Der Klassiker: Spare Ribs vom Grill

Spare Ribs gehören vor allem in den USA zu den beliebtesten Grillgerichten. Aber was ist eigentlich das Geheimnis von guten Spare Ribs und wie bereitet man sie zu? Wie immer fängt es bereits beim Fleischeinkauf an. Viele wissen es gar nicht, aber die typischen Spare Ribs kommen vom Schwein. Sie sollten einen hohen Fleisch- aber auch einen Fettanteil haben. Sofern es der Schlachter nicht schon erledigt hat, muss die Silberhaut auf der Knochenseite unbedingt entfernt werden. Sie wird auf dem Grill sonst unangenehm hart.

Damit die Spare Ribs einen tollen Geschmack bekommen und schön zart werden, müssen sie mariniert werden – am besten über Nacht. Rezepte für Marinaden gibt es viele, der wichtigste Bestandteil ist aber immer der Honig. Ein wenig brauner Zucker sorgt zudem für eine knusprige Kruste. Neben der typischen Flüssigmarinade können Spare Ribs aber auch trocken mit einem sogenannten Dry Rub gewürzt werden.

Gute Spare Ribs brauchen vor allem eins: Zeit

Nun geht es ab auf den Grill – und zwar am besten auf den Holzkohlegrill. Da Spare Ribs sehr lange gegrillt werden, muss für ausreichend Glut gesorgt werden, am besten verwendet man eine Mischung aus Holzkohle und Briketts. Je nach Geschmack können auch noch Räucherchips hinzugefügt werden, die für ein besonders würziges Aroma sorgen.

Gegrillt wird indirekt, ein Deckel ist ein Muss für gleichmäßige Ober- und Unterhitze. Und dann heißt es warten: Damit sie schön zart werden, brauchen die Spare Ribs mehrere Stunden bei niedrigen Temperaturen. Essbare Ergebnisse kann man aber auch schon ab einer Stunde Grillzeit erzielen. Wer mag, kann die Spare Ribs von Zeit zu Zeit mit Marinade bepinseln, dabei den Deckel aber nicht zu häufig öffnen.

Und wem das nun alles zu lange dauert oder wer sich die Spare Ribs auf dem Grill nicht zutraut, kann ja immer noch ins Restaurant ausweichen. In einem guten Steakhouse gibt es sie in der Regel als „All You Can Eat„-Variante. Sparfüchse finden vielleicht auch einen passenden Gutschein auf Portalen wie z.B. Groupon.

Grillportfolio

Oliver Bayer vom Wirtschaftsblatt hat sich gedacht, da Sommerzeit Grillzeit ist, werden Aktien rund um das Thema Grillen und Barbecue möglicherweise steigen. Er hat sich deswegen Aktien u.a. von Grillherstellern, Fleischlieferanten, Ketchup-Produzenten und Bierbrauereien näher angeschaut und ist zu dem Schluss gekommen: „Ein Grill-Portfolio wäre gar keine so schlechte Idee … Allerdings muss man ohne Griller auskommen, der würde nämlich keine ordentliche Glut zustande bringen. Aber wir können unser Fleisch ja – ganz rustikal – über offenem Lagerfeuer zubereiten. In diesem Sinne: Fröhliches Brutzeln!“