F(r)isch aus dem eigenen Räucherschrank

von Jessica

Das Smoken oder auch Räuchern haben wir hier im Blog schon häufiger angesprochen. Dabei wird das Grillgut nicht direkt über der Flamme, sondern indirekt und über einen längeren Zeitraum in einem geschlossenen Raum gegart. Heute wollen wir ein besonderes Grillgerät vorstellen, das vor allem für Angler und Fischliebhaber interessant sein dürfte: der Räucherschrank.

Hier wird Fisch, wahlweise aber auch Fleisch, dem Rauch eines Holzfeuers ausgesetzt und erhält so ein unverwechselbar rauchiges Aroma. Im Räucherschrank kann nicht nur der Geschmack durch die Wahl der Holzart beeinflusst werden, die Lebensmittel werden auch haltbar gemacht. Diese Art der Konservierung hat eine lange Tradition und wird nun in modernen Geräten wiederbelebt, so zum Beispiel im Räucherschrank 125 x 60 der Marke Thüros. Ganz aus Edelstahl hergestellt entfällt beim Thüros Räucherschrank die sonst notwendige Isolierung durch eine Doppelwand. Das Gerät eignet sich zum Dämpfen, Dünsten, indirekten Grillen, smoken und natürlich zum Räuchern in allen Temperaturstadien:

  • Kalträuchern bei Temperaturen von 25 – 30 °C, z.B. für Fisch
  • Warmräuchern bei Temperaturen von 40 – 70 °C, z.B. für Wurst
  • Heißräuchern bei Temperaturen von 90 – 100 °C, z.B. für Geflügel

Für alle Räucherfans, die einen eigenen Garten besitzen, ist ein Räucherschrank also eigentlich ein Muss. Aber nicht vergessen: für alle Nachbarn, die weniger geruchstolerant sind, am besten als “Bestechungsgeld” ein oder zwei Fische mehr in den Räucherschrank hängen.

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Händefreies Grillen mit dem Spießegrill “Barbeskew”

von Jessica

Spieße auf dem Grill zuzubereiten, egal ob mit Fleisch oder Gemüse, ist nicht ganz leicht. Oft ist das Grillgut verbrannt bevor es gar ist und die Zubereitung erfordert sehr viel Aufmerksamkeit vom Griller. Die BBQ-Brothers haben da etwas Interessantes entdeckt und gleich einmal getestet: den Spießegrill “Barbeskew”.

Über einen Motor werden unterschiedliche Arten von Spießen und Halterung über dem Glutbett automatisch gedreht. So wird das Grillgut gleichmäßig gegart, brennt weniger schnell an und der Griller hat die Hände frei für ein kühles Getränk. Leckere Rezeptideen werden im Videobeitrag gleich mitgeliefert.

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Bringdienste: Grillspezialitäten aus dem Internet

von Jessica

Wenn es ums Grillen geht, sind der Professionalität keine Grenzen gesetzt, es gibt sogar eine jährliche Grillweltmeisterschaft. Wer hier gewinnt, hat den Bogen raus. Für all diejenigen, deren Grillkünste nicht weltmeisterlich sind und die lieber Grillspezialitäten essen als zubereiten, gibt es Abhilfe. Eine Vielzahl an Speisen kann man sich frisch angerichtet direkt an die Haustür liefern lassen. Viele Bringdienste haben ihr Sortiment ausgebaut, sodass man dort nicht nur Würstchen, sondern auch Steaks oder Folienkartoffeln bestellen kann.

Grillmenüs bei jedem Wetter

Einen schnellen Überblick über das Angebot in der Umgebung bekommt man im Internet auf Lieferservice-Plattformen. Auf denen können Kunden Adressen und Bewertungen für  Essens-Bringdienste veröffentlichen. Die Bestellung kann man bei den meisten Bringdiensten ebenfalls über das Internet abwickeln. Hier wird dann nicht nur über die Anzahl von Würstchen und Co. entscheiden, sondern es können auch die eigenen speziellen Wünsche mit angegeben werden. Englisch, medium oder durchgebraten – gerade bei einem Steak ist das sinnvoll, da die Präferenzen oft auseinander gehen.

Die Speisen werden schnell angeliefert und können direkt serviert werden. Nicht nur eine kurze Wartezeit zeichnet einen guten Bringdienst aus, sondern auch Extras wie passende Dips oder Soßen zum Fleisch. Einen entscheidenden Vorteil haben Bringdienste noch, sie sind wetterunabhängig. Wer bei Regen oder im Winter also Appetit auf Gegrilltes hat, der ist hier an der richtigen Adresse. Schnell und unkompliziert hat man ein komplettes  Grillmenü auf dem Tisch und kann es sich schmecken lassen.

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Grill-App von Weber für das iPhone

von Lars

Grillfreunde, die ein iPhone ihr eigen nennen, können sich ab sofort eine nützliche App herunterladen. Wenn man eine Prepaid-SIM hat, dann sollte man am besten eine Flatrate dazu buchen, da sonst der Download teuer werden kann. Der amerikanische Grillhersteller Weber bietet eine deutsche Version von “Weber’s On The Grill” im App-Store an. Sie enthält rund 250 Rezepte von Grillexperte Jamie Purivance und zahlreiche BBQ-Tipps. Von der Vorspeise über verschiedene Fleischsorten und Marinaden bis zum Dessert ist alles dabei.

Weber verkündet, dass in der App 60 Jahre Grillerfahrung stecken. Sie beantwortet daher auch essentielle Grillfragen: Wie lange benötigt ein saftiges Steak? Womit lässt sich der Grillrost am besten reinigen? Sollte ich den Lachs direkt oder indirekt grillen? Wie kann ich problemlos feststellen, dass mein Grillgut gar ist? Und welche Sicherheitshinweise gilt es beim
Gasgrill zu beachten?

Ein Wehrmutstropfen: die App ist nicht kostenlos und kostet immerhin 4,99 €. Da ich selbst nicht zum erlauchten Kreis der Apple-Telefonbesitzer gehöre, freue ich mich über Anwenderberichte.

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Grillen – der neue Volkssport

von Lars

Kaum steigt das Quecksilber in den angenehmen bis heißen Bereich des Thermometers, sind auch wieder die deutschen Stadtparks und Strände mit Sonnenanbetern überlagert. Ob einfach nur herumliegen und sonnen oder die sportliche Betätigung mit dem Frisbee – eine Runde entspannen ist Pflicht im Sommer. Natürlich darf dabei eines der beliebtesten Hobbys der Deutschen nicht fehlen – das Grillen. Der allgemeine Drang der Gesellschaft dazu wächst stark an und lässt viele Grünflächen in einen einzigen Räucherofen verwandeln.

Die Grillhersteller haben sich auf diesen Trend bestens eingestellt und bieten vielerlei Modelle und Techniken an, damit der Spaß im Grünen so groß wie möglich ist. Dabei erstreckt sich das Angebot von kleinen, handlichen bis zu großen und besonders leistungsfähigen Grills. Der Grillprofi wird schnell den Unterschied erkennen und sich immer für ein höherwertigeres Produkt entscheiden, doch für den normalen Grillabend mit Freunden, draußen im Park, reicht in der Regel schon ein kleines Dreibein.

Auch das Angebot in den Lebensmittelgeschäften und Supermärkten hat sich dem steigenden Grillkonsum angepasst und bietet dazu leckere, fertig eingelegte Grillspieße und Steaks an. Aber selten können diese dann doch an den Geschmack von selbst mariniertem Fleisch herankommen. Neben Geflügel sind übrigens auch leckeres Gemüse oder Fisch, eingehüllt in Alufolie, besonders beliebt bei den weiblichen Grillfreunden.

Auf die Technik kommt es an

Die Grilltechnik ist von großer Bedeutung. Und sie sollte richtig erlernt werden. Die passende Temperatur der Glut, die ausreichende Belüftung, der perfekte Garmoment – das sind alles Dinge, mit denen sich ein Grillexperte auseinandersetzen muss. Dafür werden extra spezielle Grillkurse angeboten, bei denen man seine Fähigkeiten am Grillrost verbessern kann. Wenn man diese Kunst einmal beherrscht, dann kann zwar eine Bestellung beim Pizzaservice deutlich einfacher sein, doch wird diese niemals so gut schmecken wie eine selbstgemachte Pizza vom Grill, ein schönes saftiges Steak oder das süße über der Glut zubereitete Dessert.

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Feinheimisch Grillakademie

von Lars

Der Verein für regionale Ess- und Kochkultur FEINHEIMISCH – Genuss aus Schleswig-Holstein wurde im Jahr 2007 gegründet. Seine Mitglieder rekrutieren sich aus zahlreichen schleswig-holsteinischen Restaurants und Hotels sowie Lebensmittelproduzenten. Zentrale Mission von FEINHEIMISCH ist die Herstellung und Verarbeitung hochwertiger regionaler Lebensmittel – für mehr Genuss im nördlichsten Bundesland.

ODINs Historisches Gasthaus in Haddeby an der Schlei in der Nähe des alten Wikingerortes Haithabu ist ebenfalls Teil dieser Bewegung und veranstaltet zusammen mit Björn Pasternak vom Hanseatischen BBQ-Club in diesem Sommer vier Grillseminare. Zubereitet werden feinste Fleisch- und Fischspezialitäten mit einem Barbecue-Smoker. ODINs Küchenchef Oliver Firla und Heiko Ebsen von MARKS Kulinarische Grillkunst wollen dafür sorgen, dass die Teilnehmer von Grillern zu “Bessergrillern” werden.

Die Grillakademie findet jeweils von 11 bis 15 Uhr an folgenden Tagen statt:

  • 14. Mai – Fleisch
  • 18. Juni – Fisch
  • 16. Juli – Fingerfood
  • 20. August – Menü

Eine telefonisch Reservierung unter 04621/850500 wird erbeten.

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Mini-Rouladen am Spieß

von Nathalie

Zutaten für 12 Rouladen: je 3 große dünne Schweine- und Putensteaks à 150g; frisch gemahlener Pfeffer; Salz

Für die Füllung: 100g Doppelrahm-Frischkäse; 3 Knoblauchzehen; 1 Bund Lauchzwiebeln; 3 Sardellenfilets; 1 EL körniger Senf; 1EL frische Majoranblättchen; 1El Öl

Die Fleischscheiben mit Klarsichtfolie bedecken und mit der flachen Seite eines großen Messers möglichst dünn auseinader drücken, und sie hinterher pfeffern und salzen.

Für die Füllung: Frischkäse, zerdrückten Knoblauch, und zwei fein gehackte Lauchzwiebeln verrühren. Käsemasse halbieren. Eine Portion mit feingehackten Sardellenfilets, die zweite mit Senf und Majoranblättchen verrühren. Die Sardellenpaste auf die Putenscheiben, die Senfpaste auf die Schweinefleischscheiben streichen. Restliche Lauchzwiebeln in 4 cm lange Stücke schneiden, quer auf die Fleischscheiben legen und aufrollen. Die Rouladen quer halbieren und auf lange Metallspieße stecken. Dabei die Rouladen-Enden fest aneinander drücken, damit sie beim Grillen nicht auseinander fallen. Mini-Rouladen mit Öl bestreichen und von jeder Seite etwa fünf Minuten grillen.

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Der Smoker

von Nathalie

Wie eine Lokomotive sieht er aus und ist deswegen ein echter Hingucker auf jeder Grillparty.  Er dient jedoch nicht zum Grillen, sondern für’s Barbecue. Denn, dass Grillen und Barbecue nicht ein und dasselbe sind, wissen echte Grillfans. “Wo Barbecue anfängt und Grillen beginnt, lässt sich nüchtern in Zahlen fassen: rund 250 Grad ist Grillen, rund 90 bis 160 Grad ist BBQ”, so erklärt es Henry Lübberstedt von stern.de. Da Barbecue bei niedrigeren Temperaturen statt findet, dauert es auch länger: größere Fleischstücke müssen um die drei Stunden garen, ein ganzer Truthahn bis zu acht Stunden. Für “eilige Zeitgenossen” sei Barbecue daher nichts. Dafür bleibe das Fleisch durch die schonende Zubereitung saftig und zart. Außerdem kann man durch das Auswählen verschiedener Holzsorten das Aroma des Fleisches ganz nach eigenem Geschmack bestimmen und variieren. Holz von Obstbäumen wie Wildkirsche ist sehr beliebt, oder auch Walnussholz für Wildfleisch.

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Kontroverse Fertig-Marinaden

von Nathalie

Weg mit der Kräuterpampe! findet Journalist und Gastronomiekritiker Wolfram Siebeck. Ihn alarmiert der Anblick der in Öl schwimmenden und dick mit Aromaten bestreuten Stücke. “Haben wirklich alle Menschen den gleichen Geschmack? Wollen sie tatsächlich genau die gleiche Kräuterpampe auf dem Lammkotelett haben wie der Nachbar?” Manche wollen sich anscheinend nicht dem Geschmacksdiktat der Fleischindustrie unterwerfen und sehen Grillen als eine KochKunst an, die nicht durch Bequemlichkeit ihre Kreativität einbüßen sollte. Trotzdem ist wohl nichts dagegen einzuwenden, mal auf fertig mariniertes Fleisch zurück zu greifen, ob aus Bequemlichkeit oder tatsächlichem Genuss des fertigmarinierten Fleisches. Grillen ist schließlich Geschmackssache.

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Raffinierte Fleischklopse

von Nathalie

Wer seinen Gästen bei einer Grillparty eine kleine Überraschung servieren will, kann Mettbällchen zubereiten – gefüllt mit Kräuterbutter-Champignons.

Zutaten für 12 Stück: 12 kleine Champignons (etwa 80g); 30g Kräuterbutter; 500g gewürztes Schweinemett; 4EL Semmelbrösel; 1EL körniger Senf; 1EL Paprika – oder Tomatenmark, 1Ei; Salz, Pfeffer, 1TL Öl

Champignons mit Küchenkrepp abreiben und Pilzstiele herausdrehen. Kräuterbutter mit einem Messer in die Pilze füllen. Mett, Semmelbrösel, Senf, Paprikamark und Ei vermengen. Mit wenig Salz und Pfeffer würzen. Den Fleischteig in zwölf Portionen teilen. Die gefüllten Pilze mit Fleischteig umhüllen und mit Öl bestreichen. Die Bällchen eventuell auf Spieße stecken. Etwa acht bis zehn Minuten von allen Seiten grillen.

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