BBQ-Box: Leckeres Grillpaket in Bio-Qualität

It’s a Box – und was für eine! Ich habe die Möglichkeit bekommen, die BBQ-Box zu testen und war von Qualität und Geschmack begeistert. Das besondere: Es wird nicht nur Grillfleisch geliefert, sondern die Zutaten für leckere Beilagen und Nachtisch gleich mit. Ein ganzer Grillabend in einer Box also.

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Neues von Löwensenf: Sour Cream im Test

Im vergangenen Jahr hatten wir bereits die Honig-Senf Sauce sowie die BBQ Sauce von Löwensenf getestet und waren begeistert. Im Frühjahr 2014 erweitert nun die Sour-Cream-Sauce das Grill-Sortiment. Pünktlich zum Start in die Grillsaison erreichte uns daher ein liebevolles Löwensenf-Testpaket. Dieses enthielt neben dem Hauptdarsteller, der Sour Cream, noch die beiden Saucen-Varianten aus dem vergangenen Jahr sowie ein Löwensenf-Sammelglas, eine Grillzange, einen Grillhandschuh und eine Grillbürste.

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Wie auch die beiden anderen Geschmacksrichtungen kommt die neue Sorte in einer edlen Glasflasche daher, womit sie einen klaren Pluspunkt gegenüber den üblichen Sour-Cream-Verpackungen aus Plastik erhält. Laut Beschreibung soll die würzig-milde Sauce mit Schnittlauchnote und feinem Senfgeschmack perfekt zu Grillfleisch und -gemüse sowie natürlich Kartoffeln passen. Deshalb haben wir sie ganz klassisch zu Steak und Kartoffelspalten getestet.

Fein-würzige Sauce für Fleisch, Gemüse und Kartoffeln

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Die Konsistenz der Löwensenf-Sauce ist etwas flüssiger als die Sour Cream, die man normalerweise aus Steak-Häusern kennt. Für die Herstellung wird im Gegensatz zu anderen Anbietern kein Quark verwendet, dafür werden Sauerrahm, Rapsöl und Joghurt als Bestandteil aufgeführt. Mit knapp 30 g Fett ist die Sour Cream im Vergleich zu den anderen Saucen von Löwensenf deutlich fettiger, was sich auch im Geschmack widerspiegelt. Die fein-würzige Note unterstützt Fleisch und Kartoffeln, ohne zu aufdringlich zu sein. Für mich könnte sie allerdings durchaus noch etwas würziger ausfallen.

Fazit: Geschmacklich für mich persönlich nicht ganz so überzeugend wie die Honig-Senf Sauce und die BBQ Sauce, macht sich die Sour-Cream Sauce von Löwensenf aber trotzdem gut auf jeder Grill-Tafel. Probieren lohnt sich auf jeden Fall!

Gegrillter Lachs – köstlicher Fisch vom Grill

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Lachs ist lecker, stärkt das Immunsystem und sorgt für eine gelungene Abwechslung auf dem Grill. Der als Delikatesse geltende Fisch mit dem markanten orange-rötlichen Fleisch ist reich an Omega-3-Fettsäuren, die einer übermäßigen Insulinproduktion entgegenwirken können. Dank seines hohen Anteils an ungesättigten Fettsäuren wirkt sich der Verzehr von Lachs positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus und fördert zudem die geistige Leistungsfähigkeit. Insbesondere Fitness-Experten bezeichnen den Fisch als Fettkiller, da er schilddrüsengesundes Jod liefert, das die Schilddrüse bei der Hormonbildung unterstützt und somit den Stoffwechsel ankurbelt.

Lachs richtig zubereiten

Lachs kann man auf viele verschiedene Weisen zubereiten, besonders gut gelingt er aber auf dem Grill. Dabei ist es wichtig, ausschließlich frischen Fisch zu verarbeiten und die altbewährte „3-S-Regel – Säubern, Säuern, Salzen“ – einzuhalten. Alternativ kann auch tiefgefrorener Lachs verwendet werden, dieser sollte eine Stunde vor dem Grillen aus dem Tiefkühlfach entnommen und aufgetaut werden. Für einen würzig-intensiven Geschmack bietet es sich an, den Fisch in einer flüssigen Marinade einzulegen. Jedoch sollte die Marinierzeit  höchstens eine bis wenige Stunden dauern.

Rezepttipp: Gegrillter Lachs in Alufolie

Lachs kann ideal in Alufolie auf dem Grill gegart werden. Dazu werden Öl, Dill, Thymian und Rosmarin in einer Schüssel zu einer Marinade verrührt und der Fisch damit bestrichen. Ungefähr 10 Minuten sollte man die Marinade dann einziehen lassen. Anschließend wird der Lachs gesalzen, gepfeffert und auf die gewünschte Anzahl an Alufolie-Stücken aufgeteilt. Wer möchte kann noch Zucchini, Paprika und Zwiebeln waschen, in Scheiben schneiden und dazugeben. Nun können die verschlossenen Gemüse-Lachs-Päckchen auf dem Grillrost platziert werden und müssen ca. 20-30 Minuten schmoren. Als Beilagen bieten sich Salat und ein trockener Weißwein an. Mit etwas Zitrone garniert, schmeckt der Lachs einfach nur köstlich.

Grillen am Weltvegetariertag

Am 1. Oktober war Weltvegetariertag. Grillen und vegetarisch – passt das denn überhaupt zusammen? Oder haben die rund 8 Millionen Vegetarier, die es in Deutschland gibt, am Grill nichts verloren? Meinungsverschiedenheiten über die richtige Ernährung sind vorprogrammiert. Stehen beide Parteien am gleichen Grill und teilen die zur Verfügung stehende Grillfläche untereinander auf, kommt es fast zwangsweise zu Diskussionen. „Vegetarisch zu grillen ist gesund und besser für Klima und Umwelt“, sagen die Einen. „Fleisch schmeckt aber viel besser als Gemüse und ist für den menschlichen Organismus unverzichtbar“, sagen die Anderen und beschränken ihren „Vegetarismus“ auf ein Scheibchen gegrillte Zucchini, das sie der Vollständigkeit halber zu ihrem Steak auf den Teller legen. Fest steht:

Vegetarisch grillen ist aufwändig

Ein Allesesser hat es einfacher als der Vegetarier. Kann dieser sein Fleisch schon mariniert beim Metzger oder in der Kühltheke des Discounters kaufen, muss der Andere sein vegetarisches Grillgut in der Regel erst zubereiten. Gemüse schneiden, aufspießen, marinieren, mit Kräutern, Butter oder Frischkäse füllen usw. Zucchinis sind gegrillt beispielsweise sehr lecker, wenn sie zuvor in dünnen Scheiben geschnitten und in einer Marinade aus Olivenöl und Gewürzen eingelegt wurden. Grillgemüse vorbereiten kann aufwändig sein, aber auch viel Spaß machen, wenn man die richtige Gesellschaft an seiner Seite und das richtige Werkzeug zur Hand hat. Wer noch auf der Suche nach erstklassigen Küchen- und Grillhelfern ist, wird auf Casserole.de bestimmt fündig – zum Gemüseschneiden ist beispielsweise bei diesem hochwertigen Messerblock von Zwilling garantiert das passende Messer dabei. Für etwas bequemere Vegetarier empfiehlt es sich übrigens Auberginen zu grillen. Diese kann man im Ganzen auf den Grill legen bis die Außenseite schwarz wird und die Aubergine zusammenfällt. Dann ist das Innere herrlich zart und mit etwas Salz und Olivenöl extrem lecker.

Die Vielseitigkeit des fleischlosen Grillens

Vegetarisch zu grillen macht aber nicht nur Arbeit, sondern kann auch eine kulinarische Abwechslung sein. Und beim Nachtisch kommen Fleischesser und Vegetarier dann schließlich wieder zusammen, denn dabei sind sich beide Parteien einig – Fleischloses kommt auf den Grill. Hier zwei Entdeckungen des Weltvegetariertags: Schokocreme-Banane und geröstete Moronen in einer Butter-Zucker-Glasur. Für die Bananen Alufolie zu Schiffchen formen und darin die der Länge nach geteilten und mit Schokocreme bestrichenen Bananen grillen. Für die Maronen benötigt man eine Pfanne, am besten eine Eisenpfanne, in der man die zuvor glasierten Maronen einige Minuten lang über der Glut schwenkt. Vielleicht können sich Fleischesser und Vegetarier so über den Nachtisch ein wenig annähern.

Pizza vom Grill

Ein schönes Steak auf dem Grill, dazu ein frischer Salat und ein kühles Bier, so lässt sich der Feierabend genießen. Wer die Grillsaison jedoch bereits seit einiger Zeit zelebriert, der verspürt möglicherweise irgendwann den Wunsch nach ein wenig Abwechslung zu Steak und Bratwurst vom Grill. Wieso nicht einmal eine der liebsten Gerichte vieler Deutscher direkt auf dem Grill zubereiten und dabei ein wenig mediterranes Flair versprühen? Pizza vom Grill – geht nicht? Geht doch – und zwar leichter, als man zunächst denken mag.

Geht nicht – geht doch! Und zwar einfacher, als gedacht…

Pizza vom Grill, das hört sich zunächst sonderbar an. Dabei bietet es sich durchaus an, die Teigspezialität auf diese Art und Weise zuzubereiten. In einem Pizzaofen wird diese schließlich auch auf Holzkohle zubereitet und überwiegend von unten erhitzt. Beim Grillen von Pizza ist es daher zunächst wichtig, dass die Kohle ausreichend und durchgängig heiß ist. Man benötigt keinen speziellen Pizza Grill – es kommt nur darauf an, dass die Hitze nicht nach oben hin entweicht. Der Grill muss also unbedingt über einen Deckel verfügen. Nun nimmt man ein Stück Pizzateig, legt es wenige Minuten auf den Grill und wendet es anschließend.

Im Handumdrehen fertig

Ist der Teig nach wenigen Minuten gut durch und knusprig, kann man ihn ganz nach Wunsch belegen. Gemüse, Thunfisch, Salami, was auch immer gewünscht ist, kann verwendet werden. Nun den Deckel erneut wenige Minuten zuklappen und die Pizza vom Grill ist fertig und kann serviert werden. Aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten, die Köstlichkeit zu belegen, wird es garantiert nie langweilig.

Spickzettel für die Grillsaison

Wie war das noch gleich? Fisch und Geflügel sollte man lieber indirekt grillen, Schwein, Rind und Lamm kann man dagegen auch direkt über der Glut garen. Und wie ist das noch einmal bei Gemüse? Es kommt darauf an: Spargel beispielsweise sollte man langsam indirekt grillen, Auberginen, Paprika oder Pilze vertragen dagegen auch gut direkte Hitze. Wer es etwas ausgefallener mag und Pizza vom Grill servieren möchte, sollte während der Garzeit kein anderes Grillgut parallel zubereiten. Ein Geheimtipp ist Pizza mit gegrilltem Gemüse.

Auf der Illustration „Where Food goes on the Grill“ von Food Republic erfährt man nicht nur, welches Grillgut man lieber direkt oder indirekt grillt, sondern auch wo genau es herkommt und bei welcher Temperatur es gegart werden sollte. Der ideale Spickzettel für die Grillsaison also – am besten gleich ausdrucken!

 

Umfangreiche Garzeitentabelle

Grillen kann man so gut wie alles: von Rind-, Kalb- und Schweinefleisch über Geflügel, Fisch und Meeresfrüchte, bis hin zu Gemüse und sogar Obst. Zu beachten sind dabei in der Regel zwei Dinge: die Grillmethode und die Garzeit.

Grundsätzlich unterscheidet man bei der Zubereitung zwischen direktem und indirektem Grillen. Beim direkten Grillen liegt das Grillgut über der Feuerquelle, beim indirekten Grillen nicht. Grillgut, dass nicht länger als 25 Minuten gegrillt werden muss, kann man in der Regel direkt grillen, vor allem größere Fleischstücke oder Braten mit langer Garzeit werden dagegen indirekt gegrillt. Beim Grillen von Fleisch kann man zur Ermittlung des Garzustandes ein Fleischthermometer zur Hilfe nehmen, bei Gemüse oder gar Obst ist dies nicht mehr möglich. Hier muss man sich nach der Garzeit richten.

Der Kugelgrill-Hersteller Weber stellt eine umfassende Garzeitentabelle zum Download bereit, in der so gut wie jedes Grillgut in jeder Variante hinterlegt ist. Allein bei der Zubereitung von Hähnchen wird zwischen ganzen und halben Hähnchen, Hähnchenbrust mit und ohne Knochen, Hähnchenkeulen, Hähnchenflügeln, Hähnchenspießen und Hühnerfrikadellen unterschieden. Gewichtsangaben bzw. Angaben zur Dicke von Fleisch und Fisch bieten eine gute Orientierung und praxisorientierte Anwendbarkeit, denn natürlich ist die Garzeit abhängig von Menge und Beschaffenheit des Grillguts. Die empfohlene Grillmethode wird ebenfalls genannt.

Eine schöne Übersicht, die ich so umfassend sonst noch nirgendwo gesehen habe.

Wintergrillen: Tipps zum Grillen bei Schnee und Eis

Nicht alle Grillfans verbinden Grillen mit Sommer und Sonne –  Wintergrillen bei Schnee und Eis liegt auch in diesem Jahr im Trend. Noch liegen die Temperaturen zwar nicht unterhalb des Gefrierpunktes, trotzdem möchten wir euch vorab einige Tipps zum Wintergrillen an die Hand geben –  manchmal kommt der Wintereinbruch ja schneller als man denkt.

Grillmagazin für Grillfans gibt Tipps zum Wintergrillen

Die Redaktion des Online-Grillmagazins grillfans.de hat die wichtigsten Fakten zum Grillen im Winter zusammengestellt. Grundsätzlich gilt: egal ob Gas- oder Holzkohle, der Grill sollte auf jeden Fall einen Deckel haben, damit das Grillgut nicht so leicht auskühlt. Bei Holzkohlegrills lieber Briketts verwenden, diese bleiben länger heiß. Bei Gasgrills empfiehlt sich im Winter Propan- statt Butangas, dies kann bei Temperaturen bis zu -40°C noch den notwendigen Gasdruck aufbringen. Wichtig ist zudem, einen höheren Verbrauch an Kohle oder Briketts bzw. Gas als im Sommer einzuplanen.

Bei der Wahl des Grillguts ist Kreativität angesagt: Fleisch selbst zu marinieren wird notwendig sein, denn fertig gewürztes Grillfleisch ist zu dieser Jahreszeit eher selten zu finden. Bei Gemüse ruhig einmal auf typische Herbst- und Wintergemüse zurückgreifen.

Damit es nicht zu kalt wird, ist natürlich dicke Winterkleidung wichtig. Doch nicht nur warme Kleidung, auch warme Getränke schützen vor Kälte. Ein Lagerfeuer oder ein Feuerkorb spendet zusätzlich Wärme. Und für die nicht ganz so hartgesottenen Grillfans besteht natürlich immer noch die Möglichkeit, im Garten zu grillen und anschließend drinnen im Haus zu servieren.

Händefreies Grillen mit dem Spießegrill „Barbeskew“

Spieße auf dem Grill zuzubereiten, egal ob mit Fleisch oder Gemüse, ist nicht ganz leicht. Oft ist das Grillgut verbrannt bevor es gar ist und die Zubereitung erfordert sehr viel Aufmerksamkeit vom Griller. Die BBQ-Brothers haben da etwas Interessantes entdeckt und gleich einmal getestet: den Spießegrill „Barbeskew“.

Über einen Motor werden unterschiedliche Arten von Spießen und Halterung über dem Glutbett automatisch gedreht. So wird das Grillgut gleichmäßig gegart, brennt weniger schnell an und der Griller hat die Hände frei für ein kühles Getränk. Leckere Rezeptideen werden im Videobeitrag gleich mitgeliefert.

Antipasti unter Strom – ein Plädoyer für den Elektrogrill

Hobbykoch Peter Wagner betreibt die Männerkochseite kochmonster.de und schreibt regelmäßig Artikel für das Thema Tageskarte Küche auf SPIEGEL ONLINE Kultur. Nun hat er sich jüngst den Elektrogrill vorgenommen. Er geht dabei auf Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Grilltechniken ein und liefert schließlich eine – wie er sich ausdrückt – Unbedenklichkeitserklärung für das Grillen mit Strom.

Untermauert wird diese mit einem interessanten Rezept für gegrillen Antipastisalat mit Chimichurri. Zum Salat gehören neben Zwiebeln, Paprika und Zucchini auch Fenchel, Auberginen, Lauch, Tomaten Champignons. Die Chimichurri ist klassischerweise eine argentinische Steaksoße, hier wird sie von Wagner leicht modifiziert, damit sie besser zum Gemüse passt.

Zum Artikel: Antipasti unter Strom