Kompaktgrill Landmann Piccolino im Test

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Vor Kurzem haben wir hier im Blog bereits über das Thema Kompaktgrills für unterwegs berichtet und vier Modelle vorgestellt. Wie bereits angekündigt haben wir nun den Landmann Piccolino etwas genauer unter die Lupe genommen. Der kleine Holzkohlegrill für unterwegs ist gut ausgestattet und besitzt Extras wie eine Grillzange, einen Warmhalterost und einen Deckel mit Lüftungsreglern zur Temperatursteuerung. Erhältlich ist er in vielen bunten, aber auch schlichteren Designs, passend zur Fußball-WM gibt es sogar eine Brasilien- und eine Deutschland-Edition.

Aufbau und Transport

Den Aufbau des Grills nimmt man sich am besten bereits zu Hause vor, damit keines der Kleinteile im Gras oder im Sand verloren geht. Außerdem ist Werkzeug für die Montage unbedingt notwendig, damit alles fest und sicher sitzt. Anschließend kann der Deckel mit drei gummierten Deckelklammern befestigt werden. Diese sind zwar etwas widerspenstig, einmal verschlossen lässt sich der Grill so aber wunderbar tragen. Der ergonomische Griff sorgt dabei für zusätzliche Bequemlichkeit.

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Grillen mit dem Kompaktgrill

Die Grillfläche bietet ausreichend Platz für beispielsweise vier Nackensteaks. Wie vom Hersteller angegeben, kann man mit dem Piccolino also bis zu vier Personen bequem auf einmal versorgen. Der Deckel ist beim Grillen am Strand besonders praktisch. Allerdings ist die Zirkulation im Inneren des Grills trotz der Lüftungsschlitze nicht ganz so optimal, wie man es von größeren Kugelgrills kennt, und der Regler lässt sich etwas schwer bewegen.

Der Abstand zwischen Grillrost und Kohle ist trotz der geringen Größe gut, sodass nichts anbrennt. Dank des kurzen Dreibein-Fußgestells steht der Grill sicher auf dem Boden. Allerdings werden sowohl die Beine, als auch der Grill selbst relativ heiß. Hier ist also Vorsicht beim Transport nach dem Grillen geboten!

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Fazit

Der Landmann Piccolino ist eine tolle Alternative zum Einweggrill von der Tankstelle, wenn man auf der Suche nach einem praktischen Begleiter für unterwegs ist. Denn trotz seiner geringen Größe bietet er viel Komfort und lässt sich – in kaltem Zustand – sehr gut transportieren. Und auch auf dem Balkon macht er eine gute Figur, da er dort wenig Platz wegnimmt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis geht wirklich in Ordnung, die oben angesprochenen kleineren Unsauberheiten wirken sich nicht weiter negativ auf das Grillvergnügen aus. Gefunden haben wir den Landmann Piccolino z.B. auf Ladenzeile, bei Media Markt und bei Plus.

Tipps und Tricks rund um den Gasgrill

Gasgrills werden mit Flüssiggas betrieben – die Vor- und Nachteile dieser Grillvariante sind allgemein bekannt: Gasgrills sind schnell auf Temperatur und stufenlos regulierbar. Der rauchige Geschmack eines Holzkohlegrills fehlt allerdings und aufgrund der aufwendigeren Technik sind sie zudem teurer. Top Gasgrill-Modelle erhält man wie auch bei den Holzkohlegrills vom Premiumhersteller Weber.

Fettbrand auch bei Gasgrills

Gute Gasgrills haben Brenner, die unter der gesamten Grillfläche verteilt sind, sodass die Wärme sich gleichmäßig ausbreiten kann. Wie beim Grillen mit Holzkohle kann es aber auch beim Grillen mit Gas zu gesundheitsschädlichem Fettbrand kommen, wenn Fett auf die Heizstäbe tropft. Deswegen eine Fettauffangschale verwenden. Gute Grills besitzen zudem Aromaschienen über den Brennern, die das Fett weiterleiten und ein Heruntertropfen verhindern. Ein Tipps: Wer auch mit Gas ein rauchiges Aroma erzeugen möchte, kann eine Aluschale mit gewässerten Räucherchips auf den Grill stellen.

Man unterscheidet zwischen tragbaren, mobilen Varianten, größeren Grillwagen oder ganzen Outdoor-Küchen. Egal, welches Modell es sein soll, wichtig ist immer ein fester, stabiler Stand. Wer online bestellen möchte, sollte sich das Gerät daher am besten einmal im Fachhandel vor Ort anschauen. Auch eine einfach Montage ist für viele Griller wichtig, damit es gleich losgehen kann.

Sicher mit Gas grillen

Gasgrill-Besitzer sollten immer eine Gasflasche in Reserve haben. Wichtig dabei: Der Druck in den Gasflaschen variiert von Land zu Land, also immer auf passendes Zubehör achten! Vor jeder Inbetriebnahme sollten die Schläuche überprüft werden – insbesondere nach einer langen Winterpause. Entscheidend für geprüfte Sicherheit ist zudem eine CE-Kennzeichnung des Grills. Die größte Gefahr beim Grillen mit Gas entsteht durch sogenannte Verpuffung: Dabei kommt es bei wiederholter Fehlzündung unter dem geschlossenen Deckel zur Gasansammlung, was eine Stichflamme erzeugen kann.

Wer ein wenig Hilfestellung bei der Auswahl des passenden Gerätes sucht, findet auf www.gasgrill-test.de einen aktuellen Test der gängigsten Gasgrill-Modelle.

Mobil grillen mit der Kieler Kiste

Mobile Grills gibt es viele – eine besonders hochwertige und praktische Variante ist die Kieler Kiste. Von außen klein und kompakt wie eine Handtasche, wartet die hochwertige Holzbox innen mit allerlei Zubehör auf: Teller und Besteck für bis zu vier Personen sowie zwei kleine Tabletts. Die Außenteile der Box können zudem zu zwei Mini-Tischen umfunktioniert werden.

Und auch der Grill selbst kann sich sehen lassen: Die Größe der Grillfläche ist nicht zu verachten und das Grillrost ist in drei Stufen höhenverstellbar. Besonders praktisch ist der Griff zum Verstellen des Grillrosts, der gleichzeitig als Grillzange dient. Bei der Ausstattung der Kieler Kiste wurde eigentlich an alles gedacht – nur die Kohle und das Grillgut muss man noch selbst mitbringen. Wahrscheinlich ist die Tasche dafür sogar größer als die Holzkiste selbst.

Funktionalität und Komfort, vereint mit elegantem Design und erstklassigen Materialien.

So beschreiben die Macher der Kieler Kiste ihr Produkt selbst. Doch wie immer schlägt sich Qualität auch im Preis nieder. Die Anschaffung lohnt sich also erst, wenn die Kieler Kiste auch regelmäßig genutzt wird, interessant zum Beispiel zur Vermietung für Hotels.

Neues von den BBQ Brothers

Die BBQ Brothers haben die Grillsaison 2012 eingeleitet. In der aktuellen Ausgabe testen sie zwei Gasgrills und bereiten mit Rinderhack gefüllte und Appenzeller Käse überbackene Champignons zu.

Beim ersten Gasgrill handelt es sich um den portablen Santos O Grill. Er lässt sich tragen wie ein Koffer und besticht durch eine große Grillfläche, eine hohe Leistung sowie einen Besteckhalter. Der zweite getestete Gasgrill ist der Grandhall T-Grill. Er ist innovativ und umweltbewusst durch sein X-Ray-Brennersystem, für seinen stattlichen Preis fehlen aber einige Extras, wie beispielsweise ein Thermometer.

Es werde Licht: ein Blick auf das Weber-Grillsortiment

Weber stellt seit 1952 Grills her und ist gleichzeitig Erfinder des Kugelgrills, heute ist das Unternehmen einer der führenden Grillhersteller weltweit. Dementsprechend groß ist das Angebot an Grills, leicht verliert man den Überblick. Denn wer das Angebot von Weber kennt, der weiß, es gibt nicht den Weber Holzkohlegrill oder den Weber Gasgrill. Für jeden Geldbeutel, für alle farblichen Vorlieben, für alle technischen Details und für jede Länge der Gästeliste gibt es das passende Modell – wir wollen daher versuchen, etwas Licht in das Dunkel des Weber-Grillsortiments zu bringen.

Welcher Weber-Grill ist der richtige für mich?

Zunächst muss man eine Grundsatzentscheidung treffen: Holzkohlegrill oder Gasgrill? Beide Grillarten haben ihre Vor- und Nachteile, die wir schon häufig im Blog erläutert haben. Ist diese Frage geklärt, sollte man sich überlegen, ob man mit dem Grill lieber mobil sein möchte oder er seinen festen Platz im Garten bekommt. Entscheidend ist natürlich auch die Größe der Grillfläche – grillt man eher nur zu zweit oder häufig in größerer Runde?

Wer diese Vorauswahl getroffen hat, darf sich jetzt mit den funktionalen Details auseinandersetzten. Die Preisgestaltung der Modelle richtet sich nicht nur nach Durchmesser der Grillfläche, sondern auch nach dem Zubehör. Hier sollte man etwas genauer hinsehen und abwägen, was man tatsächlich benötigt. Ein abschließendes Merkmal, was für viele vielleicht nicht ganz uninteressant ist, ist die Farbe des Weber Grills.

Entscheidungshilfe beim Online-Kauf

Ein Online-Shop, der diesen Auswahlprozess gut unterstützt, ist das Portal Grillstyle, das sich auf das Angebot von Weber Grills spezialisert hat. Wer hier einen Grill online bestellen oder erst einmal den passenden Grill identifizieren möchte, der bekommt eine Reihe schöner Filterfunktionen geboten, welche die wichtigsten der oben aufgeführten Fragen beantworten und die Suche so erleichtern: Farbe, Preis, Durchmesser und Bauart des Grills.

Bei den klassichen Holzkohle-Kugelgrills stellen die Modelle Smokey Joe Premium und Bar-B-Kettle die günstigeren und mobileren Varianten dar. Die Modelle One-Touch Original und Premium unterscheiden sich voneinander und innerhalb ihrer Varianten vor allem in Durchmesser, Zubehör und Farbe. Bei den Gasgrills dominiert die Reihe Weber Q mit den unterschiedlichsten Modellen, die sich in ihrem Funktionsumfang mit aufsteigender Produktnummer erweitern, zu jedem Modell gibt es außerdem eine Variante mit und ohne Standgestell.

Öffentliche Grillstation: Australisches Grillfeeling in Hamburg

Über 50.000 Grillstationen gibt es im südpazifischen Raum, seit Sommer diesen Jahres gibt es auch eine in Deutschland, genauer gesagt in Hamburg auf der Michelwiese. Bei der Grillstation handelt es sich um fest installierte, mit Ökostrom betriebene Grills, die von jedermann genutzt werden können. Lästiges Mitschleppen von Grillkohle und Grill sind nicht mehr nötig, dem spontanen Grillvergnügen steht nichts mehr im Wege.

Grill drauf los – mit einem Euro dabei

Für einen Euro steht einem auf einer von drei autarken Grillflächen für 15 Minuten eine Hitze von 220°C zur Verfügung, um mitgebrachtes Grillgut zu grillen. Verzehrt werden kann das Ganze dann auf der angrenzenden Michelwiese. Durch das elektrische Grillen sollen Gesundheit und Umwelt geschont, das Verletzungs- und Brandrisiko gemindert und Anwohner durch das rauchfreie Grillen entlastet werden. Vor allem soll aber auch der Verschmutzung der Grünflächen Einhalt geboten werden: keine entsorgten Einweggrills verstopfen die Müllereimer, zudem werden Grill und Wiese regelmäßig gereinigt.

Wenn sich das Konzept durchsetzt, sind weitere Grillstation in Hamburg und ganz Deutschland geplant. Los geht die Grillsaison auf der Hamburger Michelwiese wieder im Frühjahr 2012. Weitere Impressionen gibt es in diesem Beitrag.

Grilltipps – optimale Größe

Die Größe eines Grills hängt davon ab, für wieviele Leute gegrillt werden soll. Der BBQ Buyers‘ Guide rät dazu, einen Grill mit mind. 50 bis 60 square inches (ca. 322 bis 390 qu.cm.) per Portion zu kaufen. Man kann auch einfach die eigene Hand benutzen, um die Größe des Grills zu bestimmen, denn bei jeder Person ist die eigene Hand das beste Maß um die Größe einer Mahlzeit zu bestimmen – zwei Hände stellen eine komplette Mahlzeit mit z.B. Fleisch, Gemüse und Kartoffeln dar.

Grillfläche in square inches (und qu.cm) Portionen
240 (1550 qu.cm) 4 bis 5
300 (1935 qu.cm) 5 bis 6
345 (2225 qu.cm) 6 bis 7
400 (2580 qu.cm) 7 bis 8
450 (2903 qu.cm) 8 und mehr

Bei diesem Grillfinder für Gasgrills kann man einfach die Anzahl der Portionen angeben und kriegt mitgeteilt, ob der Grill ein-, zwei- oder mehrflammig sein sollte.

Neue Gasgrillgeneration

Landmann bringt neue Gasgrills mit modernem Design und anspruchsvoller Technik auf den Markt. Alle Modelle der thule-Serie besitzen Edelstahl-Frontgriffe, die die Hände vor der Hitze schützen, eine im Deckel integrierte  Temperaturanzeige und zwei 30x45cm grosse Grillflächen. Hier gibt es mehr Informationen zu den thule-Grills.