Eis vom Grill: Das etwas andere Dessert

Schon mal Eis gegrillt? Klingt kompliziert – ist es aber eigentlich gar nicht! Einfach mal einen Grill daheim im Garten aufstellen und ausprobieren.

Das Grundvorgehen ist immer gleich: Damit die Eiskugel nicht auf dem Grill schmilzt, benötigt sie einen Schutzmantel. Dieser besteht aus Eischnee. Damit das Eis samt Eischnee-Hülle auf dem Grillrost halt bekommt und nicht anbrennt, einfach auf einem Tortelett platzieren – fertig.

Das Ganze dann solange indirekt grillen, bis die Eiweißhülle leicht braun wird, das sollte nicht lange dauern. Wer mag, kann das Eis noch mit Likör oder Früchten verfeinern – einfach zwischen Eis und Torlett platzieren.

Fisch vom Grill mit dem Gourmet-Fischgriller

Fisch zählt nicht unbedingt zu den Dingen, die besonders einfach auf dem Grill zuzubereiten sind, besonders nicht im Ganzen: Oft droht die Füllung einfach herausfallen, der Fisch muss aufwändig zugebunden werden, der Saft läuft aus und der Fisch wird trocken oder die Haut des Fischs wird beschädigt, wenn er direkt auf dem Grillrost liegt.

Wir haben ein Produkt im Web gefunden, das alle diese Probleme zu lösen scheint: der Gourmet-Fischgriller. Fischhalter gibt es auf dem Markt zwar schon einige, dieser vereint aber durch eine intelligente Fixierung viele Vorteile miteinander. Stellvertretend habe wir das Modell Multi4 genauer unter die Lupe genommen:

  • Bis zu vier Fische können bequem gleichzeitig gegrillt werden.
  • Die Fische werden mit dem Bauch nach oben aufgespießt. So bleibt die Füllung im Fisch und er gart im eigenen Saft.
  • Eine Zugabe von Öl oder Butter ist nicht notwendig.
  • Die Haut bleibt unversehrt, da der Fisch nicht mit dem Grillrost in Kontakt kommt
  • Das Gerät kann nicht nur auf dem Kugelgrill oder im Smoker, sondern beispielsweise auch im Backofen eingesetzt werden.

Zugegeben, der Gourmet-Fischgriller ist eher etwas für echte Fischfans, die regelmäßig Fisch grillen, denn das Modell Multi4 ist mit 79,00 € nicht ganz günstig. Natürlich kann man ihn aber auch für Meeresfrüchte verwenden, oder für ganz anderes Grillgut zweckentfremden.

Grillrost richtig reinigen – aber wie?

Nach dem Grillen ist vor dem Grillen. Doch Putzen ist in nie beliebt – auch beim Grillen nicht. Wer von vorneherein vermeiden will, dass zu viel vom Grillgut am Grillrost kleben bleibt, der kann ihn ein wenig mit Öl einfetten. Da sich das Anbrennen dennoch nicht ganz vermeiden lässt, hier einige Tipps mit denen die Reinigung des Grillrostes erleichtert wird:

Am besten den Rost mit einer speziellen Grillbürste reinigen, so lange er noch etwas warm ist. Dies kann allerdings ungemütliche Stimmung verbreiten und dazu führen, dass die Gäste vorzeitig aufbrechen. Die Reinigung erleichtern kann auch ein altes Hausmittel: 200 ml Apfelessig mit 2 EL Zucker mischen und auf den Rost auftragen, anschließend soll sich der Schmutz leicht mit einem Tuch entfernen lassen.

Wer die Reinigung auf den nächsten Tag verschieben will, der kann den Grillrost über Nacht im Gras liegen lassen. Die Feuchtigkeit löst den Schmutz, eventuell helfen auch ein paar Insekten dabei. Wen das stört, der kann den Rost in Zeitungspapier einschlagen, nass machen und dann ebenfalls über Nacht liegen lassen. Wer es etwas unkonventioneller mag, reibt den Grillrost nach dem Grillen wahlweise mit Zahnpasta oder Kaffeesatz ein, das soll auch helfen. Wenn gar nichts mehr hilft, gibt es natürlich auch spezielle chemische Grillreiniger.

Grundsätzlich gilt: womit auch immer der Schmutz vom Grillrost entfernt wird, anschließend sollte der Rost noch einmal abgewaschen werden. Vielleicht hat man ja auch Glück und der Grillrost passt direkt in die Spülmaschine. Andererseits soll es ja auch Griller geben, die behaupten, dass das Grillgut erst durch die Reste am Rost vom letzten Grillabend den richtigen Geschmack bekommt.

Grillen und Heizen: Funktionswunder Grillkamin

Wer im Winter grillen möchte, benötigt nicht nur einen Grill, sondern auch eine Wärmequelle. Heizstrahler erfüllen hierbei sicherlich ihren Zweck, verbrauchen aber Strom oder Gas und nehmen zusätzlichen Platz auf der Terrasse ein. Die Lösung ist also ein Gerät, das beides kann – grillen und heizen: der Grillkamin.

Grillkamine sind fest installierte Grillstationen, die der Form eines Kamins nachempfunden sind. Befeuert wird der Grillkamin in der Regel mit Holzkohle. Die Feuerstelle und der darüber befindliche großzügige Grillrost sind von allen Seiten umschlossen, nach vorne hin ist der Grillkamin offen. Durch diese Überdachung ist ein Grillkamin also sogar bei Regen einsetzbar, denn Glut und Grillgut bleiben trocken.

Vorteile und Alleinstellungsmerkmale

Über einen Schornstein kann der Rauch nach oben hin entweichen. Ascheteilchen werden nicht im Garten verteilt und die Nachbarn werden nicht durch Rauchentwicklung gestört. Je nach Modell kann man mit einem Grillkamin nicht nur grillen, sondern auch backen, kochen, garen oder räuchern.

Zudem spendet der Grillkamin lange Wärme, sodass auch an kälteren Tagen einem Grillabend nichts im Wege steht. Ist das Grillen beendet, kann der Grillkamin zur Feuerstelle umfunktioniert werden. Wie in einem normalen Kamin können dort Holzscheite verbrannt werden. So entsteht Lagerfeuer-Romantik ohne ein (verbotenes) Lagerfeuer entfachen zu müssen.

Worauf man achten sollte

Voraussetzung für einen Grillkamin ist ein Garten oder eine Terrasse. Der Grillkamin ist fest installiert und deshalb ohne Auf- und Abbau jederzeit einsetzbar. Da er meist aus schweren Natursteinen besteht, ist er in der Regel nicht mobil. Der Standort muss also mit Bedacht gewählt werden. Flexiblere Grillkamine aus Edelstahl stellen eine Ausnahme dar und sind außerdem stylische Hingucker für jeden Garten.

Die Schattenseiten des Grillkamins: der Bau eines fest installierten, gemauerten Gartenkamins ist nicht in allen Städten und Gemeinden genehmigungsfrei. Zur Sicherheit also vorher beim Bauamt nachfragen. Leider sind Grillkamine zudem bislang eher Luxusartikel, denn sie sind in der Anschaffung nicht ganz günstig.

Hydra – der Grill mit dem Schlangenkopf

Ein wirklich beeindruckender Schwenkgrill – das ist die Hydra 900. Designer Antonio Basile hat mit ihr ein Grillgerät geschaffen, das alles erfüllen soll, was ein Grillprofi sich wünscht.

Entstanden ist nach über 1.000 Stunden Planung, Konstruktion und ausgiebigen Tests ein gigantischer Schlangenkopf – deswegen auch Hydra – an dem ein Grillrost mit satten 90 cm Durchmesser hängt. Der patentierte Holzkohlegrill ist vollständig aus Edelstahl gefertigt und hat eine Grillhaube mit Öldruckdämpfern. Alles an der Hydra ist mit Liebe zum Detail und echter Handwerkskunst realisiert.

Mehr über dieses wahre Monstrum erfährt man unter www.bbq-hydra.de. Außerdem ist es im Grillduell von Galileo auf ProSieben gegen einen Vereinsgrill und einen herkömmlichen Kugelgrill angetreten. Dazu gibt es natürlich auch einen Videoclip.

Elektrogrills von Weber

Stadtbewohner, die keinen eigenen Garten haben und sich nicht an öffentlichen Grillplätzen oder in Parks drängeln möchten, sind häufig gezwungen auf dem Balkon zu grillen. Holzkohlegrills sind dabei ein Tabu – auch aus Sicherheitsgründen. Der amerikanische Grillhersteller Weber-Stephen, eher bekannt durch seine traditionsreichen Kugelgrills, hat unter anderem aus diesem Grund seine Produktpalette überarbeitet und neue Elektrogrills für die Saison 2011 auf den Markt gebracht.

Weber Q-Serie

Die Grills der Q-Serie sind kompakt gebaut und dadurch platzsparend – also ideal für kleine Balkons. Sie überzeugen durch ein Gehäuse aus stabilem Aluguss und einen glasfaserverstärkten Nylonrahmen, der sie hitze- und wetterbeständig macht.

Q™ 240, Foto: Weber-Stephen Deutschland GmbH, www.weber.com

Besonders der neue Q™ 240 mit seinem geteilten gusseisernen Grillrost für typischen Grillgeschmack und charakteristische Grillstreifen ist dank 2.200 Watt Leistung quasi auf Augenhöhe mit herkömmlichen Holzkohle- oder Gasgrills. Es gibt ihn als Tisch- und Standgrill mit zwei Arbeitstischen in ansprechendem dunkelgrauen Design. Die unverbindliche Preisempfehlung von 399,- Euro für das Premiummodell ist allerdings auch kein Pappenstiel. Mehr über die Weber-Grills unter www.weberstephen.de.

Weber Grillakademie

Das Unternehmen hat sein Angebot für Grillfans im vergangenen Jahr erneut erweitert und die Weber Grillakademie speziell für Endverbraucher ins Leben gerufen. In diversen Kursen geben Grillmeister nützliche Tipps für perfekte Grillergebnisse und verraten ihr Insiderwissen. Weitere Infos unter www.weber-grillakademie.com.

Der perfekte Grillrost

Diplom-Ingenieur Cüneyt Ulusu hat einen 45 cm langen und 30cm tiefen Grillrost erfunden, der verhindert, dass Fett vom Grillgut in die Glut tropft. Dies wird durch Stäbe ermöglicht, die an den Seiten nach oben gewölbt sind, sodass Fett und Wasser aufgefangen werden. Ausserdem sind die Stäbe in zwei Ebenen versetzt angeordnet, was den Wärmeverlust reduziert. Ulusu plant seinen patentierten Grillrost für die nächste Grillsaison für ca.150 Euro auf den Markt zu bringen, wie die Westdeutsche Zeitung berichtet.

Grillrost reinigen

Am Wochenende hat Sat1 die beste „Die beste Idee Deutschlands“ gekürt. Nicht gewonnen hat dabei „Drahti“. Eine Grillrostkontruktion mit einem auswechselbarem Draht anstelle von Stäben. Dies verspricht laut Erfinder eine einfache Reinung, da sich der Draht einfach auswechseln und/oder in die Spühlmaschine stecken lässt. Da es ja scheinbar nicht zu einer serienreife des Produkte kommen wird, hier ein simpler Trick zum Reinigen eines herkömmlichen Grillrostes:

Grillrost einfach auf den Rasen werfen und dort über Nacht liegen lassen. Der Schmutz weicht ein und lässt sich am Folgetag mit heißem Wasser, einer Drahtbürste und Spülmittel leicht entfernen. Wer keine Rasenfläche zu Hand hat, kann natürlich auch feuchtes Küchenpapier zum Einweichen nehmen.