperworld wird ausführlich und anschaulich erklärt wie man grillt „wie die Indianer“. Außerdem findet man auf diesen Seiten auch tolle Planken-Grillrezepte.