Silvesterbüfett vom Grill

Ein Klassiker für die Silvesterparty ist ein Büfett, zu dem jeder etwas beisteuert. Salate, Brot und Dips gehören standardmäßig dazu, fehlen nur noch einige warme Leckereien. Und da das Silvesterwetter verspricht trocken und nicht allzu kalt zu werden, warum nicht zum letzten Mal im Jahr den Grill anfeuern und Fingerfood auf demselbigen zubereiten? Hier einige Ideen für direkte und indirekte Grillflächen:

  • Chicken Wings
  • gefüllte Champignons
  • Mini-Fleischspieße
  • mit Hackfleisch gefüllte Zwiebelblätter
  • Spare Ribs
  • Garnelenspieße
  • Gemüsespieße oder -päckchen
  • Datteln im Speckmantel
  • Jalapeño-Poppers
  • gefüllte Blätterteigtaschen
  • Grillschokolade als Nachtisch

In diesem Sinne wünschen wir euch einen guten Rutsch ins (Grill-)Jahr 2013!

Gute Grillvorsätze für die Grillsaison

Ungünstigerweise fällt die Grillsaison immer auch in die Strandsaison, wo wir gern etwas mehr auf unsere Figur und damit auch auf unsere Ernährung achten. Vor kurzem haben wir aber bereits betont, dass sich gesunde Ernährung und Grillen nicht unbedingt ausschließen müssen: Wer einen Blick auf die Nährwerte von Grillgut und Beilagen wirft, Fleisch selbst mariniert und Salate ausgewogen zubereitet, kann auch beim Grillen auf eine gesunde und fettarme Ernährung achten ohne verzichten zu müssen – leckere Grillrezepte gibt es hierzu genug.

Aber selbst, wenn wir uns gesunde Rezepte aussuchen, bei starker Rauchentwicklung, beispielsweise durch herabtropfendes Fett, setzt sich krebserregendes Benzypren auf dem Grillgut nieder. Aber ganz ehrlich: Auf unser gegrilltes Nackensteak wollen wir nun natürlich trotzdem nicht verzichten. Müssen wir aber auch gar nicht, wenn wir zum Beispiel verbrannte Stellen abschneiden und die Marinade des Grillgutes etwas abtupfen, bevor es auf den Grill kommt. Und auch die Menge macht’s: Vielleicht essen wir einfach statt zwei oder drei Steaks nur eins – es gibt ja noch viele leckere Alternativen.

Gute Vorsätze für die kommende Grillsaison

Hier noch einige weitere Tipps zum gesunden Grillen, die uns zwar mehr oder weniger bekannt sein sollten, man sich aber jedes Jahr zu Beginn der Grillsaison gern wieder ins Gedächtnis rufen kann:

  • mit Gas- und Elektrogrill grillt man am gesündesten, da bei herabtropfenden Flüssigkeiten kein Fettbrand entsteht
  • beim Holzkohlegrill indirekt grillen oder mit Aluschale herabtropfendes Fett auffangen
  • mariniertes Grillgut abtupfen oder Grillgut direkt trocken marinieren
  • Geflügelfleich ist besonders mager
  • Grillgut nicht mit Bier ablöschen
  • Gepökeltes gehört nicht auf den Grill
  • öfter mal Gemüsespieße oder Gemüsepäckchen grillen: Wenn sie erst einmal da sind, werden sie auch von Nicht-Vegetariern gern gegessen
  • fettarme Grillsaucen auf Joghurt-Basis selbst herstellen
  • Salate mit Essig und Öl statt mit Mayonnaise zubereiten
  • Obst zum Nachtisch grillen

Weitere Tipps für gesundes Grillen können gern auch auf unserer neuen Facebook-Seite gepostet werden!

Händefreies Grillen mit dem Spießegrill „Barbeskew“

Spieße auf dem Grill zuzubereiten, egal ob mit Fleisch oder Gemüse, ist nicht ganz leicht. Oft ist das Grillgut verbrannt bevor es gar ist und die Zubereitung erfordert sehr viel Aufmerksamkeit vom Griller. Die BBQ-Brothers haben da etwas Interessantes entdeckt und gleich einmal getestet: den Spießegrill „Barbeskew“.

Über einen Motor werden unterschiedliche Arten von Spießen und Halterung über dem Glutbett automatisch gedreht. So wird das Grillgut gleichmäßig gegart, brennt weniger schnell an und der Griller hat die Hände frei für ein kühles Getränk. Leckere Rezeptideen werden im Videobeitrag gleich mitgeliefert.

Grill-Typologie des Tagesspiegels

Auch wenn das schöne Wetter für ein paar Tage Pause macht, freuen sich in Deutschland alle auf einen schönen Sommer und eine tolle Grillsaison. „Grillen, chillen, Bierli killen“, das ist das Motto, wie eine facebook-Gruppe desselben Namens verkündet. „Feini Würscht, gueti Steaks odr au Sparrips, dezue es Bier, DAS ISCH EIFACH S GRÖSST“. Folgt man der Grill-Typen-Typologie des Tagesspiegels vom 2.Juli hört man da den  so genannten „Kerl“ heraus, der schon ab Mitte März mit seinen Kumpels jeden Samstag zwanzig Sixpacks Billigbier in den Parkt schleppt, das mitgebrachte Fleisch auf den billigen Tankstellengrill wuchtet und es anschließend verbrennen lässt, da niemand, trotz anfänglicher Euphorie und Großtuerei, so richtig Ahnung hat vom Grillen. Macht aber nichts, das Fleisch wird einfach mit Jägersauce ertränkt und trotzdem gegessen. So was würde dem „Profi“ in seiner Multifunktionshose und seinem professionellen Grill nie passieren.

Ob Kerl, Profi, Mädchen, Schnorrer, Elektrogriller oder Avantgardist mit Gemüsespießen und Pangasiusfilet im Bananenblatt: jeder Grillliebhaber findet sich wieder in der Tagesspiegel-Typologie, also falls ihr euch zu diesen zählt, lohnt sich ein Blick auf die Internetseite.