Bob Grillson: Deutscher Pelletgrill im Luxushotel in Dubai

Das JW Marriott Marquis Dubai ist ein Luxushotel der Extraklasse und gleichzeitig das höchste Hotelgebäude der Welt. Und was könnte in so einem Hotel anderes zum Einsatz kommen, als ein Grill der Extraklasse? Und dieser kommt nicht etwas aus Amerika, der Heimat des Barbecue, sondern aus Deutschland. Die Rede ist von Pelletgrill Bob Grillson.

Er beeindruckt nicht nur durch sein innovatives Design, sondern auch durch seine Heat- und Health-Diffusor-Technologie: Diese ermöglicht gesundes Grillen ohne Fettbrand, da 2/3 der Grillfläche indirekt sind, beheizt wird dennoch mit 100 % Leistung. Dank des extremen Temperaturspektrums von 80 – 480 °C, das sich zudem stufenlos regulieren lässt, gelingt mit Bob Grillson eigentlich alles: Vom Smoken, über Steak grillen bis hin zum Pizza backen. Die Holzpellets sorgen dabei immer für ein wunderbar rauchiges Barbecue-Aroma.

Vier Pelletgrills begeistern ab sofort die Spitzenköche in Dubai und sorgen für perfekte Grillergebnisse an der Poolbar und bei exklusiven Caterings. Wie gut sich Bob Grillson in das luxuriöse Ambiente des JW Marriott Marquis Dubai einfügt, wird auf der schönen Fotostrecke deutlich:

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Der Klassiker: Spare Ribs vom Grill

Spare Ribs gehören vor allem in den USA zu den beliebtesten Grillgerichten. Aber was ist eigentlich das Geheimnis von guten Spare Ribs und wie bereitet man sie zu? Wie immer fängt es bereits beim Fleischeinkauf an. Viele wissen es gar nicht, aber die typischen Spare Ribs kommen vom Schwein. Sie sollten einen hohen Fleisch- aber auch einen Fettanteil haben. Sofern es der Schlachter nicht schon erledigt hat, muss die Silberhaut auf der Knochenseite unbedingt entfernt werden. Sie wird auf dem Grill sonst unangenehm hart.

Damit die Spare Ribs einen tollen Geschmack bekommen und schön zart werden, müssen sie mariniert werden – am besten über Nacht. Rezepte für Marinaden gibt es viele, der wichtigste Bestandteil ist aber immer der Honig. Ein wenig brauner Zucker sorgt zudem für eine knusprige Kruste. Neben der typischen Flüssigmarinade können Spare Ribs aber auch trocken mit einem sogenannten Dry Rub gewürzt werden.

Gute Spare Ribs brauchen vor allem eins: Zeit

Nun geht es ab auf den Grill – und zwar am besten auf den Holzkohlegrill. Da Spare Ribs sehr lange gegrillt werden, muss für ausreichend Glut gesorgt werden, am besten verwendet man eine Mischung aus Holzkohle und Briketts. Je nach Geschmack können auch noch Räucherchips hinzugefügt werden, die für ein besonders würziges Aroma sorgen.

Gegrillt wird indirekt, ein Deckel ist ein Muss für gleichmäßige Ober- und Unterhitze. Und dann heißt es warten: Damit sie schön zart werden, brauchen die Spare Ribs mehrere Stunden bei niedrigen Temperaturen. Essbare Ergebnisse kann man aber auch schon ab einer Stunde Grillzeit erzielen. Wer mag, kann die Spare Ribs von Zeit zu Zeit mit Marinade bepinseln, dabei den Deckel aber nicht zu häufig öffnen.

Und wem das nun alles zu lange dauert oder wer sich die Spare Ribs auf dem Grill nicht zutraut, kann ja immer noch ins Restaurant ausweichen. In einem guten Steakhouse gibt es sie in der Regel als „All You Can Eat„-Variante. Sparfüchse finden vielleicht auch einen passenden Gutschein auf Portalen wie z.B. Groupon.

BBQ Brothers: Lammfilet und Frango Piri Piri

Für diese beiden Rezepte haben sich die BBQ Brothers Verstärkung geholt: Markus vom Hanseatischen BBQ-Club und Deutscher Grillmeister der Amatuere 2009 räuchert Lammfilet und ein Spezialisten für Frango Piri Piri vom Restaurant Porto in Lübeck grillt das scharfes Hähnchen.

Lammfilet aus dem Smoker

Die Lammfilets von der Silberhaut befreien – Fett kann gern als Geschmacksträger dran bleiben. Anschließend das Fleisch in einer Marinade aus folgenden Zutaten eine Stunde lang einlegen: Oregano, Cayennepfeffer, Senf, Thymian, Rosmarin, Zitrone, Erdnussöl und Worcester Sauce. Die Kräuter immer anhacken, damit die ätherischen Öle freigesetzt werden. Das Fleisch braucht im Smoker bei 130°C etwa 45 Minuten. Das Video dazu gibt es hier.

Piri Piri Hähnchen

Frango Piri Piri kommt im Ganzen auf den Grill, dazu einfach ein Hähnchen an der Brust aufschneiden, platt drücken und mit einer Gewürzmischung aus Knoblauch, Meersalz, Lorbeer und Zitronensaft einreiben. Zunächst 10 Minuten bei geöffnetem Deckel indirekt Grillen, man darf sich später auch in die direkte Hitze vorwagen. Damit die portugiesische Spezialität ihrem Namen Ehre macht, wird das Hähnchen am Ende der Garzeit mit einer Piri Piri Sauce aus getrockneten Chilischoten und Öl eingepinselt. Achtung: scharf! Das Video dazu gibt es hier.

Grillson stellt Pelletgrill vor

Die Grillgemeinde ist immer wieder auf der Suche nach Alternativen zur Holzkohle – aus den unterschiedlichsten Gründen. Für manche spielen Gesundheitsaspekte eine Rolle, wieder andere vermissen Komfort oder Kontrolle beim Grillen mit Kohle. Elektrogrills sind meist nur eine Notlösung, denn richtiges Grillfeeling kommt dabei nicht auf. Besser geeignet scheinen Gasgrills, die sich auch hierzulande immer größerer Beliebtheit erfreuen. In den USA haben sie bereits einen sehr großen Marktanteil. Und was im BBQ-Mutterland praktiziert wird, kann so schlecht nicht sein, oder?

Ein weiterer Ansatz sind Pelletgrills. Sie fristen aber ein Nischendasein, weil sie eher als Smoker funktionieren – eine Grilltechnik mit niedrigen Temperaturen, die der durchschnittliche deutsche Bratwurstgriller nicht unbedingt bevorzugt. Auch ist das Handling der gängigen Pelletgrills recht umständlich, das Grillen eine langwierige Angelegenheit.

Die Firma Grillson aus Hannover hat nun eigenen Aussagen zufolge eine weltweit völlig neuartige Grilltechnik für Holzpellets konzipiert und einen passenden Grill entwickelt, der auf der Website www.grillson.com vorgestellt wird. Der äußerlich durchaus ansprechende Bob Grillson verwendet einen Pelletbrenner, mit dessen Hilfe gleichzeitig indirektes und direktes Grillen möglich wird. Angeblich kommt das Gerät sogar auf solch hohe Temperaturen, dass man damit problemlos Pizza backen kann. Dabei behält der Grillmeister volle Kontrolle, denn man kann den Druck des Brenners und damit die Temperatur stufenlos regeln. Das hört sich sehr verlockend an. Man wird sehen, ob sich dieses Konzept etablieren kann.

Gesund grillen

Grillen ist grundsätzlich eine sehr gesunde Art & Weise Speisen zu zubereiten. Im Gegensatz zum Braten in der Pfanne liegt beispielsweise ein Steak während der gesamten Garzeit nicht Fett, im Gegenteil das Fett tropft auf dem Grillrost ab. Dadurch gelingt die Zubereitung sehr fettarm.

Ernährungsberaterin Gabriele Bermes empfiehlt in der Nordsee Zeitung vom 04.04.09 darauf zu achten, dass das Fett nicht in die Glut oder auf den Gasbrenner tropft und dort verbrennt. Bei einem 1kg Fleisch ensteht dadurch 5,8 bis 8 Mikrogramm krebserregendes Benzpyren. Das entspricht dem Rauch von 600 Zigaretten.

Deshalb empfiehlt es sich das Abtropfen durch Unterlegen einer Alufolie zu vermeiden. Alternativ ermöglichen hochwertige Grillgeräte zusätzlich zum direkten Grillen, bei dem das Grillgut direkt über der Glut liegt, indirektes Grillen. Dabei liegt das Grillgut nicht direkt über der Heizquelle. Abtropfendes Fett kann –  ohne zu Verbrennen – in einer Fettauffangschale gesammelt werden.

Gepökeltes Fleisch gehört nicht auf den Grill. Das im Nitritpökelsalz enthaltene Nitrit verbindet sich unter Hitze-Einwirkung mit dem im Fleisch enthaltenen Eiweiß zu Krebs erregenden Nitrosaminen.

Zum Marinieren des Fleisches sollten Sie Öle verwenden, die den hohen Temperaturen standhalten. Dies sind z.B. Erdnuss- und Olivenöl. Nicht zu empfehlen sind dagegen Sonnenblumen-, Weizenkeim- und Maiskeimöl, aber auch Butter. Die ungesättigten Fettsäuren oxidieren zu gesättigten Fettsäuren. Diese sind in größeren Mengen ebenfalls gesundheitsschädlich.

Um Grillen zu einem rundum gesunden Genuss werden zu lassen, sollten Sie insbesondere Schweine- und Geflügelfleisch durchgaren und bei dem vielen Fleisch nicht vergessen, dass auch Fisch und Gemüse sich sehr gut als Grillgut verwenden lassen.