Mobil grillen mit der Kieler Kiste

Mobile Grills gibt es viele – eine besonders hochwertige und praktische Variante ist die Kieler Kiste. Von außen klein und kompakt wie eine Handtasche, wartet die hochwertige Holzbox innen mit allerlei Zubehör auf: Teller und Besteck für bis zu vier Personen sowie zwei kleine Tabletts. Die Außenteile der Box können zudem zu zwei Mini-Tischen umfunktioniert werden.

Und auch der Grill selbst kann sich sehen lassen: Die Größe der Grillfläche ist nicht zu verachten und das Grillrost ist in drei Stufen höhenverstellbar. Besonders praktisch ist der Griff zum Verstellen des Grillrosts, der gleichzeitig als Grillzange dient. Bei der Ausstattung der Kieler Kiste wurde eigentlich an alles gedacht – nur die Kohle und das Grillgut muss man noch selbst mitbringen. Wahrscheinlich ist die Tasche dafür sogar größer als die Holzkiste selbst.

Funktionalität und Komfort, vereint mit elegantem Design und erstklassigen Materialien.

So beschreiben die Macher der Kieler Kiste ihr Produkt selbst. Doch wie immer schlägt sich Qualität auch im Preis nieder. Die Anschaffung lohnt sich also erst, wenn die Kieler Kiste auch regelmäßig genutzt wird, interessant zum Beispiel zur Vermietung für Hotels.

Praxistest „Räuchern mit Weber“: Wie geht das jetzt genau?

In unseren Grill-Blog Praxistest werden wir uns an das Räuchern mit einem Holzkohlegrill heranwagen, grundsätzlich kann man aber sowohl mit dem Holzkohlegrill als auch mit dem Gasgrill räuchern. Aber wie geht das nun genau?

Räuchern mit dem Holzkohlegrill

Grundvoraussetzungen sind ein Holzkohlegrill mit Deckel sowie entsprechendes Räuchermaterial, wie beispielsweise Räucherchips. Diese müssen mindestens 30 Minuten vor dem Räuchern in Wasser eingeweicht werden. Währenddessen die Kohle durchglühen lassen, zum Räuchern selbst benötigt man nur eine kleine Menge.

Wenn die Kohlen vorbereitet sind, auf einer Seite des Kohlerosts verteilen, sodass man eine Grillzone mit direkter und eine mit indirekter Hitze schafft. In den freien Bereich kann man eine Aluschale mit Wasser stellen um Fett aufzufangen und die Grilltemperatur niedrig zu halten. Anschließend Grilldeckel schließen, Lüftungsschlitz öffnen und warten, bis die richtige Temperatur erreicht ist.

Nun kommen die eingeweichten Räucherchips auf die Glut, nochmals den Deckel schließen und warten, bis Rauch aufsteigt. Jetzt kann es losgehen! Wahrscheinlich muss während des Räuchervorganges Holzkohle nachgelegt werden. Und auch beim Räuchern gilt: den Deckel so selten wie möglich anheben.

Räuchern mit dem Gasgrill und dem Räuchergrill

Beim Räuchern mit dem Gasgrill platziert man die Räucherchips in einer Räucherbox. Einige Gasgrills verfügen über eine integrierte Räucherbox, hier einfach die Räucherchips einfüllen. Alternativ kann man die Chips in eine Aluschale füllen, diese mit Alufolie bedecken und mit Löchern versetzen, damit der Rauch ausströmen kann. Wer regelmäßig und viel Räuchern möchte, kann sich auch einen speziellen Räuchergrill anschaffen.

Als nächstes werden wir uns hier im Blog endlich mit dem wichtigsten Thema beschäftigen: Was kommt denn nun auf den Grill?

Hast du den Willen zum Grillen?

Norddeutschen Grillfans dürfte diese Frage bestimmt schon bekannt sein. Für alle anderen möchten wir die Aktion, die sich dahinter verbirgt, einmal näher vorstellen.

Norddeutsche Griller sind härter

Mit diesem Slogan werben die famila-Handelsmärkte im Norden. Deshalb sucht famila auch jeden Monat Norddeutschlands härtesten Griller. Auf der liebevoll gestalteten Webseite können sich die Grillfans mit einem Foto und einem Spruch bewerben und zeigen, warum gerade sie den „Willen zum Grillen“ haben. Grillen bei Regen und Schnee, besonders außergewöhnliches Grillgut oder ungewöhnliche Grillplätze sind heiße Anwärter auf den begehrten Titel.

Anschließend können die Bilder von den Besuchern der Webseite bewertet werden und zwar mit glühenden Kohlen. Der „Griller des Monats“ gewinnt einen famila-Einkaufsgutschein im Wert von 200,00 €, Fanartikel und eine Urkunde. Die zweit- bis sechstplatzierten erhalten jeweils ein famila-Grillüberraschungspaket.

Neben der Aktion zum „Griller des Monats“ gibt es auf der Webseite auch Rezepte und einen Downloadbereich, wo Desktop-Hintergründe oder eine Grill-Checkliste heruntergeladen werden können. Für alle Grillfans, die Wind und Wetter trotzen, ist diese Webseite bestimmt einen Besuch wert.

Über Kunst, Kühe und Kohle

Der Westen hat einen lustigen Artikel über die „Kohle, Kühe, Kunst“ veröffentlicht.  So heißt ein Kunstprojekt einiger nordrheinwestfälischer Städte. Die Verfasser haben sich entschlossen am Projekt teil zu nehmen – und  dafür saftiges Rindfleisch auf einen Holzkohlegrill zu legen. „Die Kunst besteht darin, das Projekt der Jury zu verkaufen.“ Etwas Kreatives wird ihnen dafür schon einfallen, zumindest ihrem Schreibstil nach zu urteilen:

„Apropos verkaufen. Wir sind uns ganz sicher, dass wir das eine oder andere epochale Werk unser Bruzzel-Periode auch an die Frau oder den Mann bringen können, obwohl der Geschmack bei der Kunst bekanntlich verschieden ist. Wir machen also Kohle. Wenn nicht? Auch nicht schlimm! Dann essen wir eben alles alleine. Essen ist schließlich die Hauptstadt der Kulturhauptstadt.“

Warum es der neueste Grill sein muss

Es muss nicht bei allen Produkten immer gleich das Neueste vom Neuen sein, vor allem wenn uns Werbeanzeigen neue Produkte anpreisen, die sich von ihren Vorgängern nur vom Design her unterscheiden – wenn überhaupt. Bei BBQ-Grills ist dies jedoch nicht der Fall, denn viele moderne Grills sehen nicht nur besser aus als die älteren Modelle, sie bieten auch einen besseren Komfort und wichtige neue Funktionen.

Während z.B. alte Grills oft Brust- und Rippenstücke überhitzen, sodass das Grillgut hart und gummiartig wird, kann man bei neuen Grills die indirekte Grillmethode verwenden, die das Fleisch schont, so dass es zart und saftig bleibt.

Bei einigen Grills kann man zudem die Kohle so stapeln, dass der Luftzug reduziert wird. Dies hilft dabei direkte und indirekte Hitze zu produzieren und die Kohle länger brennen zu lassen.

Darren Williger kennt noch weitere überzeugende Gründe, weshalb man sich einen neuen Grill gönnen sollte.

Grill anzünden auf Chilenisch

In ihrem Buch Ein Mann – Ein Buch erklären Eduard Augustin, Philipp von Keisenberg und Christian Zaschke alles was Männer heutzutage als richtige Kerle wissen müssen. In zehn Kapiteln erfährt der Leser wie er die Hausbar bestückt, ein Baum fällt, ein Duell kämpft, ein Kind gezeugt, Haarausfall bekämpft und einen Grill auf die chilenische Methode anzündet. Dafür braucht man nur etwas Altpapier und eine Bier- oder Weinflasche. Die Flasche wird in die Mitte auf den Boden des Grills gestellt. Dann wird ein Bogen Zeitungspapier aufgerollt, um die Flasche gelegt und Richtung Flaschenboden geschoben. Sechs bis acht weitere Zeitungsbögen werden ebenso aufgerollt und um die Flasche gelegt.

grill anzünden

Nun wird Holzkohle oder Briketts so um den Flaschenturm geschichtet, dass eine Pyramide entsteht. Um den Kamin anzuzünden kann man nun einfach ein brennendes Streichholz oder ein Papierknäuel in den Schacht werfen. Die Kohle ist dann in wenigen Minuten grillfertig.

Gefährliches Kohlenmonoxid

Häufig wird die fatale Wirkung von Kohlenmonoxid (CO) beim Grillen unterschätzt. Es entsteht chemisch gesehen bei der unvollständigen Oxidation von kohlenstoffhaltigen Substanzen, also zum Beispiel beim Verbrennen von Holzkohle, und zwar besonders dann, wenn nicht genug Sauerstoff vorhanden ist. Man sollte also einen noch brennenden Grill niemals mit ins Haus nehmen und auch draußen für ausreichend Belüftung sorgen.

Kohlenmonoxid ist farb-, geruch- und geschmacklos und wird daher meist nicht bemerkt. Erst kürzlich starb ein Ehepaar in Halberstadt an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung wie der SPIEGEL berichtete. Es hatte den noch glühenden Grill in den Wintergarten gestellt und erstickt deswegen.