Tipps und Tricks rund um den Gasgrill

Gasgrills werden mit Flüssiggas betrieben – die Vor- und Nachteile dieser Grillvariante sind allgemein bekannt: Gasgrills sind schnell auf Temperatur und stufenlos regulierbar. Der rauchige Geschmack eines Holzkohlegrills fehlt allerdings und aufgrund der aufwendigeren Technik sind sie zudem teurer. Top Gasgrill-Modelle erhält man wie auch bei den Holzkohlegrills vom Premiumhersteller Weber.

Fettbrand auch bei Gasgrills

Gute Gasgrills haben Brenner, die unter der gesamten Grillfläche verteilt sind, sodass die Wärme sich gleichmäßig ausbreiten kann. Wie beim Grillen mit Holzkohle kann es aber auch beim Grillen mit Gas zu gesundheitsschädlichem Fettbrand kommen, wenn Fett auf die Heizstäbe tropft. Deswegen eine Fettauffangschale verwenden. Gute Grills besitzen zudem Aromaschienen über den Brennern, die das Fett weiterleiten und ein Heruntertropfen verhindern. Ein Tipps: Wer auch mit Gas ein rauchiges Aroma erzeugen möchte, kann eine Aluschale mit gewässerten Räucherchips auf den Grill stellen.

Man unterscheidet zwischen tragbaren, mobilen Varianten, größeren Grillwagen oder ganzen Outdoor-Küchen. Egal, welches Modell es sein soll, wichtig ist immer ein fester, stabiler Stand. Wer online bestellen möchte, sollte sich das Gerät daher am besten einmal im Fachhandel vor Ort anschauen. Auch eine einfach Montage ist für viele Griller wichtig, damit es gleich losgehen kann.

Sicher mit Gas grillen

Gasgrill-Besitzer sollten immer eine Gasflasche in Reserve haben. Wichtig dabei: Der Druck in den Gasflaschen variiert von Land zu Land, also immer auf passendes Zubehör achten! Vor jeder Inbetriebnahme sollten die Schläuche überprüft werden – insbesondere nach einer langen Winterpause. Entscheidend für geprüfte Sicherheit ist zudem eine CE-Kennzeichnung des Grills. Die größte Gefahr beim Grillen mit Gas entsteht durch sogenannte Verpuffung: Dabei kommt es bei wiederholter Fehlzündung unter dem geschlossenen Deckel zur Gasansammlung, was eine Stichflamme erzeugen kann.

Wer ein wenig Hilfestellung bei der Auswahl des passenden Gerätes sucht, findet auf www.gasgrill-test.de einen aktuellen Test der gängigsten Gasgrill-Modelle.

Steaks auf den Punkt grillen

Englisch bzw. Rare, Medium Rare, Medium oder Well Done – wichtig bei jedem Steak ist, das Fleisch erst einmal von beiden Seiten scharf anzubraten. Die anschließende Grilldauer hängt von der Dicke des Fleisches und dem gewünschten Garzustand ab. Echte Grillprofis erfühlen den Gargrad eines Steaks. Der Druck auf das Steak wird dabei mit dem Druck auf den Daumenballen verglichen. So geht´s:

Englisch bzw. Rare

Um den Gargrad zu prüfen, Zeigefinger und Daumen aneinander legen und auf den Daumenballen drücken. Fühlt sich das Fleisch noch ähnlich weich an, ist es noch fast roh, also „Englisch“ gebraten.

Medium Rare

Das Fleisch ist nicht mehr ganz so roh, hat aber noch einen deutlich roteren Kern als beim typischen Medium-Steak. Zum Testen Daumen und Mittelfinger aneinanderlegen und auf den Daumenballen drücken. Er ist jetzt etwas fester, fühlt sich das Fleisch so an, ist es Medium Rare gegrillt.

Medium

Das typische Steak ist Medium, hat also innen einen rosa Kern und ist schön saftig. Fühlt sich das Fleisch an, wie bei Druck auf den Daumenballen, wenn Ringfinger und Daumen aneinander liegen, ist das perfekte Steak fertig.

Well Done

Für echte Steakliebhaber ist ein durchgebratenes Steak natürlich nichts. Wer es dennoch so mag, hat den Garpunkt erreicht, wenn das Fleisch deutlich fest ist. Zum Vergleich Daumen und kleinen Finger aneinander legen und auf den Daumenballen drücken.

Soweit die Theorie – der Test funktioniert natürlich nicht nur bei Steaks vom Grill, sondern auch aus der Pfanne. Also ruhig im Winter den Gartest schon einmal perfektionieren, um dann pünktlich zum Angrillen im nächsten Jahr glänzen zu können. Wem das Ganze zu unsicher ist, der kann auch ein Fleischthermometer verwenden. Hier gibt es natürlich genauso wenig eine Garantie fürs Gelingen, Gartemperaturen für Steaks geben eine grobe Orientierung.