Wildfleisch für den Grill – gesund und lecker

© luzifere - Fotolia.com
© luzifere – Fotolia.com

Wildfleisch wird immer beliebter – auch auf dem Grill. Und das auch vollkommen zu Recht, denn es ist gesund und mager. Wild hat einen intensiven Geschmack, den Liebhaber besonders schätzen.

Entscheidend für die Fleischqualität und optimale Fleischreifung sowie das Wohl der Tiere ist ein gezielter und überraschender Schuss bei der Jagd. So wird das Wild nicht unnötigem Stress ausgesetzt oder durch einen schlechten Treffer brauchbares Fleisch beschädigt bzw. verunreinigt . Eine verantwortungsbewusste Jagd ist zudem wichtig für Waldbestände und Forstwirtschaft.

Welches Wild kommt auf den Grill?

Besonders für Anfänger geeignet sind Wildbratwürste, sowie Reh-, Hirsch- oder Wildschweinsteak. Diese können je nach Geschmack in eine Kräutermarinade eingelegt oder pur genossen werden. Wer möchte, kann sich auch leckere Jägerspieße aus Pilzen, Zwiebeln und Wildfleisch nach Wahl zaubern. Neben den Klassikern Wildschwein, Reh und Hirsch lassen sich aber auch Kaninchen, Hase oder Fasan sehr gut grillen. Leckere Wildrezepte stellen The Pitchmasters in der aktuellen Ausgabe der Fire & Food vor.

Gutes Wildfleisch (online) kaufen

Besonders schön ist es natürlich, wenn das Wild direkt vom Jäger aus der Region stammt. Beim Einkauf im Supermarkt sollte man unbedingt auf die Herkunft des Fleisches achten, denn häufig entstammt es landwirtschaftlicher Erzeugung aus Übersee. Außerhalb der typischen Jagdsaison kann man Wildfleisch für den Grill online kaufen. OTTO Gourmet oder Tastybox sind bekannte Fleischversandhändler im Internet.

Wildschmankerl.de hat sich auf den Versand von Wildfleisch aus der niederbayerischen Region spezialisiert. Dort gibt es beispielsweise Wild-Bratwurst mit Bärlauch oder Chili sowie Wildschwein- und Rehsteak speziell für den Grill. Die Produkte sind bereits fertigt mariniert und somit gut geeignet für Wild-Einsteiger.

Der Gasgrill Cadac Carri Chef im Test

Als typische Holzkohlegriller hat es uns besonders gefreut, dass wir die Möglichkeit bekamen, einen Gasgrill zu testen. Konkret ging es um den Cadac Carri Chef. Die Marke Cadac hat ihren Hauptsitz in Südafrika, weshalb der Leitspruch des Unternehmens auch „Live the Braai Life“ lautet. Die Produkte und Grills sollen für den Outdoor-Bereich, zum Campen und Wandern bestens geeignet sein und Robustheit, leichte Handhabung und Bedienkomfort vereinen.

Auch der Cadac Carri Chef wird als Outdoor- und Camping-Grill verkauft. Er verfügt über eine elektrische Zündung, einen Deckel mit Ofenfunktion und Thermometer, einen Grillrost, eine Grillplatte sowie einen Kochtopfeinsatz. Kochen, grillen, backen oder braten sollen mit dem Carri Chef somit kein Problem sein. Das deutsche Modell arbeitet mit einer 50 mBar Gasflasche.

Aufbau und Transport

cadac-aufbauLaut Bedienungsanleitung lässt sich der Gasgrill in wenigen Minuten montieren und tatsächlich ist die Montage mit dem mitgelieferten Werkzeug kinderleicht. Ein wirklicher Pluspunkt im Hinblick darauf, dass der Grill beispielsweise zum Campen doch das eine oder andere Mal auseinandergebaut und transportiert werden müsste. Er kommt deshalb auch in einer robusten Tragetasche daher, in der – bis auf Deckel und Gasflasche – alle Teile verstaut werden können. Der Carri Chef selbst hat einen stabilen Stand und eine große Grillfläche, in seiner Form erinnert er an einen Kugelgrill. Ein kleiner Nachteil: Die Gasflasche lässt sich nicht verstauen, muss also beim Grillen neben dem Grill stehen. Mitgeliefert wird auch ein kleines, farbiges Rezeptbuch.

Grillen mit dem Cadac Carri Chef

cadac-grillDank elektrischer Zündung lässt sich der Carri Chef leicht anheizen, nach etwa fünf Minuten hat er bereits Grilltemperatur erreicht. Hier punktet der Gasgrill natürlich gegenüber einem Holzkohlegrill. Zudem lässt sich die Temperatur über den Drehregler leicht regulieren. Auf dem antihaftbeschichteten Grillrost ist viel Platz und es entsteht ein tolles Branding – Rauchentwicklung gibt es allerdings auch hier. Um den Rost nicht zu zerkratzen sollte man Grillbesteck aus Holz verwenden.

Aber was ist mit dem so typischen Grill-Geschmack, der angeblich nur mit Holzkohle zustande kommt? Wenn man wirklich ehrlich ist: Das Fleisch vom Gasgrill schmeckt genauso gut wie vom Holzkohlegrill. Zudem ist das Grillrost des Cadac so gestaltet, dass Fleischsaft und Fett zum Teil in den Rillen aufgefangen werden, sodass das Grillgut schön saftig bleibt. Wer allerdings großen Wert auf das „Ich habe Feuer gemacht“-Erlebnis legt, wird mit einem Gasgrill natürlich nicht glücklich werden.

cadac-grillergebnisReinigung

Die Grillreinigung ist eine unliebsame Pflicht, mit dem Cadac-Grill ist sie aber schnell erledigt. Lästiges Grillrostschrubben und Ascheentsorgen entfällt, die antihaftbeschichtete Platte lässt sich einfach mit ein wenig Spülmittel säubern, ebenso wie die Fettauffangschale.

Fazit: Der ideale Gasgrill für Ein- und Umsteiger

Der Cadac Carri Chef hat uns als Gasgrill-Neulinge wirklich überzeugt! Er ist einfach aufzubauen, zu bedienen und zu reinigen. Das Grillergebnis ist super und unterscheidet sich nicht wirklich von einem Holzkohlegrill. Ein weiterer Pluspunkte ist die Flexibilität des Grills, man kann ihn wirklich leicht einmal zum Camping mitnehmen, sofern man kein Problem mit dem Transport der Gasflasche hat.

Ich persönlich möchte meinen Holzkohlegrill nicht missen, bin jetzt aber wirklich auf den Geschmack von Grillen mit Gas gekommen. Besonders das „Mal eben schnell den Grill anheizen“ ist ein wirklicher Vorteil. Besonders als Gasgrill für Ein- und Umsteiger, die nicht nur im eigenen Garten oder auf dem Balkon grillen, können wir den Cadac Carri Chef deshalb wirklich empfehlen. Wer neugierig geworden ist, kann das Modell zum Beispiel im Web-Kaufhaus unter fonq.de bestellen, Gasflasche, Schlauch und Druckregler müssen separat, z.B. im Baumarkt, gekauft werden.

Beef Jerky von JACK LINK’S und selbst gemacht

jack-linksGrillfans sind in der Regel Fleischliebhaber. Wir hatten nun die Möglichkeit, einmal eine etwas andere Fleischvariante zu testen, nämlich Beef Jerky, Beef Steak Bites und Chicken Bites von JACK LINK’S, dem weltweit führenden Hersteller von Fleischsnacks. Dabei handelt es sich um dünne Streifen oder mungerechte Stücke, die aus bestem Rind- bzw. Hähnchenfleisch geschnitten, nach altem Familienrezept gewürzt, schonend gegart und langsam an der Luft getrocknet werden. Das sogenannte Trocken- oder Dörrfleisch wurde bereits von den Indiandern Nordamerikas geschätzt, denn durch das Trocknen bzw. Räuchern wurde das Fleisch haltbar und damit zum idealen Proviant.

Man liebt es oder man hasst es

Dazwischen gibt es wohl wenig, denn das Trockenfleisch hat einen ganz eigenen Geschmack und eine ungewöhnliche Konsistenz. Grundsätzlich war das Beef Jerky teilweise etwas zäh und ledrig und somit schwer zu kauen, die Beef Steak Bites und Chicken Bites dagegen weicher und angenehmer. Die Original-Varianten schmecken schön natürlich, die gewürzten Varianten Teriyaki, Sweet & Hot,  Curry und Flamin‘ Buffalo Style sind eher etwas für Anhänger der starken Würzung. Mir persönlich haben die Beef Steak Bites Original am besten geschmeckt. Grundsätzlich konnten mich die Rindfleisch-Snacks deutlich mehr überzeugen als die Variante mit Hähnchen. Fazit: Alle Fleischliebhaber sollten sich unbedingt selbst ein Bild von JACK LINK’S Fleischsnacks machen!

Beef Jerky selbst gemacht

GesamtsortimentWer auf den Geschmack gekommen ist, kann Beef Jerky natürlich auch selbst herstellen. Gut geeignet sind dazu dünne und in Stücke geschnittene Rinderrouladen. Diese werden nach Belieben gewürzt bzw. 12 bis 24 Stunden mariniert und anschließend im Backofen bei 55 °C ca. 5 Stunden langsam und schonend getrocknet. Ein Rezept gibt es zum Beispiel beim Grillsportverein, wir freuen uns natürlich auch über eure eigenen Beef Jerky Kreationen als Kommentar im Blog oder auf Facebook.

Grillstudie: Qualität ist beim Grillen wichtig

Eigentlich wussten wir es schon immer: Fast jeder grillt gerne. Dies bestätigt auch die Grillstudie von TOMORROW FOCUS MEDIA, bei der knapp 900 Menschen zu ihrer Meinung rund ums Thema Grillen befragt wurden. Zwar ist sie bereits aus dem Jahr 2011, aber dennoch interessant und vor allem umfangreich.

Was sich immer wieder bestätigt

Der Grill ist meist in Männerhand und gegrillt wird am liebsten mit Holzkohle. Auf den Rost kommen am häufigsten Steaks und Würstchen, Brot und Dips sind die beliebtesten Beilagen, gefolgt von Salaten. Getrunken wird vor allem Bier oder Mineralwasser. Der Grill wird aber nicht nur wegen des guten Geschmacks angeheizt, sondern auch um etwas mit Freunden und an der frischen Luft zu unternehmen. Sicherheit spielt für die meisten Griller eine wichtige Rolle. Internet und Händler sind die beliebtesten Informationsquellen beim Grillkauf.

Qualität wird immer wichtiger

Über ein Drittel der Befragten merkt, ob es sich um einen Markengrill handelt oder nicht. Die meisten trauen sich auch zu, geschmackliche Unterschiede zwischen einem Holzkohle-, Gas- oder Elektrogrill zu erkennen. Der Hälfte der Befragten ist aber die Technik beim Grillen wichtiger als das Grillgerät selbst, Einweggrills nutzen nur wenige. Viele Griller interessieren sich zudem für aktuelle Trends wie Räucherchips, Pizzasteine, Grill-Apps, Wintergrillen oder Synchron-Grillpartys.

Die vollständige Grillstudie kann kostenlos heruntergeladen werden.

Pimp Your Grillrost

Mit GrillGrates kann jeder beliebige Gas- oder Holzkohlegrill aufgewertet werden – einfach auf die bestehende Grillfläche legen und schon kann es losgehen. Aber was genau wird dabei verändert oder sogar verbessert?

Die GrillGrates sind nahezu geschlossene Aluminiumroste, durch die keine Flammen an das Grillgut schlagen und Fettbrand oder Austrocknen so vermieden wird. Zudem wird der herabtropfende Fleischsaft in den Schienen des Rostes aufgefangen und brutzelt unmittelbar unterhalb des Fleisches weiter – für extra Geschmack und Saftigkeit.

Das Aluminiummaterial verfügt über eine hohe Wärmeleitfähigkeit, sodass die Hitze unter den GrillGrates gesammelt wird, aufsteigt und dem Grillgut schöne Brandmarken verpasst und es gleichmäßig gart. Die GrillGrates sind in unterschiedlichen Längen erhältlich, greifen ineinander und können so beliebig erweitert und an die Grillfläche angepasst werden.

HEINZ Erste Ernte Tomato Ketchup Testpaket

Erst war ich etwas skeptisch, als ich eine ziemlich schnöde Text-E-Mail vom Heinz Blogger-Team bekam. Ich wurde darin gefragt, ob das Grill Blog daran Interesse habe, an einem Produkttest teilzunehmen. Heinz Ketchup ist für meinen Geschmack sowieso eine Bank, also wurde ich neugierig.

Was soll denn da getestet werden? Eine neue Geschmacksrichtung?

Sehr spannend! Dann klärte sich, dass es um die Premiumsorte „Erste Ernte“ gehen soll. Ich würde in Kürze ein Probepaket erhalten, um diese noch vor Markteinführung testen zu können.

Vorgestern kam es dann an. Und die Neugier stieg weiter. Für ein so bisschen Ketchup hat das Heinz Blogger-Team ordentlich aufgefahren. Wie man auf dem Foto erkennt, bestand die Verpackung aus einer gediegenen Holzkiste. Darin befand sich ein nettes Anschreiben und nicht nur eine der ersten Flaschen „Erste Ernte“ sondern auch Salz- und Pfeffermühle in Ketchupflaschenform sowie ein Heinz 2 GB USB Stick mit Bildmaterial. Die Gewürzmühlen waren in schönen lackierten Holzschachteln verpackt.

Alles wirkt sehr gediegen, Premiumqualität eben. Und die Erwartungen an den Geschmack des Ketchups sind immens. Und so habe ich mich noch gar nicht an eine Verkostung getraut. Also dann mehr an dieser Stelle, wenn ich probiert habe. Das Fotomaterial habe ich aber schon mal auszugsweise gepostet. Ich finde den Stil sehr stimmig, schön erdig, authentisch. Man glaubt dem Werbeversprechen, dass die Tomaten innerhalb von 48 Stunden in der Flasche landen. Ob es auch wirklich stimmt?

Mehr Infos gibt es übrigens schon unter www.heinzersteernte.de

Ein Grill für Unterwegs

Grillen ist für viele Menschen etwas, das zum Sommer dazugehört. Gerade Männer schätzen es, an der frischen Luft etliche Fleischstücke auf den Grill zu legen. Etwas selbst Gegrilltes schmeckt einfach besser und im Freundeskreis bietet Grillen eine zwanglose Möglichkeit, miteinander zu essen. Der eigene Garten wird dann zum Freiluft-Restaurant und sorgt für eine entspannte und gemütliche Atmosphäre.

Egal, ob Fleisch, Fisch oder Gemüse gegrillt wird, gerade ein echter Holzkohlegrill ist etwas, das den Geschmack der Speisen für viele Leute interessanter macht. Der Geschmack nach Holz und Rauch wird auch in Barbecue Soßen gerne imitiert und sehr geschätzt. Egal, ob man einen großen Schwenkgrill besitzt oder nur eine Mini-Version, der Geschmack ist einzigartig. Außerdem ist ein Grill mit Holzkohle sehr praktisch. Er benötigt keinen Strom und ist quasi überall einsatzbereit. Ob im Garten, beim Camping oder dem Angelausflug, dank der Unabhängigkeit von Strom kann schnell gegrillt werden.

Für spontane Leute, die vielleicht nur mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs sind, eignet sich ein Minigrill mit Kühltasche besonders gut. Die Grillfläche ist dabei trotzdem so groß wie bei einer Pfanne und bietet Platz für mehrere Würstchen oder Fleischstücke. Dank des niedrigen Gewichts kann der Minigrill problemlos transportiert werden. Egal ob an einem Seeufer, der Radwandertour oder am Strand, der Minigrill ist, schnell ausgepackt und einsatzbereit. Die Kühltasche bietet dabei Platz für das gesamte Grillgut.

So wird ein Ausflug auch für eher Unwillige zu einem echten Highlight und in geselliger Runde kann überall, wo es gefällt, gegrillt werden. Dabei sollten eventuelle Verbote natürlich beachtet werden und es sollte selbstverständlich sein, dass glühende Asche sorgfältig gelöscht wird. So kann der Grillspaß ohne schlechtes Gewissen genossen werden. Ein weiterer Vorteil beim Grillen unterwegs ist, dass man keine Nachbarn mit der Rauchentwicklung stört. Viele Campingplätze oder auch Rastplätze haben spezielle Zonen, auf denen gegrillt werden darf. Auch Naherholungsgebiete haben häufig Flächen, auf denen das Grillen erlaubt ist. Wer sich nicht sicher ist, fragt lieber im Vorfeld nach, damit der Spaß nicht böse endet. Wenn das Wetter passt, können Grillfreunde sich auf eine entspannte Grillsaison freuen. Aber auch einige überdachte Grillplätze sind zu finden.

Kontroverse Fertig-Marinaden

Weg mit der Kräuterpampe! findet Journalist und Gastronomiekritiker Wolfram Siebeck. Ihn alarmiert der Anblick der in Öl schwimmenden und dick mit Aromaten bestreuten Stücke. „Haben wirklich alle Menschen den gleichen Geschmack? Wollen sie tatsächlich genau die gleiche Kräuterpampe auf dem Lammkotelett haben wie der Nachbar?“ Manche wollen sich anscheinend nicht dem Geschmacksdiktat der Fleischindustrie unterwerfen und sehen Grillen als eine KochKunst an, die nicht durch Bequemlichkeit ihre Kreativität einbüßen sollte. Trotzdem ist wohl nichts dagegen einzuwenden, mal auf fertig mariniertes Fleisch zurück zu greifen, ob aus Bequemlichkeit oder tatsächlichem Genuss des fertigmarinierten Fleisches. Grillen ist schließlich Geschmackssache.