Die BBQ Brothers testen fluchttaugliche Stadtpark-Grills

Auch im Herbst gibt es noch schöne Tage, an denen man sich mit dem Grill in den Park oder an den Strand setzten kann. Die BBQ Brothers testen dafür zwei ausgefallene mobile Kleingrills, die sie beide mit „Gold“ ausgezeichnet haben.

„Son of Hibachi“

Der Klappgrill besitzt stabile Gußeisenroste, die aber leider mit der Zeit anfangen können zu rosten. Angeheizt wird die Holzkohle mit flüssigem Grillanzünder, ein Kaminzugeffekt sorgt für gleichmäßiges Durchglühen. Gegrillt werden kann nur direkt. Das Beste ist die bis 370 °C hitzebeständigen Tasche, in die der brennende (!) Grill einfach eingepackt werden kann. Ideal also, um schnell zu flüchten, wenn man mal wieder an unerlaubten Plätzen gegrillt hat.

Toolbox-Grill

Dieser Grill sieht von außen wie eine Werkzeugkiste aus. Er bietet die Möglichkeit, indirekt zu Grillen und hat eine gute Kohledurchlüftung. Auch das dazugehörige Grillbesteck ist als Werkzeug getarnt. Der Grill wirkt zwar etwas instabil, liefert aber gute Grillergebnisse. Auch der Toolbox-Grill ist fluchttauglich.

Grillgeräte für Outdoor-Fans

Es soll Leute geben, die am liebsten nur mit einem Rucksack durch die weite Welt ziehen. Ein Zelt, ein Schlafsack und ein paar Klamotten reichen Outdoor-Fans meist aus, um einen schönen Urlaub zu verleben. Aber wie sieht es mit der Nahrungszubereitung in der freien Wildbahn aus? Gibt es zu den Dosenravioli vom Gaskocher keine Alternative?

Offenbar schon, denn längst lässt sich die Outdoorküche durch entsprechend mobile Grillgeräte bereichern. Zum Beispiel mit pfiffigen Aufsätzen für Gasflaschen wie der Party Grill des Herstellers Campingaz, gesehen für nur 64,95 Euro bei doorout.com – Outdoor erleben.

Äußerst transportabel ist der Grilliput – aber wahrscheinlich eher für echte Puristen das Richtige. Nachteilig erscheinen die nicht ganz ungefährliche Handhabung an der Bodenfeuerstelle und das Risiko von verbranntem Grillgut durch die ziemliche direkte Platzierung über etwaigen Flammen. Eine ähnliche aber augenscheinlich etwas sicherere Lösung ist der Brändi Reisegrill aus der Schweiz durch seine spezielle justierbare Aufhängung.

Der Cobb-Grill hingegen erlaubt schon etwas mehr Bequemlichkeit und wird auch höheren kulinarischen Ansprüchen gerecht. Mit seinen kompakten Abmessungen ist der dennoch leicht zum Camping oder auf einen Segeltörn mitzunehmen. Mit entsprechendem Zubehör lässt er sich auch als Bratpfanne oder Wok verwenden.

Noch eine Variante sind klapp- oder faltbare Holzkohlegrills. Zum Beispiel macht der Mimigri Reisegrill einen ganz guten Eindruck, kostet bei Globetrotter aber auch geschmeidige 132,95 Euro. Deutlich günstiger fällt der Easy Grill mit 29,95 Euro aus. Aber ob er wohl die gleiche Stabilität aufweist? Ungünstig scheinen die scharfen Kanten, die diesem Grilltyp zu eigen sind.

Ein interessantes Konzept ist der Tonnengrill, der allerdings schon relativ schwergewichtig ist. Er bietet dafür aber aufgeklappt durch die beiden Tonnenhälften eine sehr schön große Grillfläche. Das ist natürlich von Vorteil, wenn man sich nicht so ganz in der Einöde befindet und möglicherweise Gäste hat.

Die No-Go-Lösung für Grillgourmets dürfte der klassische Einweggrill sein. Feuerschale, Kohle, Anzünder und Rost in einem – sicher praktisch, aber aus Stilgründen eher eine Notlösung, auch wenn das Ergebnis bei herkömmlichem Grillgut wie Würstchen nicht ganz so schlecht ist.

Übrigens: einen kurzen Erfahrungsbericht zu Outdoorgrills liefert der WDR.