Grillen mit Whisky

Ich bin kein Whisky-Trinker. Dennoch oder gerade deshalb war ich neugierig, als mir von Glenfiddich angeboten wurde, eine Whisky-Honig-Thymian-Marinade und einen Whisky-Cocktail zu testen. Die dafür liebevoll zusammengestellten Produktpakete enthielten alle notwendigen Zutaten inklusive zwei Flaschen des schottischen Whiskys.

Glenfiddich stammt übrigens aus dem Gälischen und bedeutet „Tal der Hirsche“. 1886 von William Grant gegründet, befindet sich die Destillerie noch heute in fünfter Generation in Familienbesitz und produziert edle, zum Teil höchst seltene Single Malts in Schottland.

Grillmarinade mit Whisky

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Die Whisky-Honig-Thymian-Marinade wurde exklusiv von Barkeeper und Whisky-Experte Markus Heinze entwickelt. Statt geschmacksintensiven Zutaten, wie Zwiebel oder Knoblauch, die den Whisky-Geschmack überlagern können, setzt er in seiner Marinade auf feine Gewürze und Aromen: frischer Thymian, Honig, Mango-Chutney, Soja-Sauce, Olivenöl und schwarzer Pfeffer. Herzstück ist aber natürlich der Glenfiddich 15 Years Old, der in drei unterschiedlichen Holzfässern reift und ein leichtes Aroma aus Honig, Vanille und Eichenholz trägt. In diese Marinade wird das Grillfleisch anschließend etwa acht Stunden eingelegt.

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Das Ergebnis nach dem Grillen besitzt zunächst einen eher süßlichen Geschmack, worauf eine sehr feine Whisky-Note folgt. Echte Whisky-Fans sollten zum Marinieren daher vielleicht etwas mehr Glenfiddich verwenden, um voll auf ihre Kosten zu kommen. Mir persönlich hat die süßliche Variante aber auch sehr gut geschmeckt.

Grillcocktail „BBQ Sour“

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Das zweite Rezept von Markus Heinze, der Whisky-Cocktail, rundete den Grillabend anschließend ab. Für den „BBQ Sour“ musste zunächst ein Sirup aus Wasser, Zucker, Vanille, Sternanis, Zimt und Kardamon hergestellt werden. Der Cocktail wird dann aus Zitronensaft, Sirup, Eis und Glenfiddich Rich Oak gemixt. Für das BBQ im Namen sorgen die Zitronen, die vor dem Auspressen kurz auf den Schnittflächen gegrillt werden.

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Ein Cocktail, der in der Herstellung zwar sehr aufwendig ist, geschmacklich aber überzeugt. Die Kombination aus süß, sauer und dem Eichenholzgeschmack des Whiskys hat mir auch als Nicht-Whisky-Trinker wirklich gut geschmeckt.

Fazit: Beim Grillen mit Whisky kommen nicht nur Whisky-Fans auf ihre Kosten!

Welcher Cocktail passt zum Grillen?

Gastautorin: Aileen Hokari

Klar, dass das Fleisch beim Grillen im Vordergrund steht. Vergessen Sie aber nicht, dass zu Sonnenschein, Garten und lecker gegrilltem Fleisch auch die passende Abkühlung nicht fehlen darf!

Bier, Wein und alkoholfreie Getränke sollten sowieso vorhanden sein, doch für eine ideale Ergänzung ihrer Grillspezialitäten überraschen Sie ihre Gäste doch beim nächsten Mal mit einigen originellen Cocktail-Ideen!

Ein wirklich guter Cocktail erfordert Übung und Fingerspitzengefühl. Auch schicke Getränkegläser spielen dabei eine große Rolle. Das Cocktail sollte nähmlich nicht nur lecker schmecken, sondern auch gut aussehen. Doch Sie müssen nicht der nächste Star-Barkeeper sein, um einen guten Mix zu zaubern!

Wir stellen unsere Top 3 Cocktails vor:

Platz 3: Cucumber Gin Tonic

Ein extrem leckerer und erfrischender Cocktail, für den Sie lediglich drei Zutaten brauchen, ist der Cucumber Gin Tonic! Diesen habe ich selbst vor kurzem in meiner Wahlheimat Berlin wiederentdeckt und war mehr als überrascht, dass man mit wenigen Ingredienzen einen so tollen Mix zaubern kann! Er lässt sich schnell und einfach zubereiten und bietet die perfekte Abkühlung bei heißen Sommertagen!

Zutaten

  • 6,0 cl Gin (Hendricks)
  • 12,0 cl Tonic Water
  • 2-3 Gurkenscheiben

Am besten servieren Sie den Cucumber Gin Tonic „on the Rocks“. Das heißt, Sie füllen den Gin zunächst in einen mit Eis gefüllten klassischen Tumbler, füllen ihn anschließend mit Tonic Water auf, rühren den Inhalt leicht durch und legen die Gurkenscheiben seitlich und kunstvoll garniert hinein. Tipp: Schneiden Sie die Gurke lang, quer und möglichst dünn, bevor Sie sie verwenden, damit der Cocktail auch optisch eine gute Figur macht!

Platz 2: Caipirinha

Einer der absoluten Klassiker in Sachen Cocktail ist der Caipirinha. Absolut erfrischend und spritzig kann ihm keiner so schnell widerstehen. Er fehlt auf kaum einer Party und deshalb finden wir, dass er definitiv zu den Top 3 gehört! Ein echter Caipirinha wird traditionsgemäß aus Cachaça gemixt. Falls Sie den Zuckerrohrschnaps nicht sofort zur Hand haben, können Sie auch alternativ Wodka verwenden, allerdings wird der Drink dann zum Caipiroska umbenannt!

Zutaten

  • 6,0 cl Chachça
  • 2 Esslöffel Brauner Zucker
  • 8 kleine Limettenstückchen

Waschen Sie die Limetten, schneiden Sie diese in kleine Stücke und zerstampfen sie sorgfältig mithilfe eines Holzstampfers im Glas (Tumbler). Geben Sie anschließend Rohrzucker hinzu, fügen dann den Cachaça hinzu und verrühren das Ganze einmal kurz und heftig. Anschließend füllen Sie das Glas mit den zerstampften Eisstückchen auf. Zum Schluss servieren Sie ihn mit zwei Strohhalmen (um das Verstopfen durch Zucker zu vermeiden) und verzieren das Glas mit einer großzügigen Scheibe Limette. Tipp: Um das Ausstampfen von Pestiziden zu vermeiden, waschen Sie die Limetten vorher gründlich mit heißem Wasser und schrubben diese ab. Entfernen Sie auch den weißen Mittelstrang, um das Austreten von Bitterstoffen zu vermeiden.

Platz 1: Raspberry Margarita

Klassisch und zeitlos bleibt die Margarita. Sie führt nicht umsonst die Listen der beliebtesten Cocktails der Welt an. Um ihre Namensgebung streiten sich die Legenden, doch soll sie wohl genauso aufregend sein, wie das Mädchen, dem sie ihren Namen verdankt. Sie regt alle Geschmacksnerven an und bietet von salzig, sauer bis süß alles, was man zu einem explosiven Gaumenfeuerwerk braucht. Wir hätten sie auch eigentlich zum Gewinner gekürt, wäre uns da nicht ihre hübscher Zwillingsschwester, die Raspberry Margarita über den Weg gelaufen.

Zutaten

  • 0,8 cl Chambord (Himbeerlikör)
  • 1,5 cl Orangenlikör
  • 4,5 cl Tequila
  • 6,0 cl Limettenlimonade (gefroren)

Füllen Sie Tequila, Orangenlikör und Chambord in den Mixer, achten Sie aber darauf, dass alles frisch aus dem Gefrierschrank kommt! Fügen Sie Eis und die gefrorene Limeade ebenfalls in den Mixer und lassen alles kurz heftig durchmischen! Wie bei der klassischen Margarita, darf der Salzrand hier auch nicht fehlen! Damit es auch hält, feuchten Sie den Rand des Margarita-Glases vorher mit frischem Limettensaft ein, bevor Sie ihn in das Salz pressen. Einen kleinen Eye-Catcher bekommen Sie, wenn Sie den Mix zum Schluss mit einigen Himbeeren garnieren! Reichen Sie die Margarita am besten als Aperitif, sie heizt die Stimmung ein und macht Lust auf mehr!