Es werde Licht: ein Blick auf das Weber-Grillsortiment

Weber stellt seit 1952 Grills her und ist gleichzeitig Erfinder des Kugelgrills, heute ist das Unternehmen einer der führenden Grillhersteller weltweit. Dementsprechend groß ist das Angebot an Grills, leicht verliert man den Überblick. Denn wer das Angebot von Weber kennt, der weiß, es gibt nicht den Weber Holzkohlegrill oder den Weber Gasgrill. Für jeden Geldbeutel, für alle farblichen Vorlieben, für alle technischen Details und für jede Länge der Gästeliste gibt es das passende Modell – wir wollen daher versuchen, etwas Licht in das Dunkel des Weber-Grillsortiments zu bringen.

Welcher Weber-Grill ist der richtige für mich?

Zunächst muss man eine Grundsatzentscheidung treffen: Holzkohlegrill oder Gasgrill? Beide Grillarten haben ihre Vor- und Nachteile, die wir schon häufig im Blog erläutert haben. Ist diese Frage geklärt, sollte man sich überlegen, ob man mit dem Grill lieber mobil sein möchte oder er seinen festen Platz im Garten bekommt. Entscheidend ist natürlich auch die Größe der Grillfläche – grillt man eher nur zu zweit oder häufig in größerer Runde?

Wer diese Vorauswahl getroffen hat, darf sich jetzt mit den funktionalen Details auseinandersetzten. Die Preisgestaltung der Modelle richtet sich nicht nur nach Durchmesser der Grillfläche, sondern auch nach dem Zubehör. Hier sollte man etwas genauer hinsehen und abwägen, was man tatsächlich benötigt. Ein abschließendes Merkmal, was für viele vielleicht nicht ganz uninteressant ist, ist die Farbe des Weber Grills.

Entscheidungshilfe beim Online-Kauf

Ein Online-Shop, der diesen Auswahlprozess gut unterstützt, ist das Portal Grillstyle, das sich auf das Angebot von Weber Grills spezialisert hat. Wer hier einen Grill online bestellen oder erst einmal den passenden Grill identifizieren möchte, der bekommt eine Reihe schöner Filterfunktionen geboten, welche die wichtigsten der oben aufgeführten Fragen beantworten und die Suche so erleichtern: Farbe, Preis, Durchmesser und Bauart des Grills.

Bei den klassichen Holzkohle-Kugelgrills stellen die Modelle Smokey Joe Premium und Bar-B-Kettle die günstigeren und mobileren Varianten dar. Die Modelle One-Touch Original und Premium unterscheiden sich voneinander und innerhalb ihrer Varianten vor allem in Durchmesser, Zubehör und Farbe. Bei den Gasgrills dominiert die Reihe Weber Q mit den unterschiedlichsten Modellen, die sich in ihrem Funktionsumfang mit aufsteigender Produktnummer erweitern, zu jedem Modell gibt es außerdem eine Variante mit und ohne Standgestell.

Grillportfolio

Oliver Bayer vom Wirtschaftsblatt hat sich gedacht, da Sommerzeit Grillzeit ist, werden Aktien rund um das Thema Grillen und Barbecue möglicherweise steigen. Er hat sich deswegen Aktien u.a. von Grillherstellern, Fleischlieferanten, Ketchup-Produzenten und Bierbrauereien näher angeschaut und ist zu dem Schluss gekommen: „Ein Grill-Portfolio wäre gar keine so schlechte Idee … Allerdings muss man ohne Griller auskommen, der würde nämlich keine ordentliche Glut zustande bringen. Aber wir können unser Fleisch ja – ganz rustikal – über offenem Lagerfeuer zubereiten. In diesem Sinne: Fröhliches Brutzeln!“

Weber Grill Akademie

Weber, der amerikanische Grillhersteller und Erfinder des Kugelgrills, bietet seit neuestem in sieben deutschen Städten eine Grillakademie für alle Grillliebhaber an. Anfängern und Fortgeschrittenen wird bei der Weber Grillakademie professionelles Grillen beigebracht. Im Basic Grundkurs lernen Teilnehmer den „Weber Way of Grilling“, d.h. das Grillen mit geschlossenem Deckel. Mit dieser Grillart lassen sich kulinarische Highlights bestens zubereiten, und das wird beim Grillkurs auch gleich vorgeführt; mit fachlichen Anleitungen zaubern Teilnehmer ein mehrgängiges Menü einschließlich Pizza, Wok-Gemüse, Kräuterhähnchen und Aprikosen-Auflauf.

Die Anmeldung sowie weitere Informationen zu den Städten und Kursen gibt es online auf der Seite der Weber-Grillakademie.

(Premium-) Grillen boomt trotz Krise

Deutsche Grillliebhaber haben sich diesen Sommer ihre Laune nicht durch die Wirtschaftskrise verderben lassen. Davon zeugen die zahlreichen Grillpartys und -wettbewerbe sowie die Familienversammlungen im Berliner Tiergarten. Dass es in Deutschland viele Hobbygriller gibt ist nichts Neues. Ein Artikel der online-Zeitung FinanzNachrichten weist jedoch auf einen interessanten Grilltrend hin: während im Tiergarten gern auf billige Einmalgrills zurück gegriffen wird, hegen immer mehr Griller höchste Gourmetansprüche und schätzen innovative Produktkonzepte. Davon profitiert hat u.a. der amerikanische Premium-Grillhersteller Weber Stephen. Weber Stephen erwirtschaftete in Deutschland für dieses Jahr ein Umsatzplus von 27%. Mit diesem Umsatzplus übernimmt Deutschland erstmals die Spitzenposition im Umsatzranking der europäischen Weber-Gesellschaften.

The Heart Attack Grill

Während Karl Lauterbach in Deutschland für nachhaltiges Grillen wirbt, Grillhersteller sich bemühen gesunde Grillmethoden durch hochwertige Produkte zu fördern und Vegetarier das Grillen für sich entdecken, und somit dem typischen Grillgut – dem Steak – Konkurrenz bereiten, führt Ex-Ernährungsberater und Fitnesscoach Jon Basso in Arizona ein Fast-Food-Restaurant, das Burger mit 8000 Kalorien serviert. Und er ist stolz auf seinen Heart Attack Grill, denn im Gegensatz zu anderen Fastfood-Ketten warnt er seine Kunden, dass sein Essen ihre Gesundheit gefährdet.

In einem Interview der Financial Times Deutschland kündigt Jon Basso außerdem an, dass er bald einen Diätratgeber heraus geben wird: „“Die Heart-Attack-Grill-Diät: Wie man sich zu einem gesünderen Leben raucht, trinkt und frisst.“

Seine Anti-Marketing Strategie mag uns in Deutschland extrem fragwürdig erscheinen, in den USA, wo professionelles Essen die am schnellsten wachsende Sportart ist (Jon Basso zufolge), hat sie Erfolg.