Aromatum Bio-Gewürze zum Grillen von Moesta-BBQ im Test

Moesta-BBQ stellt nicht nur innovatives Grillzubehör für Kugelgrills her, sondern hat seit kurzem auch ein eigenes Bio-Gewürzsortiment. Denn wer Wert auf hohe Fleischqualität legt, sollte beim Rub nicht sparen. Ich habe mich durch die Gewürzkollektion von Moesta-BBQ getestet.

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Rubs und Würzmischungen selbst herstellen

Marinaden und Gewürze verleihen dem Grillgut erst den richtigen Pfiff. Neben den flüssigen Varianten mit Öl werden die sogenannten Dry Rubs immer beliebter. So kann man mittlerweile die unterschiedlichsten Würzmischungen aus hochwertigen Zutaten fertig online kaufen – oder man stellt sie einfach selbst her.

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Grillkurs mit Pelletgrill Bob Grillson bei Alfons Schuhbeck

grillkurs-grillson-schuhbeckGrillkurse sind absoluter Trend. In München findet Ende September nun ein ganz besonderes Kursevent statt, das gleich zwei Highlights verbindet: Grillen mit dem Team von Sternekoch Alfons Schuhbeck am innovativen Pelletgrill Bob Grillson.

Lernen vom Sternekoch & Grillen mit Bob Grillson

In der Kochschule von Alfons Schuhbeck gibt sein Kochschulteam das Wissen und Können des Sternekochs an die Teilnehmer weiter und vermittelt Tipps und Tricks rund ums Grillen. Eine besondere Leidenschaft von Schuhbeck sind die Gewürze und wie diese sich beim Grillen optimal  entfalten wird natürlich auch im Grillkurs thematisiert.

Als Grillgerät steht der Pelletgrill Bob Grillson bereit, sodass die Kursteilnehmer die Chance haben, sich eigenhändig von dessen Grillqualität zu überzeugen. Bob Grillson hat ein Temperaturspektrum von 80 °C – 480 °C und ist Smoker, Grill und Pizzaofen zugleich. Zudem besitzt er viele innovative Features, wie eine automatische Temperaturregelung und Selbstreinigung durch Pyrolyse.

Jetzt Anmelden und Plätze sichern!

Der Grillkurs findet am 28.09.2013 in den Räumen der Kochschule von Alfons Schuhbeck in München statt. Los geht es um 10:00 Uhr, die Kursgebühr beträgt 199,00 €. Hier geht’s zur Anmeldung.

Steak Champ und Steak-Gewürze im Test

Der Steak Champ im Test

Den Steak Champ haben wir bereits im vergangenen Jahr vorgestellt, nun hatten wir endlich die Möglichkeit, ihn selbst auszuprobieren. Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Das Steak wird tatsächlich perfekt – in unserem Fall medium gegrillt. Die Bedienung des Steak Champ ist kinderleicht, einfach im mitgelieferten Aktivator anschalten, ins Fleisch stecken und ab auf den Grill.

Jetzt muss das Steak nur noch so lange gegrillt werden, bis das langsame, einfache Blinken zu einem schnellen, doppelten Signal wechselt. Das Ende der anschließenden Ruhezeit ist erreicht, wenn der Steak Champ gar nicht mehr blinkt. Anschließend einfach mit der Entnahmehilfe herausziehen. Zwar ist eine Nutzung z.B. bei geschlossenem Kugelgrill natürlich nicht möglich, aber für ein gutes Steak ist ein Deckel auf dem Grill auch nicht nötig.

Fazit

Der Steak Champ ist ein wirklich tolles, zuverlässiges Grill-Gagdet, das ich schon nach einmaliger Benutzung nicht mehr missen möchte. Der Gargrad ist genau richtig für ein medium gegrilltes Steak. Und den Steak Champ kann man natürlich auch in der Pfanne und im Backofen benutzt werden.

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Steak-Gewürze von Steak Champ

Doch die Macher des Steak Champ haben seit kurzem noch ein weiteres Produkt im Sortiment: Drei hochwertige Gewürzmischungen, die hervorragend als Rub oder Marinade beispielweise für Rind, Schwein oder Huhn verwendet werden können:

  • New York – Der Klassiker mit Pfeffer & Meersalz
  • Kansas City – Der Scharfmacher mit Chili & Pfeffer
  • Chicago – Der Alleskönner mit Kräutern & Pfeffer

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Die hochwertigen Zutaten stammen aus den besten Anbaugebieten der Welt und natürlich enthalten die Gewürze keinerlei Zusatzstoffe. Die schönen und praktischen Metalldosen sorgen für lange Frische und Haltbarkeit des Inhalts.

Natürlich konnten wir es und nicht nehmen lassen, die drei Varianten auch gleich einmal auszuprobieren. Das Steak wurde mit New York gewürzt, um den Geschmack des Fleisches nicht zu überdecken. Die Nackensteaks wurden mit Kansas City und Chicago eingerieben.

Fazit

Die Steak Champ Gewürze sind wirklich empfehlenswert, besonder für diejenigen, die ihr Grillfleisch gern selbst marinieren, dafür aber nicht allzu viel Zeit investieren möchten. Als Dry-Rub müssen die Gewürze nicht unbedingt einwirken, sondern es kann direkt auf den Grill gehen. Das Ergebnis schmeckt fein und würzig, beim nächsten Mal würde ich vor allem die scharfe Variante noch etwas weniger zurückhaltend auftragen. Für Steak ist die Mischung aus Pfeffer & Salz perfekt, für Nackensteaks schmeckte die Variante Kräuter & Pfeffer besonders gut.

Wir sind gespannt, was die Macher des Steak Champs als nächstes auf den Markt bringen – es dürfte vielversprechend werden!

Trocken würzen mit Dry Rubs

Echte Grillfans würzen ihr Grillgut selbst, in der Regel mit einer flüssigen, meist öligen Marinade. Leider tropft diese beim direkten Grillen häufig in die Glut und es entsteht ungesunder Fettbrand. Wer dem vorbeugen will, sollte es einmal mit einer Trockenwürze, dem sogenannten Dry Rub, versuchen. Klassicherweise werden Dry Rubs bei Spare Ribs eingesetzt, aber auch jedes andere Grillfleisch lässt sich trocken würzen.

Dry Rubs selbst herstellen

Grundzutaten eines jeden Dry Rubs sind Salz und Zucker sowie Gewürze. Als Faustregel gilt: 1/3 Salz, etwas weniger als 1/3 Zucker und etwas mehr als 1/3 Gewürze. Bei der Gewürzmischung kann man seiner Kreativität freien lauf lassen – die Zutaten sollten aber in Pulverform bzw. getrocknet verwendet werden. Klassische Bestandteile sind Paprikapulver, Chilipulver, Cayennepfeffer oder Kreuzkümmel. Das Dry Rub am besten zweimal auf das Fleisch auftragen und leicht einmassieren, mit Frischhaltefolie umwickeln und mindestens 24 Stunden einwirken lassen.

Ein weiterer Vorteil des Dry Rubs: Die Gewürzmischung bildet an der Oberfläche des Grillfleisches eine knusprige Kruste. Außerdem verdirbt sie nicht so schnell wie eine Marinade und kann so gut in größeren Mengen hergestellt und aufbewahrt werden.

Tipps für die perfekte Marinade vom Sternekoch

Die Vorteile des Selbst-Marinierens liegen auf der Hand: Qualität und Frische des Grillfleisches kann man wesentlich besser beurteilen, denn Aussehen und Geruch werden nicht durch die Marinade verfälscht. Zudem kann man die Zutaten für die Marinade selbst bestimmen und auf Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker bewusst verzichten.

Drei Bestandteile für die perfekte Marinade

Rezepte für Marinaden gibt es unzählige, nach Sternekoch Christian Henze besitzt jede gute Marinade allerdings genau drei Bestandteile: Öl, Säure und Gewürze. Wenn man dies berücksichtigt, ist eine Marinade in wenigen Minuten selbst hergestellt und der Kreativität sind gleichzeitig kaum Grenzen gesetzt:

  • Am besten eigenen sich hochwertige Oliven- und Nussöle, da sie auf dem Grill nicht so schnell verbrennen und weniger Bitterstoffe abgeben, als andere Öle. Damit das Fleisch auf dem Grill nicht zu trocken wird, gilt: Je fettarmer das Grillgut, desto öliger sollte die Marinade sein.
  • Als säuerliches Aroma eigent sich Zitronensaft, Essig, Bier, Wein oder sogar Kaffee.
  • Bei den Gewürzen gilt: Erlaubt ist, was gefällt! Gut eigenen sich beispieslweise Paprika, Knoblauch, Chili, Honig, Thymian, Zwiebeln oder Rosmarin.

Noch ein Tipp: Zum Marinieren keine Aluminumschüsseln verwenden, da das Aluminium oxidieren und den Geschmack des Fleisches verändern kann. Stattdessen Edelstahlschüsseln verwenden. Dass man auch bei kurzfristigem Grillbesuch nicht auf einen selbstgemachte Marinade verzichten muss, darüber haben wir vor kurzem im Rahmen des Beitrags zum Express-Marinieren mit der Marinadenspritze berichtet.

Weitere Rezeptideen von Sternekoch Christian Henze gibt es auf grill-giganten.de.

Express-Marinieren mit der Marinadenspritze

Selbst-mariniertes Grillfleisch schmeckt doch am besten! Aber die Marinade dringt nur langsam in  das Grillgut ein und das dauert oft mehrere Stunden. Was also tun, wenn sich spontaner Grillbesuch angekündigt hat?

Um den Marinierprozess zu beschleunigen, kann die sogenannte Marinadenspritze zum Einsatz kommen. Zugegeben, beim Anblick bekommt man schon ein wenig Gänsehaut – aber das Ergebnis kann sich schmecken lassen. Einige Dinge gilt es beim Express-Marinieren zu beachten:

  • Spezielle Marinadenspritzen verwenden, denn bei medizinischen Einwegspritzen sind die Kanülen in der Regel zu dünn.
  • Öl und Gewürze in Pulverform verwenden, denn die Marinade sollte flüssig sein, damit sie gut über die Spritze aufgenommen werden kann und sich schnell im Fleisch verteilt.
  • Möglichst viele Einstiche setzen, damit sich die Marinade gleichmäßig im Fleisch verteilen kann und nicht einige Stellen überwürzt und andere dagegen trocken sind.

Ansonsten gilt: Erlaubt ist, was gefällt. Zwei Rezepte zum Marinieren mit der Spritze gibt es im Grill-Magazin.

Grillfleisch-Tester warnen…

Grillfleisch-Tester warnen vor fertig marinierten und gewürzten Fleischprodukten und geben wertvolle Tipps für ein ungetrübtes Grillvergnügen

Die Ergebnisse des Grillfleisch-Tests der Arbeiterkammer Oberösterreich zeigen, dass Supermarkt-Grillfleisch oft nicht nur ungenießbar, sondern auch gesundheitsschädigend ist.

Statt sich beim Supermarkt mit Grillfleischvorräten einzudecken, sollte man Fleisch lieber frisch und ungewürzt an der Theke beim Fleischhauer kaufen. Fertig mariniertes Fleisch ist u.a. deswegen nicht ratsam, da stark aromatisierte Gewürze wie Paprikapulver den Eigengeruch des Fleisches überdecken. Der wiederum ist ein wichtiges Indiz für die Frische des Fleisches. In dem Artikel des Kuriers finden sich noch weitere wertvolle Tipps zur Marinade, zum Kühlen des Fleisches sowie zum Grillzubehör.