Holzkohlegrill mit elektrischer Zündung

Der Holzkohlegrill ist der beliebteste Grill der Deutschen. Gerade für ungeübte Griller ist es aber manchmal gar nicht so einfach, die Holzkohle zu entzünden. Ein Grillkamin kann hier gute Dienste leisten – oder vielleicht ein Holzkohlegrill mit integrierter elektrischer Zündung? Die Idee zum sogenannten Turbogriller hatte Christian Hüging aus Steinfurt in Nordrhein-Westfalen.

Der Holzkohlegrill ist mit einem Heizstab und einem elektrischen Gebläse ausgestattet, wodurch das Anzünden zum Kinderspiel werden soll. Denn erst durch die Luftzufuhr glüht die Kohle schnell und gleichmäßig durch. Nachteil: Der Grill verbraucht Strom und benötigt eben auch einen Stromanschluss in der Nähe. Zu funktionieren scheint das Prinzip auf jeden Fall – wir sind gespannt, ob das Ganze auch in die Serienproduktion geht.

Streitpunkt Grillen auf Balkon und Terasse

Es ist in jedem Sommer ein leidiges Thema: Das Grillen auf dem Balkon oder im Garten. Ist es erlaubt oder nicht? Und worauf muss man achten? Auf dem Onlineportal rechtstipps.de wurden die wichtigsten Tipps zusammengetragen, damit das nachbarschaftliche Verhältnis nicht durch Rauchschwaden getrübt wird:

Für Mieter gilt:

Sofern nicht laut Mietvertrag und Hausordnung untersagt, darf zwischen April und September einmal im Monat auf dem Balkon gegrillt werden, sofern keine Schäden entstehen und keiner belästigt wird.

Für Wohnungseigentümer gilt:

Die Eigentümerversammlung entscheidet, ob gegrillt werden darf oder nicht. Sofern es kein Verbot gibt, hängt die Zulässigkeit auch hier von Faktoren wie Nähe zur Nachbarwohnung, Art des Grills sowie Dauer und Häufigkeit ab.

Für Haus- und Grundbesitzer gilt:

Verboten werden kann das Grillen nur, wenn der Nachbar aufgrund der Rauch- und Qualmbelästigung Fenster und Türen nicht mehr öffnen kann. Auch als Hausbesitzer sollte man allerdings Rücksicht nehmen und es mit dem Grillen im Sommer nicht übertreiben.

Sonderfälle Brandenburg und Nordrhein-Westfalen

Grundsäzlich gibt es also keine gesetzliche Regelung für das Grillen, Ausnahmen sind Brandenburg und Nordrhein-Westfalen. In diesen beiden Bundesländern greift das jeweilige Landesimmissionsschutzgesetz. Fühlt sich ein Nachbar belästig, kann er die Polizei rufen und es drohen Bußgelder.

Egal ob gesetzlich und vertraglich geregelt oder nicht – höchstes Gebot beim Grillen ist die nachbarschaftliche Rücksichtnahme!

Gewinnspiel: Grillen mit LINIE Aquavit

Ist die Grillsaison in vollem Gange, brutzeln Würstchen über der heißen Glut und Grillmeister in der Sonne. Tropische Hitze kennt auch der nordische LINIE Aquavit. Nach einjähriger Lagerung in Eichenholzfässern reist LINIE vier Monate über die Weltmeere, durchfährt sowohl tropische Wärme als auch eisige Kälte, und überquert dabei zweimal den Äquator.

Sein ausgewogener Geschmack macht LINIE zu einem passenden Begleiter für aromatische Fleisch- und Fischgerichte – genau das Richtige zum Grillen also. Wollt ihr euch selbst davon überzeugen?

Das Grill Blog und LINIE verlosen 3x eine Flaschen mit je zwei Gläsern

  1. Werdet Fan unserer Grillseite auf Facebook oder folgt uns auf Twitter
  2. Warum passen LINIE und Grillen besonders gut zusammen? Postet an unsere Pinnwand oder verfasst einen entsprechenden Tweet mit einer Mention @grillblog.
  3. Unter allen Posts und Tweets verlosen wir insgesamt drei Flaschen LINIE mit je zwei passenden Gläsern.

Teilnahmeschluss ist der 09.09.2012, der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen. Teilnahme ab 18 Jahren. Die Adressen der Gewinner werden zwecks Gewinnübersendung weitergeleitet.

10 Jahre Fire & Food

Seit nunmehr 10 Jahren besteht Fire & Food, Europas erstes Grill- und Barbecue-Magazin, und erscheint mittlerweile vier Mal jährlich. Die aktuelle Ausgabe ist seit dem 27.07. im Handel und enthält wie immer viele interessante Themen und Rezepte.

So präsentiert beispielsweise Michael Hoffman, der amtierende Deutsche Grill- und Barbcue-König, seine Rezepte für Meeresfrüchte vom Grill. Für wen das nichts Neues mehr ist, der interessiert sich vielleicht für einen Spießgrill XXL – für ganze Ziegen, Schweine oder sogar Ochsen. Wer es scharf mag, findet leckere Rezepte für Jalapeños vom Grill und auch die BBQ-Rezepte aus Rumänien sind sicher schön würzig.

Passend zum Jubiläum gibt es die umfassende Rezeptsammlung „Grillen. Nur Besser“ im praktischen Westentaschenformat am Kiosk. Präsentiert werden die besten Rezepte für Fisch, Geflügel, Rind, Wild, Schwein und natürlich auch vegetarische Gerichte aus einem Jahrzehnt. Rezepte für Kids, leckere Desserts und Chutneys runden die Sammlung ab.

Das war die Grillmeisterschaft 2012

Anfang Mai fand sie statt, die Deutsche Grillmeisterschaft 2012 in Schwäbisch Hall. 33 Teams haben um die Wette gebrutzelt und am Ende des Tages hieß der neue Grillmeister Michael Hoffmann vom Team „Gut Glut“.  Bewertet wurde das Gegrillte von einer 150-köpfigen Jury nach Aussehen, Geschmack und Garzustand. Auch wenn die Mitglieder des Teams „Gut Glut“ selbst keine Profiköche sind, grillen sie mittlerweile in der Profiliga mit und haben schon erfolgreich an mehr als 30 Grillwettbewerben teilgenommen.

Einige Impressionen von der Deutschen Grillmeisterschaft 2012 gibt es in folgendem Video:

Spiral Cut: Bratwurst einmal anders

Bratwurst muss nicht langweilig sein. Wie wäre es zum Beispiel mit Bratwurst in Spiralform? Spiral-Cut nennt sich die außergewöhnliche Zubereitungsweise und ist ganz einfach nachzumachen: Einfach die Bratwurst auf einen Holzspieß stecken, spiralförmig einschneiden, grillen –  fertig! Vor allem Kindern kann man mit der außergewähnlichen Form eine Freude machen, denn sie kann extra viel Ketchup aufnehmen. Außerdem wird die Wurst beim Grillen so besonders knupsrig.

Eine Anleitung für den Spiral-Cut gibt es im nachfolgenden Video, wenngleich die dort verwendete Wurst nicht aussieht, als sollte man sie auf den Grill legen. Denn Achtung: Nicht jede Wurst ist zum Grillen geeignet! Alle Wurstspezialitäten die Nitritpökelsalz enthalten, gehören nicht auf den Grill, da bei den hohen Temperaturen giftige Substanzen entstehen können. Deshalb immer Bratwurst wie Thüringer oder Krakauer verwenden.

Grillcamp 2012 in Hamburg

Barcamps gibt es in der Web-Szene schon lange. Dahinter verbirgt sich eine Veranstaltung ohne Trennung von Vortragenden und Publikum: Die  Themen für die sogenannten Sessions werden am Beginn jeden Veranstaltungstages gemeinsam ermittelt, die Vorträge dann von den Teilnehmern selbst gehalten. Ziel ist ein angeregter Erfahrungsaustausch und eine lebhafte (Live-)Berichterstattung in Sozialen Medien.

Aber was hat das mit Grillen zu tun?

Am 21. und 22. Juli findet in Hamburg das erste Grillcamp in Deutschland statt. 80 Teilnehmer sollen sich dazu in rund 50 Sessions zum Thema Grillen, Grillgut und Grillzubehör austauschen – sowohl in der Theorie als auch in der Praxis. Ein Muss für jeden Grillfan also! Und wie auf einem Barcamp üblich, soll vor Ort fleißig gebloggt, getwittert (#grillcamp) und gepostet werden.

Die Planung ist noch in vollem Gange: Wer teilnehmen, helfen oder als Sponsor aktiv werden möchte, findet auf der Website des Grillcamp alle entsprechenden Hinweise.

Neu: Das Grill Blog ab sofort auch auf Facebook

Heute mal ein Beitrag in eigner Sache: Wir sind ab sofort nicht nur auf Twitter, sondern auch auf Facebook zu finden! Auf unserer brandneuen Fanseite findet ihr immer die neuesten Artikel aus unserem Blog. Außerdem freuen wir uns über einen regen Austausch über unser aller Lieblingsthema. Fan werden lohnt sich: In Kürze gibt es eine tolle Verlosung – nur für Fans!

Gewinnspiel: 5 Ausgaben des aktuellen Grill-Magazins

Vor kurzem haben wir darüber berichtet: Das neue Grill-Magazin von Data Becker ist da! Pünktlich zum Frühlingsbeginn dreht sich eines der Themen ums Angrillen, inklusive Tipps für einen gelungenen Start in die Grillsaison 2012.

Das Grill-Magazin ist ein Muss für echte Grillfans – deshalb verlosen wir insgesamt 5 Exemplare der aktuellen Ausgabe.

Mitmachen und gewinnen – so geht´s

  1. Folgt dem Grill-Blog auf Twitter
  2. Twittert wann und wie ihr dieses Jahr Angrillen wollt oder bereits angegrillt habt, inklusive Mention @grillblog
  3. Gern könnt ihr auch einen Link zum Blog angeben
  4. Wenn noch Platz im Tweet ist, setzt den Hashtag #angrillen

Mitmachen könnt ihr bis zum 29. April 2012, der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen. Unter allen entsprechenden Tweets verlosen wir die Grill-Magazine.

Viel Glück!

Der Traum vom eigenen Imbiss

… oder: Der steinige Weg in die Selbstständigkeit

Es gibt viele Menschen, die von der eigenen Selbstständigkeit träumen und sich dadurch Unabhängigkeit, Anerkennung und eine Altersvorsorge versprechen. Nicht für jeden muss dies ein Traum bleiben, denn wer wirklich ein Ziel vor Augen hat, sich Zeit für die Planung und Umsetzung nimmt und auch mögliche Konsequenzen einplant, hat eine reelle Chance sein Vorhaben in die Tat umzusetzen und Erfolge zu feiern.

Aller Anfang ist schwer

Insbesondere die Gastronomie scheint für viele der ideale Weg in die Selbstständigkeit zu sein. Warum also nicht die Leidenschaft für’s Grillen mit einem eigenen Grillimbiss oder einer eigenen Kneipe zum Beruf machen, was kann da schon schief gehen? Das hat sicher so manch einer gedacht, bis er dann bereits in der Anfangsphase feststellen musste: So einiges.

Man sollte sich zunächst einmal darüber im Klaren sein, dass man als eifriger Imbissbuden-Gänger nicht automatisch auch in der Lage ist, seine eigene Lokalität aufzubauen und zu führen. Die Grundvoraussetzung ist ein ordentlich aufgestellter Businessplan. Ohne diesen ist ein späteres Chaos fast schon vorprogrammiert und der eigene Imbiss zum Scheitern verurteilt. Bevor man also für Gastronomiebedarf sorgen kann, stehen viele andere Dinge auf dem Programm.

Die wichtigsten Rechtsvorschriften

Zunächst muss man sich wohl oder übel mit dem Gewerbeamt und den zu beachtenden Rechtsvorschriften auseinandersetzen. Wenn der Geschäftsplan steht und umsetzbar ist, gilt es, die unerlässliche Gaststättenerlaubnis zu beantragen. Dies gilt auch für jeden Imbiss, sofern zubereitetes Essen verkauft wird, das vor Ort gegessen werden kann. Die Kosten für die Gaststättenerlaubnis können – je nach Betriebsgröße – von etwa 500 Euro bis hin zu mehreren Tausend Euro betragen. Wer über ein finanzielles Polster verfügt, hat also die erste Hürde zum eigenen Lokal genommen. Allerdings muss man das Gewerbeamt zusätzlich von seiner persönlichen und fachlichen Eignung überzeugen, sowie geeignete Räumlichkeiten vorweisen können. Wer die Einhaltung dieser und weiterer Richtlinien sicherstellen kann, hat mit viel Durchhaltevermögen und Biss die besten Voraussetzungen als selbstständiger Gastronom.