TastyBox im Test: Bio-Entrecôte vom Angusrind

tasty-boxVor kurzem haben wir euch die TastyBox und ihr Konzept der ehrlichen Lebensmittel vorgestellt, nun hatten wir die Möglichkeit, uns selbst von der Qualität des Fleischs zu überzeugen: 4 Wochen gereiftes Bio-Entrecôte vom Angusrind, Lamm-Koteletts und Weiderind Grillwürste galt es zu probieren. Im ersten Teil des Testberichtes widmen wir uns dem Angusrind.

Lieferung und Verpackung der TastyBox

Die TastyBox wurde am angekündigten Tag vor 13 Uhr pünktlich und sicher verpackt geliefert. Geschützt war die kostbare Fracht durch einen Styroporkarton mit Kühlelementen, damit die Kühlkette auf dem Transport nicht unterbrochen wird. Das Fleisch selbst war eingeschweißt – das sieht nicht immer schön aus, ist aber praktisch, wenn man einen Teil der Lieferung direkt einfrieren will. Im Kühlschrank wäre das Fleisch noch drei Tage lagerbar gewesen.

Das Highlight: Bio-Entrecôte vom Angusrind

Wir haben uns zunächst das Bio-Entrecôte vom Angusrind vorgenommen. In Ermangelung von echtem Grillwetter, mussten wir auf die Grillpfanne zurückgreifen. Aus dem stattlichen und schön marmorierten 800 g Stück haben wir vier Scheiben zum Braten als Steak zurechtgeschnitten. Für den puren Fleischgeschmack wurde das Rind lediglich mit etwas Steak-Pfeffer gewürzt. Nach wenigen Minuten von beiden Seiten in der Pfanne war es fertig – nahezu ohne Bratverlust.

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Und das Ergebnis kann sich wirklich schmecken lassen: schön zart und mit einem tollen würzigen Eigengeschmack war das Angusrind ein wirkliches Highlight! Man schmeckt tatsächlich, dass die Tiere in der Zucht von Henning Bauck viel Bewegung und bestes Futter bekommen. Sie verbringen 365 Tage im Jahr unter freiem Himmel im Naturschutzgebiet Schweimker Moor/Lüder Bruch, auf 60 Hektar Agrarland werden die Futtermittel selbst angebaut – natürlich ohne Kunstdünger, Pflanzenschutzmittel oder Leistungsförderer.

Salsa Rubra: Ur-Ketchup wie selbstgemacht

ketchupDoch neben dem wunderbaren Angusrind gab es noch einen weiteren geschmacklichen Höhepunkt: Salsa Rubra, das echt italienische “Ur-Ketchup” von der Fattoria del Borgo. Im Familienbetrieb wird es seit 1991 produziert und schmeckt sehr natürlich und wirklich wie selbstgemacht. Einzige Einschränkung: Wer keinen Sellerie mag, für den ist die Salsa Rubra wahrscheinlich eher nichts.

Fazit

Natürlich ist das Angusrind aus der TastyBox nicht preiswert. Wem aber – nicht nur beim Grillen – hochwertige Lebensmittel und eine artgerechte Tierhaltung wichtig sind, für den ist das Geld gut investiert. Und in der Grillpfanne schon sehr gut, wäre das Bio-Entrecôte vom Grill geschmacklich wahrscheinlich schwer zu toppen gewesen.

Argentinier richtig grillen

Grill-Profi Sven Dörge erklärt uns Deutschen wie man Argentinier richtig grillt, „nicht medium, sondern gut durch“! Samstag, bietet sich in der Tat dazu an, das WM-Fieber mit einer Grillparty zu verbinden: ideales Sommerwetter, ein spannendes Spiel, und das alles an einem Wochenende. Dazu die Grilltipps von Sven Dörge: Argentinisches Rindfleisch ist bekannterweise besonders schmackhaft und braucht daher nicht mariniert zu werden. Entrecôte vom Rind sollte eine satte Farbe und eine schöne Fettmarmorierung haben. Steaks werden 40-60 Sekunden von beiden Seiten angebraten. Nach dem Grillen sollte man die Steaks aus dem Feuer nehmen und ca. 15 bis 20 Minuten auf dem Gitter liegen lassen.