Grill-Tipps vom Sternekoch und Beef Buddy Frank Buchholz

frank-buchholz-beef-buddies
Foto: Sascha Baumann (ZDF)

Vor kurzem haben wir euch das neue Food-Adventure Format Beef Buddies ans Herz gelegt. Einer der mitwirkenden Spitzenköche ist Frank Buchholz. Der gebürtige Dortmunder betreibt zwei Restaurants und eine Kochschule in Mainz. Das Restaurant Buchholz wurde bereits zwei Jahre nach Eröffnung mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, serviert wird dort regionale Küche mit mediterranem Einschlag. Sternekoch Frank Buchholz zieht seine Kräuter im hauseigenen Garten und beschäftigt Bauern aus der Umgebung, um die Qualität der Zutaten genau kontrollieren zu können.

Bekannt ist er auch aus dem Kochduell oder der Promi-Kocharena auf Vox, zudem hat er diverse Kochbücher herausgegeben. Noch mehr Interessantes gibt es auf der Website von Frank Buchholz zu lesen. Wir hatten nun die Möglichkeit, den sympathischen Spitzenkoch zum Thema Grillen zu interviewen.

Frank Buchholz grillt am liebsten mit Holzkohle

Wie kam es zu der Sendung Beef Buddies und was waren Ihre Beweggründe, bei den Beef Buddies mitzumachen?

Zunächst hat mich der Outdoor-Charakter der Show überzeugt. Gerade für einen Koch, der ja traditionell im Restaurant viel in der Küche steht, ist das Koch-Erlebnis an der frischen Luft schon etwas Besonderes. Die Beef Buddies haben einen typisch ursprünglichen Touch mit einer großen Portion Naturverbundenheit. Das passt einfach zu mir.

Bei den Beef Buddies dreht sich alles um das Thema Fleisch, es wird sogar selbst gejagt oder geschlachtet. Hatten Sie Bedenken, auf Kritik von Vegetariern oder Tierschützern zu stoßen?

Nein, eigentlich nicht. Ich finde, man sollte was das angeht auch ein wenig Toleranz walten lassen. Solange alles artgerecht und verantwortungsbewusst abläuft, ist dem Verzehr von Fleisch meiner Meinung nach nichts entgegen zu setzen.

Zusammen mit Chakall Lopez und Tarik Rose reisen Sie quer durch Deutschland. Welche Region hat Ihnen (kulinarisch) am besten gefallen?

Ich fand den Schwarzwald kulinarisch sehr interessant.

Auf Ihrer Website erfährt man, dass Sie zum Kochen eher zufällig gekommen sind. Wann und warum wurde Ihnen klar, dass dies Ihr Traumberuf ist?

Ich habe schon in den ersten sechs Wochen meiner Koch-Ausbildung gemerkt, dass mir die Zubereitung von Speisen unheimlichen Spaß macht. Dazu merkte ich schnell, dass ich ein gewisses Talent für den Beruf mitbringe – und so ging dann alles seinen Weg.

Worauf legen Sie in Ihrem Restaurant und Ihrer Kochschule besonderen Wert?

Für mich ist neben der Frische der Zutaten, die natürlich überall – egal, ob Sternerestaurant oder Imbissbude – eine Selbstverständlichkeit sein sollte, die Kommunikation untereinander ein wichtiges Kriterium. Nur so ist gewährleistet, dass alle Speisen auf den Punkt zubereitet werden können und der Gast zufrieden ist. Durch die Gespräche mit meinen Gästen und den Kochschülern erhalte ich ein wichtiges Feedback für meine Arbeit und kann mich so ständig weiter entwickeln.

Bei den Beef Buddies Grillen Sie T-Bone-Steak mit Spargel auf dem Schwenkgrill. Wo haben Sie Grillen gelernt?

Naja, das ist mir (wie vielen Männern hierzulande) wohl ein wenig in die Wiege gelegt worden. Es gab da kein besonderes Ereignis, irgendwann in jungen Jahren hab ich mir das Grillen „learning by doing“ angeeignet.

Welche Inspirationsquellen haben Sie beim Kochen und Grillen? Nutzen Sie das Internet und lesen Sie z.B. auch Blogs um neue Anregungen zu erhalten?

Ich schaue mich in der heutigen Zeit natürlich viel im Internet um, hier findet man die aktuellsten Entwicklungen. Auf dem neuesten Stand zu sein, was Zutaten und Küchenequipment angeht, ist für mich das A & O.

Um diese obligatorische Frage kommen wir natürlich nicht herum: Wie Grillen Sie am liebsten (Holzkohle, Gas, Elektro, Smoker, direkt/indirekt) und warum? Welche Grills haben Sie zu Hause?

Ich bevorzuge die Holzkohle, da sie am effektivsten eine trockene Hitze entstehen lässt. Zuhause nutze ich größtenteils einen „Weber“-Grill.

Bei den Beef Buddies wird das Fleisch ja nach dem Motto „Back to the roots“ zubereitet. Wie stehen Sie zu Grillinnovationen, z.B. den Pelletgrills?

Ich stehe mehr auf das traditionelle Grillerlebnis und nutze die innovativen Methoden eigentlich gar nicht. Bei der Fleisch-Auswahl allerdings bin ich immer auf dem neuesten Stand, was die Qualität angeht.

Worauf sollte man beim Einkauf von Grillfleisch achten?

Ist es bei anderen Nahrungsmitteln vielleicht nicht so, dass das „je teurer, je besser“-Prinzip gilt, ist das beim Fleisch fast immer der Fall. Also hier nicht unbedingt sparen, es lohnt sich! Darüber hinaus würde ich noch auf Regionalität, also die lokale Herkunft des Fleisches, achten.

Was trinken Sie am liebsten beim Grillen?

Ich bevorzuge einen leckeren Wein.

Wie sieht für Sie der perfekte Grillabend aus?

Mit besten Grill-Zutaten und der Familie an einem Sommerabend auf der Terrasse sitzen und sich’s viele Stunden gemütlich gut gehen lassen.

Zum Abschluss noch die Frage nach Ihrem ultimativen Grilltipp?

Am  Schluss, wenn das Grillfleisch genau die richtige Konsistenz hat, die Kruste kurz mit einem Gläschen Gin ablöschen – das bringt ein tolles Aroma!

Die Beef Buddies im TV

Frank Buchholz in Action bei den Beef Buddies könnt ihr ab 01. August, 21 Uhr auf ZDFneo erleben. Reinschauen lohnt sich! Auf der Microsite zur Sendung stellen sich die Köche schon einmal gegenseitig in einem Video vor und ihr könnt einen Blick auf die Inhalte der kommenden Folgen werfen.

Grill aus Gabionen selbst bauen

Keine Lust auf Standard-Grills? Im Blog von Gabiona sind wir auf interessante Tipps gestoßen, um eine Grillstation selbst zu bauen – mit sogenannten Gabionen. Dabei handelt es sich um Drahtgitterkörbe, die zumeist mit Natursteinen gefüllt werden. Man kann sie im Garten zum Beispiel als Mauern, Säulen, Hochbeete oder schlicht zur Deko einsetzten – und eben zum Bau eines Grills. Die Grillstation ist dann natürlich nicht mobil, sondern fest an einer Stelle im Garten platziert.

Bei einer fest installierten Grillstation steht der Grill bzw. Grilleinsatz meist das ganze Jahr im freien. Es empfiehlt sich daher ein Grill aus Edelstahl, da dieser unempfindlich gegenüber Witterungseinflüssen ist und in der Regel nicht rostet. Außerdem sind Edelstahl-Grills nicht nur robust, sondern lassen sich auch leicht reinigen und sehen zudem noch gut aus. Da aber entgegen weit verbreiteter Meinungen nicht jeder Edelstahl rostfrei und nicht jeder rostfreie Stahl gleichzeitig Edelstahl ist, sollte man beim Kauf genau hinsehen.

Gabionen-Grill für Holzkohle, Gas oder Feuer

Wer gern mit Holzkohle grillt, kann sich einen fertigen Grilleinsatz, z.B. von Thüros, kaufen und diesen wie bei einem gemauerten Grill von drei Seiten sowie von unten mit einem Steinkorb einfassen. Verkleidung und Unterbau können aus einzelnen flachen Gabionen zusammengesetzt werden. Alternativ schneidet man aus einer großen Gabione den Platz für den Grilleinsatz heraus und versetzt deren Wände nach innen, sodass Rahmen und Boden entstehen.

Auch für Gasgrills kann man sich eine Rundum-Verkleidung aus Gabionen bauen. Hier muss aber noch ein Zwischenboden eingezogen werden, um auf einer Ebene den Grill selbst und darunter die Gasflasche zu platzieren. Eine einfachere Variante besteht darin, zwei Steinkörbe als seitliche Pfeiler zu nutzen und zwischen diesen ein stabiles Brett einzuziehen. Darauf kann dann der kompakte Gasgrill gesetzt werden,z.B. ein Edelstahlgrill aus dem Grill-Profi-Shop. Die Gasflasche kann hinter einer Abdeckung zwischen den Gabionensäulen versteckt werden.

Ebenfalls interessant ist ein Schwenkgrill, bei dem die Feuerstelle ringsherum durch eine Gabione abgesichert ist. Wenn man das Ganze noch etwas weiter denkt, könnte man für seine Gartenparty auch fest installierte Tische und Bänke aus Gabionen bauen oder beleuchtete Steinkörbe als Deko in der Dämmerung verwenden.

Grilly Billy im Test: Glut in wenigen Minuten

Für viele Griller ist der Anzündkamin wohl die erste Wahl, wenn es darum geht, schnell und unkompliziert eine schöne Glut zum Grillen zu zaubern. Mit dem Grilly Billy von STEINEL hat der Anzündkamin nun allerdings einen ernsthaften Konkurrenten bekommen: Der Föhn mit 500 °C heißer Luft verspricht perfekte Glut in wenigen Minuten. Aber hält der Grilly Billy auch, was er verspricht? Wir haben ihn getestet.

grilly-billyStecker in die Steckdose – Los geht’s

Statt Holzkohle haben wir einen kleinen Sack (3 kg) Grillketts verwendet. Diese lassen sich ja bekanntlich etwas schwerer anzünden, aber auch damit kam der Grilly Billy überraschend gut zurecht: Schichtet man die Briketts zu einem kleinen Turm und heizt von unten mit dem Föhn an, dann entsteht tatsächlich nach einigen Minuten bereits eine solide Glut. Natürlich kann jetzt noch nicht direkt los gegrillt werden, aber die Grillketts glühen anschließend zügig durch.

grilly-billy

Vorteile und Nachteile von Grilly Billy

Auffällig war, dass der Anzündprozess so gut wie rauchfrei ablief – ideal also bei empfindlichen Nachbarn. Der Föhn selbst ist auch nicht besonders laut. Zudem kommt keinerlei Chemie in Form von Grillanzündern mehr zum Einsatz. Beim Anzünden mit dem Grilly Billy kann man eigentlich nichts falsch machen und bei sachgerechter Handhabung ist dessen Verwendung so gut wie ungefährlich – im Gegensatz zum Einsatz von Brennspiritus oder zum Umdrehen des Anzündkamins. Die Hitze kann am Heißluftföhn in zwei Stufen reguliert werden. Eine einfachere und auch schnellere Variante, um einen schöne Glut zu erzeugen, kennen wir momentan nicht – auch wenn die vom Hersteller angegebene Zeit bei Briketts nicht ganz zutrifft.

Der wahrscheinlich größte Nachteil des Grilly Billy ist der Stromanschluss, für den Einsatz im Park ist er also nicht geeignet. Beim Grillen mit Kindern ist außerdem natürlich Vorsicht geboten, da der Heißluftföhn nach der Benutzung an der Düse einige Zeit heiß bleibt und auch sonst keine Kindersicherung besitzt – also am besten immer direkt den Stecker ziehen.

Fazit

Uns hat der Grilly Billy vor allem durch seine unkomplizierte Handhabung und das rauchfreie Anzünden überzeugt und er wird für die nächsten Grillabende auf dem Balkon den Anzündkamin vorerst ablösen. Wer mit reiner Holzkohle grillt, wird tatsächlich nach einigen Minuten bereits eine perfekte Glut erzeugen können. Die 35 Euro sind also ein durchaus gerechtfertigter Preis, zudem kommt der Grilly Billy in einem schöne Karton inklusive kleinem Rezeptbuch daher.

Grillstudie: Qualität ist beim Grillen wichtig

Eigentlich wussten wir es schon immer: Fast jeder grillt gerne. Dies bestätigt auch die Grillstudie von TOMORROW FOCUS MEDIA, bei der knapp 900 Menschen zu ihrer Meinung rund ums Thema Grillen befragt wurden. Zwar ist sie bereits aus dem Jahr 2011, aber dennoch interessant und vor allem umfangreich.

Was sich immer wieder bestätigt

Der Grill ist meist in Männerhand und gegrillt wird am liebsten mit Holzkohle. Auf den Rost kommen am häufigsten Steaks und Würstchen, Brot und Dips sind die beliebtesten Beilagen, gefolgt von Salaten. Getrunken wird vor allem Bier oder Mineralwasser. Der Grill wird aber nicht nur wegen des guten Geschmacks angeheizt, sondern auch um etwas mit Freunden und an der frischen Luft zu unternehmen. Sicherheit spielt für die meisten Griller eine wichtige Rolle. Internet und Händler sind die beliebtesten Informationsquellen beim Grillkauf.

Qualität wird immer wichtiger

Über ein Drittel der Befragten merkt, ob es sich um einen Markengrill handelt oder nicht. Die meisten trauen sich auch zu, geschmackliche Unterschiede zwischen einem Holzkohle-, Gas- oder Elektrogrill zu erkennen. Der Hälfte der Befragten ist aber die Technik beim Grillen wichtiger als das Grillgerät selbst, Einweggrills nutzen nur wenige. Viele Griller interessieren sich zudem für aktuelle Trends wie Räucherchips, Pizzasteine, Grill-Apps, Wintergrillen oder Synchron-Grillpartys.

Die vollständige Grillstudie kann kostenlos heruntergeladen werden.

European Outdoorchef: Grillen mit patentiertem Trichtersystem

outdoorchef-gasgrill

Das internationale Unternehmen Outdoorchef hat sich schon vor längerem einen festen Platz in der Grill- und Barbecueszene gesichert. Die Firma aus der Schweiz vertreibt ihre einzigartige Produktpalette in die ganze Welt, bekannt ist die Marke vor allem für die patentierte Trichtertechnik ihrer Kugelgrills. Grund genug also sich Outdoorchef einmal etwas genauer anzusehen.

Einzigartiges Trichtersystem schützt effektiv vor Fettbrand

Outdoorchef setzt bei der Markenbildung ganz auf innovative Ideen und technisches Know-how. Dazu ist ein Kreis aus qualifizierten Designern, Marketingspezialisten und Produktentwicklern im Einsatz. Das Kernprodukt der Marke ist der Kugelgrill, den es sowohl als Elektro-, Gas- und Holzkohlegrill gibt. Das Herzstücker dieser Grilltypen wiederum und die Besonderheit eines jeden Outdoorchefs ist das Trichtergrillsystem.

Dieses ermöglicht ein abwechslungsreiches Grillen und schützt zudem effektiv vor Fettbrand. Denn heruntertropfendes Fett wird im Trichter aufgefangen, bevor es die offene Flamme erreicht und sich entzünden kann. Dabei kann der Trichter unterschiedlich positioniert werden, je nach dem, wie und was gegrillt werden soll: Für indirektes Grillen, Garen und zum Backen wird er mit der Öffnung nach oben in den Kugelgrill eingesetzt, zum Grillen mit sehr hohen Temperaturen wird der obere Trichter umgekehrt in der Grillkugel platziert, sodass eine große Hitze in der Mitte des Grillrosts erzielt wird.

Der Gas-Kugelgrill

Das Aushängeschild des Unternehmens Outdoorchef ist der Gas-Kugelgrill. Er erfüllt sowohl hohe technische Erwartungen, als auch die Designansprüche eines jeden Grillers und ist dabei unkompliziert zu bedienen.  Die Besonderheit des Gaskugelgrills ist der drehbare Trichter. In diesem wird das Grillgut aufbewahrt und so effektiv vor Fettbrand geschützt, da kein herunter tropfendes Fett in die offene Flamme fallen kann. Laut Hersteller ist er so der weltweit einzige Gasgrill mit einem 100%-Schutz vor Fettflammenbrand.

Der Holzkohle-Kugelgrill

Der Holzkohlegrill ermöglicht einen einmaligen rauchigen Geschmack im Fleisch, ganze ohne Fettbrand. Grund dafür ist wieder das patentierte Trichtersystem, das in allen Outdoorchef Grills zum Einsatz kommt. Auch hier kann je nach Trichterposition sowohl indirekt, als auch direkt bei unterschiedlichen Temperaturen gegrillt werden. In der Holzkohlevariante des Outdoorchefs ist zudem ein Aschebehälter integriert, der die Asche auffängt

Der Elektro-Kugelgrill

Auch der vielseitige Elektrogrill ist mit den bekannten Vorteilen aller Outdoorchef Kugelgrills versehen. Zudem verfügt er über weitere technische Besonderheiten, wie zum Beispiel die siebenstufige Wärmeregulierung. Dank eines Hitzereflektors ist die Hitze zudem gleichmäßig in der ganzen Kugel verteilt und so können bis zu 300 °C erreicht werden. Diese Temperaturen eröffnen völlig neue Möglichkeiten für Grillmeister.

Neugierig geworden? Eine Auswahl an Outdoorchef Grills finden sich hier.

Wintergrillen: Auf die Holzkohle und Temperatur kommt es an

Passend zum erneuten Wintereinbruch im Norden, wollen wir uns noch einmal dem Thema Wintergrillen widmen. Und der Schlüssel zu einem gelungenen Grillnachmittag oder -abend bei eisigen Temperaturen liegt in der Wahl der richtigen Holzkohle. Die niedrige Umgebungstemperatur setzt der Holzkohle zu und die zum Grillen notwendige Hitze wird zügig entzogen.

Profigriller verwenden deshalb sogenannte Restaurant-Holzkohle. Sie zeichnet sich durch eine hervorragende Glut, gute Hitzewirkung und lange Brenndauer aus. Genau die richtigen Eigenschaften um auch beim Grillen im Winter perfekte Grillergebnisse zu erzielen. Beispiele für gute Grillkohle sind beispielsweise Lübzer Holzkohle oder die Quebracho blanco.

Kerntemperatur mit dem Grill-Thermometer messen

Ausgestattet mit einem Grill-Thermometer kann es losgehen. Die Kontrolle der Temperatur während des Grillvorgangs ist von höchster Bedeutung, um auch beim Wintergrillen perfekte Grillergebnisse zu erzielen. Im Winter geht mehr Wärme verloren als im Sommer, deshalb in regelmäßigen Abständen die Temperatur von Holzkohle und Grillgut überprüfen. Eine Übersicht über die richtigen Kerntemperaturen ist hilfreich, denn die Garzeiten verlängern sich im Winter etwas.

Das Grillfleisch sollte beim Auflegen auf das Rost nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen, um die Garzeit nicht noch unnötig weiter zu verlängern. Fertig gegrillte Speisen können auf speziellen Warmhalteplatten zwischengelagert werden – sofern auch tatsächlich im Freien gegessen wird.

Woher beziehe ich im Winter gutes Grillfleisch?

Diese Frage ist berechtigt, denn fertig mariniertes Fleisch findet man im Winter so gut wie nicht. Eigeninitiative ist gefragt: Das Grillgut muss selbst gewürzt werden, mit einer Marinade oder einem Dry Rub. Natürlich kann man im Sommer auch einfach fertig mariniertes Grillfleisch einfrieren, um im Winter dann darauf zugreifen zu können.

So grillten die Deutschen in 2012

Die Deutschen grillen 2012 am liebsten Bratwurst auf dem Holzkohlegrill, Grillmeister sind ganz klischeehaft meist die Männer. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine von Lidl in Auftrag gegebene Grillstudie, bei der 1553 Männer und Frauen befragt wurden. Der durchschnittliche Grillteller besteht, nicht weiter überraschend, knapp zur Hälfte aus Fleisch – bei den Männern ist es etwas mehr, bei den Frauen etwas weniger. Aber auch Salat, Gemüse und Brot dürfen nicht fehlen.

Bratwurst ist die Nummer 1 auf dem Grill

Knapp 90 % der Befragten legen regelmäßig Bratwürste auf den Grillrost, ein saftiges Steak genießt immerhin fast die Hälfte und auch Spieße und Bauchfleisch sind beliebt. Schweinefleisch ist klar das bevorzugte Grillgut, gefolgt von Geflügel. Gemüse und Rindfleisch werden ebenfalls gern gegrillt. Fisch, Lamm oder Tofu fristen dagegen in Deutschland noch eher ein Schattendasein.

Grillen ist Männersache

80% der befragten Männer grillt am liebsten selbst, würde sich aber auch zwischendurch einmal ablösen lassen. Über die Hälfte der Frauen steht dagegen eher ungern am Grill und lässt lieber grillen. Die Zubereitung der Beilagen ist laut Umfrage Frauensache. Die Grill-Kompetenz selbst machen zwei Drittel der Befragten aber an keinem Geschlecht fest.

Holzkohle ist Top

Durchschnittlich 13 Mal im Jahr wurde 2012 gegrillt und das am liebsten mit Holzkohle. Den zweiten Platz belegt, etwas abgeschlagen, der Elektrogrill. Im Gegensatz zu beispielsweise den USA ist der Gasgrill in Deutschland noch nicht weit verbreitet. Gegrillt wird meist zu Hause oder bei Freunden – öffentliche Grillplätze und Wiesen werden so gut wie nicht genutzt.

Wer noch auf der Suche nach einem hochwertigen Grill oder passendem Grillzubehör zu fairen Preisen ist, der sollte beim Grill-Shop GrillRANGER.de vorbei schauen. Hier gibt es Qualität zum kleinen Preis – laut dem Onlineportal testsieger.de ist der Anbieter  „Preis-Sieger 2012“ unter den getesteten Grill-Shops. Große Auswahl, schnelle Lieferung und günstige Preise zeichnen den Fachhändler aus.

Napoleon Grillbuch „Meister am Grill“

100 meisterliche Grillrezepte für Holzkohle, Gas oder Smoker werden im neuen Napoleon Grillbuch präsentiert: Wie wäre es zum Beispiel mit Ibérico-Spanferkel am Spieß, Rinderfilet mit Cognac-Butter-Sauce, Lammrücken mit Kräuterkruste, Flanksteak mit Zucchinipapardelle, Wolfsbarsch?

Erarbeitet und zubereitet wurden die Rezepte von vier internationalen Grillgrößen:

  • Ted Reader – kanadischer Küchenchef, Food Entertainer und BBQ-Guru
  • Andreas Rummel – Grillexperte und wohl Deutschlands innovativster Griller
  • Adi Matzek – Doppel-Grillweltmeister aus Österreich
  • Rudolf Jaeger (Hrsg.) – Deutscher Grillmeister vom Grillsportverein

Gegrillt wurde dafür eine Woche lang am Set von Otto Gourmet. Das Grillbuch erscheint dieser Tage für 19,95 € (online) im Grillfachhandel, im Buchhandel erst Anfang 2013.

SteakChamp: kinderleicht perfekte Steaks grillen

Rare, medium rare, medium, medium well oder well done – mit dem SteakChamp können Steaks immer auf den Punkt perfekt gegart werden, egal wie groß oder dick sie sind. Dazu wird das Kerntemperatur-Messgerät einfach komplett in das rohe Fleisch gesteckt, über eine Leuchtdiode wird das Ende der Garzeit und sogar das Ende der anschließenden Ruhephase für das Fleisch kommuniziert.

Über ein Jahr lang haben die Hersteller das Gerät getestet und verbessert: 650 Steaks verschiedenster Art, gegrillt bei unterschiedlichsten Temperaturen bis 350°C, mit Holzkohle, Gas, Elektro, in der Pfanne oder im Ofen, vom Profi oder vom Laien.

Für jeden Gargrad gibt es einen eigenen SteakChamp. Einzeln kostet er 45 €, im Doppelpack mit unterschiedlichen Gargrad-Kombinationen 79 € und das all-in-one Pack mit allen fünf Gargraden gibt es für 199 €. Den SteakChamp kann man dann etwa 1.000 Mal verwendent – das sollte für die eine oder andere Grillsaison reichen. Das Einzige, was man dann noch selbst machen muss, ist das Fleisch zu wenden und aufzupassen, dass es nicht verbrennt.

Holzkohlegrill mit elektrischer Zündung

Der Holzkohlegrill ist der beliebteste Grill der Deutschen. Gerade für ungeübte Griller ist es aber manchmal gar nicht so einfach, die Holzkohle zu entzünden. Ein Grillkamin kann hier gute Dienste leisten – oder vielleicht ein Holzkohlegrill mit integrierter elektrischer Zündung? Die Idee zum sogenannten Turbogriller hatte Christian Hüging aus Steinfurt in Nordrhein-Westfalen.

Der Holzkohlegrill ist mit einem Heizstab und einem elektrischen Gebläse ausgestattet, wodurch das Anzünden zum Kinderspiel werden soll. Denn erst durch die Luftzufuhr glüht die Kohle schnell und gleichmäßig durch. Nachteil: Der Grill verbraucht Strom und benötigt eben auch einen Stromanschluss in der Nähe. Zu funktionieren scheint das Prinzip auf jeden Fall – wir sind gespannt, ob das Ganze auch in die Serienproduktion geht.