Grillson stellt Pelletgrill vor

Die Grillgemeinde ist immer wieder auf der Suche nach Alternativen zur Holzkohle – aus den unterschiedlichsten Gründen. Für manche spielen Gesundheitsaspekte eine Rolle, wieder andere vermissen Komfort oder Kontrolle beim Grillen mit Kohle. Elektrogrills sind meist nur eine Notlösung, denn richtiges Grillfeeling kommt dabei nicht auf. Besser geeignet scheinen Gasgrills, die sich auch hierzulande immer größerer Beliebtheit erfreuen. In den USA haben sie bereits einen sehr großen Marktanteil. Und was im BBQ-Mutterland praktiziert wird, kann so schlecht nicht sein, oder?

Ein weiterer Ansatz sind Pelletgrills. Sie fristen aber ein Nischendasein, weil sie eher als Smoker funktionieren – eine Grilltechnik mit niedrigen Temperaturen, die der durchschnittliche deutsche Bratwurstgriller nicht unbedingt bevorzugt. Auch ist das Handling der gängigen Pelletgrills recht umständlich, das Grillen eine langwierige Angelegenheit.

Die Firma Grillson aus Hannover hat nun eigenen Aussagen zufolge eine weltweit völlig neuartige Grilltechnik für Holzpellets konzipiert und einen passenden Grill entwickelt, der auf der Website www.grillson.com vorgestellt wird. Der äußerlich durchaus ansprechende Bob Grillson verwendet einen Pelletbrenner, mit dessen Hilfe gleichzeitig indirektes und direktes Grillen möglich wird. Angeblich kommt das Gerät sogar auf solch hohe Temperaturen, dass man damit problemlos Pizza backen kann. Dabei behält der Grillmeister volle Kontrolle, denn man kann den Druck des Brenners und damit die Temperatur stufenlos regeln. Das hört sich sehr verlockend an. Man wird sehen, ob sich dieses Konzept etablieren kann.

BBQ Ladys gesucht!

Das Online-Magazin BBQ-Mag sucht Deutschlands beste BBQ-Ladys um sie zur Deutschen Grillmeisterschaft  am 16.Mai in Gotha zu schicken! Die Preise für das beste weibliche Grillteam sind unschlagbar: MAG unterstützt die besten Grill-Ladys mit 1000Euro, bezahlt ihnen außerdem die Startgebühr sowie 2 Markengrillgeräte, Holzkohle, Grillzubehör und Team-Shirts.  Wer mitteilen möchte, muss MAG mit einem originellen Grillteam-Video überzeugen. Einsendeschluss ist der 8.März 2010.

Making of: Grillen auf dem iPhone

In einer interessanten Hintergrundgeschichte schildert der Mac-Software-Hersteller equinux die Entstehung einer witzigen Applikation, mit der man auf seinem iPhone grillen kann. Der Leiter des Projekts Till Schadde verwirklicht sich damit einen echten Männertraum. Mit Hilfe seines Entwicklerteams und zusammen mit Koch Frank Heppner sowie Sounddesigner Philipp Sellier ist wirklich ein grill-und softwaretechnisches  Gesamtkunswerk entstanden. Dafür wurden 30 Kilo Holzkohle verfeuert, 500 Euro in Grillgut investiert und 160 GB Fotomaterial aufgenommen.

Das Ergebnis: Für nur 79 Cent kann man die App erwerben, über die sich T-Bone-Steaks, Spare Ribs, Putenspieße, Bratwürste und Maiskolben über simulierter Holzkohleglut bräunen und danach auf unterschiedlichen Tischdecken servieren lassen. Der Tipp zum Grillen – Making of kam übrigens vom (Grill-)Plattenexperten audiossey. Danke dafür!

Nachhaltiges Grillen à la Lauterbach

Die Zeit hat in einem Artikel über Karl Lauterbachs Solargrill auf amüsante Weise zusammen gefasst wie der SPD Politiker diesen Sommer versucht hat den deutschen Bürgern, bzw. Wählern, nachhaltiges Grillen beizubringen. „Die popkulturelle Komponente besteht hauptsächlich aus Öl. Kalt gepresstem Olivenöl mit Rosmarin, Thymian, Zitronensaft und etwas Knoblauch.“ Dies ist die Marinade, in die die Lachsstücke eingetunkt werden, bevor sie in Alufolie eingewickelt auf den Rost gelegt werden. Der Grill, den Lauterbach verwendet, funktioniert ohne Kohle oder Strom, nur mit gebündeltem Sonnenlicht. Bei einem Wahlkampftermin mit Sigmar Gabriel hat Karl Lauterbach hat anscheinend schon die dritte Phase seiner Grillkampagne angekündigt: »Ich muss mir überlegen, wie man mit Grillen Arbeitsplätze schafft, dann kommt beim nächsten Mal auch Olaf Scholz.«

Kleinkinder bei Grillunfall verletzt

Am Samstag haben in Lüneburg zwei Jungen im Alter von ein und zwei Jahren schwere Brandverletzungen bei einem Grillunfall erlitten. Der HAZ zufolge schwebt der Zweijährige noch immer in Lebensgefahr. Die beiden Kinder waren von glühenden Kohlestücken getroffen worden, obwohl sie sich eineinhalb Meter vom Grill in einem Planschbecken befanden. Bei der Familienfeier ist ein Anzündkamin verwendet worden, um die Holzkohle und das Papier schneller zum Glühen zu bringen. Bei dieser Methode werden die Kohle oder die Briketts in den Kamin geschüttet, der auf eine feuerfeste, ebene Fläche gestellt wird. Dann legt man einige Anzündwürfel oder etwas Papier unter den Kamin und zündet sie an. Die Briketts oder die Kohle werden schnell durchgeglüht (ca.20 Minuten), was man an der weißen Ascheschicht erkennt, die sich auf ihnen bildet. Nun können die Briketts bzw. die Kohle auf dem Holzkohlerost verteilt werden. Einen solchen Anzündkamin gibt es von verschieden Herstellern, u.a. von Weber.

Die Ermittler haben den Grill und den Anzündeimer sicher gestellt um fest zu stellen, wie es zu dem Unfall kam.

Erste Hilfe bei Grillunfällen

Bei einem Grillunfall in Bischofsgrün hat eine Studentin am Mittwoch schwere Verbrennungen an den Armen, der Brust und im Gesicht erlitten und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. Unfallursache: Ihr 14-jähriger Bruder hatte Spiritus in den brennenden Grill gegossen. Sein Verhalten war leichtsinnig, ist aber kein Einzelfall. „Aus Leichtsinn, Unkenntnis oder wegen ungeeigneter Gerätschaften kommt es bundesweit jedes Jahr zu 2000 bis 3000 Grillunfällen, etwa 500 Patienten erleiden schwere Verbrennungen mit bleibenden Schäden, sagt Professor Dr. Peter Vogt, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin (DGV) und Direktor der Klinik für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH).

Ob man sich nun Verletzungen davon getragen hat, weil man Spiritus auf die Flammen gegossen hat, oder weil man sich am heißen Grillrost oder an den Holzkohlen verbrannt hat, in allen Fällen ist schnelles Handeln gefragt. Professor Dr. Hademar Bankhofer gibt Erste Hilfe Tipps gegen schmerzende Brandwunden.

Als erstes sollte man 15 bis 30 Minuten lang die verbrannte Stelle mit kaltem Wasser kühlen. Eiswasser und Eiswürfel sollte man nicht verwenden, die verstärken den Schmerz.

Hinterher kann man eine Hamamelis-Salbe auf die Stelle reiben. Nachdem der erste Schmerz getilgt ist, kann man die Heilung beschleunigen indem man z.B. einen Umschlag mit dem Absud von Eichenrinde auf die Haut legt.

Professor Dr. Hademar Bankhofer warnt davor, Brandblasen zu öffnen, denn diese seien ein Schutz für die Wunde.

10 vermeidbare Fehler beim Grillen

Grill-Experte Sven Dörge nennt in einem Artikel auf tz-online.de bzw. auch in der Hamburger Morgenpost die 10 größten Fehler am Grill. Dörge ist Vizeweltmeister im Speedgrillen und Autor des Buchs „Grillen: Techniken, Tricks & Rezepte„. Kurz und präzise räumt er mit gängigen Vorurteilen auf und rät dazu, lieber vernünftig ein schönes Steak zu grillen, als mit exotischen Rezepten bei Gästen punkten zu wollen. Etwas streitbar ist die Aussage zur Frage nach Holzkohle-, Gas- oder Elektrogrill:

Objektiv betrachtet schmeckt Fleisch vom Elektro- oder Gasgrill aber nicht anders, weil Holzkohle keinen Geschmack abgibt.

Das Spielzeug der Männer

Unter der Überschrift „Gute Geschäfte an der frischen Luft“ berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (F.A.S.) in Ihrer Ausgabe vom 14.06.09 über die zunehmende Begeisterung der Deutschen für alle Dinge, die mit Gartenaktivitäten zu tun haben. Schwimmteiche, Gartenlauben, Gartengeräte, -möbel und eben auch Hightech-Grillgeräte sind der Renner. Insbesondere die Grillgeräte haben es den deutschen Männern angetan. Mit Wachstumsraten von 10 – 20% pro Jahr verzeichnen die immer hochwertigeren Geräte reißenden Absatz. Gasmodelle sind dabei gegenüber den konventionellen Holzkohle-Geräten im Vormarsch.

Öko-Test Holzkohle und Grill-Briketts

Öko-Test hat Holzkohle und Holzkohlebriketts verschiedener Hersteller instensiv getestet. Dabei wurden nicht nur die Grilleigenschaften verglichen, z.B. Hitze oder Funkenflug, sondern auch welche Holzarten bei der Herstellung verwendet wurden. Darüber hinaus wurden die Produkte auf enthaltene Giftstoffe untersucht.

Grillen in Südafrika

Das Grillen (Braai) gehört definitiv zu einer der Lieblingsbeschäftigungen der Südafrikaner. Ob Fisch, Rind, Lamm oder Huhn hier findet alles seinen Weg auf den Grill. Die Seite www.southafrica-infoweb.com bietet neben interessanten Reisetipps auch einige typisch südafrikanische Grillrezepte, die zum Nachahmen einladen.

Ein Klassiker sind sicher die Spare Ribs und wer etwas Abwechslung sucht, sollte sich einmal das Cape Chicken Braai anschauen.