Grillgeschmack beim Indoor-Kochen

Es ist der typische Barbecue-Geschmack, der Speisen, die auf dem Grill zubereitet werden, so beliebt macht. Doch gerade in der kühleren Jahreszeit oder bei Regen und Wind ist Grillen nicht bei jedem beliebt. Für alle, die jedoch auch beim Indoor-Kochen nicht auf ein gewisses Grillaroma verzichten möchten, haben wir einige Tipps zusammengestellt.

Indoor-Grillen

Mit einem Elektrogrill oder einem Kontaktgrill kann man auch in den eigenen vier Wänden problemlos grillen. Und bei einem Raclettegrill können nicht nur die Pfännchen mit Gemüse befüllt und Käse überbacken, sondern auch kleine Fleischstücke auf der Oberfläche des Geräts gebraten werden. Durch die Zubereitung in der Grillpfanne schließlich bekommt ein leckeres Steak ebenfalls die typischen Grillstreifen.

Barbecue-Gewürze

Gewürze und Marinaden spielen beim Grillen eine wichtige Rolle und leisten einen entscheidenden Beitrag zum Barbecue-Aroma. Fleischstücke und Braten, die mit Dry Rubs eingerieben werden, erinnern an den Geschmack des Sommers. Räuchersalz gibt Gerichten einen rauchigen, schinkenartigen Geschmack. Barbecue- und Grillsaucen schließlich können gut zum Fondue oder Raclette an kalten Tagen aufgetischt werden.

Räuchern im Backofen

Im Grill verwendet man Woodchips und Räucherbretter, um dem Grillgut das gewisse Etwas zu verleihen. Im Backofen können diese nicht eingesetzt werden. Dafür gibt es einen speziellen Räucherbeutel aus Alufolie. Dieser kann mit Fleisch, Fisch oder Gemüse gefüllt werden und zaubert den Speisen auch im Ofen ein leckeres Raucharoma.

Grillratgeber | Pulsiva

Indoor-Grillen in der Küche

Eine lange geplante Grillparty kann schnell ins Wasser fallen. Besonders in diesem wechselhaften und unvorhersehbaren Sommer ist eine langfristige Planung unmöglich. Wer trotzdem nicht auf das Grillen verzichten will, für den bietet sich Indoor-Grillen in der Küche an. Mit den richtigen Geräten und dem passenden Zubehör wird das Grillen drinnen zu einem richtigen Vergnügen, das nicht nur als Plan B bei Schnee und Regen angewendet werden muss. Dabei hat der Grill-Fan viele Wahlmöglichkeiten, z.B. zwischen Grillpfannen, eingebauten Holzkohleöfen oder Teppangrills.

Indoor-Grillen mit Grillpfannen und Elektrogrill

Grillpfannen aus Gusseisen sind zwar etwas unhandlich und brauchen relativ lange Aufwärmzeiten, bieten jedoch vorzügliche Resultate. Sie speichern viel Hitze und können auch bei kleiner Hitze leckere Grill-Ergebnisse erzielen. Toll ist auch, dass sich diese Pfannen auf allen modernen Herden benutzen lassen, sogar auf Induktions-Kochstellen. Besonders bekannt sind Geräte aus Gusseisen und Email der französischen Firma Creuset. Diese Pfannen sind bekannt für ihre perfekten Resultate und unwahrscheinlich lange Lebensdauer.

Eine weitere Möglichkeit bietet ein Elektrogrill, der durch Wärmestrahlung und ohne offenes Feuer Fleisch und Gemüse aufheizt. Sie sind relativ günstig und auch als praktisches Tischmodell erhältlich. Jene kommen  mit Auffangschalen für abtropfendes Fett oder auch, wie z.B. bei Tefal, mit Antihaftschicht.

Die Profi-Ausstattung für Grill-Fans

Richtigen Holzkohle-Geschmack liefern Drehspieß- und Indoor-Holzkohleöfen, z.B. der deutschen Firma HajaTec. Auch einbaubare Grillmodule in den bereits vorhandenen Ofen bieten eine gute Möglichkeit fürs Grillen im Haus. Jene Module sind jedoch relativ teuer und die Anschaffung lohnt sich nur bei regelmäßiger Verwendung. Weitere Firmen die diese Technik anbieten sind Jaksch und Miele, wobei letztere auch einen mobilen Teppangrill auf Rollen im Sortiment haben.

Wichtig für das Indoor-Grillen ist jedoch besonders eins: ein ordentlicher Dunstabzug für die Belüftung und gegen zu starken Geruch. Weitere Tipps und Informationen zu passenden Küchengeräten für ein optimales Ergebnis beim Indoor-Grillen gibt es beispielsweise auf www.kuechenportal.de.

Der Holzkohlegrill wird tischfein

Grillen mit einem Tischgrill geschieht in der Regel elektrisch. Mit dem Thüros Tischgrill wird das Grillen mit Holzkohle jetzt tischfein. Dank seines Gehäuses aus antimagnetischem V2A Edelstahl leitet er wenig Wärme und kann so problemlos am gedeckten Tisch verwendet werden, aber natürlich nur im Freien. Wer den Tischgrill auch indoor einsetzten möchte oder generell lieber elektrisch grillt, kann ihn mit Hilfe eines Elektro-Einsatzes jederzeit bequem von Holzkohle auf Strom umrüsten – und wieder zurück.

Das Besondere an einem Grill der Marke Thüros ist das Modulkonzept: Jeder Grill lässt sich durch eine Vielzahl von Zubehör individuell auf die eigenen Bedürfnisse anpassen. Das gilt nicht nur für die größeren Modelle, auch für den Thüros Tischgrill gibt es beispielsweise unterschiedliche Deckel und Rostauflagen, ein Windansteckblech oder eine Wasserauffangschale. Mit entsprechender Barbecuehaube und Räucheraufsatz kann man mit dem Tischgrill sogar räuchern, der Kleine steht den Großen also in nichts nach. Im Gegenteil, er passt sogar in eine handelsübliche Spülmaschine und erleichtert so die Reinigung.

Wenn der Grill häufig genutzt wird, bleibt es nicht aus, dass hin und wieder etwas kaputt geht. Natürlich muss nun kein neuer Grill her, sondern der Hersteller bietet den praktischen ServiceErsatzteile Thüros Grill“ an. Das breite Angebot reicht von der Schraube über Spieße und Bleche bis hin zur Kohleschale oder zum kompletten Kopfteil.

Wer sich also nicht für einen Grill bzw. eine Grillart entscheiden möchte, für den ist der Verwandlungskünstler von Thüros vielleicht genau das Richtige. Mit einem Preis von weit unter 100,00 € ist er zudem erschwinglich.

Indoor Grillen …

Wintergrillen bei Schnee und Eis erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Wer sich bei Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes dennoch lieber drinnen aufhält, auf das Grillen aber nicht verzichten möchte, für den haben wir einige Alternativen zusammengestellt.

…aber bitte elektrisch!

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein: Der Holzkohlegrill gehört in den Garten und nicht in die Wohnung. Dennoch sterben jährlich Menschen an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung, bedingt durch die Verwendung von Holzkohlegrills im Haus. Das geruchlose, farblose und nicht reizende Gas verbreitet sich unbemerkt im Raum und führt zu Vergiftungserscheinungen. Eine Belüftung durch offene Fenster oder Türen reicht nicht aus – offenes Feuer gehört nur in einen Kamin oder eben nach draußen.

Grills für die Wohnung

Die bekannteste Variante zum Grillen in geschlossenen Räumen ist der Elektrogrill. Es gibt ihn sowohl als Tischgrill, als auch als Standgrill. Das Fett tropft dabei meist in eine mit Wasser gefüllte Auffangschale. Ebenfalls elektrisch betrieben sind sogenannte Kontaktgrills. Das Grillgut wird dabei zwischen zwei Grillplatten eingeklemmt und so von beiden Seiten gegrillt. Das Prinzip entspricht dem eines Sandwich-Toasters oder Waffeleisens. Grillen kann man auch auf jedem Raclette, das oberhalb der Heizspirale eine Grillplatte besitzt. Nach einem ähnlichen Prinzip funktioneren auch sogenannte Heiße Steine.

Dies alles sind Formen des Indoor Grillens, bei denen man gemütlich um den Grill verteilt sitzen und essen kann – ideal für ein gemütliches Beisammensein mit Freunden oder der Familie. Wem es nur um die reine Zubereitungsform geht, der kann auch auf eine Grillpfanne zurückgreifen.

Alle vorgestellten Varianten haben allerdings einen Nachteil, das unvergleichliche rauchige Aroma lässt sich hierbei nicht erreichen. Wer darauf nicht verzichten kann, dem bleibt letztendlich doch nur der Griff zum Holzkohlegrill – und zur Winterjacke. Denn wenn Holzkohle, dann bitte draußen!