Nachhaltiges Grillen à la Lauterbach

Die Zeit hat in einem Artikel über Karl Lauterbachs Solargrill auf amüsante Weise zusammen gefasst wie der SPD Politiker diesen Sommer versucht hat den deutschen Bürgern, bzw. Wählern, nachhaltiges Grillen beizubringen. „Die popkulturelle Komponente besteht hauptsächlich aus Öl. Kalt gepresstem Olivenöl mit Rosmarin, Thymian, Zitronensaft und etwas Knoblauch.“ Dies ist die Marinade, in die die Lachsstücke eingetunkt werden, bevor sie in Alufolie eingewickelt auf den Rost gelegt werden. Der Grill, den Lauterbach verwendet, funktioniert ohne Kohle oder Strom, nur mit gebündeltem Sonnenlicht. Bei einem Wahlkampftermin mit Sigmar Gabriel hat Karl Lauterbach hat anscheinend schon die dritte Phase seiner Grillkampagne angekündigt: »Ich muss mir überlegen, wie man mit Grillen Arbeitsplätze schafft, dann kommt beim nächsten Mal auch Olaf Scholz.«

(Wahl-)Kampf gegen ungesundes Grillen

In einem Interview mit der taz warnt SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach vor falschem Fleisch und minderwertiger Marinade.„Am schlimmsten ist mariniertes Billigfleisch von der Tanke, wo schlechte Fette schlechtes Fleisch kaschieren sollen.“ Seine drei wichtigsten Grill-Regeln lauten:

  1. Kein Billigfleisch
  2. Fisch statt Wurst
  3. Salzlose Marinade mit Olivenöl benutzen (als Schutz gegen krebserregenden Russ)

Mit diesen und weiteren Ratschlägen sucht Lauterbach potentielle Wähler auf Grillfesten auf und will sogar bald mit Gesundheitsminister Gabriel einen umweltfreundlichen Solargrill vorstellen.