8 Mai 12
Gute Grillvorsätze für die Grillsaison
von Jessica
Ungünstigerweise fällt die Grillsaison immer auch in die Strandsaison, wo wir gern etwas mehr auf unsere Figur und damit auch auf unsere Ernährung achten. Vor kurzem haben wir aber bereits betont, dass sich gesunde Ernährung und Grillen nicht unbedingt ausschließen müssen: Wer einen Blick auf die Nährwerte von Grillgut und Beilagen wirft, Fleisch selbst mariniert und Salate ausgewogen zubereitet, kann auch beim Grillen auf eine gesunde und fettarme Ernährung achten ohne verzichten zu müssen – leckere Grillrezepte gibt es hierzu genug.
Aber selbst, wenn wir uns gesunde Rezepte aussuchen, bei starker Rauchentwicklung, beispielsweise durch herabtropfendes Fett, setzt sich krebserregendes Benzypren auf dem Grillgut nieder. Aber ganz ehrlich: Auf unser gegrilltes Nackensteak wollen wir nun natürlich trotzdem nicht verzichten. Müssen wir aber auch gar nicht, wenn wir zum Beispiel verbrannte Stellen abschneiden und die Marinade des Grillgutes etwas abtupfen, bevor es auf den Grill kommt. Und auch die Menge macht’s: Vielleicht essen wir einfach statt zwei oder drei Steaks nur eins – es gibt ja noch viele leckere Alternativen.
Gute Vorsätze für die kommende Grillsaison
Hier noch einige weitere Tipps zum gesunden Grillen, die uns zwar mehr oder weniger bekannt sein sollten, man sich aber jedes Jahr zu Beginn der Grillsaison gern wieder ins Gedächtnis rufen kann:
- mit Gas- und Elektrogrill grillt man am gesündesten, da bei herabtropfenden Flüssigkeiten kein Fettbrand entsteht
- beim Holzkohlegrill indirekt grillen oder mit Aluschale herabtropfendes Fett auffangen
- mariniertes Grillgut abtupfen oder Grillgut direkt trocken marinieren
- Geflügelfleich ist besonders mager
- Grillgut nicht mit Bier ablöschen
- Gepökeltes gehört nicht auf den Grill
- öfter mal Gemüsespieße oder Gemüsepäckchen grillen: Wenn sie erst einmal da sind, werden sie auch von Nicht-Vegetariern gern gegessen
- fettarme Grillsaucen auf Joghurt-Basis selbst herstellen
- Salate mit Essig und Öl statt mit Mayonnaise zubereiten
- Obst zum Nachtisch grillen
Weitere Tipps für gesundes Grillen können gern auch auf unserer neuen Facebook-Seite gepostet werden!
23 Apr 12
Der neue Grill für den Sommer – Teil 2
von Jessica
Vor kurzem haben wir uns schon einmal mit der Frage “Welcher Grill passt zu mir?” beschäftigt. Doch die Unterschiede zwischen Holzkohle-, Gas- und Elektrogrill sollten mittlerweile hinlänglich bekannt sein. Deshalb möchten wir die Serie noch ein wenig erweitern und drei weniger verbreitete Grilltypen vorstellen, um die Qual der Grillwahl noch zu erhöhen.
Der Pelletgrill
Der Pelletgrill vereint die positiven Eigenschaften von Holzkohle- und Gasgrill. Befeuert wird er, wie der Name schon sagt, mit Holzpellets. Diese sorgen für ein schönes Barbecue-Aroma, wie beim Grillen mit dem Holzkohlegrill. Eine genaue Temperaturregelung, wie beim Gasgrill, sorgt dafür, dass nichts anbrennt und der Grill innerhalb kürzester Zeit startklar ist. Wer Wert auf gesundes Grillen legt, ist mit einem Pelletgrill ebenfalls gut beraten: Gegrillt wird nicht über einer offenen Flamme, so entsteht kein Fettbrand. Zudem ist der Pelletgrill dank seines breiten Temperaturspektrums Grill, Smoker und Pizzaofen in einem. Aufgrund seiner Größe kann man ihn aber nur auf der Terrasse oder im Garten einsetzen.
Der Smoker
Der Smoker ist durch seine individuelle Form ein echter Hingucker. Betrieben wird er klassischerweise mit einem echten Holzfeuer, um den typischen Rauchgeschmack zu erzeugen. Das Grillgut liegt in einer vom Feuer getrennten Garkammer und wird bei niedriger Temperatur über sehr lange Zeit gegart. Ein Smoker ist also etwas für Grillfans, die besonderen Geschmack lieben und Ausdauer besitzen. Wer gerne spontan abends nach der Arbeit für ein halbes Stündchen den Grill anwirft, ist mit einem Smoker nicht gut beraten. Aufgrund der starken Geruchsenwicklung ist auch der Smoker eher etwas für den eigenen Garten.
Schwenkgrill
Große Schwenkgrill kennt man von Volksfesten, in klein gibt es ihn auch für den heimischen Garten. Bei einem Schwenkgrill ist das Grillrost an einer langen Kette befestigt und dadurch frei über der Wärmequelle beweglich. Diese besteht entweder aus einem Holzfeuer oder aus Holzkohle bzw. Briketts. Beim Schwenkgrill ist vor allem die Art zu grillen das besondere und verleiht dem Grillabend einen Hauch von Lagerfeuer- und Cowboy-Romantik. Geschmacklich ist das Ergebnis ähnlich dem Holzkohlegrill.
20 Apr 12
Der neue Grill für den Sommer: Welcher ist der Richtige?
von Jessica
Der Sommer kommt und damit bricht für die meisten die Grillsaison an. Kaum zeigen sich die ersten Sonnenstrahlen, schon duftet es aus den Gärten verführerisch und in den Supermärkten stapeln sich die Einweg-Grills. Wer sich für die neue Saison einen Grill zulegen will, der auch auf lange Sicht eine gute Investition ist und viele Sommer lang für leckeres Grillfleisch sorgt, der schaut sich am besten nach einem teureren und hochwertigeren Modell um. Egal ob Weber Grill oder ein Modell von einer anderen Firma, die Hauptfrage beim Kauf bleibt gleich: Gas, Holzkohle oder Elektrogrill? Wir stellen die Kandidaten genauer vor.
Der Holzkohle Grill
Viele schwören vor allem auf das besondere Aroma des Holzkohle Grills. Als traditionellster Grill-Typ ist er wohl das gängigste Modell. Allerdings gibt es immer mehr Menschen, die lieber einen anderen Grill wählen. Zu aufwändig, zu dreckig und zu langsam. Wer schnell perfektes Fleisch will und danach nicht den Rost schrubben will, der lässt die Finger vom Holzkohle Grill. Romantiker, die auf ursprüngliches Aroma schwören und es gern gemütlich angehen lassen, können sich aber nach wie vor auf den Klassiker verlassen.
Der Gas-Grill
Schnell, schneller, Gas-Grill. Wer seinen Grill in kurzer Zeit auf die perfekte Temperatur bringen will, der liegt mit diesem Modell genau richtig. Auch das Gas an sich ist im Vergleich zur Holzkohle etwas günstiger. Dafür muss man für den Grill selbst etwas mehr investieren, gängige Modelle, die man zum Beispiel bei demmelhuber.net findet machen dafür in Sachen Design mehr her. Dank nützlicher Features wie einer genauen Temperatur-Regulierung bietet der Gas Grill jedoch auch den Vorteil, dass man auch schwierige Fleischgerichte perfekt darauf zubereiten kann.
Der Elektrogrill
Der Elektrogrill ist vor allem eines: flexibel. Meist sind sie klein und passen auf den Balkon oder den Gartentisch und können problemlos hin und her bewegt werden. Hauptsache es gibt Strom. Auch der Elektrogrill ist schnell heiß und lässt sich genau regulieren. Was allerdings in jedem Fall fehlt, ist das typische Grill-Aroma, denn hier brennt nichts. Ideal ist der Elektrogrill für alle, die nicht viel Platz haben und gern flexibel sind.
11 Apr 12
Grillparty für den Frieden in der Nachbarschaft
von Jessica
Da sich im Mietvertrag selten eine Klausel über das Grillen auf dem Balkon oder der Terrasse befindet, sind viele Mieter unschlüssig und wissen nicht, ob sie grillen dürfen oder lieber darauf verzichten sollten. Auf einem Balkon der nicht gerade einer Dachgeschosswohnung anhängig ist, sollte zum Wohle der anderen Mieter auf den Grill verzichtet werden. Mit einem Elektro-Tischgrill kann man sich selbstverständlich auch auf dem Balkon ein selbst gegrilltes Steak gönnen, aber auf den Holzkohlegrill muss man hier leider verzichten. Auf der Terrasse kommt es ebenfalls darauf an, ob man mit seiner Leidenschaft für das Grillen andere Mieter belästigt und ungenießbarem Rauch aussetzt.
Nicht jeder findet den Grillgeruch angenehm
Will man es sich mit den anderen Mietern im Haus oder der Wohnanlage nicht verscherzen oder Ärger mit dem Vermieter vorbeugen, sollte man die Nachbarn zu einem geplanten Grillabend einladen und somit für Frieden im Haus sorgen. Oftmals fühlen sich Nachbarn auch nur vom Grillgeruch belästigt, weil sie im Vorfeld nicht gefragt oder eingeladen worden sind. Sollte das Grillgut aufgrund der zahlreichen Besucher nicht reichen, kann man bei Lieferdiensten wie www.lieferando.at für die später gekommenen Gäste noch etwas zu Essen bestellen und somit alle Nachbarn glücklich machen.
Frieden in der Nachbarschaft sorgt für ruhiges Wohnen
Mit einer Einladung zum Grillen kann man seine Nachbarn einmal kennenlernen und trifft vielleicht sogar Menschen, aus denen mit der Zeit gute Freunde werden. Am besten plant man eine kleine Grillparty, zu der man am Computer Einladungen entwirft und den Nachbarn in den Briefkasten steckt. Hat man vom vielen Planen Hunger bekommen, kann man am Computer schnell online etwas zu Essen bestellen und dann gesättigt weiter an der Planung für eine gelungene Grillparty arbeiten. Nicht alle Nachbarn werden die Einladung annehmen, aber den guten Willen der Mieter in ihr immer erkennen.
25 Mrz 12
Praxistest „Räuchern mit Weber“: Wie geht das jetzt genau?
von Jessica
In unseren Grill-Blog Praxistest werden wir uns an das Räuchern mit einem Holzkohlegrill heranwagen, grundsätzlich kann man aber sowohl mit dem Holzkohlegrill als auch mit dem Gasgrill räuchern. Aber wie geht das nun genau?
Räuchern mit dem Holzkohlegrill
Grundvoraussetzungen sind ein Holzkohlegrill mit Deckel sowie entsprechendes Räuchermaterial, wie beispielsweise Räucherchips. Diese müssen mindestens 30 Minuten vor dem Räuchern in Wasser eingeweicht werden. Währenddessen die Kohle durchglühen lassen, zum Räuchern selbst benötigt man nur eine kleine Menge.
Wenn die Kohlen vorbereitet sind, auf einer Seite des Kohlerosts verteilen, sodass man eine Grillzone mit direkter und eine mit indirekter Hitze schafft. In den freien Bereich kann man eine Aluschale mit Wasser stellen um Fett aufzufangen und die Grilltemperatur niedrig zu halten. Anschließend Grilldeckel schließen, Lüftungsschlitz öffnen und warten, bis die richtige Temperatur erreicht ist.
Nun kommen die eingeweichten Räucherchips auf die Glut, nochmals den Deckel schließen und warten, bis Rauch aufsteigt. Jetzt kann es losgehen! Wahrscheinlich muss während des Räuchervorganges Holzkohle nachgelegt werden. Und auch beim Räuchern gilt: den Deckel so selten wie möglich anheben.
Räuchern mit dem Gasgrill und dem Räuchergrill
Beim Räuchern mit dem Gasgrill platziert man die Räucherchips in einer Räucherbox. Einige Gasgrills verfügen über eine integrierte Räucherbox, hier einfach die Räucherchips einfüllen. Alternativ kann man die Chips in eine Aluschale füllen, diese mit Alufolie bedecken und mit Löchern versetzen, damit der Rauch ausströmen kann. Wer regelmäßig und viel Räuchern möchte, kann sich auch einen speziellen Räuchergrill anschaffen.
Als nächstes werden wir uns hier im Blog endlich mit dem wichtigsten Thema beschäftigen: Was kommt denn nun auf den Grill?
7 Mrz 12
Der große Grill-Blog Praxistest: Räuchern mit Weber
von Jessica
Ein Grillthema liegt momentan besonders im Trend: Das Räuchern. Mit speziellen Smokern und Räucheröfen erreicht man ganz besondere Geschmackserlebnisse – aber auch mit einem „normalen“ Grill soll das Räuchern mittlerweile kein Problem mehr sein. Man benötigt nur einen Holzkohle- oder Gasgrill mit Deckel sowie entsprechende Räucherchips und Planks und schon soll man herrlich rauchige Grillergebnisse erzielen – und genau das wollen wir einmal testen!
Der Grillhersteller Weber stellt uns das entsprechende Material zur Verfügung und wir als Räucher-Laien wollen uns von der Einfachheit des Räucherns mit Weber überzeugen, oder eben auch nicht. In den kommenden Wochen wird sich das Team vom Grill Blog intensiv mit den Fragen rund um das Thema Räuchern in Theorie und Praxis beschäftigen und alles umfassend dokumentieren. Den krönenden Abschluss bildet dann der große Räucher-Praxistest.
Seid also gespannt auf die Ergebnisse unseres Grill-Blog Tests „Räuchern mit Weber“.
22 Feb 12
Zwei Varianten für Pizza vom Grill
von Jessica
Pizza vom Grill – klingt wie eine Angelegenheit für Profis, ist es aber nicht. Wir wollen zwei Varianten vorstellen wie man – mit oder ohne entsprechendes Equipment – Pizza auf dem Grill zubereiten kann.
Ob Gas- oder Holzkohlegrill ist für die Zubereitung egal, der Grill benötigt aber einen Deckel. Alternativ kann man auch einen großen Topf oder eine Pfanne zum Abdecken der Pizza verwenden. Wichtig ist, dass der Grill gut vorgeheizt ist und, sofern man einen Holzkohlegrill verwendet, die Briketts schön durchgeglüht sind und keine Flammen schlagen. Dann kann es losgehen!
Variante 1: auf dem Rost
Bei dieser Variante benötigt man kein weiteres Zubehör, die Pizza wird direkt auf dem Rost zubereitet: Pizzateig ausrollen und zunächst ohne Belag direkt auf den Grill legen. Dazu am besten das Rost vorher etwas mit Öl bestreichen. Deckel schließen und nach wenigen Minuten kann der Pizzaboden bereits gewendet werden. Nun sollte man die Hitze etwas reduzieren bzw. zum indirekten Grillen wechseln. Die Pizza kann jetzt nach Belieben belegt werden, allerdings nicht zu üppig. Wenn der Teig durchgegart und der Käse verlaufen ist, ist die Pizza vom Grill fertig.
Variante 2: auf dem Pizzastein
Bei dieser Variante der Grillpizza benötigt man einen Pizzastein, der Teig wird also nicht direkt auf dem Rost gegart. Im Gegensatz zur ersten Methode wird der Pizzateig komplett belegt und und erst anschließend auf den Stein gelegt. Auch hier sollte man eher indirekt Grillen, damit die Pizza von unten nicht verbrennt. Wie bei einer Pizza aus dem Backofen ist sie fertig, wenn der Teig aufgebacken und der Käse verlaufen ist.
27 Jan 12
Welcher Grilltyp bist du?
von Jessica
Die Grillsaison naht und eventuell plant der ein oder andere, sich einen neuen Grill oder neues Grillzubehör zuzulegen. Dabei sollte man die eigenen Anforderungen und Vorlieben beim Grillen berücksichtigen. Joachim Weber, Geschäftsführer des Online-Shops Grillfürst, stellt drei Grilltypen vor und gibt Tipps für den jeweils passenden Grill.
Der Gourmet-Griller
Der Gourmet-Griller ist mit einem Gasgrill am besten bedient. Für ihn zählt das Grillergebnis, das Grillen selbst sollte möglichst sauber und unkompliziert sein. Ein Geheimtipp unter den Gourmet-Grillern ist der Pelletgrill, der die Vorteile von Gas- und Holzkohlegrill vereint.
Der Natur-Griller
Für den Natur-Griller steht das Grillerlebnis im Vordergrund, deshalb liebt er den klassischen Holzkohlegrill. Zum gemütlichen Grillen im Garten oder Park gehören Glut, Hitze und der einzigartig rauchige Geschmack des Holzkohlegrills einfach dazu.
Der Spaß-Griller
Ein geselliger Grillabend mit Freunden und einem kühlen Bier ist für den Spaß-Griller das Wichtigste. Egal ob Holzkohle-, Gas- oder Eletrogrill – er ist hier nicht festgelegt. Das Grillgut sollte möglichst unkompliziert sein, um viel Zeit mit den Gästen und wenig Zeit am Grill verbringen zu können.
Wer sich nun in keinem der drei Grilltypen so richtig wiederfindet oder es noch genauer wissen will, der sollte am besten einmal den Test „Welcher Grilltyp bis du?“ vom Grillsportverein durchführen.
14 Dez 11
Drei ungewöhnliche Möglichkeiten, einen Grill anzuzünden
von Jessica
Möglichkeiten, einen Holzkohlegrill anzuzünden, gibt es viele. Einige sind eher gefährlich, einige erfordern besonderes Geschick und wieder andere schlicht einen Stromanschluss. Grillfans.de, das Grillmagazin für Grillfans, hat zehn Methoden zum Grillanzünden zusammengestellt, die drei außergewöhnlichsten möchten wir kurz vorstellen:
Eierkartons
Diese Methode ist nicht nur umweltfreundlichh, sondern auch ungewöhnlich schnell: drei bis vier Eierkartons auf den Grill legen, Grillkohle oben drauf und die Eierkartons anzünden. Einziger eventueller Nachteil: man braucht pro Grillgang relativ viele Kartons und sollte daher viel und gerne Eier essen.
Tannenzapfen
Ab in den Wald und Tannenzapfen sammeln! Etwa fünf trockene Tannenzapfen auf ein Bett aus Holzspänen legen, Grillkohle oben drauf und die Tannenzapfen anzünden. Kostenlose Methode, allerdings anfänglich mit sehr starker Rauchentwicklung.
Grillanzünden auf Chilenisch
Ähnliches Prinzip wie bei einem Anzündkamin, nur selbst gebaut. So funktioniert’s:
21 Nov 11
Indoor Grillen …
von Jessica
Wintergrillen bei Schnee und Eis erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Wer sich bei Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes dennoch lieber drinnen aufhält, auf das Grillen aber nicht verzichten möchte, für den haben wir einige Alternativen zusammengestellt.
…aber bitte elektrisch!
Eigentlich sollte es selbstverständlich sein: Der Holzkohlegrill gehört in den Garten und nicht in die Wohnung. Dennoch sterben jährlich Menschen an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung, bedingt durch die Verwendung von Holzkohlegrills im Haus. Das geruchlose, farblose und nicht reizende Gas verbreitet sich unbemerkt im Raum und führt zu Vergiftungserscheinungen. Eine Belüftung durch offene Fenster oder Türen reicht nicht aus – offenes Feuer gehört nur in einen Kamin oder eben nach draußen.
Grills für die Wohnung
Die bekannteste Variante zum Grillen in geschlossenen Räumen ist der Elektrogrill. Es gibt ihn sowohl als Tischgrill, als auch als Standgrill. Das Fett tropft dabei meist in eine mit Wasser gefüllte Auffangschale. Ebenfalls elektrisch betrieben sind sogenannte Kontaktgrills. Das Grillgut wird dabei zwischen zwei Grillplatten eingeklemmt und so von beiden Seiten gegrillt. Das Prinzip entspricht dem eines Sandwich-Toasters oder Waffeleisens. Grillen kann man auch auf jedem Raclette, das oberhalb der Heizspirale eine Grillplatte besitzt. Nach einem ähnlichen Prinzip funktioneren auch sogenannte Heiße Steine.
Dies alles sind Formen des Indoor Grillens, bei denen man gemütlich um den Grill verteilt sitzen und essen kann – ideal für ein gemütliches Beisammensein mit Freunden oder der Familie. Wem es nur um die reine Zubereitungsform geht, der kann auch auf eine Grillpfanne zurückgreifen.
Alle vorgestellten Varianten haben allerdings einen Nachteil, das unvergleichliche rauchige Aroma lässt sich hierbei nicht erreichen. Wer darauf nicht verzichten kann, dem bleibt letztendlich doch nur der Griff zum Holzkohlegrill – und zur Winterjacke. Denn wenn Holzkohle, dann bitte draußen!
