Warum es der neueste Grill sein muss

Es muss nicht bei allen Produkten immer gleich das Neueste vom Neuen sein, vor allem wenn uns Werbeanzeigen neue Produkte anpreisen, die sich von ihren Vorgängern nur vom Design her unterscheiden – wenn überhaupt. Bei BBQ-Grills ist dies jedoch nicht der Fall, denn viele moderne Grills sehen nicht nur besser aus als die älteren Modelle, sie bieten auch einen besseren Komfort und wichtige neue Funktionen.

Während z.B. alte Grills oft Brust- und Rippenstücke überhitzen, sodass das Grillgut hart und gummiartig wird, kann man bei neuen Grills die indirekte Grillmethode verwenden, die das Fleisch schont, so dass es zart und saftig bleibt.

Bei einigen Grills kann man zudem die Kohle so stapeln, dass der Luftzug reduziert wird. Dies hilft dabei direkte und indirekte Hitze zu produzieren und die Kohle länger brennen zu lassen.

Darren Williger kennt noch weitere überzeugende Gründe, weshalb man sich einen neuen Grill gönnen sollte.

Indoor Grilling

Da Grillen eine Ehrensache ist, würden Puristen nur im Freien über offenem Feuer grillen – egal bei welchem Wetter. Für alle anderen gibt es inzwischen mindestens zwei Arten von Grills für den Innenbereich: elektrische Grills, bei denen ein elektrisches Heizelement unter dem Rost angebracht ist, und Gasgrills, die im Prinzip genauso funktionieren wie Outdoor-Grills.

Beide Grilltypen erlauben es, das Fleisch auf großer Hitze zu garen, genauso wie das Grillen im Kamin. Der Grillgeschmack und das typische Grillmuster lassen sich auch mit traditionellen Küchengeräten nachahmen, z.B. mit Grillpfannen, die am Boden Rillen besitzen, die das Muster auf das Fleisch zeichnen. Steven Raichlen berät nicht nur in seiner Barbecue Bible (S.26) zu Grills im Innenbereich. Er hat ein ganzes Buch über Indoor Grilling geschrieben, damit Schnee und Regen Griller nicht mehr von ihrem Hobby abhalten können. Noch ist Steven Raichlen’s Indoor! Grilling nur auf englisch zu erhalten, z.B. als Taschenbuch bei Amazon.de für 12,95 Euro.

Tipps zum Grillen bei kaltem Wetter

Von sommerlichen Temperaturen ist in Deutschland in den letzten Tagen nicht viel zu spüren gewesen, was so manch einem die gute Laune verdorben hat. Besonders diejenigen, die sich auf eine tolle – das heißt warme – Grillsaison gefreut haben, sind jetzt enttäuscht. Das gesellige Beisammensein mit Freunden beim Grillen und Essen im Freien ist bei regnerischem und kühlem Wetter einfach nicht dasselbe. Entmutigen lassen sollte man sich dennoch nicht. In seiner Barbecue-Bible gibt Steven Raichlen Tipps zum Grillen bei kaltem Wetter (S.18). „Als ich klein war“, schreibt er, „räumten die Menschen, die in Regionen mit häufigem, starken Schneefall lebten, ihre Grills vom Labor Day bis zum Memorial Day weg. Heute grillen immer mehr Menschen das ganze Jahr lang. Wie wir in Grillkreisen sagen: Das unterscheidet den Mann vom kleinen Jungen.“ Zu Schneefall ist es in den letzten Tagen zwar glücklicherweise noch nicht gekommen, aber einige der Maßnahmen, die Steven Raichlen für das Grillen bei kalten Temperaturen vorschlägt, helfen auch beim derzeitig kühlen und regnerischen Wetter.

Zuallererst sollte man natürlich kein allzu kompliziertes Menü aussuchen und sich für ein Grillgut entscheiden, das schnell über direkter Hitze gegrillt werden kann, wie Steaks, Koteletts, Hühnerbrust, Frikadellen und ähnliches.

Um den Hitzeverlust zu minimieren sollte man zum einen so oft es geht den Grill mit einem Deckel verschließen. Zum anderen sollte ein Grill mit angebrachtem Thermometer verwendet werden, da man bei diesem den Deckel nicht abnehmen muss, um seine Innentemperatur zu kontrollieren.

Ein weiterer wichtiger Hinweis von Steven Raichlen: Der Outdoor-Grill sollte an einem windgeschützten, aber gut gelüfteten Platz gestellt werden, nie jedoch an eine überdachte Stelle (z.B. Garagen, Anbauten oder überdachte Garagen).

Tipps fürs Grüne Grillen

Die meisten Gemüsesorten vertragen große Hitze und eignen sich zum direkten Grillen. So können Auberginen, grüne Bohnen, Mais, Pilzhüte, Paprikaschoten, Spargel, Tomaten, Zuccini und Zwiebeln bei starker Hitze direkt gegrillt werden. Die Garzeit variiert zwischen 2 bis 4 Minuten für Tomatenscheiben und 20 bis 30 Minuten für ganze Auberginen. Wurzelgemüse wie Kartoffeln und Rüben wird am besten indirekt gegrillt oder vorgekocht und anschließend über dem Feuer fertig gegart.

Um das Gemüse zu wenden und zu platzieren braucht man eine griffige Grillzange. Wer verhindern möchte, dass das Gemüse in die Glut fällt, kann einen engmaschigen Gemüsegrillrost oder eine perforierte Aluschale verwenden. Grill-Papst Steven Raichlen rät dazu kleine, schmale Gemüsesorten wie grüne Bohnen oder Spargelstangen quer auf Zahnstocher aufzuspießen und diese dann zu  größeren Spießen zusammen zu stellen.

Grillfleisch-Tester warnen…

Grillfleisch-Tester warnen vor fertig marinierten und gewürzten Fleischprodukten und geben wertvolle Tipps für ein ungetrübtes Grillvergnügen

Die Ergebnisse des Grillfleisch-Tests der Arbeiterkammer Oberösterreich zeigen, dass Supermarkt-Grillfleisch oft nicht nur ungenießbar, sondern auch gesundheitsschädigend ist.

Statt sich beim Supermarkt mit Grillfleischvorräten einzudecken, sollte man Fleisch lieber frisch und ungewürzt an der Theke beim Fleischhauer kaufen. Fertig mariniertes Fleisch ist u.a. deswegen nicht ratsam, da stark aromatisierte Gewürze wie Paprikapulver den Eigengeruch des Fleisches überdecken. Der wiederum ist ein wichtiges Indiz für die Frische des Fleisches. In dem Artikel des Kuriers finden sich noch weitere wertvolle Tipps zur Marinade, zum Kühlen des Fleisches sowie zum Grillzubehör.

Mabito outdoor lifestyle

mabito outdoor lifestyle ist ein gelungener Onlineshop für Grills, Grillzubehör und viele weitere outdoor-lifestyle Produkte. Der Onlineshop überzeugt durch seine Optik, Usability und Produktvielfalt, besonders interressant ist z.B. der Bereich Hot Wok für die asiatische outdoor Küche.

FIRE&FOOD – Das Grill- & Barbecue-Magazin

FIRE&FOOD ist Europas einziges deutschsprachiges Grill- und Barbecue- Magazin rund um die Themen Barbecue, Grillen, Outdoor-Cooking, Essen, Trinken und Genießen im Freien.

Das Grill- und Barbecue-Magazin FIRE&FOOD erscheint bereits seit 7 Jahren und berichtet zweimal pro Jahr über alles Wissenswerte rund ums Grillen und Barbecue. Angefangen bei den beiden – übrigens sehr unterschiedlichen – Garmethoden des Grillens und Barbecues über Grillgeräte-Tests sowie die Vorstellung neuer Grills und Grillzubehör, interessante Rezepte bis hin zu zahlreichen wertvollen Tipps und Tricks, die aus einem Grilltag zu Hause ein kulinarisches Highlight werden lassen. „Gesund Grillen“ und steht dabei ebenso im Fokus der Redaktion wie die richtige Auswahl von Fleisch, Fisch und Gemüse, um das Grillen zum Genuss zu machen. Last not least berichtet FIRE&FOOD natürlich auch über Grillmeisterschaften und Barbecue-Events im In- und Ausland.

Das Magazin kostet im Abo 10€ pro Jahr.