Grillthermometer von Moesta-BBQ im Test

Ich habe tatsächlich bis vor einigen Tagen noch nie ein Grillthermometer besessen. Meine Grill- und Kochgergebnisse konnten sich – denke ich –  dennoch sehen lassen. Nun habe ich das Thermometer No.1 von Moesta-BBQ getestet und möchte das Einstichthermometer nicht mehr missen.

Grillthermometer von Moesta-BBQ im Test weiterlesen

Der neue Steak Champ: Drei Gargrade in einem Gerät

Den Steak Champ haben wir bereits in der Vergangenheit getestet und waren begeistert: Der LED-Spieß, der in das rohe Fleisch gesteckt wird und den Gargrad über die Kerntemperatur ermittelt, liefert wirklich zuverlässige und perfekte Grillergebnisse und ist kinderleicht zu bedienen. Einziger wirklicher Nachteil bislang: Jeder Steak Champ war nur auf eine Temperatur eingestellt, sodass für unterschiedliche Gargrade mehrere Spieße notwendig waren.

SteakChamp 3-color (deutsch) from SteakChamp on Vimeo.

Für jeden Geschmack das perfekte Steak

Doch damit ist jetzt Schluss, denn jetzt gibt es ein Modell mit 3-Color-System. Dieser neue Steak Champ vereint drei Garstufen in einem Gerät: medium rare, medium und medium well. Die kleine LED-Lampe am Kopf des Spießes signalisiert dabei über drei unterschiedliche Farben – grün, gelb und rot – wann welche Kerntemperatur erreicht ist.

Bewährte Messtechnik – einfaches Bedienkonzept

Auch das neue Modell kommt mit der bewärhten Messtechnik daher, bei der die Kerntemperatur nicht nur an der Spitze des Gerätes sondern über die ganze Fühlerorberfläche ermittelt wird. Damit der Steak Champ richtig funktioniert, sollte das Fleisch eine Dicke von 3-5 cm haben. Hat man mehrere Steaks der gleichen Dicke auf dem Grill, reicht ein LED-Spieß als Referenzgerät.

Wie gewohnt zeigt der schnelle Doppelblitz an, wenn das Fleisch vom Rost genommen werden kann. Hört das Blinken auf, ist die anschließende Ruhephase abgeschlossen. Natürlich kann der Steak Champ sowohl auf dem Grill, als auch in der Pfanne und im Ofen verwendet werden.

Rind, Wild, Ente und Fisch perfekt gegrillt

Übrigens: Die vorprogrammierten Garstufen eigenen sich nicht nur für Rindfleisch, sondern auch für Steaks vom Wild, Lachs oder Thunfisch, sowie für Entenbrust oder ganze Fische. Die neue 3-Color-Variante ist ab Anfang / Mitte März erhältlich und wird 44,95 € kosten.

Weltneuheit auf dem Blogger-Event von Pelletgrill Bob Grillson

Wir haben ja schon viel über ihn berichtet: Am 12. März gab es nun endlich die Chance, Pelletgrill Bob Grillson einmal live zu erleben und sich von seinem Können zu überzeugen. Denn das Grillson-Team hatte zum Blogger-Event geladen. Insgesamt neun Blogger erlebten einen tollen Tag mit gegrillten Köstlichkeiten, interessanten Einblicken und einer absoluten Weltneuheit auf dem Grill-Markt. Bevor es mit dem Bericht losgeht, erst einmal einige Infos über den Star des Tages: Pelletgrill Bob Grillson.

Weltneuheit auf dem Blogger-Event von Pelletgrill Bob Grillson weiterlesen

iGrill – und du?

Grillfreaks lieben technische Spielereien genauso wie Apple-Fans. Für alle, auf die beides zutrifft und denen ein normales Fleischthermometer zu langweilig ist, haben wir genau das richtige iDevice gefunden: den iGrill. Der iGrill ist eine Hybrid-Lösung aus einem digitalen Fleischthermometer mit Bluetooth-Anbindung und einer kostenlosen iOS-App. Eine Android-App ist geplant.

Wie funktioniert der iGrill?

Wie bei einem herkömmlichen Fleischthermometer wird die Temperatur aus dem Fleisch über einen Messtab aus Metall an den iGrill übermittelt. Die Metallstäbe sind mit einem langen Kabel mit dem Gerät verbunden, es können maximal zwei Stäbe angeschlossen und somit zwei unterschiedliche Temperaturen überwacht werden. Der iGrill gibt Alarm, sobald eine zuvor eingestellte Wunschtemperatur erreicht wird. Abgedeckt wird ein Temperaturbereich von 4° C – 204° C. Soweit, so gut.

Was ist nun der Clou des Ganzen? Wer sich zusätzlich die passende iGrill-App für sein iPhone, iPad oder seinen iPod herunterlädt, bekommt die entsprechenden Daten per Bluetooth dorthin übermittelt. Neben der aktuellen Temperatur, der verbleibenden Restzeit zur Wunschtemperatur und weiteren Darstellungsoptionen gibt es eine Bibliothek mit leckeren Rezepten. So wird der Gastgeber über sein Apple-Device bestens über den Garzustand seines Grillgutes informiert, kann sich aber trotzdem bei seinen Gästen aufhalten. Die Datenübertragung erfolgt in Echtzeit, das iPhone, iPad oder der iPod informieren per Alarm, sobald die Wunschtemperatur erreicht ist.

Die zugehörige App ist zwar kostenlos, der iGrill selbst kostet aber stolze 99,99 €. Ob man den iGrill tatsächlich braucht oder ob ein herkömmliches Funkthermometer ähnlich gute Arbeit leistet und der Apple-Schuster lieber bei seinen Leisten bleiben sollte, darüber lässt sich mit der eingeschworenen Apple-Fangemeinde sicherlich diskutieren. Wer sich nur die kostenlose App herunterlädt, ohne den iGrill zu kaufen, erhält aber eine schöne mobile Rezeptesammlung.

Steaks auf den Punkt grillen

Englisch bzw. Rare, Medium Rare, Medium oder Well Done – wichtig bei jedem Steak ist, das Fleisch erst einmal von beiden Seiten scharf anzubraten. Die anschließende Grilldauer hängt von der Dicke des Fleisches und dem gewünschten Garzustand ab. Echte Grillprofis erfühlen den Gargrad eines Steaks. Der Druck auf das Steak wird dabei mit dem Druck auf den Daumenballen verglichen. So geht´s:

Englisch bzw. Rare

Um den Gargrad zu prüfen, Zeigefinger und Daumen aneinander legen und auf den Daumenballen drücken. Fühlt sich das Fleisch noch ähnlich weich an, ist es noch fast roh, also „Englisch“ gebraten.

Medium Rare

Das Fleisch ist nicht mehr ganz so roh, hat aber noch einen deutlich roteren Kern als beim typischen Medium-Steak. Zum Testen Daumen und Mittelfinger aneinanderlegen und auf den Daumenballen drücken. Er ist jetzt etwas fester, fühlt sich das Fleisch so an, ist es Medium Rare gegrillt.

Medium

Das typische Steak ist Medium, hat also innen einen rosa Kern und ist schön saftig. Fühlt sich das Fleisch an, wie bei Druck auf den Daumenballen, wenn Ringfinger und Daumen aneinander liegen, ist das perfekte Steak fertig.

Well Done

Für echte Steakliebhaber ist ein durchgebratenes Steak natürlich nichts. Wer es dennoch so mag, hat den Garpunkt erreicht, wenn das Fleisch deutlich fest ist. Zum Vergleich Daumen und kleinen Finger aneinander legen und auf den Daumenballen drücken.

Soweit die Theorie – der Test funktioniert natürlich nicht nur bei Steaks vom Grill, sondern auch aus der Pfanne. Also ruhig im Winter den Gartest schon einmal perfektionieren, um dann pünktlich zum Angrillen im nächsten Jahr glänzen zu können. Wem das Ganze zu unsicher ist, der kann auch ein Fleischthermometer verwenden. Hier gibt es natürlich genauso wenig eine Garantie fürs Gelingen, Gartemperaturen für Steaks geben eine grobe Orientierung.