5 Gründe, Grillgut nie mit Bier abzulöschen

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Wenn es eine Unsitte beim Grillen gibt, dann ist es das Ablöschen der Glut mit Bier. Das ist nicht nur Verschwendung, sondern auch ungesund. Stattdessen kann man das Bier doch lieber trinken oder zum Marinieren benutzen. Wie wäre es mit einem Jahresvorrat? Getränke Hoffmann verlost auf Facebook 20 Mal ein Jahr Freibier.

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Grilly Billy im Test: Glut in wenigen Minuten

Für viele Griller ist der Anzündkamin wohl die erste Wahl, wenn es darum geht, schnell und unkompliziert eine schöne Glut zum Grillen zu zaubern. Mit dem Grilly Billy von STEINEL hat der Anzündkamin nun allerdings einen ernsthaften Konkurrenten bekommen: Der Föhn mit 500 °C heißer Luft verspricht perfekte Glut in wenigen Minuten. Aber hält der Grilly Billy auch, was er verspricht? Wir haben ihn getestet.

grilly-billyStecker in die Steckdose – Los geht’s

Statt Holzkohle haben wir einen kleinen Sack (3 kg) Grillketts verwendet. Diese lassen sich ja bekanntlich etwas schwerer anzünden, aber auch damit kam der Grilly Billy überraschend gut zurecht: Schichtet man die Briketts zu einem kleinen Turm und heizt von unten mit dem Föhn an, dann entsteht tatsächlich nach einigen Minuten bereits eine solide Glut. Natürlich kann jetzt noch nicht direkt los gegrillt werden, aber die Grillketts glühen anschließend zügig durch.

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Vorteile und Nachteile von Grilly Billy

Auffällig war, dass der Anzündprozess so gut wie rauchfrei ablief – ideal also bei empfindlichen Nachbarn. Der Föhn selbst ist auch nicht besonders laut. Zudem kommt keinerlei Chemie in Form von Grillanzündern mehr zum Einsatz. Beim Anzünden mit dem Grilly Billy kann man eigentlich nichts falsch machen und bei sachgerechter Handhabung ist dessen Verwendung so gut wie ungefährlich – im Gegensatz zum Einsatz von Brennspiritus oder zum Umdrehen des Anzündkamins. Die Hitze kann am Heißluftföhn in zwei Stufen reguliert werden. Eine einfachere und auch schnellere Variante, um einen schöne Glut zu erzeugen, kennen wir momentan nicht – auch wenn die vom Hersteller angegebene Zeit bei Briketts nicht ganz zutrifft.

Der wahrscheinlich größte Nachteil des Grilly Billy ist der Stromanschluss, für den Einsatz im Park ist er also nicht geeignet. Beim Grillen mit Kindern ist außerdem natürlich Vorsicht geboten, da der Heißluftföhn nach der Benutzung an der Düse einige Zeit heiß bleibt und auch sonst keine Kindersicherung besitzt – also am besten immer direkt den Stecker ziehen.

Fazit

Uns hat der Grilly Billy vor allem durch seine unkomplizierte Handhabung und das rauchfreie Anzünden überzeugt und er wird für die nächsten Grillabende auf dem Balkon den Anzündkamin vorerst ablösen. Wer mit reiner Holzkohle grillt, wird tatsächlich nach einigen Minuten bereits eine perfekte Glut erzeugen können. Die 35 Euro sind also ein durchaus gerechtfertigter Preis, zudem kommt der Grilly Billy in einem schöne Karton inklusive kleinem Rezeptbuch daher.

EcoGrill: Der Öko unter den Einweggrills

Ein Einweggrill, der zu 100 % aus natürlichen Materialien besteht und vollständig verbrennt? Genau das bietet der sogenannte EcoGrill für unterwegs. Der aus Erlenholz gefertigte Baumstamm wird inklusive Grillkohle und ökologischem Grillanzünder geliefert. Seine speziell geschnitzten Lüftungsschlitze versprechen schnelles Durchglühen der Kohle mit Grillspaß bis zu 2,5 Stunden.

In der Anfangsphase kann der EcoGrill als Kochstelle für Topf oder Pfanne genutzt werden. Schlagen keine Flammen mehr auf, wird gegrillt – hierzu benötigt man allerdings einen separaten Grillkorb oder einen Grillrost, der über die Glut gestellt werden kann. Beginnt der Grill nach und nach vollständig zu zerfallen, können in der Glut noch immer Kartoffeln oder Gemüse in Alufolie gegart werden. Den Grill sollte man unbedingt auf einen feuerfesten Untergrund wie Sand, Stein oder in einen speziellen Feuerkorb stellen.

Der EcoGrill versprüht pure Lagerfeuerromantik und das verarbeitete Erlenholz gibt dem Grillgut einen besonders rauchigen Geschmack. Zudem ist er mit unter 10,00 € inklusive Kohle und Anzünder sehr günstig, und pro Grill werden sogar noch 0,10 €  für die Waldaufforstung gespendet.

 

Grillbrandeisen im Test

Das Problem ist bekannt: Bei großen Grillfeiern legt jeder sein Fleisch auf das Rost und am Ende weiß niemand mehr, wem welches eigentlich gehört.  Die Lösung: Ein Grillbrandeisen, mit dem jedes Stück Grillgut mit dem Namen des Besitzers gebrandet werden kann. Wir haben das Grill-Gadget von geburtstagsgeschenke.eu für euch getestet.

Funktion und Lieferumfang

Das Grillbrandeisen kann in zwei Zeilen mit individuellem Text bestückt werden. Dazu werden einfach Buchstaben spiegelverkehrt in die Halterungsschienen geschoben. Bei zweizeiligem Text mit unterschiedlich langen Wörtern ist die Halterung, die ein herausrutschen der Buchstaben verhindern soll, allerdings schwer zu befestigen. Auch bei zu langen Wörtern rutsch sie leicht über den Rand und die Teile fallen wieder heraus. Der Umfang der Buchstaben ist aber groß, sodass wir unser Eisen bequem mit „Grill Blog“ befüllen konnten.

Das Grillbrandeisen kommt mit einer schönen, individuell gravierten Holzbox daher, in der die Buchstaben aufbewahrt werden können. Allerdings lässt sich diese nicht richtig verschließen, sodass die Teile leicht herausfallen können.

Testergebnisse

Damit das Brandeisen heiß wird, legt man es für einige Minuten in die Glut. Bei allen Kugelgrills bedeutet dies leider, dass der Deckel abgenommen werden muss. Sofern sich das Rost nicht wie bei unserem Weber Grill aufklappen lässt, kann man das Eisen dort gar nicht platzieren. Sobald das Grillbrandeisen heiß ist, braucht man es nur noch auf das Fleisch zu drücken – fertig. Hier unsere Ergebnisse:

Der Name ist durchaus erkennbar – um die optimale Dauer für das Andrücken herauszufinden, benötigt man wohl allerdings etwas Übung. Die Buchstaben selbst haben wir dann aber nicht mehr gewechselt – zum einen, weil das Brandeisen natürlich heiß wird, zum anderen aber auch sehr schmutzig.

Fazit

Das Grillbrandeisen funktioniert im Prinzip ganz einfach. Wer aber wirklich jedes Stück Fleisch mit einem anderen Namen versehen will, hat eine ganz schöne Arbeit vor sich – wahrscheinlich ist das Grillgut vorher fertig. Noch ein kleiner Minuspunkt: Vielleicht war es Einbildung, aber das Fleisch schien etwas den Geschmack des verbrannten Eisens angenommen zu haben. Alles in allem ist das Grillbrandeisen ein witziges Mitbringels für den Grillmeister, für den häufigen und ursprünglich vorgesehenen Gebrauch scheint es aber eher ungeeignet zu sein.

Das war die Grillmeisterschaft 2012

Anfang Mai fand sie statt, die Deutsche Grillmeisterschaft 2012 in Schwäbisch Hall. 33 Teams haben um die Wette gebrutzelt und am Ende des Tages hieß der neue Grillmeister Michael Hoffmann vom Team „Gut Glut“.  Bewertet wurde das Gegrillte von einer 150-köpfigen Jury nach Aussehen, Geschmack und Garzustand. Auch wenn die Mitglieder des Teams „Gut Glut“ selbst keine Profiköche sind, grillen sie mittlerweile in der Profiliga mit und haben schon erfolgreich an mehr als 30 Grillwettbewerben teilgenommen.

Einige Impressionen von der Deutschen Grillmeisterschaft 2012 gibt es in folgendem Video:

Kill Your Grill: richtig grillen am Strand

Was man für einen gelungenen Grilltag am Strand alles beachten sollte, haben wir vor einen Wochen bereits zusammengefasst. Doch nach dem eigentlichen Grillen lauert eine Gefahr, an die Viele gar nicht denken: Verbrennungen durch den vom Grill aufgeheizten Sand. Besonders kritisch sind dabei Einweggrills, die direkt auf dem Sand platziert werden, oder mit Sand abgedeckte Feuerstellen.

Laufen Fußgänger oder spielende Kinder barfuß über die unsichtbaren, aber kochend heißen Stellen,kommt es zu schweren Verbrennungen – mehrere hundert davon werden jährlich registriert. Wie aber verhindert man, dass es zu solchen Unfällen kommt? Erst mit Sand und dann mit Wasser löschen – und davon gibt es am Strand ja genug! Sand erstickt zwar Flammen, konserviert die Glut jedoch noch lange. Erst Wasser löscht und kühlt vollständig.

Um auf die versteckte Gefahr aufmerksam zu machen, wurde in Hamburg die Initiative Kill your Grill ins Leben gerufen. Die ehrenamtlichen Helfer verteilen Fahnen, bestückt mit Löschbechern und Hinweisen, am Elbstrand und weisen so auf die Gefahren nicht ausreichend gelöschter Grillstellen hin.

Grillschokolade: Unser Tipp für Silvester

Auch wenn der Schnee bislang größtenteils ausgeblieben ist, steht schon der nächste Anlass zum Wintergrillen bereit: Silvester. Und was ist ein typisches Winter- und Silvesteressen? Fondue.

Grillen und Fondue, wie bekommt man das nun vereint? Mit Grillschokolade! Dabei handelt es sich um ein Schokofondue, nur eben vom Grill. Als Geschmacksrichtungen gibt es Weiße Schokolade, Vollmilch und Zartbitter. Die Grillschokolade besteht aus kleinen Schokoplättchen, die sich in einer Aluschale befinden. Diese stellt man auf den Grill, gibt je nach Sorte noch etwas flüssige Sahne dazu und lässt die Schokolade nun langsam erwärmen, dabei immer wieder umrühren. Achtung: ist der Grill zu heiß, brennt die Schokolade an. Die Grillschokolade also erst als Nachtisch auf dem Grill platzieren, wenn die Glut nur noch minimal ist.

Sind die Schokoplättchen komplett geschmolzen, ist das Schokofondue vom Grill fertig. Nun darf gedippt werden, was gefällt, zum Beispiel Obst, Kekse oder Marshmallows. Passend zu Silvester gibt es auch das ein oder andere Rezept um die Grillschokolade mit fruchtigen Likören aufzupeppen. Für alle, die wir immer noch nicht vom Wintergrillen überzeugen konnten: Grillschokolade gelingt auch im Backofen oder auf der Herdplatte.

Das Team vom Grill-Blog wünscht allen einen guten Rutsch ins Grilljahr 2012!

Grillen – der neue Volkssport

Kaum steigt das Quecksilber in den angenehmen bis heißen Bereich des Thermometers, sind auch wieder die deutschen Stadtparks und Strände mit Sonnenanbetern überlagert. Ob einfach nur herumliegen und sonnen oder die sportliche Betätigung mit dem Frisbee – eine Runde entspannen ist Pflicht im Sommer. Natürlich darf dabei eines der beliebtesten Hobbys der Deutschen nicht fehlen – das Grillen. Der allgemeine Drang der Gesellschaft dazu wächst stark an und lässt viele Grünflächen in einen einzigen Räucherofen verwandeln.

Die Grillhersteller haben sich auf diesen Trend bestens eingestellt und bieten vielerlei Modelle und Techniken an, damit der Spaß im Grünen so groß wie möglich ist. Dabei erstreckt sich das Angebot von kleinen, handlichen bis zu großen und besonders leistungsfähigen Grills. Der Grillprofi wird schnell den Unterschied erkennen und sich immer für ein höherwertigeres Produkt entscheiden, doch für den normalen Grillabend mit Freunden, draußen im Park, reicht in der Regel schon ein kleines Dreibein.

Auch das Angebot in den Lebensmittelgeschäften und Supermärkten hat sich dem steigenden Grillkonsum angepasst und bietet dazu leckere, fertig eingelegte Grillspieße und Steaks an. Aber selten können diese dann doch an den Geschmack von selbst mariniertem Fleisch herankommen. Neben Geflügel sind übrigens auch leckeres Gemüse oder Fisch, eingehüllt in Alufolie, besonders beliebt bei den weiblichen Grillfreunden.

Auf die Technik kommt es an

Die Grilltechnik ist von großer Bedeutung. Und sie sollte richtig erlernt werden. Die passende Temperatur der Glut, die ausreichende Belüftung, der perfekte Garmoment – das sind alles Dinge, mit denen sich ein Grillexperte auseinandersetzen muss. Dafür werden extra spezielle Grillkurse angeboten, bei denen man seine Fähigkeiten am Grillrost verbessern kann. Wenn man diese Kunst einmal beherrscht, dann kann zwar eine Bestellung beim Pizzaservice deutlich einfacher sein, doch wird diese niemals so gut schmecken wie eine selbstgemachte Pizza vom Grill, ein schönes saftiges Steak oder das süße über der Glut zubereitete Dessert.

Virtuelles Grillen

20090819-bell-grillchef-iphone1Mit der Grill-App von der Agentur Rod Kommunikation kann man nun auch virtuell grillen. Um die Glut anzuheizen pustet man durch das Mikrofon und über Bewegung auf dem Touchscreen kann man die Wurst wenden und hin- und herbewegen. Die App ist laut Blogging Tom im Apple Store erhältlich.