Sicher grillen mit Holzkohle und Gas

In Deutschland kommt es jährlich zu bis zu 2.000 Grillunfällen. Dabei lassen sich durch regelmäßige Wartung, den richtigen Standort, das sichere Anzünden und Ausmachen des Grills viele gefährliche Fehler beim BBQ leicht vermeiden. Diese Infografik von Esmark.de fasst alle wichtigen Aspekte für sicheres Grillen zusammen.

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Grill aus Gabionen selbst bauen

Keine Lust auf Standard-Grills? Im Blog von Gabiona sind wir auf interessante Tipps gestoßen, um eine Grillstation selbst zu bauen – mit sogenannten Gabionen. Dabei handelt es sich um Drahtgitterkörbe, die zumeist mit Natursteinen gefüllt werden. Man kann sie im Garten zum Beispiel als Mauern, Säulen, Hochbeete oder schlicht zur Deko einsetzten – und eben zum Bau eines Grills. Die Grillstation ist dann natürlich nicht mobil, sondern fest an einer Stelle im Garten platziert.

Bei einer fest installierten Grillstation steht der Grill bzw. Grilleinsatz meist das ganze Jahr im freien. Es empfiehlt sich daher ein Grill aus Edelstahl, da dieser unempfindlich gegenüber Witterungseinflüssen ist und in der Regel nicht rostet. Außerdem sind Edelstahl-Grills nicht nur robust, sondern lassen sich auch leicht reinigen und sehen zudem noch gut aus. Da aber entgegen weit verbreiteter Meinungen nicht jeder Edelstahl rostfrei und nicht jeder rostfreie Stahl gleichzeitig Edelstahl ist, sollte man beim Kauf genau hinsehen.

Gabionen-Grill für Holzkohle, Gas oder Feuer

Wer gern mit Holzkohle grillt, kann sich einen fertigen Grilleinsatz, z.B. von Thüros, kaufen und diesen wie bei einem gemauerten Grill von drei Seiten sowie von unten mit einem Steinkorb einfassen. Verkleidung und Unterbau können aus einzelnen flachen Gabionen zusammengesetzt werden. Alternativ schneidet man aus einer großen Gabione den Platz für den Grilleinsatz heraus und versetzt deren Wände nach innen, sodass Rahmen und Boden entstehen.

Auch für Gasgrills kann man sich eine Rundum-Verkleidung aus Gabionen bauen. Hier muss aber noch ein Zwischenboden eingezogen werden, um auf einer Ebene den Grill selbst und darunter die Gasflasche zu platzieren. Eine einfachere Variante besteht darin, zwei Steinkörbe als seitliche Pfeiler zu nutzen und zwischen diesen ein stabiles Brett einzuziehen. Darauf kann dann der kompakte Gasgrill gesetzt werden,z.B. ein Edelstahlgrill aus dem Grill-Profi-Shop. Die Gasflasche kann hinter einer Abdeckung zwischen den Gabionensäulen versteckt werden.

Ebenfalls interessant ist ein Schwenkgrill, bei dem die Feuerstelle ringsherum durch eine Gabione abgesichert ist. Wenn man das Ganze noch etwas weiter denkt, könnte man für seine Gartenparty auch fest installierte Tische und Bänke aus Gabionen bauen oder beleuchtete Steinkörbe als Deko in der Dämmerung verwenden.

European Outdoorchef: Grillen mit patentiertem Trichtersystem

outdoorchef-gasgrill

Das internationale Unternehmen Outdoorchef hat sich schon vor längerem einen festen Platz in der Grill- und Barbecueszene gesichert. Die Firma aus der Schweiz vertreibt ihre einzigartige Produktpalette in die ganze Welt, bekannt ist die Marke vor allem für die patentierte Trichtertechnik ihrer Kugelgrills. Grund genug also sich Outdoorchef einmal etwas genauer anzusehen.

Einzigartiges Trichtersystem schützt effektiv vor Fettbrand

Outdoorchef setzt bei der Markenbildung ganz auf innovative Ideen und technisches Know-how. Dazu ist ein Kreis aus qualifizierten Designern, Marketingspezialisten und Produktentwicklern im Einsatz. Das Kernprodukt der Marke ist der Kugelgrill, den es sowohl als Elektro-, Gas- und Holzkohlegrill gibt. Das Herzstücker dieser Grilltypen wiederum und die Besonderheit eines jeden Outdoorchefs ist das Trichtergrillsystem.

Dieses ermöglicht ein abwechslungsreiches Grillen und schützt zudem effektiv vor Fettbrand. Denn heruntertropfendes Fett wird im Trichter aufgefangen, bevor es die offene Flamme erreicht und sich entzünden kann. Dabei kann der Trichter unterschiedlich positioniert werden, je nach dem, wie und was gegrillt werden soll: Für indirektes Grillen, Garen und zum Backen wird er mit der Öffnung nach oben in den Kugelgrill eingesetzt, zum Grillen mit sehr hohen Temperaturen wird der obere Trichter umgekehrt in der Grillkugel platziert, sodass eine große Hitze in der Mitte des Grillrosts erzielt wird.

Der Gas-Kugelgrill

Das Aushängeschild des Unternehmens Outdoorchef ist der Gas-Kugelgrill. Er erfüllt sowohl hohe technische Erwartungen, als auch die Designansprüche eines jeden Grillers und ist dabei unkompliziert zu bedienen.  Die Besonderheit des Gaskugelgrills ist der drehbare Trichter. In diesem wird das Grillgut aufbewahrt und so effektiv vor Fettbrand geschützt, da kein herunter tropfendes Fett in die offene Flamme fallen kann. Laut Hersteller ist er so der weltweit einzige Gasgrill mit einem 100%-Schutz vor Fettflammenbrand.

Der Holzkohle-Kugelgrill

Der Holzkohlegrill ermöglicht einen einmaligen rauchigen Geschmack im Fleisch, ganze ohne Fettbrand. Grund dafür ist wieder das patentierte Trichtersystem, das in allen Outdoorchef Grills zum Einsatz kommt. Auch hier kann je nach Trichterposition sowohl indirekt, als auch direkt bei unterschiedlichen Temperaturen gegrillt werden. In der Holzkohlevariante des Outdoorchefs ist zudem ein Aschebehälter integriert, der die Asche auffängt

Der Elektro-Kugelgrill

Auch der vielseitige Elektrogrill ist mit den bekannten Vorteilen aller Outdoorchef Kugelgrills versehen. Zudem verfügt er über weitere technische Besonderheiten, wie zum Beispiel die siebenstufige Wärmeregulierung. Dank eines Hitzereflektors ist die Hitze zudem gleichmäßig in der ganzen Kugel verteilt und so können bis zu 300 °C erreicht werden. Diese Temperaturen eröffnen völlig neue Möglichkeiten für Grillmeister.

Neugierig geworden? Eine Auswahl an Outdoorchef Grills finden sich hier.

Napoleon Grillbuch „Meister am Grill“

100 meisterliche Grillrezepte für Holzkohle, Gas oder Smoker werden im neuen Napoleon Grillbuch präsentiert: Wie wäre es zum Beispiel mit Ibérico-Spanferkel am Spieß, Rinderfilet mit Cognac-Butter-Sauce, Lammrücken mit Kräuterkruste, Flanksteak mit Zucchinipapardelle, Wolfsbarsch?

Erarbeitet und zubereitet wurden die Rezepte von vier internationalen Grillgrößen:

  • Ted Reader – kanadischer Küchenchef, Food Entertainer und BBQ-Guru
  • Andreas Rummel – Grillexperte und wohl Deutschlands innovativster Griller
  • Adi Matzek – Doppel-Grillweltmeister aus Österreich
  • Rudolf Jaeger (Hrsg.) – Deutscher Grillmeister vom Grillsportverein

Gegrillt wurde dafür eine Woche lang am Set von Otto Gourmet. Das Grillbuch erscheint dieser Tage für 19,95 € (online) im Grillfachhandel, im Buchhandel erst Anfang 2013.

SteakChamp: kinderleicht perfekte Steaks grillen

Rare, medium rare, medium, medium well oder well done – mit dem SteakChamp können Steaks immer auf den Punkt perfekt gegart werden, egal wie groß oder dick sie sind. Dazu wird das Kerntemperatur-Messgerät einfach komplett in das rohe Fleisch gesteckt, über eine Leuchtdiode wird das Ende der Garzeit und sogar das Ende der anschließenden Ruhephase für das Fleisch kommuniziert.

Über ein Jahr lang haben die Hersteller das Gerät getestet und verbessert: 650 Steaks verschiedenster Art, gegrillt bei unterschiedlichsten Temperaturen bis 350°C, mit Holzkohle, Gas, Elektro, in der Pfanne oder im Ofen, vom Profi oder vom Laien.

Für jeden Gargrad gibt es einen eigenen SteakChamp. Einzeln kostet er 45 €, im Doppelpack mit unterschiedlichen Gargrad-Kombinationen 79 € und das all-in-one Pack mit allen fünf Gargraden gibt es für 199 €. Den SteakChamp kann man dann etwa 1.000 Mal verwendent – das sollte für die eine oder andere Grillsaison reichen. Das Einzige, was man dann noch selbst machen muss, ist das Fleisch zu wenden und aufzupassen, dass es nicht verbrennt.

Grillen im Kloster: neue Weber-Grillakademie eröffnet

12 Standorte in Deutschland, 120 Weber Grills im Einsatz, 500 Kurse mit knapp 10.000 Teilnehmern pro Jahr – das sind die beeindruckenden Zahlen der Weber Grillakademie, an der Grillanfänger und fortgeschrittene Grillfans die Kunst des „Weber Way of Grilling“ erlernen können.

Nun wurde im Wasems Kloster Engelthal in Ingelheim am Rhein eine neue Akademie eröffnet: Das seit 1290 bestehende Klostergemäuer wurde entkernt und grundsaniert und auf rund 1200 m² ist ab sofort Grillen auf höchsten Niveau und mit bester Ausstattung möglich. Besonderes Highlight sind der komplett verglaste Pavillion sowie die mit Glaselementen überdachte Grillterasse. Dort herrscht Sommers wie Winters absolutes Outdoor-Feeling. Ebenfalls auf dem Gelände befindet sich das Weingut der Familie Wasems mit angeschlossener Vinothek und Weinstube.

In den vierstündigen Grillkursen bereiten maximal 20 Teilnehmer zusammen mit ihren Weber Grillmeistern ein Vier-Gänge-Menü zu – zwölf Holzkohle-, Gas- und Elektrogrills stehen dazu bereit. Natürlich gibt es im Kloser Engelthal nicht nur die klassichen Kurse für Änfänger und Fortgeschrittene, sondern auch Sonderkurse wie „Webers Kulinarische Weltreise“ oder den Fußball-Grillkurs exklusiv zur Fußball EM.

Wintergrillen: Tipps zum Grillen bei Schnee und Eis

Nicht alle Grillfans verbinden Grillen mit Sommer und Sonne –  Wintergrillen bei Schnee und Eis liegt auch in diesem Jahr im Trend. Noch liegen die Temperaturen zwar nicht unterhalb des Gefrierpunktes, trotzdem möchten wir euch vorab einige Tipps zum Wintergrillen an die Hand geben –  manchmal kommt der Wintereinbruch ja schneller als man denkt.

Grillmagazin für Grillfans gibt Tipps zum Wintergrillen

Die Redaktion des Online-Grillmagazins grillfans.de hat die wichtigsten Fakten zum Grillen im Winter zusammengestellt. Grundsätzlich gilt: egal ob Gas- oder Holzkohle, der Grill sollte auf jeden Fall einen Deckel haben, damit das Grillgut nicht so leicht auskühlt. Bei Holzkohlegrills lieber Briketts verwenden, diese bleiben länger heiß. Bei Gasgrills empfiehlt sich im Winter Propan- statt Butangas, dies kann bei Temperaturen bis zu -40°C noch den notwendigen Gasdruck aufbringen. Wichtig ist zudem, einen höheren Verbrauch an Kohle oder Briketts bzw. Gas als im Sommer einzuplanen.

Bei der Wahl des Grillguts ist Kreativität angesagt: Fleisch selbst zu marinieren wird notwendig sein, denn fertig gewürztes Grillfleisch ist zu dieser Jahreszeit eher selten zu finden. Bei Gemüse ruhig einmal auf typische Herbst- und Wintergemüse zurückgreifen.

Damit es nicht zu kalt wird, ist natürlich dicke Winterkleidung wichtig. Doch nicht nur warme Kleidung, auch warme Getränke schützen vor Kälte. Ein Lagerfeuer oder ein Feuerkorb spendet zusätzlich Wärme. Und für die nicht ganz so hartgesottenen Grillfans besteht natürlich immer noch die Möglichkeit, im Garten zu grillen und anschließend drinnen im Haus zu servieren.

Das Phänomen Weber Grill

In fast jeder Branche gibt es eine Art Platzhirsch, ein Unternehmen mit Breitenwirkung und großer Bekanntheit. Beim Grillen dürfte das wohl der amerikanische Hersteller Weber-Stephen Products aus Illinois sein. Bereits seit 60 Jahren produziert er innovative Grills mit ausgereifter Technik und von hoher Qualität. Alles fing 1952 an, als Firmengründer George Stephen bei einem Segeltörn auf die Idee kam, eine Metallboje zu einem Grillgerät umzufunktionieren. Er teilte sie in der Mitte und der erste Prototyp eines Kugelgrills war geboren. Mittlerweile ist die Marke Weber weltweiter Marktführer.

In Deutschland präsentiert sich Sternekoch Johann Lafer als Testimonial und veredelt den Weber Grill One-Touch® Premium sogar mit seinem Autogramm. Darüber hinaus laufen unterschiedlichste Marketing-Kampagnen – ob TV-Spot, PR, Facebook-Seite, Gewinnspiele, eine Grillakademie und die Community Original Grill Club. Kein Wunder also, dass die Produkte von Weber-Stephen in aller Munde sind.

Die Palette der Geräte teilt sich dabei grob in drei Sparten. Für den Balkon bietet sich der Elektrogrill Weber Q an, für das authentischere Grillerlebnis empfiehlt sich ein Weber Holzkohlegrill. Im Profibereich und als sogenannte Outdoorküche eignet sich natürlich ein Weber Gasgrill. Die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Grilltechniken werden ja sehr ausgiebig und kontorvers diskutiert und münden oft in einer Glaubensfrage. Weber wird durch sein breites Angebot somit allen Grill-Fans gerecht.

Erwähnenswert ist sicherlich noch das umfangreiche Zubehörsortiment, das um die Grills herum entwickelt wurde. Ganz neu ist das sogenannte Gourmet BBQ System. Dabei sorgt ein spezielles „Sear Grate“ aus emailliertem Gusseisen für ansprechende Grillstreifen und ein knuspriges Äußeres. Das Fleisch wird darauf scharf angebraten und danach schonend weiter gegart. Der zweigeteilte Grillrost des Systems lässt sich alternativ auch mit Pfanne oder Wok ausstatten.

Schlussendlich gibt Weber regelmäßige Grillstudien heraus, die unter anderem von der GfK durchgeführt werden. In ihnen zeigt sich auch, dass Grillen als Freizeitbeschäftigung immer populärer wird. Dabei spielen Qualität und Leistung bei Kaufentscheidungen deutscher Verbraucher eine zunehmende Rolle, was dem Premiumhersteller Weber natürlich entgegenkommt.

10 vermeidbare Fehler beim Grillen

Grill-Experte Sven Dörge nennt in einem Artikel auf tz-online.de bzw. auch in der Hamburger Morgenpost die 10 größten Fehler am Grill. Dörge ist Vizeweltmeister im Speedgrillen und Autor des Buchs „Grillen: Techniken, Tricks & Rezepte„. Kurz und präzise räumt er mit gängigen Vorurteilen auf und rät dazu, lieber vernünftig ein schönes Steak zu grillen, als mit exotischen Rezepten bei Gästen punkten zu wollen. Etwas streitbar ist die Aussage zur Frage nach Holzkohle-, Gas- oder Elektrogrill:

Objektiv betrachtet schmeckt Fleisch vom Elektro- oder Gasgrill aber nicht anders, weil Holzkohle keinen Geschmack abgibt.

Das Spielzeug der Männer

Unter der Überschrift „Gute Geschäfte an der frischen Luft“ berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (F.A.S.) in Ihrer Ausgabe vom 14.06.09 über die zunehmende Begeisterung der Deutschen für alle Dinge, die mit Gartenaktivitäten zu tun haben. Schwimmteiche, Gartenlauben, Gartengeräte, -möbel und eben auch Hightech-Grillgeräte sind der Renner. Insbesondere die Grillgeräte haben es den deutschen Männern angetan. Mit Wachstumsraten von 10 – 20% pro Jahr verzeichnen die immer hochwertigeren Geräte reißenden Absatz. Gasmodelle sind dabei gegenüber den konventionellen Holzkohle-Geräten im Vormarsch.