Weber Grillakademie in Berlin

Der Grillhersteller Weber-Stephen hat in Berlin den achten deutschen Standort seiner Grillakademie eröffnet. Neben Leipzig, München und Hamburg findet man sie außerdem schon in den Metropolen Biebelsheim, Durbach, Reichenbach und Remagen – und jetzt endlich auch in der Hauptstadt.  Dort werden am Elsterwerdaer Platz in der Kochschule Berlin Grillfans und BBQ-Liebhaber mit dem nötigen Praxiswissen versorgt. Je nach Vorkenntnissen besucht man entweder ein Basic- oder ein Expert-Seminar für 89,- bzw. 125,- Euro.

Thema der Kurse sind die verschiedenen Grilltypen Holzkohle, Elektro und Gas mit entsprechendem Zubehör sowie das Erlernen von direkter und indirekter Grillmethode. Für Fortgeschrittene geht es dann um die Zubereitung perfekter Grillmenüs mit hochwertigen Zutaten. Gegrillt werden nicht nur Fisch und Fleisch, sondern auch Beilagen und Desserts. Jeder Kurs beginnt ganz entspannt mit einem Willkommensdrink und endet mit dem gemeinsamen Essen. Für danach erhält jeder Teilnehmer die Kursunterlagen, ein Rezeptheft und eine Urkunde.

Alle Kurstermine findet man auf weber-grillakademie.com. Dort kann man übrigens auch gleich eine Teilnahme buchen oder einen Gutschein als Geschenk bestellen.

Deutschlands lustigste Grillparty mit Heinz Ketchup

Jetzt schnell noch mitmachen! Am 15. August ist Einsendeschluss für die Bewerbung bei Deutschlands lustigster Grillparty in Berlin. Veranstaltet wird sie am 16. September von Heinz Ketchup zusammen mit Profi-Grillmeister Sven Dörge. Und damit es auch wirklich lustig zugeht, soll ein bekannter Comedian auftreten. Verlost werden 5 x 2 Tickets inklusive Anreise und Übernachtung im Lindner Hotel am Ku’damm.

Mehr Infos unter die-lustigste-grillparty.de.

 

Grillen im Tiergarten verboten

Dem Tagesspiegel zufolge bleibt das Grillen im Berliner Tiergarten voraussichtlich bis zum 13. August verboten. Wegen der Hitze und der damit verbundenen Trockenheit bestehe eine erhöhte Waldbrandgefahr. Auch in Neukölln hersche generelles Grillverbot, genau wie im  Speinickendorf, Spandau und Tempelhof. Der Berliner Kurier schafft jedoch Abhilfe und informiert, wo Sie in Berlin trotzdem noch grillen können. Zwar herrsche in Neukölln auch generelles Grillverbot, genau wie in Reinickendorf, Spandau und Tempelhof. Dafür könne aber in Pankow im Mauerpark, in Lichtenberg und auf zwei offiziellen Grillplätzen in Friedrichshain-Kreuzberg gegrillt werden.

Anmeldeschluss 5.Berlin-BBQ-International

Teams, die kurzfristig doch noch an der 5.Berlin-BBQ-International teilnehmen und damit die Chance auf die Teilnahme an der neu gegründeten „European Barbecue Champions League“ ergreifen möchten, sollten sich beeilen: Anmeldeschluss ist in zwei Tagen, am 18. April.

Kontaktdaten:  Telefon 030 33.02.56.02
eMail: info@bbqc.deinfo@berlin-barbeque.de

Ansprechpartner ist Sven Dörge.

5. Berlin-BBQ-International

20 Teams haben sich bereits für die 5. Berlin-Barbecue-International am 1. Mai angemeldet, darunter Letz‘ Grill, di Hans-Wurst-Gedeck-Gruppe und natürlich auch die amtierenden Weltmeister, TB & BBQ-Scouts. Die Berlin-Barbecue-International hält wie jedes Jahr einige Highlights bereit, z.B. 10.000 Euro Siegprämien, die Rockerlegende Petticot und Grillen mit Axel Schulz für die Kids. Teams können sich noch bis zum 18. April anmelden.

Kochkursserie im Berliner Midtown Grill

Unter Anleitung des Chefkochs Kyle Zachary aus den USA koennen Grillliebhaber am 20. Februar 2010 im Midtown Grill im Berlin Marriott Hotel am Potsdamer Platz eine „licence to grill“ erwerben. Die Steakkochklasse für 65,00 Euro pro Person beinhaltet einen Sektempfang, das gemeinsame Kochen, alkoholische Getränke oder Softdrinks und ein Zertifikat.

Hier gibt es weitere Informationen über die Kochserie „Change of Seasons„.

Buchungskontakt
Telefon 030 – 220 00 54 11 oder per E-Mail unter restaurant@midtown-grill.de

Dany Levy im Grill Royal

Regisseur Dany Levy hat im Grill Royal in Berlin eine Szene für seinen neuen Film „Das Leben ist zu lang“ gedreht. Der Berliner Morgenpost zufolge nahmen Udo Walz und Carsten Thamm nahmen als Statisten teil, Udo Walz nur unter der Bedingung, dass er nicht nur von hinten, sondern auch von vorn und in Nahaufnahme gezeigt wird.

Der Grillcoach

Wer sein Hobby zum Beruf machen möchte, sollte sich Sven Dörge zum Vorbild nehmen. Nach der Teilnahme an einer internationalen Grillmeisterschaft hat der Berliner Unternehmensgründer sich als Grill-Coach selbständig gemacht. In einem Artikel über seine Geschäftsidee wird berichtet,  wie er Hobbygrillern professionelles Grillen beibringt. Unter anderem veranstaltet er in seinem Garten in Berlin Coaching-Seminare. Die Teilnahme kostet 79 Euro pro Person. Außerdem organisiert er Wettbewerbe, bietet einen Grill-Catering Service an und hat ein Grillbuch geschrieben. Mehr Information hierzu findet man auf der Webseite seiner BBQ Company.

Eine Hommage an das Isargrillen

München und Berlin sind zwei Großstädte Deutschlands, aber ansonsten gleichen sich die beiden Städte kaum. Was die Einwohner jedoch gemeinsam haben, ist ihre Begeisterung für’s öffentliche Grillen. Die Süddeutsche Zeitung hat gestern einen tollen Artikel über den Einzug des „Isargrillens“ in das Münchner Brauchtum veröffentlicht. Genau wie in Berlin sind es vor allem die neu Zugezogenen – die Kölner, Hamburger und Istanbuler – die die neue Grilltradition eingeführt haben. Während es in Berlin jedoch immer wieder Ärger gibt, aufgrund des Tiergartenmülls der Griller, scheint in München alles ganz idyllisch zu verlaufen. Die Stadtverwaltung hat eine strenge Grillzonenregelung für die Isarauen durchgesetzt. Seitdem laufen Grillwächter rum, um zu kontrollieren, dass der Abfall nicht liegen bleibt. Außerdem hat die Regelung paradoxerweise bei den Münchnern das Interesse am öffentlichen Grillen geweckt. „Denn sobald etwas limitiert und damit exklusiv wird, möchten die Münchner auch dabei sein, das ist das alte Türsteher-Gen.“

Grillsheriffs für den Tiergarten?

Die Zeit hat in ihrer Ausgabe vom 20. August 2009 ein interessantes Dossier über den Grillstreit in Berlin rausgebracht. Seitdem das Grillen im Berliner Tiergarten 1997 ausdrücklich erlaubt wurde, kommt es alljährlich aufgrund des Grillabfalls zu heftigen Protesten. 1999 hat der Berliner Umweltsenator Flugblätter mit einer Grillordnung verteilt, damit es nicht aussehe "wie Sau". Im Mai diesen Jahres wurde die Debatte mit Beginn der Grillsaison erneut angeregt, u.a. durch den Vorschlag des CDU-Fraktionsvositzenden Uwe Götze einen privaten Sicherheitsdienst im Tiergarten durch eine Grillabgabe von 5 Euro pro Grillplatz zu finanzieren. Es stimmt schon, die Leute tragen nicht nur sämtliches Gartenzubehör aus Berlin in den Tiergarten, sondern leider auch Wegwerfartikel, die dann auch wild weggeworfen werden. In ihrem Artikel macht Stefanie Flamm jedoch deutlich, dass mehr hinter dem Grillstreit steckt als nur die Sorge um die Umwelt. Denn es sind vor allem Migranten, die am Wochenende mit Kind und Kegel den Tiergarten aufsuchen und ihn zu ihrem „öffentlichen Wohnzimmer“ machen. Der Protest einiger Politiker und vieler Anwohner rühre demnach womöglich daher, dass diese Personen (noch) nicht akzeptiert hätten, dass sie in einem Einwanderungsland leben. So lautet zumindest die These von Stefanie Flamm.

Während sie  nur wahrnehmen, dass „ihr“ Tiergarten mit der Flut der Migranten unordentlicher und schmutziger geworden ist, meinen andere, wie der Baustadtrat Gothe, dass das Grillen im Park ein „Symbol gelebter Integration“ sei. Doch ob es sich wirklich um Integration handelt, ist strittig, wenn man bedenkt, dass die Migranten meist unter sich bleiben und zudem ihren Abfall liegen lassen. „Kann es sein“, fragt Stefanie Flamm, „dass der Tiergarten ein Raum ist, den die Stadt den Migranten gibt, damit jeder sieht, dass sie sich kümmert? Und schickt die Stadt vielleicht deshalb so geduldig jeden Morgen Putzkolonnen vorbei, damit niemand merkt, dass mit der gelebten Integration einiges nicht stimmt?“.

Aysie Henki bedeutet das Grillen im Tiergarten jedenfalls viel. Anfangs sei ihr Deutschland kalt vorgekommen, da sie ohne Verwandte oder Freunde, und ohne Garten oder Balkon da stand. Erst durch das gemeinschaftliche Grillen im schönen Tiergarten habe sie sich Deutschland als Heimat vorstellen können.